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* * * * * 7 Stimmen

The first Bridger - Frank's Legacy Pt. I

Geschrieben von The Beast, in Under the Bridge 26. März 2019 · 898 Aufrufe

Schweißperlen bildeten sich auf der Wulst zwischen seinem stämmigen Torso und dem nackten Hinterkopf, liefen langsam in die Falten seines Nackens wo sie sich zu einem fließenden Strom vereinigten und ihren Weg den Hals und Rücken hinunter suchten, angetrieben von den Gesetzen der Schwerkraft. Ihr Fluss fand ein jähes, unbarmherziges Ende, als er mit dem kalten Stahl auf den massiven Schultern kollidierte. Der Mann ging mit der Last auf dem Rücken langsam in die Hocke, verharrte kurz unten und drückte sich dann wieder nach oben. Der erste Schweißtropfen überwand das eiserne Hindernis, baumelte noch kurz an dem Metall und entschied sich dann zu fallen, um knapp 1,90 m weiter unten mit einem vernehmbaren Platschen zu zerplatzen.
"Ey Specknacken, nimm' dir gefälligst ein Handtuch!"
Er kniff die Augen zusammen, grunzte leise. Dann atmete er tief ein und ging wieder langsam in die Hocke, darauf bedacht seine Oberschenkel waagerecht zum Boden zu bekommen und gleichzeitig die Last auf seinen Schultern zu kontrollieren. Ebenso langsam und kontrolliert erhob er sich wieder in eine aufrecht stehende Haltung und atmete dabei die Luft wieder aus. Dann trat er einen Schritt nach vorn und hängte die über vierteltonnenschwere Hantel zurück in die entsprechende Haltevorrichtung des Käfigs.
"Man, Frank, die anderen Gäste beschweren sich schon. Komm schon, ich riskier' hier schon einiges, dich für lau trainieren zu lassen... leg' dir wenigstens ein Handtuch drunter."
"Halt die Fresse, Marv..."

 

Der kurze Disput endete so wie jedes Mal, Marv hielt wie gefordert die Fresse und Frank (gesprochen Fräänk) grunzte zufrieden. Frank liebte es, den rohen, kalten Stahl auf seiner Haut zu spüren genauso wie er schwere Gewichte liebte. Seit er sich erinnern konnte war er schon immer ein Pragmatiker gewesen. Elektro-Mukke mit anregenden BpM, schweißabtransportierende Funktionskleidung, Fitness-Armbänder und -Apps, Multifunktionshandtücher mit integrierter Stofftasche für das Smartphone, generell überhaupt jegliche Form von Smartphones, atmungsaktive Trainingshandschuhe mit inkludierter Stützfunktion für die Handgelenke oder gar (er bekam beinahe beim bloßen Gedanken schon Würgereiz) Nackenpolsterrollen für Langhanteln - all das war für irgendwelche Studio-Hipster und Diskopumper, die den wahren Spirit des Workouts Kraftsports vergessen hatten und nur zum Posen auf social Media Fressenbuch und co. den Weg ins Gym Studio fanden - und Anglizismen hasste Frank auch. Und Marv sollte froh sein, dass Frank überhaupt ein T-Shirt anhatte.
Ein Mann, viel Gewicht. Mehr brauchte es für Frank nicht zum Trainieren. Ein Mann, viel Gewicht, danach sah er auch aus, dachte Frank bei sich. Er war nicht fett, jedenfalls nicht ausschließlich. Er betitelte sich selbst am liebsten als "massiv", war ein gewaltiges Gemisch aus Fettzellen und Muskelfleisch vor dem viele Leute Angst hatten. Sein zernarbtes Gesicht und die abrasierten Haare taten ihr übriges.
Ein Mann, viel Gewicht... dachte Frank bei sich.

 

Die gleiche Philosophie befolgte er bei der anschließenden Nahrungsaufnahme. Kein "Clean Eating", keine protein- und vitaminreichen Superfoods, keine koordinierte Nährstoffzufuhr. Ein Mann, ein halbes Schwein. Oder (wie diesen Abend) wahlweise auch zwei Eimer voller frittierter Hähnchenteile.
Frank sah auf die Uhr, eine halbe Stunde hatte er noch. Sein Abendessen würde er, pragmatisch wie er war, einfach beim Fahren vertilgen. Geduscht oder umgezogen hatte er sich selbstverständlich auch noch nicht, sodass sein dunkelgraues T-Shirt durch die ausgeschwitzten Salze einen Batic-Look annahm und Frank generell einen angenehmen Mix aus Schweiß und Frittierfett ausdünstete, welchen er umgehend durch eine würzige Furznote abrundete. Am Heck seines alten VW Transporters in schwarzer Lackierung klebte passend ein Sticker: "Achtung! Schweinetransport!" Frank stieg mit den zwei Eimern unter'm Arm in seinen Transporter und verdrückte Hühnerfilets, -Keulen, -Flügel und -Köpfe während er mit gefährlicher Schieflage des PKW durch die spätnovemberliche Dunkelheit fuhr und dabei dreckigen Südstaatenrock hörte. Heftiges Training, heftiges Essen, heftige Mukke. Er grunzte zufrieden.

