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* * * * * 2 Stimmen

UtB: Ogress Quest VI - Day of Judgment

Geschrieben von Deck-Art Cain, 18. April 2019 · 923 Aufrufe

Bridger Under the Bridge Fiktion Roman

[Die folgende Geschichte setzt voraus, den ersten, zweiten, dritten, vierten und fünften Teil gelesen zu haben. Warnung: Altbekannte Charaktere und Schlüsselfiguren des Mainplots befinden sich auch dieses Mal in äußerster Gefahr. Bleibt stark, Freunde!]

 

Eingefügtes Bild

 

Titelbild der Episode VI: Unseren Hauptprotagonisten plagen abscheuliche Alpträume, die sich realer anfühlen, als ihm lieb ist - ob sie sich bewahrhalten? Findet es heraus ...

 

Ich winke Pes zu mir und sage: »Hier sollen sich Obdachlose duellieren und keine Mutanten!«
»Seid still!«, mahnt meine Leibgarde. »Nehmt bloß nicht das M-Wort in der Gegenwart von Nâshburz in den Mund!«
All die Punk-Elfen tuscheln - anscheinend sind Orks hier nicht gerne gesehen. Die Grünhaut durchwühlt den Müllhaufen neben uns und findet eine Ratte; vor staunenden Gesichtern beißt er ihr den Kopf ab und kaut aggressiv auf ihm herum. Um mir Mut anzutrinken, schütte ich fassungslos englisches Pissbier in mich rein.
»"Nâshburz" war einst ein angesehener Professor«, erklärt Pes so leise wie es nur geht. »Dann gab es einen Unfall im Labor ... seine Familie wendete sich von ihm ab und er verlor alles, was ihm lieb und teuer war.«
Der Ork wischt Fellstücke und Blut vom Maul und räuspert sich. Dann setzt er eine Lesebrille auf den breiten Zinken und sagt mit tiefer, freundlicher Stimme: »Auf eine nette Partie, Brückenbruder.«
»Auf ... eine nette ... Partie«, entgegne ich verwundert.
Es stellt sich heraus, dass Nâshburz ein unglaublich herzlicher Spieler ist und als ich ihn in der ersten Runde des Bo3 besiege, reicht er mir die pralle Pranke und gratuliert. Er liest meine erstaunte Fratze wie ein abgenutztes Buch und beteuert, dass sein Ork-Getue nur ein "Gimmick" wäre. »Jeder Bridger, der etwas auf sich hält, hat ein Gimmick«, sagt er und fängt erneut ein Nagetier, um es eiskalt mit seinen Zähnen zu köpfen. Jetzt, wo er es sagt ... tatsächlich verkörpern viele UtBler einen speziellen Charakter mit besonderen Eigenschaften. Erinnerungen an illustre Persönlichkeiten wie Pizzamann, Sleevefresser Murphy, Slimer und Savini kommen hoch.
»Der Worldfuck findet in Amerika statt«, sagt Swandalf daraufhin und wirkt amüsiert. »Dort sind Gimmicks Pflicht - Ihr könnt Euch schon mal Gedanken über eins machen.«

 

VI.I: SURVIVOR SERIES
Die nächste Runde geht an den Ork, da sein Zodiac Pig für reichlich Schweinerei sorgt (Swampwalk sei Dank ... grrml). Wer das nächste Spiel gewinnt, zieht in das Finale des Trashcan Tournaments ein. Ich schlage mir selbst mehrere Male kräftig in das pochende Gesicht, will mich aufwecken, will bereit sein für die Schlacht. Eine Niederlage ist diesmal keine Option; und tatsächlich läuft es perfekt: Meine Barrier of Bones erweist sich als taffer Blocker. Zwei Non-Draft-Kreaturen, die zu meinen vier eigenen Karten gehören, sorgen für Furore - Nâshburz findet einfach kein Mittel gegen Fogwalker und dem affengesichtigen Cloud Spirit. Bis er erneut Zodiac Pig legt und ihm Flinkfeder-Sandalen anzieht!!! Ferkel in Schuhen? Was für ein perverser Zug! Es entsteht ein klassisches Life Race und wenn das Board sich nicht grundlegend ändert, holen meine Kreaturen gleich zum finalen Schlag aus. Doch noch ist Nâshburz an der Reihe. Seine Muskelpakete schwitzen wie rasierte Hamster in der Sonne und fingerdicke Adern treten an ihnen hervor. Seine grünen Finger flippen eine halbe Karte auf das Feld, deren untere Hälfte fehlt.
»Junger Fischadler«, sagt der Ork stolz und zeigt auf das verfranzte Teil. »Ist eine 1/1er fliegend.«
Wenn das stimmt, kann er mit dem Vogelbaby meinen geplanten Angriff blocken und danach selbst lethal attacken! Das gesamte Match dreht sich um diesen verdammten Flattermann. Gut, seine klitzekleinen Flügelchen und der neugierige Blick sind schon süß ... aber die trotteligen Füße finde ich recht klobig und albern. Und ...
»Cain?«, fragt Nâshburz und reißt mich aus den Gedanken.
»Verzeihung. Äh ... bist du dir sicher, dass er fliegt? Wäre ganz schön stark für ein blaues Mana.«
»DAS WÄR' OVERPOWERED!«, quäkt ein Dude im Hofnarren-Dress und Unmut macht sich breit.
»Ja, wirklich strong«, stimme ich zu und frage: »Hat hier jemand mobiles Internet?«
Endzeit-Punks und Pseudo-Rittersmänner schauen sich gegenseitig entgeistert an; manche pfeifen abwertend durch die faulen Zähne oder machen wegwerfende Handbewegungen.
»'Scryfall' hätte die Infos«, sage ich verzweifelt und nehme die halbierte Magic-Karte in die Hand. »Eine Common ... 1/1er fliegend ... für ein blaues Mana ... ohne Drawback ... never ever
Nâshburz nimmt seine Lesebrille ab und sagt gereizt: »Möchtest du mit diesen dreisten Äußerungen etwa andeuten, dass ich betrüge?«
»Aber nein! Hör mal ...«
»Wenn ich sage, er fliegt, dann ...«
»Nein! So war das nicht ...«
»... JA, DANN FLIEGT ER AUCH!«
»Aber ... Nâshburz! Nâshboy! Alter Freund! Nâshybaby! Nature Boy Nâsh-Flair!«
»Judge!? Judge! Ich will appealen!«
Ach du fette Scheiße.

