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Red Death

Suicide Black Red Disruption Burn

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178 Antworten in diesem Thema

#21 Der Schneider Geschrieben 20. September 2013 - 14:12

Der Schneider

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...

 

Über was ich ebenfalls nachgedacht habe: Crimson Muckwader. Ist ebenfalls ein Treter mit Stärke 3 für nur 2 Mana und man kann ihn regenerieren (inwieweit das im Legacy gut/wichtig ist, bin ich mir noch unsicher), auch mal überraschend mit einem Ritual auf der Hand (was ebendiesen auch wieder mehr Sinn geben würde bzw. sie nachgezogen stärker machen würde). Was haltet ihr denn von dem Lurch?

 

Der Lurch bringt nichts und ist Platzverschwendung, der ist einfach nur 'ne 3/2-Bodenkreatur, deren Fähigkeit einfach zuviel Mana bindet und beim Benutzen dieser Dich quasi eine Runde aussetzen lässt. Ist vergleichbar mit dem Sedge Troll, und der wird seit gefühlten 18 Jahren aufgrund besserer Alternativen nicht mehr gespielt, da ist sogar der Skittering Skirge besser, obwohl der, wie Du oben schon richtig anmerktest, auch nicht gut ist. Ein Fulminator Mage ist da in allen Fällen vorzuziehen.

 

Außerdem spiele ich mittlerweile in meinen kreaturlastigen {B} -Listen immer ein Volrath's Stronghold, was man dank Dark Confidant und ggf. Sensei's Divining Top ziemlich sicher zieht. Das holt einem wichtige Kreaturen wie Bob und v.a. Fulminator Mage wieder, wenn man sie braucht. Einmal reicht vollkommen aus. Der Gegner dürfte die meisten seiner Wastelands da schon für die Badlands geopfert haben.


... da pennt man mal zur Abwechslung wieder bis 12 und direkt ist Modern ein richtiges Format :-/


#22 Nekrataal der 2. Geschrieben 20. September 2013 - 14:53

Nekrataal der 2.

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@Bob:

Ich weiß nicht, ich werde mit dem einfach nicht warm in diesem Deck. Die ersten paar Testrunden hat er mir viel zu oft mehr geschadet, als dass er mir geholfen hat. Das sah dann meistens so aus, dass ich den Gegner anfangs gut disruptet habe. Dann den Bob gelegt und was zieht er mir nach? Noch mehr Disruption, die ich nicht nutzen kann. So kam es öfter mal vor, dass ich nicht wirklich schnell zuhauen konnte und der Lifeloss mich gefährlich nahe an den Rand der Niederlage bugsiert hat. Wenn ich mehr Offensive im Deck hätte ok, aber so kann es halt sein, dass man nur weniger nützliche Disruption zieht und dafür relativ sinnfrei Leben opfert. Vielleicht hätte ich aber auch einfach mal den Topf ziehen sollen ;)

 

Ähem! Und das lastest Du dem armen Bobby an? Dann stelle Dir mal vor wie "unendlich" schlecht Deine Draws ohne Bob gewesen wären. ^^ Du hättest ja die doppelte Zeit gebraucht, um Dich durch die aus Deiner Sicht schlechten Topdecks zu ziehen. ;-)



#23 aGnostic Geschrieben 21. September 2013 - 12:04

aGnostic

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Das würd ich jetzt genauso sehen wie nekrataal.

Fällt mir auch oft auf wenn ich mein Goblin Deck spiele und nen Ringleader lege. 4 non goblins ? mkay. Meinstens unnötige Vials oder Länder die niemals einer haben wollte, also durchaus gut, dass der Müll gegangen ist :).

Nicht das beste was passieren kann, aber wohl auch nicht ganz wertlos.


Bearbeitet von aGnostic, 21. September 2013 - 12:11.


#24 Humppatroll Geschrieben 23. September 2013 - 03:44

Humppatroll

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Ich find die Deckidee auch sehr prima und spiele auch immer SEHR gern Decks mit ausreichend Discard und Landzerstörung (hab immer mal wieder The Gate gespielt, was im Grunde ja ähnliches tut).