 

Er leckte sich die Reste der BBQ-Marinade von den Fingern, bog in die Seitenstraße ein und stellte seinen Transporter quer auf den Behindertenparkplatz gegenüber vom Drachenkessel, die entgeisterten und angsterfüllten Blicke einiger Anwohner genießend. Natürlich war Frank nicht behindert und technisch betrachtet durfte er hier gar nicht stehen. Aber niemand sprach ihn mehr darauf an, seit Opa Istvan diesen Fehler begangen hatte. Frank hatte Istvan daraufhin eine dauerhafte Parkberechtigung für diesen Parkplatz "beschafft" (Istvan war trotz hohem Alter sehr rüstig, er lief vor der unheimlichen Begegnung mit Frank freizeitlich Halbmarathons, danach konnte er sich immerhin noch bei den Paralympics anmelden) und diese Parkberechtigung dann wiederum von Istvan freundlich eingefordert ("Du hast noch Knochen in dei'm alten Körper die ich dir noch nich' gebrochen hab'...") und in seine Frontscheibe geheftet.
Frank war zufrieden mit sich und der Welt. Er wusste, dass er nicht immer ganz gesetzlich handelte, aber am Ende waren Gesetzestexte eh immer noch recht dehnbar und er lotete eben gerne Grenzen aus, in allen Lebenslagen. Die Menschen respektierten ihn. Oder sie fürchteten ihn, was für Frank auf's Selbe hinauslief, denn dieser Furchtrespekt beschaffte ihm nicht zuletzt seine kostenlose "Mitgliedschaft" in der Mukkibude, ordentlich Rabatt auf eigentlich alle Imbisspreise und eben den besten Parkplatz für's FNM im Drachenkessel. Frank grunzte zufrieden.

 

Der Drachenkessel

 

Im Drachenkessel wurde an dem Abend Modern gespielt, was Frank einigermaßen egal war. Er hatte eh immer nur seine Burn-Box dabei und tauschte je nach Format (Modern, Legacy, Pauper) einzelne Karten aus dem Deck aus. Da er sich nicht immer alles merken konnte oder wollte und schon mehrmals Game Losses kassiert hatte wegen illegalen Karten (Price of Progress ist ziemlich gut in Modern), ging er irgendwann dazu über, auf die Karten "M", "L" und/oder "P" auf die Vorderseite zu kritzeln.

 

So kam Frank in den Laden und nickte in die Runde, einige nickten zurück oder hoben kurz die Hand zum Gruß, andere waren anderweitig beschäftigt. Kevin beispielsweise tippte auf seinem Handy rum und suchte nach den geilsten neuen Deck-Techs, Justin prollte ein wenig mit seinem Pimpdeck vor ein paar Kiddies rum und machte Selfies mit seinen Foils, stets darauf bedacht, dass sein Polohemd-Stehkragen keinen Millimeter zu tief saß und das Trucker-Cap die gegelten Haarspitzen nur leicht touchierte. Und Hans diskutierte wie immer mit dem Ladenbesitzer bis auf's Messer über's Grading von dessen Warenauslage.
Hans: "Im Leben ist das kein Excellent! Siehst du hier, weiße Stelle, musst nur 10x Zoom mit der Cam einstellen und den oberen Rand checken!"
Store Keeper: "Echt jetzt, Hans? ..."
Frank nahm wenig Notiz vom weiteren Verlauf des Gesprächs und es juckte ihn auch überhaupt nicht, weil Grading ihm schlicht egal war; er nahm stattdessen ordentlich freien Platz ein und fischte alle Karten aus seiner Deckbox, auf denen kein Kugelschreiber-"M" aufgemalt war. Dabei stellte er fest, dass seine Finger immer noch ein dezentes BBQ-Aroma verströmten und genoss somit ein weiteres Mal das rituelle Fingerlecken während der Laden sich weiter füllte. Dass er dabei immer mehr verwunderte, amüsierte und leicht angeekelte Blicke auf sich zog, bekam er gar nicht mit.

 

Schließlich wurden Pairings ausgerufen und Frank bekam für's erste Match Clemens zugewiesen, der so ziemlich das exakte Gegenteil von ihm selbst war: Vielleicht 1,70 m groß klein, schmächtig, mittellanges dunkles Haar und Brille und ein paar Pickel verzierten sein jugendhaftes Gesicht.
"Komm' rüber, Harry Potter!" bölkte Frank durch den Laden und lachte ein wenig über seinen eigenen Witz. Harry Potter kam verunsichert näher und setzte sich dem Koloss gegenüber. Dieser amüsierte sich weiter über das halbe Hemd: "Siehst ja aus, als wennu grad vom Pumpen kommst... Was drückst du? Und sach' ma' ehrlich: Nimmst du Steroide?" Frank brach in brüllendes Gelächter aus. "Nur'n Witz, man... nur'n Witz." ergänzte Frank glucksend, als Harry Potter ihm nicht antwortete und so aussah, als könne er sein Wasser gerade eben noch halten. Frank streckte seine Hand zur Begrüßung aus.