 

»Das erinnert mich an damals«, sage ich zu Bitterman und Nostalgie überkommt mich. »Weißt du noch? Als ich gegen die Ogress angetreten bin?«
»Jepp«, antwortet mein Freund knapp und knetet meine kümmerlichen Nackenmuskeln. Ich will von ihm wissen, ob er mal wieder einen Joke parat hat; etwas Aufheiterung wäre mehr als nötig.
»Keine Ahnung. Ich bin jetzt Bitterman, weißt du?«
»Hmm, ja. Stimmt.«
Wir befinden uns im Parkhaus von Tesco, einer großen britischen Supermarktkette, und eine Bagage von Leuten bildet einen MMA-Käfig aus Fleisch und Blut. Wer fliehen will, wird zurück in die Mitte geschubst - so die Regeln der Tower Bridge.
»Mir fällt aber ein Joke ein!«, rufe ich und ex eine Dose britisches Pissgebräu. Ein Auto hupt uns an und ich zeige ihm den Mittelfinger. »Der amerikanische Präsident zockt ein Deck mit Zeug wie Explosive Vegetation und Llanowar Elves. Wie nennt man ihn deswegen?«
»Keine Ahnung«, sagt Bitterman grimmig; ich haue einen Punk an, doch auch er weiß keine Lösung. Dann rufe ich begeistert:
»Donald Ramp
»Schluss mit den Späßen«, tadelt mich ein Judge in Lederklamotten und drängt mich zum freien Kreis in der Mitte der Meute. Halt, ich wollte doch noch ...
»Kein Beißen«, fängt er seine Aufzählung an. »Keine Hodenschläge, keine Fäkalspielchen und keine Fluchtversuche.«
Nâshburz trommelt seinen Brustkorb mit hämmernden Schlägen warm und mustert mich dabei wie ein potentielles Abendmahl.
»Ihr seid bereit?«, fragt der Judge und rempelt mich weiter Richtung Ork. »Schön. 1, 2, 3 - fight!«
Was? Es geht schon los? Nâshburz fegt sofort auf mich zu, doch ich slide durch seine Beine; gleite unter dem mächtigen Körper entlang, um dann flink wieder aufzustehen und ihm einen Arschtritt zu verpassen. Das Ungetüm prallt in die Menge und Menschen fallen wie Kegel. Jetzt habe ich Zeit, meine verkrustete Kleidung auszuziehen. Als Nâshburz von mehreren Leuten wieder in den "Ring" geworfen wird, warte ich bereits halbnackt auf ihn und präsentiere Kampfgebärden. Erneut stürmt er los, doch dieses Mal springe ich hoch und verkeile meine Beine an seinem Kopf. Er riecht den Hurricanrana. Anstatt, dass ich seinen Schwung ausnutze und seinen Körper durch die Beinschere zu einem Überschlag zwinge, packt er mich einfach in der Luft und wirft mich mit voller Kraft auf den Asphalt. Die Powerbomb lässt Rippen brechen und meine Wirbelsäule fühlt sich gar nicht gut an.