Was mich aber die ganze Zeit wundert, dass die gute Liliana Of The Veil noch nicht vorgeschlagen wurde.Sie vereint den konstanten Discard-Effekt (natürlich ohne den Zufallsfaktor des Specters) mit dem Edict-Effekt, der schon durch den Gatekeeper of Malakir vorgeschlagen wurde. Man versucht ja die Hand und Landbasis des Gegners zu stören, Lily aufs leere Feld ist dann gegen viele Decks schon das "good game". Zusätzlich hilft die Dame auch gg. einen reingeschummelten Emrakul, oder wenn doch mal ein Tarmogoyf oder dergleichen das Feld betrifft. Ich finde die Dame ist auf jeden Fall ne Überlegung wert.


Aussage während eines Matches: "Du kannst noch nicht angreifen, die hat SuSi!"
...Who the Fuck is Susi????

#25 Optimus Geschrieben 23. September 2013 - 16:28

Optimus

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Haha ja ok, das mit dem Bob war natürlich nur halb ernst gemeint ^^
Dennoch halte ich ihn hier für schlechter als sagen wir mal im The Gate.dec, weil wir hier eben keine Möglichkeit zum Leben recovern haben.

 

 

Was mir die letzten paar Spiele aber vermehrt aufgefallen ist - wir können den Sack nicht schnell genug zumachen! Als "richtige" Finisher sind nur die 3 Obliterator im Deck, davon einen zu ziehen ist durchaus als "glücklich" zu bezeichnen. Und ohne solch eine schnelle Clock ist die ganze Disruption für den Eimer. Hier suche ich momentan nach weiteren Alternativen und habe auch schon ein paar gefunden, auf die ich später ein bisschen näher eingehen werde.

 

 

Zusätzlich beschäftigt mich gerade auch noch der DRS. Der ist echt nicht gegen jedes Deck gut, beispielsweise gegen DnT. Wir wollen ihn nur zum Dmg schießen verwenden, bestenfalls mit Hilfe des gegnerischen Graves (Rampen natürlich auch, aber hauptsächlich geht es um den Schaden). Aus dem eigenen Grave will man wegen GLM eigentlich nichts entfernen, da man ihm sonst die Munition nimmt und zu einem Eager Cadet in Rot macht. Als Clock ist der Schamane zu langsam finde ich und das rampen - naja bisweilen ganz nützlich und bringt uns besser/überhaupt erst ins Spiel, aber oft braucht man das auch gar nicht. Er wäre wohl ein Cutkandidat...

 

 

So, nun zu den angesprochenen Tretern, die ich zusätzlich zu den Obliterators in Betracht ziehe:

 

Abyssal Nocturnus:

Synergiert offensichtlich mit dem Deckplan, leider jedoch nicht mit dem Specter, da der Kampfschaden gleichzeitig verrechnet wird und der Pump zu spät kommt. Durch unseren Landrupfplan sollte man auch später noch Ziele zum Discarden auf der gegnerischen Hand finden können. Nachteil ist jedoch, dass er ohne Support nur ein teurerer Bär ist.

 

Ashenmoor Gouger:

Keine besondere Synergie mit dem Deck, dafür unterstützt er wunderbar den Haudraufplan des Decks und mit seinen Manakosten kann man ihn hier schon in Runde eins legen, was doch durchaus eine ordentliche Ansage darstellt. Nachteil ist, dass er nicht blocken kann. Wollen wir meistens auch nicht, aber ab und an ist man schon froh, wenn man auch ein bisschen was in der Defensive machen kann.

 

Tombstalker:

Eine der bekannteren und auch besseren Choices, jedoch mit einem nicht zu unterschätzenden Drawback. Nämlich der, dass er wohl ausschließlich mit Delve gespielt werden kann und somit dem Mancer das Futter direkt vom Silberteller stibitzt. Außerdem ist er, wenn man inklusive Bob spielt, auch ein unkalkulierbares Risiko für das eigene Lebenspolster. Dafür kriegt man mit ihm halt einen der effektivsten schwarzen Beater, die es aktuell gibt.