 

Clemens sah die gewaltige Pranke auf sich zukommen. Dreckig und triefend vor Fett, Schweiß, BBQ-Marinade und Frank's Spucke kam sie unaufhaltsam näher und wollte seine Hand ergreifen. In Clemens' Vorstellung packte dieses Wesen, das aussah wie ein rasierter Gorilla, ihn gleich am Kragen, zog ihn über den Tisch ganz dicht an das Narbengesicht heran. Er sah ihm direkt in die unbarmherzigen Augen, ohne jede Chance, sich dem Griff zu entwinden. Er konnte die Ausdünstungen der Bestie förmlich schmecken als sie ausatmete und dann mit breitem Grinsen sprach "Angst, Potter?" - "und wie!" dachte Clemens, als das Monster seinen Schlund öffnete, um ihn bei lebendigem Leib aufzufressen...

 

"Lieber nicht, ich ... ich ... ich hab ... ähm ... Schnupfen. Ja, Schnupfen!" stammelte Clemens, während er auf die dargebotene Hand starrte. Frank zuckte die Schultern und fing an, sein Deck zu mischen, Clemens legte seine Playmat aus und tat es Frank gleich. Dann sah Clemens neuerliches Unheil auf sich zukommen, welches er eben noch nicht bedacht hatte: Frank präsentierte sein Deck.
Das Deck, welches Franks ungewaschene Pranken soeben gemischt hatten und welches folgerichtig nun auch nach BBQ-Sauce roch und andere, weniger angenehme (Körper-)Flüssigkeiten an sich haften hatte. Er selbst könnte natürlich immer noch auf's Abheben verzichten, aber was, wenn Frank seinerseits darauf bestand, Clemens' Deck abschließend zu mischen? ... Und genau das tat er.

 

Clemens war wie versteinert. Hatte er sich eben noch gut aus der Affäre ziehen können, würde dieser Fleischklops gleich seine Drecksgriffel an Clemens' Deck legen und es verunreinigen. Nicht, dass das Deck oder die Sleeves (reguläres Humans in doppelten Dragon Shields) jetzt übermäßig kostbar gewesen wären, aber in Clemens sträubte sich einfach alles bei dem Gedanken, die beschmierten Sleeves gleich selbst wieder anfassen zu müssen. Fieberhaft dachte er nach, suchte einen Ausweg. Er könnte plötzliches Unwohlsein simulieren, droppen und sich von Mama früher abholen lassen, so wie damals als er beim Chaos-Draft Foil Cavern of Souls im Booster hatte und so den Rarepick umgehen konnte. Er könnte auch...
"Bissu wechgepennt oder wat? Jetz' mach' ma' hinne, Harry Potter!" dröhnte es von der anderen Tischseite und Clemens merkte erst jetzt, dass er schon seit einer halben Minute aufgehört hatte zu mischen und das Deck immer noch in der Hand hielt. Panik erfasste ihn! Er brauchte jetzt eine Lösung! Wenn ihm doch nur etwas einfiele...
Frank nahm Clemens unaufgefordert das Deck aus den Fingern und fing an, es zwischen seinen Fettpranken gründlich zu mischen.

 

"JUUUUDGE!" tönte es glockenhell durch den Drachenkessel. Der Judge kam, auch so ein klappspatiger Hänfling wie Harry Potter, wie Frank zu seinem Bedauern feststellte. Niemand schätzte mehr die guten alten Tugenden des Eisenhebens...
"Ich... äh... ich glaube... mein Gegner... äh... hat... ähm... markierte Karten..." stammelte Potter. "Da ist... äh... Dreck drauf... und... äh... und die Sleeves... sind... nicht gl... gleich."
Frank spielte halt blaue Sleeves aus 5 verschiedenen Packungen von 3 verschiedenen Herstellern. Sobald eine zu kaputt war, wurde sie eben durch irgendeine andere ausgetauscht. Zu dreckig hingegen gab's für ihn nicht, bisschen Schmodder war für ihn kein Grund, etwas wegzuwerfen. Der Judge sah das ein wenig anders.
"Frank, wir spielen hier zwar REL: Regular, aber achte bitte trotzdem auf deine Sleeves. Woanders kann dir sowas als Cheating ausgelegt werden. Eigentlich muss ich dir auch jetzt einen Gameloss aussprechen, aber ich drück' mal ein Auge zu, weil wir zum Spaß hier sind." sagte der Judge erstaunlich ruhig und gelassen. "Oh, und wasch' dir zumindest mal die Hände, Frank. Das ist echt schon widerlich... guck' dir Clemens' Karten an, die kann er auch gleich neu sleeven, die zählen jetzt auch schon als marked nachdem du sie gemischt hast." - der Judge sprach lauter als er es hätte müssen und so drehte sich die gesamte Spielerschaft zu Frank um und fing an, hinter vorgehaltener Hand zu kichern, als Frank sich murrend zum Waschbecken aufmachte um sich den köstlichen BBQ-Ranz von den Fingern zu schrubben.