 

VI.II: JEDI MIND TRICKS
Zum Glück habe ich das Kinn auf die Brust gelegt ... sonst wäre der Kopf nun Matsch. Verschwommen sehe ich das jubelnde Publikum und erkenne Swandalf in der Masse; er tippt an seine Schläfe, ganz nach dem Motto: "Benutze deine Rübe, Junge!". Dann zeigt er auf seinen Mund und macht mit der Hand Schnatter-Bewegungen. Die Worte von Pes wirbeln durch meine Gedank-O-Sphäre: »Nehmt bloß nicht das M-Wort in der Gegenwart von Nâshburz in den Mund!«
Der Judge will gerade gelangweilt den Sieg "vom Berserker von den blutigen Brücken" bekanntgeben, als ich leise anfange »Mutant« zu sagen und dabei mühsam aufstehe. Ein Raunen hallt durch das Parkhaus - anscheinend sieht man meinem Rücken die gebrochenen Rippen deutlich an.
»MUTANT!«, brülle ich und lache dabei wie ein Irrer. Das Antlitz von Nâshburz wandelt sich schlagartig: Trauer und Tränen machen sich breit. Nicht die feine englische Art, so in den seelischen Wunden zu popeln ... aber ein Junger Fischadler fliegt mit Sicherheit nicht ohne Drawback. Auch diesen Appeal werde ich siegreich verlassen.
»Mutant«, wiederholt der traurige Ork und man sieht förmlich, wie sich seine Frau und die Kinder in den glasigen Augen spiegeln. Plötzlich fetzt Shitfingers Erbe in seine hypnotisierte Visage. Der Kick mit meinem Brotschuh lässt den Giganten taumeln und Fußschleim klebt an seiner Wange. Er packt sich irritiert in das Gesicht und riecht an der obszönen Ausscheidung, wodurch er ins Stolpern kommt und mit dem Bauch voran auf den Parkplatz kracht. Wie ein Raubtier stürme ich los und verpasse dem geschwächten Ork einen Crippler Crossface. Ich klemme einen seiner riesigen Arme zwischen die Beine, verschränkte meine Hände ineinander und zerre den grünen Schädel nach hinten, wodurch die Blutzufuhr zum Gehirn unterbrochen wird. Seine freie Pranke klopft mit letzter Kraft auf den Boden und der Judge bricht den Appeal ab. »Sieg durch Aufgabegriff: Deck-Art Cain!«
Das Vogelbaby kann nicht fliegen - Basta. Dadurch gewinne ich das Match und das Finale wartet. Langsam glaube ich doch, dass ich der Auserwählte bin.

 

