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Totgesagte tappen länger

Geschrieben von jjrotzo, in CYOS-Turnier 25. Dezember 2018 · 861 Aufrufe

Alle Jahre wieder kommt ein jjrotzo-Blog.

 

Der Anlass: Ich will die Erlebnisse und Ergebnisse des (quasi) alljährlichen Funturniers festhalten, zu dem ich immer wieder gerne Freunde und Pappkameraden an meinen Küchentisch einlade, um in gemütlicher Runde bei einem kühlen Blonden die Karten zu dreschen. In den letzten Jahren hatte ich das meistens zu meinem Geburtstag getan. In diesem Jahr erging die Einladung unter dem Motto "Einigkeit und Bier und CYOS" für den Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober.

 

DAS FORMAT

 

CYOS (Choose Your Own Standard) ist ein "Wacky Deckbuilding Format" (Mark Rosewater), in dem man mit aktuellen, historischen oder alternativen Standard-Decks gegeneinander antritt. Alternativ heißt, dass man auch eigene Quasi-Standard-Kartenpools zusammenmixen kann, ohne sich an die Historie zu halten. Das Format hat keine aktive Community (mehr), aber ich finds super. Brewen bis der Arzt kommt mit allen möglichen und unmöglichen Karten aus über 20 Jahren Magic.

 

Da sich der Aufbau des Standard-Formats und die Veröffentlichungspolitik von WotC in den letzten Jahren stark geändert haben, kann man die ursprünglichen CYOS-Regeln eigentlich nicht mehr gebrauchen.

 

Für unser Turnier hatte ich mir daher folgende Hausregeln ausgedacht:

Schritt 1: Stelle deinen eigenen Standard-Kartenpool aus max. 8 Sets zusammen.

* Du hast die freie Auswahl aus allen Standard-legalen Blöcken, Stand Alone Sets and Grundeditionen seit der ersten Pro Tour 1996 (angefangen mit Fallen Empires und der Fourth Edition+Chronicles).
* Die "Oldschool 93/94" Sets stehen nicht zur Wahl (Alpha, Beta, Unlimited, Revised, Arabian Nights, Antiquities, Legends, The Dark).
* Sets, die nie Standard-legal waren, stehen nicht zur Wahl (z.B. Masters, Portal, Commander, Planechase, Battlebond, Conspiracy, …).
* Sets aus einem Block (z.B. Kaladesh und Aether Revolt) können nur zusammen in den Kartenpool aufgenommen werden, nicht einzeln.
* Dein Kartenpool muss nicht aus aufeinanderfolgenden Sets bestehen, aber du kannst auch historische Standard-Formate zusammenbauen wie Kamigawa Block, Ravnica Block und 9th Edition.

Schritt 2: Bau dein Deck aus dem Kartenpool, den du dir zusammengestellt hast.

* Deckbau nach Constructed-Regeln: min. 60 Karten im Maindeck, maximal 15 Karten im Sideboard.
* Alle Karten im Deck müssen Teil des zusammengestellten Kartenpools sein.
* Alle "Ante" Karten sind gebannt-e.
* Karten auf der Restricted-Liste dürfen nur einmal im Deck sein (Maindeck und Sideboard zusammengerechnet).

Nach dem Vorbild von Oldschool gab es dieses Jahr keine Bannings mehr (außer Ante-Karten), sondern nur noch Restrictions. So konnten alle ihre Lieblingskarten zocken und dem Balancing hat es (bisher) nicht geschadet.

 

DAS METAGAME

 

Obwohl ein paar Partypeople, die ich gerne dabei gehabt hätte, leider keine Zeit hatten, fanden sich zu meiner großen Freude genau 8 Teilnehmer zusammen. Eine bunt gemischte Herrenrunde sowohl aus Casuals als auch aus aktiven und ehemaligen Turnierspielern. Auch wenn sich am Anfang noch nicht alle untereinander kannten, entwickelte sich sehr schnell eine sehr gute Stimmung. Solange das so weitergeht, lade ich jedes Jahr mit Vergnügen wieder ein. :)

 

Bevor es los ,ging wurden noch schnell Karten verliehen, Proxies ausgeschnitten und Decks eingetütet. Wie die Decks der Jungs im Original aussahen, könnt ihr euch auf den Fotos anschauen (zum Aufklappen, hoffe das schont die Datenvolumen der Handynutzer). Nach dem Zocken hatten wir noch ein wenig Zeit und Bier übrig zum Quatschen. Die Erkenntnisse aus der Manöverkritik habe ich euch gleich mit hier in die Deckbeschreibung gepackt.