 

Als er wieder kam war Clemens gerade dabei, seine Sleeves mit Spezialreiniger (der Gute mit der Fettlöseformel) zu besprühen. Der Judge hatte Clemens dafür das Freilos gegeben und Frank stattdessen Hans als Gegner zugewiesen, welcher eigentlich das Freilos bekommen hätte.

 

Hans spielte Full Foil Zoo und weigerte sich trotz Frank's Händewaschgang, Frank sein Deck anfassen zu lassen, sodass der Judge schließlich das Abheben übernahm. Hans, der zuvor noch so angeregt mit dem Ladenbesitzer diskutiert hatte, war ein eher stiller Gegenspieler. Er murmelte lediglich bei jeder Karte deren Sprache, Edition und Zustand mit. "Foil Foothills, Khans, englisch Near Mint - fetch und shock auf Foil Temple Garden, Return to Ravnica, englisch Near Mint - cast Foil Noble Hierarch, Conflux, englisch Gem Mint" - er betonte die letzten Worte besonders deutlich, sah zu Frank auf und hob vielsagend die Augenbraue - "Go".
Frank legte Mountain, Swiftspear und wollte angreifen. Hans murmelte weiter "Montagna, Kamigawa, Version 2, italienisch, played - Lança Veloz do Monastério, Khans, portugiesisch, heavily played". Hans' Gesicht nahm langsam eine grünliche Verfärbung an und es schien, als würde er gegen einen Übelkeitsreiz ankämpfen...
2 Turns später spielte Frank Skewer the Critics. Hans sah schon echt nicht mehr gesund aus als er rülpsend durch seine Zähne presste: "Ensartar a los críticos, Rav-Allegiance, spanisch, pooooäääärrrghh" - Hans kotzte im Strahl zwischen seine Beine auf den Boden, allerdings immerhin so gekonnt, dass er seine eigenen Karten sowie seine Playmat dabei mit keinem einzigen Tröpchen besudelte.

 

"Alter... die Karte ist vor nicht mal 2 Monaten erschienen! Wie hast du die in der kurzen Zeit so kaputt gekriegt!?" begehrte Hans auf, nachdem er fertig mit der Essensausgabe war, und Tränen traten in seine Augen. "Wieso tust du den Karten das an? Keine Playmat, abgeranzte Sleeves, sooo kaputte Karten! Was haben die dir getan, Alter!? Reddit und das Forum werden nicht amüsiert sein!" Sprach er, während Kevin schon fleißig seine Zustimmung nickte und auf seinem Handy tippte, um das Internet zu informieren.
Frank wollte gerade gegenan aufbegehren, als Justin sich dazuschaltete: "Ja, und dann nicht mal Foil! Und in was für Sprachen... uhhhh! Da spielst du schon so 'nen Budget-Müllhaufen, dann packt man da doch zumindest ein paar anständige Guru-Mountains rein... ich mach' mal ein Bild von deinem Haufen, ich muss das gleich mal auf Insta posten!"
Frank drehte sich zu Justin, als auch Clemens sich einmischte (und urplötzlich reden konnte ohne zu stottern, jetzt da er Frank nicht mehr unmittelbar gegenüber saß): "Und deine Fettflossen dazu! Jetzt muss Mama mir neue Sleeves kaufen. Deinetwegen! Wasch dich mal, du... du... du Riesenbärenarsch!"

 

Franks Halsschlagader schwoll ordentlich an, pulsierte im immer schneller schlagenden Takt. Seine Finger verkrampften sich zu Fäusten und er wurde mächtig wütend, wurde zum Hulk! Dass sie sein Deck scheiße fanden, okay. Dass sie bei seinen Karten kotzten, nicht lecker, aber auch okay. Aber niemand hier schien ihn zu furchtrespektieren - hier drin war seine körperliche Präsenz egal. Gegen die Waffen des Nerdmobs waren auch seine Muskeln machtlos und das machte ihn nur um so wütender.
"Ach, Hans, run! It's the Frankzilla!" rief Justin Hans lachend zu, während Frank immer weiter anschwoll. "Frank, beruhig dich, schnapp' mal bisschen frische Luft. Macht doch nix, dass deine Karten nicht so geil sind wie die der anderen, davon lassen wir uns hier doch nicht den Spaß verderben!" riet ihm der Judge, während er Hans half, mit Franks Deck die Kotze vom Boden zu wischen. Wütend stapfte Frank durch den Laden in Richtung Ausgang. Als er an Harry Potter vorbeikam, spannte er noch einmal kurz und kräftig seinen Oberkörper an und guckte böse in seine Richtung. Mit einem langgezogenen Knattergeräusch füllte sich Clemens' Hose, als er furchterfüllt zurücksprang.
"Immerhin einer, der Respekt zeigt..." dachte Frank und grunzte, aber wirklich zufrieden war er diesmal nicht.