Es ist Abend und ich sitze mit Swandalf in einem der Türme der Tower Bridge. Wir trinken schwarzen Tee in seinem Studienzimmer, welches bis an die Decke mit Büchern und Heften überflutet ist. "Morphologische Felder und ihr Einfluss auf Skat", "Deep Magic - Advanced Strategies for Experienced Players of Magic: The Gathering", "Der stärkste Thrull: Blood Pet - eine Abhandlung", "Rektalpocken-Entfernung per Telekinese" oder "Runen-Club Magazin #3254" sind nur einige der Titel, die ich entziffern kann. Der Zauberer streichelt seinen zerzausten Bart und beugt sich leicht über den Tisch. »Glaubt Ihr an Magie, Cain?«
»An Magie? Nun, ja ... kommt drauf an, was man darunter versteht.«
Swandalfs Foul Imp namens Bulbu sitzt auf meiner großen Teetasse und der Zauberer füttert ihn mal wieder mit Mäusekot. Manche Brocken fliegen in mein Getränk, doch das fortschreitende Bridger-Leben hat mich abgehärtet. Ich setze den Imp freundlich beiseite und er drückt selbst noch einen Köttel in die Tasse. Dann nehme ich einen Schluck und gebe zu: »Dieser Kollege hier ... Bulbu ... er wirkt äußerst magisch auf mich. Ich verstehe nicht, wie er überhaupt existieren kann und ich hatte die letzten Wochen kaum Zeit, mir darüber irgendwelche Gedanken zu machen.«
»Simple Animation von Kartenwesen«, bescheinigt mir der Zauberer und grinst wie ein unschuldiges Kind. »Nichts Gravierendes. Vielleicht erfahrt Ihr bei einer anderen Gelegenheit mehr davon.«
»Und die Blitze, die du letztens aus deiner Hand geschossen hast ...«
»Konzentration und Expansion feinster freischwebender Quanten.«
Swandalf holt eine Magic-Karte aus einem der Bücher und legt sie in das Licht einer kleinen Laterne. Es ist Read the Bones.
»Alles Kinderkram«, meint er und zeigt dann auf die Karte. »Aber das hier ... das ist wahre Kunst.«
»Die Knochen lesen?«
»Du kannst lesen, was du willst. Erinnert Ihr euch an den Moment, als ich den Fogwalker aus dem Deck zog?«
»Dieser Tarot-Trick? Klar.«
Der Zauberer nimmt seinen prunkvollen Hut ab und wirft einen Haufen Karten
wahllos in die spitze Ausstülpung. »Das war keine Trickserei. Es war Eure Energie.«
»Ist das nicht alles nur eine Masche, um den Leuten die Knete aus den Taschen zu ziehen?«
»Im Fernsehen?«, fragt er und rümpft die Nase. »Sicherlich. Aber echtes Lesen ist reine Magie. Unsere Vorfahren haben tatsächlich Knochen geworfen ... oder auch Runen. Deine individuelle Energie wirkt auf die Gegenstände ein und bestimmt ihre Anordnung. Los, probieren wir es.«
Er hält mir den Hut hin und ich mische darin herum. Dann soll ich an den heutigen Appeal denken und eine Karte ziehen. »Seid innerlich leer - bis auf diesen einen Gedanken. Fühlt Euch erneut in die Situation hinein.«
Ich ziehe ein Exemplar und kann es kaum fassen: Goblin Piledriver ruht in meiner Hand. Das Äquivalent zu dem Crippler Crossface, den Nâshburz kassieren musste.
»Ok, Ok, Ok!«, sage ich und versuche, mich wieder einzukriegen. »Das kann auch locker Zufall sein.«
Bulbu rollt mit den Augen und klatscht sich die kleine Hand vor das hässliche Gesicht. Macht sich dieser kleine Scheißer etwa über mich lustig? Ist es so lächerlich, nicht an diese Dinge zu glauben? Anscheinend schon: Swandalf gackert los und haut mit seinem Schwanenarm auf den Tisch. »ZUFALL? Der ist gut ... Zufall! Oh, Heiliger Tafelberg! Hahaha, Zufall, meint Ihr!?«
Trotzig mische ich erneut im Hut herum und sage: »Dieses Mal suche ich mir etwas aus.«
»Sehr gerne«, sagt der Zauberer und wartet genüsslich. Mein Inneres wird von der Leere erobert und nur das Gefühl von Shitfinger erfüllt mich; das Gefühl, ihn zu sehen. Mit ihm zu reden. Ich denke nur an meinen alten Kameraden und greife dann nach einer Pappe. Zögernd blicke ich auf die Illustration und ein Lord of the Accursed marschiert auf mich zu - das kahle Gesicht erinnert extrem an Shitfinger und auch die umherflatternde Kleidung lässt Erinnerungen wach werden.
»Es gibt mehr auf diesem Erdball, als Ihr glauben mögt«, belehrt mich Swandalf und nimmt einen kräftigen Schwung Tee. »Wenn Ihr zukünftig Magic spielt, Nebelwanderer ... erinnert Euch daran, dass Ihr stets die Karten beeinflusst.«
Ich mache große Augen und höre dem Alten gebannt zu.
»Die Karten leben; sie sind Energie, genau wie Ihr. Alles befindet sich in einem ständigen Informationsaustausch. Gebt mir eines Eurer Decks.«
Er nimmt den Haufen entgegen, welcher beim Trollcup Verwendung fand und versichert sich, ob Coagir darin vorkommt.
»Sagen wir, Ihr wollt unbedingt diesen Abwerf-Spruch auf der Starthand haben, in Ordnung?«
Ich nicke. Er mischt. Bulbu fliegt freudig um die Karten herum und kichert.
»Zieht sieben Frische«, fordert Swandalf und ich folge seinem Befehl: Coagir ist tatsächlich mit dabei ... funktioniert dieser magische Krempel etwa?

 

VI.III: CARDTHARSIS
»Ich rede mit dem Deck; sage Dinge wie "Hey, mein Freund, ich brauche gleich zu Anfang ein Herausgeputztes Dromedar für die Abwehr". Oder "Kumpel, ich will den gegnerischen Angriff schwächen - ein Fleeting Distraction wäre wirklich nett auf der Starthand".«
»Sagen wir, all diese Sachen funktionieren wirklich«, erwähne ich vorsichtig. »Gleicht das nicht einem Betrug?«
Der Zauberer reißt die feuerroten Augenbrauen nach oben und lacht Gott sei Dank über die Aussage. »McQueen ist Euer Gegner beim morgigen Finale. Glaubt mir, Nebelwanderer - Ihr werdet gegen solche Feinde gerne in die metaphysische Trickkiste greifen.«
Die letzten Minuten wirken in mir nach; völlig perplex nippe ich an meinem Tee und züngele gedankenverloren an einem Brocken Imp-Kot herum.
»Und was ist mit dem Tarot-Scheiß aus dem Fernsehen?«, frage ich nach einer Weile. »In die Zukunft blicken und so ...«
Der Magier nickt und etwas Trauriges funkelt in seinen weisen Augen. Er lässt mich eine weitere Karte aus dem Hut ziehen und legt diese dann auf seinen Vogelflügel.
»Ich muss kein großartiges Orakel sein ...«, sagt er bedauernswert. »... um dieses Motiv zu deuten.«
Die zerfetzten Leiber von Day of Judgment jagen mir einen Schauer über den Rücken. Was hat das zu bedeuten?
»Zerstörung, Cain«, wispert Swandalf und holt einen großen Beutel Haschisch aus einem präparierten Buch hervor. »Reinste Zerstörung. Fragt nicht nach ihrem Zeitpunkt. Versucht nicht, das Ausmaß oder den Sinn zu ergründen.«
»Aber ...«
»Es gibt Dinge im Multiversum, die passieren müssen. Selbst Ihr, Nebelwanderer ... selbst Ihr könnt daran nichts ändern.«