 

Nyxathid:

Ebenfalls eine der beliebteren Karten dieses Archetypes und definitiv keine schlechte. Allerdings mag ich eigentlich keine großen Klopse, die an jedem Crimson Kobolds hängen bleiben. Außerdem beißt er sich mit dem Landzerstörungsplan des Decks. Ich halte ihn hier für etwas zu unpassend. Wäre aber bestimmt eine sehr gute Option, wenn man die Landzerstörung gegen mehr Removal tauscht.

 

Arrogant Bloodlord:

Imo ebenfalls ein interessanter Kandidat, der im Vergleich zum Gouger auch defensive Qualitäten vorweisen kann. Sein Nachteil kommt hier im Deck allerdings öfter zum Tragen denke ich, da der Gegner ja eigentlich nur solches Kleinvieh spielen können sollte. Zwar können wir das relativ gut removen, aber das kostet uns dann auch jedes Mal Mana und das fehlt uns dann vielleicht beim Disrupten.

 

Desecration Demon:
Ihn finde ich hier ebenfalls sehr interessant, da beim Gegner in der Regel nicht viel liegen sollte. So sollte er eigentlich weniger gut für den Gegner kontrollierbar sein. Ein weiterer Vorteil sind seine Manakosten, da sie ihn gegen Abrupt Decay schützen. Diese stellen jedoch gleichzeitig auch einen Nachteil dar, da er das Deck doch schon recht verklobt.

 

Dusk Urchins:

Weniger ein starker Beatstick, als eine Carddrawengine. Aber immerhin für bis zu 5 Schaden können die beim Gegner vorbeischauen und füllen dann unsere Hand wieder auf. Allerdings sind 5 Schaden nicht unbedingt das Schlägkräftigste Argument. Außerdem sind sie nicht Boltproof und machen so evtl. sogar gar nichts.

 

Erebos, God of the Dead:
Ihn möchte ich hier auch noch erwähnen, da wir u.U. relativ sicher an die 5 nötigen Devotionpunkte herankommen können. Je nachdem, was man im Deck spielt halt. Aber ich glaube, dass er ein wenig zu unsicher ist - und seine Fähigkeiten können wir in diesem Deck auch nciht so sehr nutzen. Hat man aber die 5 Devotion zusammen, bekommt man mit ihm einen offensichtlich starken Treter. Fragt sich nur noch, ob er dann nicht einfach Winmore ist.

 

Horobi, Death's Wail:

Ist hier gleich doppelt interessant, da wir erstens seinen "Drawback" durch unseren Disruptionplan gut ausmerzen können sollten und zweitens eben jenen "Drawback" in einen positiven Aspekt für uns umwandeln können. Nämlich insofern, dass wir eine der Schwächen des Decks (dicke Dinger beim Gegner) durch unsere Burnspells besiegen können. Das Deck hat von Zeit zu Zeit nämlich große Probleme mit gegnerischen Fettsäcken, weil wir kein Hardremoval im Deck haben. 
Und dann ist 4/4 Flying für 4 Mana halt auch nicht das Schlechteste, was man bekommen kann.

 

Liliana's Reaver:

Wieder eine neuere Karte, die ich interessant für das Deck finde. Entweder stellt der Gute ein Removal auf Beinen dar, oder er treibt unseren Disruptionplan weiter voran und verschafft uns sogar noch mehr Offensivkraft. Nachteil ist nur, dass er nicht Boltproof ist und mit 4 Mana auch nicht die günstigste Alternative. Evasion hat er auch keine, wenigstens nicht direkt. Allerdings möchte man einen Deathtoucher aber auch nicht mit was noch Größerem blocken ;)

 

Razorjaw Oni:

Unsere Version des Tarmogoyf - ohne dessen Nachteile, dafür (meist) denselben Body. Und einem weiteren Nachteil - dem Not-Aus-Knopf für unsere defensiven Fertigkeiten. Wenn wir eh schon vorne liegen bestimmt okay, aber sollten wir ein ausgeglichenes Spiel haben oder sogar hinten liegen, zimmert der uns wahrscheinlich direkt unseren Sarg. Erwähnen wollte ich ihn trotzdem, da er ja für seine Werte recht günstig zu haben ist.