 

Der Geist des vergangenen Magics

 

Draußen angekommen war Frank beileibe nicht danach zumute, nach Hause zu fahren; vielmehr hatte er das dringende Bedürfnis, etwas oder jemanden kaputtzukloppen oder sich zumindest ordentlich zu besaufen. Da er hier in der Gegend nach dem Vorfall mit Istvan jedoch aus so circa allen Fenstern ziemlich argwöhnisch beobachtet wurde und sich besser keinen noch so kleinen Fehltritt leisten sollte (immerhin so vernünftig war er noch trotz der gewaltigen Wut in seinem gewaltigen Bauch), entschied er sich gegen's Kaputtkloppen und für's Besaufen.
Also machte er sich auf die Suche nach einer Quelle für guten billigen Schnaps und erblickte, nachdem er um 3 Häuserecken gebogen war, ein vielversprechendes Kneipenschild über einer Holztür baumeln: V³ - Vintage Viggo's Veinkeller. Frank war ein wenig verwirrt, er ist diese Straße schon öfter entlanggegangen, aber diese Kneipe hatte er dabei noch nie bemerkt. Der Laden sah von außen recht urig aus und der Rechtschreibfehler im Namen deutete darauf hin, dass es dort trotzdem nicht allzu teuer sein würde, daher gab Frank der ganzen Sache eine Chance. Er musste sich bücken, um durch die Tür zu kommen; Vintage Viggo schien kein allzu großer Mann zu sein...

 

Hinter'm Tresen stand ein (wie erwartet) kleinerer Mann ohne Haare, dafür mit einem sehr freundlichen Grinsen auf dem runden Gesicht und fragte Frank, was er ihm Gutes tun könne. "Ein großes Glas von deinem Billigsten!" antwortete Frank und der Mann, der Vintage Viggo zu sein schien drehte sich mit einem geträllerten "Kommt sofort!" um und ging in eine kleine Kammer, um dort nach möglichst billigem Schnaps zu suchen.
Frank sah sich währenddessen in dem Laden um: Viele kleine Sitznischen in denen einige Gäste saßen und tranken oder Karten spielten. Rustikale Holzmöbel, spärliche und doch ausreichende Beleuchtung, dazu alte Werkzeuge an den Wänden und Großmutter-Blumenvasen in den Fenstern. Was aber vorallem Franks Aufmerksamkeit erregte, waren die Magickarten, die statt Bildern hier an den Wänden hingen. Karten wie Mesa Pegasus, Thoughtlace, Plague Rats und Keldon Warlord schmückten die Holzvertäfelung, jeweils schön gerahmt und mit Autogramm vom Künstler. Erst jetzt sah Frank genauer hin und bemerkte, dass die anderen Gäste ebenfalls mit Magickarten spielten.

 

"Bitte sehr, der Herr!" riss der Wirt Frank aus seinen Gedanken und stellte einen Masskrug mit einer dunkelbraunen Flüssigkeit vor Frank ab, dazu einen Teller mit kleinen panierten Mozzarella-Dinosauriern. Frank nahm einen tiefen Schluck und verzog anerkennend das Gesicht - dieser Schnaps schmeckte wirklich billig. "Der gute, alte Underberg", sinnierte der Wirt lächelnd. "Den hat mein Großvater schon eingelagert und bis zum heutigen Tage hat den hier noch niemand bestellt. Tja, es gibt immer ein erstes Mal..." Eine kurze Pause, Frank tunkte einen Stegosaurus in seinen Krug und aß ihn anschließend, als der Wirt fortfuhr.
Wirt: "Du musst ein Suchender sein. Weißt du, dieses Gasthaus kann nur von jenen gefunden werden, die suchen."
Frank:"Was soll ich denn bitte schön suchen, he?"
Wirt: "Den wahren Geist von Magic natürlich... also, was treibt dich hierher?"

 

Franks Ärger war mittlerweile verraucht. Der Underberg entfaltete seine beruhigende Wirkung und die Mozzarella-Dinos machten ihn zusätzlich träge, und so grunzte er kurz und erzählte dem freundlichen Wirt bereitwillig seine Geschichte. Erst jetzt fiel ihm überhaupt auf, dass sein Burndeck noch im Drachenkessel liegen musste, getränkt mit Hans' Mageninhalt (was Frank nicht wusste war, dass Hans im Laden eine weitere Kotzarie ablieferte, als er mit Franks Deck die Lache aufzuwischen versuchte und dabei die ranzigen Karten in Kacksprachen immer wieder anfassen musste), doch Frank vermisste es nicht wirklich. Der Wirt hatte wohl Recht, Frank suchte nach dem Sinn von Magic.