 

In der folgenden Nacht schlafe ich kaum und ein immer wiederkehrender Alptraum plagt mich: Es herrschen kriegsähnliche Zustände. Die blaue Garde fällt über ein Lager von Obdachlosen her und inmitten des Chaos schreitet McQueen durch qualmende Trümmer; angebrannte Menschen straucheln wie Zombies umher und wissen nicht, wie ihnen geschieht. Der Diplomat grinst fies und trägt eine satanisch wirkende Tracht. Schwarze Helikopter kreisen wie Aasgeier am Himmel und Krähen machen sich über die frisch angerichteten Fleischmahlzeiten her. Der absolute Horror. Schweißgebadet rolle ich mittags von dem Zeitungsstapel runter, auf dem ich gepennt habe, und stelle entsetzt fest, dass ich mich für das Turnier fertigmachen muss.

 

Das Finale erhält endlich mehr Pomp - es ist bereits dunkel und an der Brücke wurden zur Feier des Tages hunderte verschiedene Lampions, Laternen und andere Lichtquellen entfacht. Fast schon zu gemütlich für eine Bastion der Rebellion. Die Yuppies sind dem Deckel der großen Mülltonne gewichen und auf dem Spielbrett wurden die Namen der Teilnehmer per Lötkolben verewigt; "Trashcan Tournament 2019" steht in schmucken Lettern im Zentrum der Plastikfläche. Der Mord an meinem Meister hat die Stimmung der ersten Turnier-Begegnungen vermiest, doch heute wirken alle Anwesenden weitaus gelassener. Es wird geplauscht, angestoßen und gelacht. Völlig Fremde klopfen mir auf die Schulter und reichen Bier, wünschen Glück und gutes Gelingen. Doch irgendetwas macht mich nervös ... irgendetwas liegt in der Luft.
»Wäre toll, wenn du noch andere Tapes finden würdest«, sage ich zum DJ. Ja, heute gibt es sogar Entrance-Music - fast wie Zuhause.
»Nee, sorry, Alder. Hab den Scheiß verklüngelt. Iss das nich gut?«
»Weiß nicht. Habt ihr kein 'Havok' mehr?«
Er schüttelt den Kopf.
»Dann nehme ich den Klassiker hier«, sage ich und zeige auf eine Kassette.
»Ok, in einer Minute geht es los.«
60 Sekunden später ertönt 'Scum' von 'Napalm Death' und ich übe schon mal für Amerika: Wie Graf Dracula ziehe ich das Cape vor das Gesicht und marschiere anmutig zum Spielfeld. Als die Gitarren einsetzen, zeige ich dem Publikum Dank meinen gebrochenen Rippen ein blutiges Grinsen. Erster Applaus ertönt und verebbt wieder, als auch McQueen in der Menge auftaucht. Irgendein royales Mittelalter-Musikstück schallt nun über die Themse und die ersten Pfiffe werden laut. Der Diplomat stolziert mit seinem antiken Taucherhelm am Pöbel vorbei und drängt Personen, die im Weg stehen, brutal zur Seite. Swandalf bückt sich derweil zu mir runter und will wissen, ob ich alle Details unseres Plans griffbereit im Oberstübchen habe. Ich glaube schon. Nâshburz's Manager, der kleinwüchsige Dude mit Sonnenbrille und buntem Jackett, konnte als Sprecher arrangiert werden und quäkt lauthals in das Megaphon:
»36 Karten, tapfer gezogen, aus Bergen von Abfall und Hundehoden! Vier eigene Karten, spitzfindig gewählt, aufdass sich der elende Gegner quält!«
Einige etwas wohlbetuchtere Leute in versiffter Seidekleidung klatschen leicht und gönnen sich den Rest des Gedichtes. Nach weiteren Showeinlagen versuchen McQueen und ich mit großer Mühe, die klebrigen Karten zu shuffeln und starren uns dabei aggressiv an. Mittlerweile hat er Helm und Umhang abgenommen und mit Grauen betrachte ich seine merkwürdige Robe, welche mir letzte Nacht noch im Traum erschienen ist. Das kann nicht wahr sein! Auch fällt mir heute das alberne "666"-Tattoo auf, welches seinen Kackhals ziert; der Typ sieht aus wie ein verfluchter Necromancer.