 

 

Wie ihr seht, gibt es durchaus einige nennenswerte Alternativen (und ich habe bestimmt noch nicht hundertprozentig alle erwischt!), mit denen wir experimentieren können. Falls irgendwer schon Erfahrungen mit einem oder mehreren der genannten Karten gemacht hat, immer nur her damit :D
Ansonsten habe ich wohl einige (viele) Testspiele vor mir ;) und freue mich auf die weitere Diskussion mit euch. Wofür ich mich an dieser Stelle übrigens gerne mal bedanken möchte :)



MfG Optimus



#26 lune Geschrieben 23. September 2013 - 17:03

lune

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Da die Kreaturenzahl relativ gering ist, möchte ich hier einen Bekannten aus dem urza-Zyklus ins Rennen werfen:

Skittering Skirge ist quasi ein sicherer Delver.. und als 2-3of im Deck sicherlich tragbar - vor allem dank der Evasion. Mit 3 Stärke nimmt er so ziemlich jeden nicht-Goofy mit ins Grab und ist gepaart mit der Disruption im Deck eine Clock, die der Gegner erstmal handeln muss. 1-2 Züge auf Nachschub legen verzichten und statt dessen Gegner clocken und seine Tiere wegbrennen klingen für mich nicht gerade kontra-produktiv zu dem Deckplan. Wenn es um schnelles und günstiges Fleisch auf dem Tisch geht, würde ich ihn wohl sogar mit Sarcomancy kombinieren wollen. 2/2 ist zwar nicht beeindruckend, aber undercosted ist immer gut (und umgeht den Nachteil vom Skirge). Letztere könnte aber auch eher Spielerei sein...

 

In Ritual-Geschwindigkeit gäbe es noch Geralf's Messenger. Selbst geschwertert erfüllt er noch seinen Daseinszweck und gegen alles andere erzeugt er ordentlich Druck durch relevanten body + Undying.


Bearbeitet von lune, 23. September 2013 - 21:33.

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#27 Tom Egatherion Geschrieben 23. September 2013 - 17:53

Tom Egatherion

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Ich sehe das Deck auch eher in einer reinrassigen Aggro-Rolle gepaart mit Mana-Denial und Discard. Der Skirg scheint mir dafür gut geeignet, wurde hier aber bereits als "zu schwach" eingestuft.(Warum auch immer). Oona's Prowler fällt mir noch ein.


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#28 djardac Geschrieben 23. September 2013 - 21:24

djardac

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Wie sieht denn deine momentane Liste aus mit der du testest Optimus?

 

komm solangsam nicht mehr ganz mit ^^

 

wäre nett, danke



#29 Tom Egatherion Geschrieben 23. September 2013 - 21:50

Tom Egatherion

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 So ähnlich würde ich das wohl gerade auziehen. Ein Sui mit R-Splash... Der Stalker und die Bobs scheinen sich zu beißen, aber wer nicht wagt^^


Bearbeitet von DarkJester, 24. September 2013 - 14:00.

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#30 Optimus Geschrieben 24. September 2013 - 13:51

Optimus

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Natürlich liefere ich euch meine zuletzt gespielte Liste nach - sollte ich wohl regelmäßiger machen :P

Wie ich schon sagte, wird nach dem ausgiebigen Test dieser Liste der Schamane wieder aus dem Deck fliegen. So gut er in der Theorie auch aussieht, in diesem Deck ist er leider nicht so gut, wie man es sich wünscht. Das vierte Ritual kommt dann auch wieder mit an Bord, das braucht man einfach für die brokenen Starts, die man mit dem Deck hinlegen kann.

 

Bleiben zwei weitere Slots, die noch frei sind. Entweder werde ich die mit zwei Tombstalkern besetzen und mal schauen, wie die sich im Zusammenspiel mit den Mancern machen - oder ich werde nun doch mal den Skittering Skirge testen. Wenn man ihn nur als 2of mit in das Deck aufnimmt, könnte er durchaus besser sein, als ich mir das denke. Ich hab nämlich direkt an ein Playset gedacht, wofür er ja definitiv ungeeignet ist ;)

Der Skirge würde sich auch weit besser mit dem Dark Confidant vertragen, den ich bei 4 Ritualen und beidseitigem Topdeckmodus (den ich vielleicht auch wegen fehlendem Draw teilweise verloren habe) doch weiterhin versuchen will. Allerdings würde ich dann die Thoughtseize um ein Exemplar kürzen (1. Lifeloss, 2. Discard später evtl. schlecht) und dafür sagen wir mal den vierten Chain Lightning für mehr Offensive reinmachen. Denn wenn man mit einer solche riskanten Kreatur wie Bob spielt und keinerlei Lifegain im Deck hat, möchte man den Gegner halt so schnell es geht umbrezeln.