 

der andere Jan - Restricted.Deck
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Der andere Jan kam auf meine Einladung extra aus seinem neuen Studienort Bonn nach Mainz geradelt (!). Als Powergamer at Heart quetschte er unter den neuen Retricted-Regeln soviel Vintage in eine CYOS-Liste wie geht. Hence the name. Schnelles Artefaktmana, Karn und The Antiquities War sind das Rezept für den Kill.
Brutal und unzuverlässig, das sind die beiden Adjektive, mit denen sich die Performance des Decks im Nachhinein am besten beschreiben lässt. Am besten zusammen: brutal unzuverlässig. Die Range ging von Turn 2 Karn bis Turn 10 gar nix. Nichtsdestrotz war der Jan da an einer spannenden Idee dran. Im Endeffekt hat nur noch ein bisschen Feintuning und weniger Spielereien (Off Color Crop Rotation, I'm looking at you) zur echten Brokeness gefehlt.

 

Philipp - Esper Superfriends
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Standardspieler und SaffronOlive-Leser Philipp hatte nach der Rotation nochmal Bock auf diesen Against the Odds Haufen
Alle Infos zum Deck kann man Oliven-Artikel lesen. Im Nachhinein waren wir positiv überrascht, wie wacker sich ein 2018er Standard Brew gegen die große Historie schlagen kann.

 

Martin - Bant Cycling
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Martin führte einen (Re)Cycling-Mix aus Standard 2018 und Weltmeisterlichkeit 2004 ins Feld.
Größte Stärke: Dauerkarten im Rutschenparadies sponsored by Eternal Witness.
Größte Schwäche: Aufgrund der Blockbeschränkung waren Fumigate und Wrath of God nicht mehr Pool und es fehlte ein Catch-All Boardwipe. Das führte im Laufe des Nachmittags zu einigen Chumpblock-Festen mit Katzen und Sceada Tokens. Im Nachhinein würde Martin daher Akroma's Vengeance als kompromisslosen Wischmopp zurück ins Deck packen.

 

Norman - Saheeli Chord
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Normans Ziel war eine "Aggressive Combo, die sich nich haten lässt und stabil is". Dafür griff er zur (im Standard damals gebannten) Energy-Midrange-Shell mit integrierter Saheeli Rai / Felidar Guardian Combo. Für noch mehr "stabil" geupgradet durch Chord of Calling als Thopter-geboostetem Tutor und Kiki-Jiki, Mirrorbreaker als tutorbarem alternativem Combo Piece. Norman hatte nach dem Turnier auch nix an seinem Deck zu meckern.

 

Fabian - Rebellion der Menschen
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Deck: CYOS - Rebellion der Menschen (3 Mercadia / 3 Onslaught / 1 Magic 2014)
Fabian war im Umzugsstress und seine Goblins schon in irgendeinem Karton verstaut. Deshalb griff er auf meine kampferprobten Rebellen zurück.
Im Nachhinein wären ein tutorbarer Nightwind Glider und ein Thermal Glider Gold wert gewesen. Daran hätte ich mir in unserem Match wohl ganz schön die Zähne ausgebissen.

 

Bernhard - Bantageddon Reforged&Restricted
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Bernhard leiht sich traditionell immer ein Deck von mir (außer das eine Mal, als sein Survival-Reanimator alle Deckbau-Regeln weggrätschte). So auch diesmal:
"Ich will dein Deck mit den Hierarchen spielen."
"Bantageddon? Das hat zu viele Brainstorms unter den Restricted Regeln."
"Egal, dann tu Ponder rein. Ich will Hierarchen!"
Im Nachhinein eine gute Entscheidung.

 

Thorsten - Beauty and the Beasts
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Deck: CYOS - Beauty and the Beasts (3 Onslaught / 2 Battle for Zendikar / 2 Kaladesh / 1 Magic 2013)
Die zweite 4 Color-Saheeli-Liste im Feld und ein schönes Beispiel dafür, wie man aus einem Archetyp im CYOS ganz unterschiedliche Decks zimmern kann. Komplett stromlos glänzt die Onslaughtversion mit Fechie-Dual-Manabase und Tribal-Support für den Felidar Guardian. Thragtusk ist da natürlich der perfekte Buddy und als früheres Onslaught-Kiddie wollte Thorsten sowieso mal irgendwas mit Contested Cliffs bauen. Im Nachhinein würde er die Krosan Tusker für mehr Instant-Interaktion cutten.