 

VI.IV: DER WOLF IM SCHAFSPELZ
»Bist du bereit, Faker-Freund?«, fragt McQueen. »Gesicht oder Hinterkopf?«
Er hält den Schädel einer alten Kinderpuppe hoch und ich nehme Gesicht. Das Ding rollt über den Mülltonnendeckel und bleibt mit der verschmutzten Visage gen Nachthimmel stehen. Ich darf bestimmen, wer anfängt und deute auf den Diplomaten. »Damit du eine Chance hast, Emo.«
Auf meiner Starthand schwebt Cloud Spirit umher und es tut gut, diesen himmlische Orang Utan an meiner Seite zu wissen. Doch etwas stimmt nicht mit der Pappe - sie sieht anders aus als sonst. Erst jetzt merke ich: Es ist einfach nur ein pixeliger Proxy, welcher auf eine andere Karte geklebt wurde. Völlig aufgelöst reibe ich mit dem Finger über eine der Ecken, die sich auffällig hochrollt. Wir sind umzingelt von einer Unmenge an Ödland-Kriegern ... bekommt auch nur einer davon mit, dass mit Fakes gespielt wird ...
»Stimmt etwas nicht?«, will McQueen wissen. Dieser Mistkerl hat mir das Teil untergejubelt.
Von reinster Angst getrieben, lege ich sofort eine Insel, gefolgt von Glückloser Forscher. Instant opfere ich den alten Sack und ziehe blitzschnell eine Karte, um mit voller Wucht den Fake-Cloud Spirit Richtung Fluss zu flippen.
»WAS MACHST DU DA?«, brüllt der Diplomat voller Zorn.
»Hab' ne Karte abgeworfen.«
»Das ist nicht regelkonform! Die Themse ist nicht dein Graveyard!!!«
»Wir können ja gerne appealen«, sage ich locker und strecke den Brotschuh nach vorne aus. Nach all den Tagen habe ich mich an seinen einzigartigen Duft gewöhnt. McQueens Gesicht verschrumpelt geradezu. Er sagt "Du kranker Wichser" und beweist seine hohe soziale Kompetenz; Punks fangen an zu lachen und die ersten chanten meinen Namen. Das Match nimmt nach einer Weile Fahrt auf und McQueen hat echte Brücken-Bomben gepicked. Sein Rod of Ruin pinged mich nach und nach runter und ich greife T7 mit all meinen Trashkreaturen an; wiege mich in Sicherheit und gehe volles Risiko. Mein Gegner bestraft mich mit einem geflashten Silverstorm Samurai, welcher meinen geliebten Hulking Goblin in feine Scheibchen schnippelt und im nächsten Zug angreift. Ich habe nur noch 2 Lebenspunkte! Dann beschwört er Ospite Infetto und tapped tatsächlich Rod of Ruin, um dem Ospite zu zerstören, wodurch er die finalen zwei Damage drücken kann! Die Stimmung des Publikums schwankt zwischen "What a bloody great combo!" und "This was too impressing for a bridge-play!" - auf jeden Fall brodelt es auf der Brücke. McQueen streckt die Faust wie ein Champion nach oben und zitiert den englischen Flavourtext seines Kamikaze-Zombies: »Lost man, dead man, knocking on the door. Cankerman, soreman, knock no more.«

 