 

Übrigens fällt es mir immer noch sehr schwer, die Ritter aus dem Deck zu werfen. Bisher haben die einfach meistens Top performt und waren für mehrere extra Schadenspunkte gut. Dazu sind sie noch Schwert-/Pathproof und stellen so gegen DnT und Maverick eine tolle Mauer dar. Die Frage ist halt, ob man durch die zusätzlichen Karten durch Bob (oder das fehlende Removal auf einen Angreifer unsererseits) nicht doch mehr Schaden anrichtet.

 

 

MfG Optimus


Bearbeitet von Optimus, 24. September 2013 - 13:51.


#31 aGnostic Geschrieben 25. September 2013 - 09:30

aGnostic

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Imo ist der Knight of Infamy eine mögliche Sidebord Karte. MD finde ich nen 2/1 für 2 mana recht schlecht. Er kann zwar nicht von StoP/Path entfernt werden, aber gegen alles nicht weiße ist sein Body einfach schlecht.

Ich denke der Skittering Skirge hätte dir da ähnliche Resultate erzielt.

Wenn du halt einmal nen Tombstalker flippst mit dem Dark Confidant, dann tuts richtig schmerzen :).


Bearbeitet von aGnostic, 25. September 2013 - 09:31.


#32 Der Schneider Geschrieben 25. September 2013 - 10:30

Der Schneider

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Ich wollte mal auf eine neue Kombo hinweisen, die man mal, wenn man nicht den totalen Land- und Handdisruptionplan verfolgt, den ich nachwievor für den erstrebenswerteren halte, austesten könnte: Bitterblossom + Purphoros, God of the Forge.

 

Eine Kombo, die auch noch Schaden reindrückt, wenn man beim Gegner mit normalem Kampfschaden aufgrund von Kreaturenübermacht nicht mehr durchkommt und dem Deck Midrangequalitäten verleiht. Die Token können bei Kreaturenübermacht immer noch chumpblocken, während der Gegner mehr Schaden abbekommt, als wir Leben durch die Bitterblossom verlieren. Desweiteren ist der Schaden nicht zielgerichtet, eine Leyline of Sanctity z.B. richtet da gar nichts aus. Außerdem ist der Gott noch unzerstörbar, was ihn vindicate-, wear // tear- oder disenchantsicher macht, da hilft dann nur noch Oblivion Ring. Leider wird der Gott wohl im Red Death oder vergleichbaren Decks keinen Devotionbonus bekommen, aber das ist verkraftbar, da die Schadenschießfähigkeit hier im Vordergrund steht, und die Pumpfähigkeit den Tokens nützliche Stärke verleiht.


Bearbeitet von Der Schneider, 25. September 2013 - 10:35.

... da pennt man mal zur Abwechslung wieder bis 12 und direkt ist Modern ein richtiges Format :-/


#33 Optimus Geschrieben 26. September 2013 - 13:32

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@Knight:

Der ist keine 2/1 für 2 Mana, sondern in diesem Deck eigentlich ausschließlich der 3/2er für 2 Mana. Plus die entsprechenden Vorteile auf Grund seiner Ability. Kommt ein weiterer Ritter dazu, ist er sogar ein 4/3er. Der hat also schon ordentliches Offensivpotenzial. Selbst wenn er nicht selbst angreifen kann oder sollte, hilft er unserer Offensive dennoch, weil ja der andere Angreifer gepumpt wird. So schlecht wie hier viele sagen ist er wirklich nicht, glaubt mir :)


@BB + Gott:

An sich eine schicke Kombination von Karten, jedoch denke ich, dass sie hier nicht ins Deckprinzip reinpasst. Ist halt schon etwas langsam und um unsere Disruption ordentlich auszunutzen, wollen wir den Gegner schnell umbringen. Klar erhält man wie gesagt wurde dadurch ein bisschen Midrangepower, aber da will man mit dem Deck hier entweder gar nicht erst hin, sprich den gegner früh genug töten. Oder man will den Gegner entsprechend disrupten, dass man eben alleine das Midgame hat, während der Gegner im Optimalfall schon in seinem Aufbau festgesetzt wurde.
Nichtsdestotrotz eine schöne Synergie und in einem anderen Deck ganz sicher brauchbar! :)

 

 

 

MfG Optimus



#34 Optimus Geschrieben 01. Oktober 2013 - 11:34

Optimus

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Ich wollte gerne mal eure Meinung zu den Alternativen der teuren Sinkholes hören. 
Blight, Pooling Venom und Contaminated Ground sehen auch nicht unbedingt weniger interessant aus, sind aber eine interessante Budgetchoice finde ich. 

Bei Ersterem bekommt der Gegner nur noch einmal das Mana aus dem entsprechenden Land, falls er nicht eine Ability nutzt (Karakas). In beiden Fällen wäre das Land weg. Jedoch weiß ich nicht, ob dieses eine Mana, was wir ihm überlassen, nicht doch zuviel sein könnte...
Die letzten Beiden finde ich deswegen interessant, weil sie unseren Plan des schnellen Beatdowns vorantreiben. Außer, der Gegner nutzt das Land nicht mehr und somit wäre der Effekt derselbe wie bei einem Sinkhole. Tut er es doch, hat er zwei Leben weniger (oder noch mehr), die wir ihm weniger wegbrennen oder wegkloppen müssen. Insbesondere das Venom ist interessant, weil wir das verzauberte Land später immer noch zerstören können, wenn wir mal das Mana über haben oder auf Grund unseres Topdeckmodus sowieso nichts Besseres tun können.

 

Was meint ihr? Gibt es vielleicht schon Erfahrungen mit den Karten? Die Verzauberungen stelle ich mir insbesondere auf Utilitylands recht lustig vor...


Es gibt auch noch andere Alternativen, die man spielen kann. Jedoch kosten die alle 3 oder mehr Mana. 3 wäre eventuell noch im annehmbaren Bereich, aber 4 wäre dann wahrscheinlich doch ein bisschen zuviel des Guten ;)



MfG Optimus



#35 Kartenmensch Geschrieben 01. Oktober 2013 - 17:48

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alles viel viel schlechter als Sinkhole. Aus den von dir genannten Gründen. Bei Blight ist das eine Mana zu viel, die anderen Karten sind noch schlechter, weil der Gegner das für ihn günstigste tun kann.



#36 Optimus Geschrieben 05. Oktober 2013 - 11:38

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Was das Sinkhole betrifft, hast du da vollkommen recht. Darüber kommt man bei diesem Deck wohl nicht wirklich hinweg, wenn man damit gut abschneiden will. Aber einen Versuch war es wert :)


Ich habe letztens nochmal ein bisschen damit getestet und zwar mit einer Liste, die Tombstalker als weiteren Finisher, sowie Blightning als weitere Disruption, die auch noch den Deckplan vorantreibt, enthielt. Der Stalker stellte sich als sehr gut heraus, da man durch ihn einen weiteren schnellen Finisher hat, der sehr günstig auszuspielen ist. Daran hat es dem Deck nämlich ein wenig gefehlt, die Obliterator alleine waren irgendwie zu wenig. Blightning war von "Bombe!" bis "Ich hätte alles ziehen können, nur das nicht!" so ziemlich alles. Anfangs ist es eher bescheiden, weil der Gegner sich bei mehr als 2 Karten ja raussuchen kann, was er abwirft. Später war es aber richtig gut, weil man so den Gegner effektiver kleinhalten konnte und gleichzeitig das Spiel beschleunigen. Ein großer Nachteil ist allerdings, dass man es nicht mittels Dark Ritual casten kann. Dadurch ist es mir wohl leider ein bisschen zu inkonsistent.