 

Jan - Rakdos Air Raid
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Deck: CYOS - Rakdos Air Raid (1 Fallen Empires / 2 Amonkhet / 2 Ixalan / 2 Fourth Ed. + Chronicles / 1 Fifth Edition)
Mit der Entscheidung für Restrictions war für mich sofort klar, dass ich unbedingt Necro spielen wollte. Aus der Black Summer 1996 Version musste ich aber aufgrund der Restrictions soviel cutten, dass im original 1996-Standardpool die Luft raus war. Es brauchte unbedingt frisches Blut. Ob Nixilis Reignited (Battle for Zendikar) und Arguel's Blood Fast (Ixalan) waren für mich die beiden vielversprechendsten Necro-Replacements. Trotzdem endeten alle Planspiele in monoschwarz unbefriedigend. Immer landeten irgendwelche Filler im Deck. Nach ewigem Hin und Her kam mir eine Stunde vor Anpfiff der Geistesblitz, Ice Age zugunsten der Fifth Edition zu droppen und durch die zwei frei gewordenen Slots mit Amonkhet und Ixalan heavy in Rot einzusteigen. Nach diesem Last Minute Wechsel haben sich die verschneiten Sümpfe irregulär für das Foto durchgemogelt. Mit dem Ergebnis bin ich auch im Nachhinein noch sehr zufrieden. Eventuell sollte man die Manabase noch ein bisschen Richtung rot verschieben.

 

DAS TURNIER

 

Disclaimer: Ich hab mir keine Notizen gemacht. Alle berichteten Ereignisse beruhen auf wahren Begebenheiten und haben sich so, so ähnlich oder ganz anders zugetragen.

 

Runde 1 gegen Fabian mit Rebellen

G1: Ich habe Hyppie, Phoenix und Glorybringer am Start, aber Fabian verzögert den Air Raid erfolgreich mit Whipcorder und Banisher Priests, die ich erst mühsam wegbrennen muss. Bevor die Bahn frei ist, assemblet er seine Contraption aus Seal of Cleansing und Parallax Wave und parallaxt meine Flieger dauerhaft vom Himmel. Mutavaults hauen mich dann um.
G2: Fabian hat einen Weathered Wayfarer aktiv, aber beschränkt sich weitgehend aufs Porten und macht wenig Druck. Also kann ich bei Arguel rücksichtslos Leben für Extrakarten vertraden. Unter der Deckung von reichlich Removal geht irgendwann ein Phoenix in die Offensive, der jede Runde nach Feierabend auch noch ein Opfer für für den großen Aclazotz bringt. Da halten die Guerrilleros nicht mehr mit.
G3: Ein schneller Specter aus einem Dark Ritual pflückt Fabian einige random Kreaturen von der Hand. Duress nimmt ihm obendrauf die Parallax Wave. Als er aber anfängt mit einem Ramosian Seargeant Whipcorder zu spammen, ziehe ich wie ein junger Gott immer einen Flieger mehr wie du und mache mit einem lucky Glorybringer von oben den Sack zu.

 

2-1 -> 1:0

 

Rundherum sehe ich, wie Bernhard im Entscheidungsspiel Martin mit dem zweiten Armageddon fertig macht, wie Norman gegen den anderen Jan lächerlich viele Reclamation Sages klont und wie Thorsten gegen Philipp nur einmal in drei Spielen die Combo zünden kann.

 

Runde 2 gegen Philipp mit Esper Superfriends

 