Spiel zwei ist ausgeglichen und im Laufe der Partie fliegt Bulbu auf meine Schulter; als McQueen erneut seinen Samurai flashed, lässt der Imp einen winzigen (aber durchaus effektiven) Pups fahren und schlägt drei Mal die fledermausartigen Flügen zusammen - das Zeichen, was Swandalf mir geben wollte! Jetzt wird es ernst. Vor dem Mischen hatte ich den Mind-Magic-Trick meines neuen Meisters angewandt und mir ein Coagir auf die Hand gezaubert. Diesen Spell wirke ich nun, was dem Diplomaten nur ein müdes Grinsen entlockt. Er setzt sich eine gammelige Wäscheklammer auf die Nase und zieht sich schwere Lederhandschuhe an. Zuschauer flüstern sich zu, dass nun die berühmte Shitfinger-Taktik aus Deutschland folgt. Die Schutzmaßnahme meines Gegners quittieren sie mit Buh-Rufen.
»Hier hast du meine Karten, Kleiner«, sagt der Feigling und ergänzt: »Scheiß drauf, schmiere Popel dran - was auch immer. Um mich zu besiegen, musst du dir etwas Besseres einfallen lassen.«
Oh, Junge, das haben wir ... nachdem ich seine Karten entgegennehme, fällt mir ein Dimir-Rätselstein vom Herzen: Die Sumpfstrolche gehören zu den vier Exemplaren, die McQueen aus seiner eigenen Kollektion ins Feld führt. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn er keine dieser Dinger gezogen hätte. Es folgt der von Slimer inspirierte Clou:
»Da hinten! Woaahhhhh!«, kreische ich wie ein aufgebrachtes Schulmädchen. »IST DAS ETWA JESPER MYRFORS???« ... verdammt, nur die Hälfte des Publikums schaut zu dem Brückenpfeiler rüber, an dem ein rundlicher Dude mit langen Haaren lehnt, aus einem Horn trinkt und verdutzt dreinschaut. McQueen zieht eine seiner teuflischen Augenbrauen noch oben und lässt seinen Blick auf mich ruhen.
»Jesper Myrfors, der Künstler von genialen Werken wie Ghazbán Ogre und Wormwood Treefolk!«
Jetzt schnellt auch der letzte Torfkopf Richtung Pfeiler und es ist nicht mal eine Lüge: Jesper grinst freundlich und hebt das Horn zum Prost in die Höhe. Hunderte Zuschauer tun es ihm gleich und es entsteht eine kleine Zwischen-Party. Aus meinem Ärmel rutscht währenddessen eine Fake-Version der Sumpfstrolche und ersetzt das Original des Diplomaten. Schleichend erlangt meine Person wieder die gesamte Aufmerksamkeit der Massen und ich tue so, als würde ich immer noch überlegen, welche Karte mein Gegner abwerfen soll. Dann folgt eine Schauspiel-Einlage, die auch gut in einem Softporno vorkommen könnte:
»Was ist denn das hier?« - die Fälschung der Strolche wird präsentiert und mein Finger rollt die Folie nach oben, welche Fäkalienflecken simulieren soll. Dann pelle ich auch noch die Schicht darunter ab und ein Goblin Guide tritt hervor.
»DAS KANN NICHT SEIN!«, tönt McQueen und steht ruckartig auf.
»Dies ...«, sage ich überflüssigerweise. »... ist ein Fake!«
Erst jetzt rumpelt das Raunen der Meute wie eine Lawine über die Brücke und vermischt sich mit dem Geräusch von dutzenden spitzen Metallobjekten, die aus Taschen und Jacken gezogen werden.
»Soweit ich weiß, wird so etwas auf der Tower Bridge scharf getadelt.«
»Du ... das warst ... ich ...«, will der Diplomat sagen, doch ein oxidierter Dolch presst plötzlich gegen sein idiotisches "666"-Tattoo.
»SCHNAPPT IHN EUCH!«, donnert Swandalf und zeigt mit dem Flügel auf seinen (ehemaligen) Berater. Dieser gerät in Panik und verliert die Fassung: »ICH ... ICH HAB DOCH DIE FAKES IN DEN UMLAUF GEBRACHT.«
Versteinerte Minen. Komplettes Schweigen. Offene Münder.
»ABER DIESE FÄLSCHUNG ... SIE GEHÖRT NICHT MIR!«
Erst denke ich, McQueen hat sich tatsächlich verplappert, doch dann flackert diabolische Raffinesse in seinem Blick auf. Es war ein Ablenkungsmanöver: Der Typ mit dem Dolch hat vor lauter Schock von seinem Hals abgelassen und ehe ich mich versehe, packt mich der Diplomat und bedroht nun meine Kehle. Irgend so eine Dämonenkralle aus Metall steckt auf seinem Finger ... Kitsch-Krempel aus dem EMP-Katalog.

 