 

"Siehst du die beiden da vorne?" fragte der Wirt, nachdem Frank's Erzählung geendet hatte, und zeigte auf zwei Typen in einer Sitzecke, die Magic spielten. "Die haben gefunden, wonach sie gesucht haben. Schau dir nur die Artworks an! Noch echte Handwerkskunst, nicht so ein vom Computer gerenderter Dreck wie heutzutage."
Frank bemerkte, dass die beiden ausschließlich Karten im alten Frame spielten. Auch die Editionssymbole, so denn überhaupt welche auf den Karten waren, unterschieden sich farblich nicht voneinander. Dies mussten sehr alte Karten sein. Der Wirt schien seine Gedanken zu erraten und sein Lächeln wurde etwas breiter, als er hinzufügte:
"Nur Alpha, Beta, Unlimited und die ersten paar Erweiterungen aus 1993/94. Magic in seiner ursprünglichen Form. Das ist das wahre Magic, genau wie Richard Garfield dieses Spiel gewollt hat!" Die letzten Worte hallten in Franks Schädel nach. So wie Garfield es gewollt hat!

 

Frank sah rüber zu den beiden Spielern und fragte, ob er ein wenig zuschauen könnte, was die beiden Spieler bejahten, doch schon als er mit seinem Krug an den Tisch kam, wurde er kritisch beäugt. "Das Ding willst du jetzt nicht ernsthaft auf den Tisch stellen, oder?" fragte der eine. "Siehst du meine Playmat im Mox Ruby Artwork? Da darf kein Schmutz rankommen!" sagte der andere. Also stellte Frank den Krug kurzerhand auf den Boden und die beiden schienen zufrieden.
Doch schon kurz darauf drohte die Lage schon wieder zu eskalieren: Der Spieler links von Frank begann das Spiel mit Sumpf und Will-o'-the-Wisp, der Spieler rechts (der mit der Mox Ruby Playmat) antwortete mit Arabian Nights Mountain, dem zur Matte passenden Mox Ruby und einem alten Fireball auf's Irrlicht. Frank bemerkte, dass das Deck des Irrlicht-Spielers bedeutend dicker war als er es sonst kannte und nahm den Will-o'-the-Wisp aus dem Grave kurz in die Hand, um ihn näher zu begutachten. Die "Sleeve" war aus massivem Plastik und oberhalb der Karte prangte ein Sticker:
PSA - Will-o'-the-Wisp - Summer Magic - Mint - 9.0

 

"Alter! Pack das Ding wieder zurück, die Karte ist mehr wert als dein ganzes Leben!" sagte der Spieler zu Franks Linken. Sein ganzes Deck war in Hard-Cases "gesleeved" und, wie Frank erst jetzt bemerkte, spielte der Typ mit samtenen Handschuhen und Atemschutzmaske. Selbst seine Playmat mit dem klassischen Artwork vom Hypnotic Specter war in einer PSA-Hardcase eingeschweißt. "Nimm deine Hände von meinen Schätzen! Ich musste die Nieren meiner Kinder dafür verkaufen, da darf nicht jeder einfach mal dran rum grabbeln!"
Frank drehte sich zu dem anderen Spieler um und stellte erschrocken fest, dass dieser einen Ganzkörper-Seuchenschutzanzug trug. Hatte er den eben auch schon angehabt? Er hielt seine 5-fach gesleevten Karten in einer sterilen Zange, die äußersten Sleeves schienen aus Hermelinfell gefertigt zu sein...

 

So wie Garfield es gewollt hat! schoss es Frank durch den Kopf. Hätte Garfield das gewollt? Wollte er, dass Leute ihre Kinder ausschlachteten, um ihre Karten in Hartplastik einzuschweißen? Sollte das hier also das "wahre Magic" sein? Frank spürte wieder Wut in sich aufsteigen, also exte den übrigen halben Krug Underberg, knallte ihn auf den Tresen und torkelte einigermaßen zielstrebig in Richtung Ausgang, bevor er die Kontrolle über die Situation und sich selbst verlor.
Der Wirt drückte ihm auf halbem Weg noch zwei Kartons mit kleinen Underberg-Fläschchen in die Hand "als Wegzehrung", wie er es nannte. Er war zwar ebenfalls Old Schooler und hatte vollstes Verständnis für das in seinen Augen normale Betragen seiner Gäste, aber Frank hatte eine gewisse... Ausstrahlung an sich und der Wirt irrte sich fast nie, wenn er eine derartige Eingebung hatte. Diesmal hatte er im Gespür, dass Frank den Underberg noch brauchen würde. Und er sollte Recht behalten.

 

Unter 7 Brücken musst du gehen...