G1: Philipp fängt an, hat Negate für Hymn to Tourach und Cast Down für Hyppie. Danach folgen Dovin Baan, Teferi, Karn, Tezzeret, Piggeldi und Frederick... Die Value Engine überrollt mich einfach.
G2: Dank Ritual twiste ich ihn Turn 3 für 4. Danach hat er nur noch Länder im Spiel und topdeckt leider ein Yawgmoth's Vile Offering. Damit dreht er das Spiel auf einen Schlag wieder und erst zwei Züge später dämmert mir, dass das irgendwie nicht hätte passieren dürfen (garstige Legendary Sorceries). Zurückdrehen ist nicht mehr möglich, aber Philipp ist Ehrenmann und schiebt sportsman-like von sich aus zusammen.
G3: Duress und Hymn schlagen Löcher in Philipps Hand. Trotzdem hat er noch einige Pfeile im Köcher und halten wir beide das gegnerische Board eine Zeit lang sauber. Dank Arguel erarbeite ich mir langsam Kartenvorteil auf Kosten meiner Life total. Irgendwann finde ich die Necropotence und saug mir die Hand wieder komplett voll. Mit Necro, geflipptem Temple und einem neu dazu gekommenen Phoenix gebe ich trotz low Life sehr zuversichtlich meinen Zug ab. Aber anstatt wie ein anständiger Mensch ohne Handkarten und ohne Boardpräsenz einfach zu verlieren, topdeckt Philipp frech seine One-Off Godless Procession. Uuuaaaarrrrgh! Der Phoenix (der nicht wiederkommt, weil der Token exiliert wurde), ein Hyppie und eine Mishra verschwinden im Tempel, damit ich mit ihren Leben nach irgendeiner Lösung graben kann. Die findet sich aber nicht und ich verende im Lock meiner eigenen Necro. Beim Zurückboarden fällt mir dann auf, dass ich alle Disks rausgenommen hatte. Sind ja auch schlecht gegen Planeswalker. So kann das ja nix werden.

 

1-2 -> 1:1

 

An den anderen Tischen wird Thorsten ein Opfer von Jans Bruderkrieg, spielt Bernhards Path to Exile den Combobreaker gegen Normans Felidar Guardian und Fabian rebelliert erfolgreich gegen Martins königliche Katzen.

 

Runde 3 gegen den anderen Jan mit seinem Restricted Artefakt-Haufen

 

G1: So viele krasse Karten, aber trotzdem keine sinnvolle Starthand. Der andere Jan muss Mulligan auf 5 nehmen. Nach einem Duress auf Karn kommt dann auch nur noch haufenweise Mana für ihn und wir sind schnell beim Mischen für Spiel 2.

 

G2: Meine Starthand hat eine Nevinyrral's Disk und die ist auch schon mein Geheimnis zum Erfolg. Ich lasse Jan ein paar Artefakte aufs Board klatschen. Dann klatscht die Disk sie alle wieder weg. Danach knabbern Hyppies ihm den Verstand und die Lebenspunkte weg, ohne dass er sich großartig dagegen wehren kann.

 

2-0 -> 2:1

 

An den Nachbartischen demonstriert Bernhard Philipp, wie viele Planeswalker der noch ohne Länder casten kann (nämlich gar keine), Thorsten überrennt Martins zwanzig Katzen mit einer Million Katzen und Normans Energymperium schlägt zurück gegen Fabians Rebellen.

 

An dieser Stelle käme jetzt egentlich die Siegerehrung. Aber nach Runde 3 ist immer noch Bier im Kühlschrank und die Jungs haben immer noch Bock zu zocken. Also hängen wir eine Bonusrunde dran.

 

Runde 4 gegen Bernhard mit Bantageddon Reforged & Restricted

 

Ich werde gegen Bernhard gelost, der leider als Einziger früher weg muss. Da er die regulären 3 Runden für sich entschieden hat, gönne ich ihm den Gesamtsieg und wir drawen die Bonusrunde. Ein bisschen schade. Ich glaube, dass Matchup wäre spannend geworden.

 

Egal, kurze Pizzapause für alle und danach habe ich Zeit bei den anderen Partien zuzuschauen.

 

Beim Match von Fabian gegen Thorsten kommt es zur Neuauflage des antiken Fan-Favorites "Menschen vs Bestien". Und wie im römischen Kolosseum nimmt es auch auf den Contested Cliffs kein gutes Ende für die Menschen. Fabian kriegt Thorsten nicht an der Manabase zu packen und wird zweimal von den Bestien zerissen. Im ersten Spiel hievt Thragtusk zusammen mit seinem Saheeli Klon und Ravenous Baloth Thorsten auf komfortable 50 Lebenspunkte. Da werden die Christen zur reinen Nachspeise. Im zweiten Spiel zündet Thorsten seine B-Combo aus Doppel Felidar Guardian und Wirewood Savage, damit alle Bestien pünktlich zum Essen kommen.