Raus kamen dafür übrigens die Grim Lavamancer, da man die Stalker und den Mancer kaum bis gar nicht zusammen spielen kann. Für das Blightning musste ein Thoughtseize gehen (man möchte es eigentlich nur im ersten Zug wirklich unbedingt haben) und die Schamanen sind auch aus dem Deck verbannt worden. Sie erschienen mir als am wenigsten sinnvoll (so kamen sie mir hier wenigestens vor) und so konnte ich auch das Playset Rituale wieder vollmachen.

 

 

Nach den letzten Tests bleiben die Stalker drin, die sind hier meistens besser als die Lavamancer, die Blightnings kommen allerdings wieder raus. Somit stehe ich momentan bei folgender Liste:

Heißt also, dass wir noch 4 Slots freihaben, die gefüllt werden wollen.

 

 

Während den Tests sind mir mehrere Sachen aufgefallen, die verbesserungswürdig sind.

 

Einmal ist da natürlich der schon angesprochene, fehlende Carddraw. Hier wurde ja schon mehrmals der Dark Confidant genannt, jedoch möchte ich den nicht zusammen mit den Stalkern im selben Deck spielen. Hier hätte ich stattdessen Phyrexian Arena oder Underworld Connections vorzuschlagen. Die machen eigentlich das Gleiche, nur halt mit weniger Lifeloss und ohne Body und ein kleines bisschen langsamer. Aber im Austausch bekommen wir halt mit den Stalkern sehr valide Finisher.

 

Ein weiteres Manko ist die Tatsache, dass wir gegen größere Tiere auf Gegnerseite kaum etwas machen können. Jetzt kann man natürlich sagen, dass das ja eigentlich kaum passieren kann/sollte, aber dem ist in der Praxis nicht immer so. So ein Knight of the Reliquary oder Tarmogoyf kommt schnell auf den Tisch und die sind für Burn ein bisschen zu groß. Um das Problem zu bekämpfen, könnte man über solche Sachen wie Smother, Terminate (was sich natürlich anbietet, aber unsicherer ist, als man denkt), Go for the Throat oder Victim of Night nachdenken. Wobei ich hier Ersteres vorziehen würde, da irgendwas Teureres erstens nicht auf den Tisch kommen sollte und zweitens sowieso nicht so oft im Legacy gespielt wird.

 

Weiterhin sind es mir jetzt fast schon wieder ein bisschen zu wenige Kreaturen bzw. Dinge, die mir das Spiel gewinnen sollen. Den Burn braucht man halt meist als Removal, der kann also nicht gegen den Gegner genutzt werden. Hier war Blightning wieder besser. 

Wenn wir aber schon beim Burn sind - was haltet ihr denn von Sudden Shock? Einige meiner Spiele hab ich deswegen verloren, weil ich nicht direkt das Removal für die gegnerische Mother of Runes oder Stoneforge Mystic hatte und die somit aktiv werden konnten. So war es unmöglich, noch irgendwas wegschießen zu können, da das Removal hier doch relativ spärlich gesät ist.

 

 

Was stellen wir also mit den freien Slots an? Mehr, um den Gegner schnell zu finishen und damit den Kill sicherer zu machen? Carddraw, um etwas gegen unseren teilweise schnell erreichten Topdeckmodus zu unternehmen? Mehr bzw. hartes Removal, um das Board effektiver freihalten zu können? Oder mehr Disruption (Blightning/Fulminator Mage?), um den Gegner besser kleinzuhalten?

Ihr seht, es ist gar nicht so einfach, die letzten Slots zu füllen. Aber wenigstens kann ich jetzt sagen, dass das Deck mit den aktuellen Legacydecks mithalten kann und es sich durchaus lohnt, dranzubleiben. :)

 

 

Zu guter Letzt kristallisieren sich nach und nach auch ein paar Sideboardslots heraus. Was ich auf jeden Fall spielen will, ist Virtue's Ruin und Perish, damit man was gegen die genannten, großen Tiere in petto hat. Deathmark gesellt sich da eventuell auch noch dazu, je nachdem, was letztendlich im Maindeck landet.

Engineered Plague ist ebenfalls sehr interessant, da man damit Tribaldecks gut in Schach hält und auch gegen DnT ist die Verzauberung sehr brauchbar.

Artefaktremoval in Form von Smash to Smithereens halte ich auch noch für sehr nützlich, damit man was gegen bereits resolvte Equipments machen kann.