 

"...um am schnellsten nach Hause zu kommen", dachte sich Frank. Fahren war schon lange nicht mehr drin und die kürzeste Route zu Fuß führte ihn unter ebendiesen 7 Brücken entlang. Er wappnete sich für die letzten paar Münzen in seiner Tasche noch mit einem Döner ("Nur Fleisch mit Scharf und alle Saucen!") in jeder Hand für den Marsch und setzte sich Bewegung. Während er die anatolischen Köstlichkeiten inhalierte dachte er über das Gesehene und Geschehene nach. Die ganzen Leute schauten auf ihre Karten, als wäre ihr Besitz ein absolutes Privileg, als wäre Near Mint gerade gut genug und, wie er gegen Potter feststellen musste und im noch deutlicher vor Augen geführt bekam, als wären selbst die Sleeves und die Playmat etwas, was besonders schützenswert wäre. Dabei sind das doch schon nur Schutzutensilien für die Karten, die ja eigentlich auch "nur" zum Spielen da sind.

 

Frank bemerkte in seinem angerauschten Zustand erstaunlich deutlich, was ihn die ganze Zeit über bewegt hatte: Es ging ihm im Kern eigentlich nie darum, dass die Spieler ihn nicht respektierten. Es ging immer nur darum, dass die Leute ihre Decks zu sehr respektierten. Magic war von einem Spiel für jedermann zu einem absoluten Statussymbol verkommen.
Nur noch Foils hier, besondere Karten da, alles was nicht Near Mint und mindestens Englisch ist wird verabscheut und sogar die Sleeves werden schon in Sleeves gesteckt, damit sie ja nicht schmutzig werden, was aber eigentlich eh nicht passieren kann, weil man ja immer auf einer Playmat spielt. Und Wizards selbst belieferte die gierende Meute mit immer neuen Objekten, mit der sie ihren Geltungsdrang befriedigen konnte. Wo waren die kleinen Jungs von früher, die auf dem staubigen Kinderzimmerfußboden einfach mit den Karten spielten, die sie aus ihren Boostern und Kartons geholt hatten? Weg waren sie, entrissen, erwachsen geworden und dabei zu Opfern ihrer mitgewachsenen Gier und Habsucht.
So verschwommen Frank die Welt gerade sah, so klar waren seine Gedanken und so unumstößlich fest stand seine Entscheidung: Er würde mit sofortiger Wirkung mit Magic aufhören.

 

Just als er sich seines Entschlusses sicher war erreichte er die dritte Brücke seines Heimwegs, welche einen Fuß- und Radweg über den Fluss bildete, dessen Namen er sich einfach nicht merken konnte. In Gedanken versunken bemerkte er die Gestalt zunächst nicht, die vom Fuße der Brücke auf ihn zuwankte. Erst als sie nur noch wenige Meter entfernt war, nahm Frank einen stechenden Gestank in der Nase wahr.
Gestalt: "Schuldigung... hamse villeich ma 'ne Mark?"
Ein fettsträhniger, magerer Kerl versuchte vor ihm, das Gleichgewicht zu halten. Sein Bart bedeckte seine halbe Brust und seine Kleidung hätte vermutlich auch gestanden ohne dass da ein Mensch drinne steckte. Der Typ war äußerlich komplett abgeranzt und überhaupt total fertig, sodass Frank sich nicht mal großartig darüber wunderte, dass er allem Anschein nach von der Euro-Umstellung noch nie was gehört hatte.
Frank: "Alter, wir ha'm Euro. Seit ca. 20 Jahren. Und auch davon kriegste keinen, hab' mein letztes Geld grad verfressen. Hier, kannst die Reste haben!"
Frank rülpste dem Kerl geräuschvoll ins Gesicht, was diesen aber nicht im Mindesten zu stören schien.
Gestalt: "Paar Fennich villeich?"
Frank: "Man, ich hab' nix mehr!"
Er verabscheute Penner und Bettler! Die ließen sich nie abwimmeln... Um seine Pleitegeierei zu unterstreichen wollte Frank seine Taschen nach außen stülpen und stieß dabei mit der Hand an die Underberg-Kartons.

 

Dann dachte er unwillkürlich an seine innere Wut auf die ganzen Poser und Rich Kids mit ihren Bonzendecks und kam sich plötzlich wie ein Heuchler vor, wenn er dem mittellosen Kerl vor sich nichts davon anbieten würde. Für den war Frank nämlich das Rich Kid, wie ihm schlagartig bewusst wurde... und Frank wollte nicht so sein wie die Leute, die er so innig hasste! Er sah zwar gefährlich, unfreundlich und zudem ziemlich kacke aus, aber in seinem Inneren war an diesem Abend etwas umgelegt worden. Wenn er auch äußerlich kacke war, innerlich wollte er das nicht mehr sein... und so kramte er den Underberg aus seiner Tasche, als der Kerl sich bereits wieder umgedreht hat und in Richtung der Brücke zurück schwankte.
Frank: "Hey, Ranztyp! Sorry... hab' doch noch was inner Tasche gefunden!"
Ranztyp drehte sich wieder um, erblickte die kleine Schachtel mit den Fläschchen und seine Augen weiteten sich in Vorfreude.
Frank: "Is' zwar keine Mark, aber besser als nix..."