 

Die anderen beiden Matches gehen etwas knapper aus und entscheiden sich beide erst im dritten Spiel. Norman schafft es mit einem gut getimeten Chord of Calling auf Kiki-Jiki, Mirrorbreaker Philipp auf dem falschen Fuß zu erwischen. Dieser sieht sich unvermittelt mit einer Million Katzen und einem Goblin konfrontiert. Das Match zwischen Martin und Jan zieht sich am längsten. Martin schmeißt immer wieder die Katzen von der Rutsche, sodass er Jans Artefakt-Attacken Unmengen von Lifelink-Blockern entgegenstellen kann. Darksteel Colossus schickt er einfach raus zum Spielen. Im Lategame setzt sich der ewige Kartenvorteil gegen Jans wilde Brokeness durch.

 

Damit hat jeder am Ende mindestens einen Sieg auf dem Konto und noch wichtiger, alle hatten ihren Spaß... oder haben mich sehr überzeugend angelogen. Die Siegerehrung wird in Abwesenheit des Gewinners zügig vollzogen. Als Preis für den 1. Platz geht ein Foil Brainstorm an Bernhard. Ich lande hinter Norman auf Platz 3.

 

Die letzten Flaschen werden geöffnet und fachsimpelnd geleert. Danach verstreuen sich die Herren wieder in alle Winde. Ich hoffe, im nächsten Jahr ergibt sich nochmal die Gelegenheit für eine Neuauflage. Ich würde mich sehr freuen.

 

Vorher habe ich selbst noch ein Auge auf die Premodern Championship am 9. Februar in Darmstadt geworfen. Das Format hört sich spannend an. Mal schauen, was da so geht.

Frohe Weihnachten!






Sehr sehr schöner Bericht. Hab immer mal wieder Bock auf das Format wenn du davon berichtest. Leider hat meine Community sich für Commander entschieden (was mir zu zäh und gleichförmig ist). Ich bin ziemlich beeindruckt von der Power der Decks. Das ist deutlich mehr als ich im Hinterkopf hatte.

 

Find aber etwas komisch, dass sowas wie Dominaria und Fallen Empires als Einseteditionen erlaubt sind. Überhaupt: warum sind es 8 Sets? Wären 7 nicht naheliegender?

warum sind es 8 Sets? Wären 7 nicht naheliegender?

In den Standardpools seit BFZ sind bis zu 8 Sets im selben Standard.

Wenn man auf 7 reduziert kann man all diese Formate nicht mehr spielen, was dem Konzept von Choose your own Standard etwas widerspricht.

 

Fand das Format auch immer schon cool, gibt wohl kaum Formate, in denen es mehr unterschiedliche Dinge auszuprobieren und zu brewen gibt.

Habe hier leider keine Gruppe dafür, aber das sieht schon spaßig aus.

Find aber etwas komisch, dass sowas wie Dominaria und Fallen Empires als Einseteditionen erlaubt sind. Überhaupt: warum sind es 8 Sets? Wären 7 nicht naheliegender?

 

Wizards haben die feste Blockstruktur offiziell abgeschafft:

"Das bedeutet im Klartext, dass wir das Konzept der Blöcke wie bisher abschaffen. Die Sets spielen gelegentlich auf derselben Welt, doch die derzeitige Form einer festen Anzahl von Erweiterungen, die zusammen gespielt werden, gehört der Vergangenheit an."

 

Das heißt, man muss in Zukunft individuell schauen, was man als einen Block zusammenfasst. Ravnica 3 macht zum Beispiel als Dreier-Block total Sinn.

Dominaria und was in Zukunft an blockfreien Sets released wird würde ich auf keinen Fall ausschließen. Das sind ja ganz reguläre Standard Sets. In meinen Augen spricht dann aber auch wenig gegen Fallen Empires und Homelands. Die beiden Sets waren Standard-legal und die Karten sind gut verfügbar und sowieso bis auf wenige Ausnahmen irrelevant.

 

(Im Gegensatz dazu sind die Oldschool-Sets vom Balancing sehr problematisch und die Karten ohne Reprint kaum bezahlbar.)

 

Überhaupt: warum sind es 8 Sets? Wären 7 nicht naheliegender?

What Yoloron said. In der aktuellen Form hat ein vollausgebautes Standard-Format vor der Rotation 8 Sets.

Zuletzt: 2 Kaladesh / 2 Amonkhet / 2 Ixalan / 1 Dominaria / 1 Magic 2019

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