 

 

 

MfG Optimus



#37 Kartenmensch Geschrieben 05. Oktober 2013 - 12:10

Kartenmensch

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ich würde den Confidant dennoch mal ausprobieren. Die Karte ist einfach der beste schwarze 2er drop den es gibt. Die Chance, den stalker damit aufzudecken ist vernachlässigbar. Insbesondere mit Ritual turn 1 gelegt bringt er die meisten Decks arg in Bedrängnis.



#38 Der Schneider Geschrieben 06. Oktober 2013 - 12:51

Der Schneider

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...

Heißt also, dass wir noch 4 Slots freihaben, die gefüllt werden wollen.

 

 

Einmal ist da natürlich der schon angesprochene, fehlende Carddraw. Hier wurde ja schon mehrmals der Dark Confidant genannt, jedoch möchte ich den nicht zusammen mit den Stalkern im selben Deck spielen. Hier hätte ich stattdessen Phyrexian Arena oder Underworld Connections vorzuschlagen. Die machen eigentlich das Gleiche, nur halt mit weniger Lifeloss und ohne Body und ein kleines bisschen langsamer. Aber im Austausch bekommen wir halt mit den Stalkern sehr valide Finisher.

 

Ein weiteres Manko ist die Tatsache, dass wir gegen größere Tiere auf Gegnerseite kaum etwas machen können. ...

 

Sich zu einseitig auf Dark Confidant oder Phyrexian Arena fokusieren halte ich für weniger taktisch. Die Arena ist zwar schwerer wegzubekommen als eine Kreatur, dafür kann sie nicht angreifen oder auch mal chumpblocken und kostet {1} mehr. Der Dark Confidant kommt zwar schneller, kann aber leider auch 'nen Fettie revealen und wir stehen ohne Lifegain in diesem Deck ziemlich blöd dar. Außerdem ist ein Playset für Surgical Extraction, Extirpate oder Meddling Mage anfällig. Ich würd's halbieren, 2x Dark Confidant, erste Runde Dark Ritual -> Thoughtseize -> Dark Confidant ist einfach gut und 2x Phyrexian Arena, kommt auch gut mit Dark Ritual in Runde eins. Dark Confidant auf Tombstalker ist natürlich weniger gut, deswegen würde ich Dir in dem Deck noch 2x Sensei's Divining Topf empfehlen, die auch für sich genommen Kartenvorteil generieren können dank der Fetchies. Bei 4x Dark Ritual könnte man ruhig ein Land cutten, hier einen Sumpf oder die Blood Crypt und ein Hypnotic Specter oder Knight of Infamy würde ich raustun, dann hast Du Platz für die beiden Tops. Klar, Red Death war immer ein wenig schwach auf der Brust, was Kreaturenstärke anbelangt, weswegen ich die Fatties unangetastet lassen würde. Tombstalker und Phyrexian Obliterator sind schon gut.


Bearbeitet von Der Schneider, 06. Oktober 2013 - 12:58.

... da pennt man mal zur Abwechslung wieder bis 12 und direkt ist Modern ein richtiges Format :-/


#39 tol Geschrieben 06. Oktober 2013 - 16:21

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Naja so wies jetzt aussieht, hast du halt eine schlechte Kurve. Ohne Lavamancer und Deathrite Shaman hast du nur 3 Thoughtseize und das Playset Dark Ritual als "echte" 1ner Drops. Imho kann das Deck so nicht konstant genug einen effektiven Start hinlegen, was doch eigentlich der Plan wäre... Abhilfe? kA man könnte halt doch Lavamancer spielen und dafür Tombstalker wieder raus und Confidants rein. Mehr cc1 Discard spielen, oder halt ganz abgefahren: Zum Ritual hinzu noch Chrome Mox, dafür viel Carddraw rein à la Confidant und Arena, ich werde mal mit Infernal Contract experimentieren.


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#40 Tom Egatherion Geschrieben 06. Oktober 2013 - 17:38

Tom Egatherion

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Um dann RedDeath mit SpanishInquisition-Backup zu sein?


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Auch mit einem oder mehreren dieser Stichwörter versehen: Suicide, Black, Red, Disruption, Burn

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