VI.V: NACHT DER ABRECHNUNG
»Lasst gut sein, Diplomat«, ruft Swandalf. »Es ist zu spät. Euer Rattenkörper hat sich im eigenen Labyrinth verlaufen.«
Nervös blickt McQueen um sich.
»Euer Plan war es, Zwietracht zu säen«, fährt der Magier fort und geht dabei langsam um das Spielfeld herum. »Ihr habt unsere Bewegung unterwandert. Habt versucht, die einzige Macht auszumerzen, welche echtes Magic im britischen Königreich vorantreibt. Dabei konntet Ihr es tatsächlich schaffen, unsere Clans gegeneinander aufzuwiegeln. Durch falsche Anschuldigungen und künstlich kreierte Konflikte ...«
Die monotonen Laute von Hubschrauber-Rotoren schallen aus dem Westen. McQueen verstärkt den Druck seines Fingers und Blut fließt meinen Hals herunter.
»Ich töte diesen Freak, wenn es sein muss«, sagt McQueen und schaut lachend in die Lüfte. Ein schwarzer Helikopter fliegt über die Tower Bridge und bleibt über uns stehen; aus ihm wird ein Seil geworfen und es landet direkt in der Hand des Diplomaten. »Keine dummen Ideen, sonst stirbt euer Freund.«
Er packt mich fester; schon heben wir ab und hängen in der Luft. Ich sehe, wie Bitterman mit seiner Armbrust auf uns zielt, doch Pes schlägt ihm das Teil aus der Hand. Mir bleibt abrupt der Atem stehen, als unter der Kutte des Diplomaten drei Handgranaten auftauchen - sie wandern zu seinem Mund und ich höre es mehrere Male klacken.
»Sag deinen Kameraden "Good Bye", Cain.«
Nein ... nein ... bitte nicht.
McQueen lässt die Sprengkörper fallen und ich kämpfe dagegen an, nach unten zu schauen.
»'Magic: The Gathering' gehört nicht unter - oder auf - die Brücke«, brüllt der Bastard, während wir an den Türmen vorbeifliegen. »Ich gebe zu, ihr seid echt Feuer und Flamme für dieses Spiel ...«
Dann gucke ich doch nach unten ... erkenne nur, wie Swandalf in letzter Sekunde seinen Sohn beschützt und totale Hysterie ausbricht. Die erste Explosion reißt Menschen in Stücke, die zweite folgt zugleich und lässt sogar das Bauwerk erzittern. Die letzte Entladung zersprengt jede übrig gebliebene Materie und wirbelt Staub aus Blut und Beton auf. Ich weiß mir nicht anders zu helfen und hole mit den Ellbogen aus, um McQueen zu verletzen. Keine Chance - er würgt mich, während das Seil hochgezogen wird und wir in den Helikopter gehievt werden. Mehrere Typen in blauen Overalls halten mich fest, während ich um mich schlage, doch dann hält McQueen zwei Karten vor meine schniefende Nase. Es sind Jiang Yanggu und Pir, Imaginative Rascal. Mein Gehirn erleidet Krämpfe.
»Beruhige dich, einsamer Affe«, sagt McQueen freudestrahlend und hält die zwei potentiell größten Anti-Bridger Artworks der Geschichte noch näher vor mein zitterndes Gesicht. Um der Realität zu entfliehen, beschließt mein Körper den Standy-By-Modus anzuschalten.
»Schlaf gut.«
Ich verschließe die Augen vor den dumm-grinsenden Charakteren und versuche, sie zu verdrängen ... gleite geistig immer weiter davon, bis ich endlich das Bewusstsein verliere und die Schande nicht mehr ertragen muss. Zu den letzten Bildern in meinem Kopf vermengen sich die angsterfüllten Gesichter all meiner Freunde, welche von Explosionen zerfressen werden und zu brennendem Staub zerfallen.

 

[Teil 7 findet ihr hier: Ogress Quest VII - Life is a Bridge]






Die Betäubung durch zu neue Artworks ist der klasse XD

Hey Cain, sorry dass ich mich so spät melde, ich hab vergessen das Comment zu hinterlassen, shame on me!

 

Hier hast du deinen Arschtritt: Wenn du diesen Epos, der mich immer zum lachen bringt und meinen Tag erhellt, nicht vollendest, dann flieg ich persönlich zu dir und geb dir einen! Und zwar werd ich vorher bei Aldi in der Mülltonne wühlen und mir das verdorbenste, vergammeltste Brot schnappen um daraus Shitfingers Stiefel anzufertigen!

 

Bro, was du hier erschaffst ist jetzt schon Legende! Ich liebe die Details (Tesko als Gegenstück zB) und die raue, aber herzliche Art wie du die Charaktere beschreibst. Bitte weitermachen <3.

@ Urathil: Hehehehe. :D

 

Das liftet mich hoch. Ehrlich. Ohne eure netten Worte geht gar nichts. Das wäre sonst wie lecker Pizzabacken ohne jemanden, der das Zeug auch isst.

 

Mir ist es enorm wichtig zu wissen, dass du und 2-3 andere Leute das Material noch enjoyen.

Für euch schreibe ich den Shit. Sterne, Likes und Views halten sich in ja in Grenzen.

Aber zu wissen, dass wenigstens eine Handvoll noch Interesse hat, ist Gold wert.

 

Gut, dann wird es wohl Zeit für die finalen 2 Episoden.

Lass mich bloß mit deinem Schimmelschuh in Frieden, Alter! ;)

Mein Schimmelschuh bleibt erstmal stecken, aber sei gewarnt ;).

 

Nein, ehrlich, die Story ist großartig und ich hoffe dir machts zumindest halb soviel Spaß sie zu schreiben wie mir sie zu lesen! Ich freu mich immer mega wenn was neues von dir kommt und entschuldige mich nicht gleich nach dem lesen ein Comment hinterlassen zu haben - Mea Culpa :o.

Zu 70% macht es Spaß und ist reiner Fluss. 30% sind forcierte kognitive Anstrengungen, die nicht immer Spaß machen. Das Meiste geht leicht von der Hand, für andere Dinge muss man den Hintern hochbekommen.

 

Aber, hey, du bist ja nicht gezwungen dazu, zu kommentieren. Wenn es nicht dazu kommt, dann ist das halt so!

In meiner Forum-Signatur findet ihr nun einen Hinweis darauf, wie viel % des neuen Teils schon fertig ist ... das macht potentielles Warten angenehmer. Dann wisst ihr, woran ihr seid. ;)

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