 

Frank und Ranztyp stießen mit den Fläschchen an und tranken sie in einem Zug leer.
Ranztyp: "Danke, ech' anstännich von dir!"
Er bedeutete Frank, ihm zu folgen, was dieser nach kurzem Zögern auch tat. Er war groß, stark und ziemlich wehrhaft, was sollte ihm schon passieren? Außerdem wirkte der Penner nicht feindselig.

 

Sie kamen zusammen unter der Brücke an, wo zwei weitere Penner es sich bereits gemütlich gemacht hatten und offenbar irgendwas sortierten und bei Nichtgefallen in eine Feuertonne warfen, die jedes Mal kurz aufflammte, wenn ein weiteres Objekt hineingeworfen wurde. Frank konnte nicht erkennen, was genau die beiden da sortierten als Ranztyp ihm eine Büchse Turmbräu in die Hand drückte.
Ranztyp: "Du teils mimmir, ich teil middir. Pros!"
Beide stießen mit den Hülsen an und nahmen einen tiefen Schluck. Es schmeckte genauso billig und abscheulich wie das Dosendesign vermuten ließen. Frank grunzte zufrieden.
Ranztyp: "I bims der Erich, un du?"
Frank: "Fräänk."
Die beiden unterhielten sich ein wenig, wobei das Thema schnell die Unterdrückung der Armen durch die besser Betuchten war. Frank und Erich hatten zwar unterschiedliche Erfahrungen gesammelt (Frank's Unterdrückung war allein auf Magic bezogen, bei Erich hingegen war sein ganzes Leben im Eimer), waren aber dennoch Brüder im Geiste und sich einig, dass die Welt mehr Gerechtigkeit vertragen könnte.

 

Als Erich kurz aufstand um sich zu erleichtern und Frank allein mit den beiden sortierenden Pennern dort saß, schnappte er erstmals Gesprächsfetzen von diesen bewusst mit auf.
Penner: "Guckma hier, hübsch, ne!?"
anderer Penner: "Oh ja, das' 'ne Perle!"
Penner: "Pack' ich zu meinen annern hübsch'n Mädels..."
anderer Penner: "Wie heißt'n die?"
Penner: "Dödliche Falloggung."
Frank horchte auf, irgendwas in ihm klingelte bei dem Namen...
anderer Penner: "Wenn die nochma dabei is', krieg' ich die aber."
Penner: "Ma schaun, ma schaun..."
Frank rückte ein wenig herum und sah, was die beiden dort die ganze Zeit sortierten und wieso ihm der Name so bekannt vorkam. Die beiden saßen vor einem alten Schuhkarten, der noch bis etwa zur Hälfte mit Magickarten gefüllt war, und durchsuchten diese nach Artworks von hübschen Frauen. Der Rest kam in die Feuertonne. Ohne darüber nachzudenken sprach er sofort aus, was ihm als erstes in den Sinn kam: "Wollt ihr lernen, wie man das spielt?"

 

To be continued...






Wtf? Das Ding spare ich mir auf ... abends bei ner Tasse Tee im Kerzenschein. Geil!

@Cain: Wird ein Zweiteiler. ;)

 

Ansonsten sei noch angemerkt, dass ich mir durchaus bewusst bin, dass ein paar Logiklücken enthalten sind (Rav Allegiance war im November noch nicht seit 2 Monaten draußen etc.) aber das nehme ich mir mal als erzählerische Freiheit raus. ^^

 

Ach ja, Ähnlichkeiten zu real existierenden Personen sind rein zufällig. Hi, Vico!

Maps can't find Vintage Viggo's Veinkeller
Make sure your search is spelled correctly. Try adding a city, state, or zip code.
 

Fuck. Muss geiler Laden sein. Koordinaten pls

Dieses Gasthaus kann nur von jenen gefunden werden, die suchen.

SHit, PREMIUM KONTENT

Gott, das ist großartig! Ich hoffe Cains Block kommt bald, aber ich finde diese UTB Beiträge einfach nur geil! :D

Die Bilder die ihr beide (du und Cain) vor meinem inneren Auge schafft, sind Gold wert! Selten war ich wieder mal so angewidert beim lesen einer Geschichte. Klasse Kurioser Kacke Kontent.
Man liest definitiv die autobiographischen Untertöne raus, aber das macht es nicht weniger geil. Und viel Liebe für Vintage Viggo's Veinkeller :wub:

Zockt der Wirt deshalb nicht selbst, weil er sich nach seinen Vintage Erfolgen zur Ruhe setzte?

Edit Entschuldigung, der Virt

Sehr schöner Eintrag. Kurzweilig und prima geschrieben. Freue mich auf den nächsten Teil. Danke.

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