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[MKM] Magickartenmarkt

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11351 Antworten in diesem Thema

#11341 Cola Geschrieben 25. April 2017 - 10:43

Cola

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Es ist von daher nicht völlig sinnlos, dass du, wenn du reklamierst, nachweisen kannst, dass du nicht unterschrieben hast und dann die Post haften muss.
Aber es ist ziemlich nah dran.

 

Scheint ja nicht so einfach zu sein wenn man den Post von blind310 liest.

Aber klar, die Post hat hier ein System, dass nicht sicher ist und diesen Betrug durch ihr Verhalten erst ermöglicht, daher wäre es absurd wenn der Empfänger auf dem Schaden sitzen bleibt.

Aber wies in der Praxis ist weiß ich nicht. (Mit "die Post" meine ich jeden Zusteller, der so handelt, egal wie er nun heißt)



#11342 Islay-Fan Geschrieben 25. April 2017 - 11:58

Islay-Fan

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Bei so etwas den Täter zu ermitteln ist sehr schwer bzw. den Aufwand nicht wert.

 
 Da gebe ich dir prinzipiell vollkommen Recht. Der einzige Fall, in dem der Täter relativ einfach ermitteln werden kann und vermutlich auch wird, wäre der Fall in dem der VK bewusst einen dreisten Betrug begangen hat und die Sendungsnummer gar nicht zur Sendung/Anschrift passt. In diesem Fall hätte auch die Post ein Interesse, da sie durch solch einen Betrug auch Geschädigter wäre. Dieser Fall ist aber mit Abstand der unwahrscheinlichste. Man muss einfach davon ausgehen, dass von VK-Seite alles normal verlaufen ist und ihn dann in sofern auch verstehen, dass er einfach die ihm zustehende Bezahlung erhalten will. Er kann für das Problem in der Zustellung ja nicht verantwortlich gemacht werden. Den MKM-Support trifft wie oben bereits erwähnt auch keine Schuld und er kann mit den Angaben auch nur entsprechend handeln (Sendungsverfolgung -> zugestellt -> Geld an VK). Im Falle, eines Betrugs- / Diebstahlsdelikt im Verantwortungsbereich des Transportunternehmens ist es in der Tat sehr schwer und den Aufwand bei Kleinbeträgen auch nicht wert. Aber auch dieser Fall ist noch eher weniger wahrscheinlich, denn zum Großteil dürfte es sich einfach um Schlamperei beim Zusteller handeln. Stichwort: Zeitdruck, allgemein schlechte Arbeitsbedingung in der Branche.... da werden Sendung als zugestellt quittiert, obwohl sie es nicht sind.... falsch eingeworfen (z.B. bei Nachbarn, was in Städten auch schon wieder zu größeren Problemen führt wie auf dem Land), oder einfach abgelegt.... etc. etc.  auch da ist es natürlich schwer den Fehler zu finden und vor allem die Sendung wieder zu finden. Und da es dort die Schuld der Post wäre, sind sie dort auch deutlich abweisender.
 

Die Post sagt einfach: Ey, Versicherung, wir haben mal wieder 50€ Versicherungswert verdödelt
=> Du kriegst 50€ und darfst dir ne neue Karte kaufen.

(So sollte es zumindest laufen)


So sollte es in der Praxis nicht laufen und so wird es auch nicht laufen, was du hier schreibst sind Wunschvorstellungen, welche man als Geschädigter Käufer gerne hätte.

 

In der Praxis gibt es da so ein paar Möglichkeiten, welche alle mehr oder weniger schlecht für den Käufer sind. Wir wissen jetzt nicht genau, was jokey2 bestellt hat, aber nehmen wir mal an 50 € Karte als Einwurfeinschreiben (sprich Porto-Möglichkeit lt. MKM-Beschränkungen maximal ausgenutzt)... nur um eben mal konkrete Zahlen zu haben, der Dumme bleibt sowieso der Käufer.

 

1. Für den Fall, dass die Post soweit einlenkt und die lt. ihrem System korrekt zugestellte Sendung als falsch bearbeitet anerkennt, werden sie im Rahmen der Schadensregulierung nach dem Warenwert fragen. Angabe lautet dann 50€. Post sagt: "Einwurf-Einschreiben, maximale Versicherungssumme 20€, hier bekommst du 20€". Dann kann der Käufer wieder zu MKM laufen und dort hoffen, die fehlenden 30€ zu bekommen... denn MKM sichert das Ausfallrisiko der bewussten Unterversicherung der Sendung ja eigentlich durch die Treuhandgebühr ab. Würde man Einwurfeinschreiben wirklich nur bis 20€ (statt der erlaubten 50€), und Einschreiben nur bis 25€ (statt der erlaubten 100€) verschicken, so müssten sehr viele Karten/Bestellungen bei MKM als Wertbrief oder Paket verschickt werden. Liegt einfach an dem generellen Niveau der Kartenpreise. Sprich der Käufer muss hier auch wieder bei MKM hinterherlaufen und wenn alles klappt bekommt er seine 20+30€ irgendwann wieder.

 

2. Angabe Warenwert 50€. Die Post sagt: "Unterversicherte Sendung, nicht geeignetes Post-Produkt für den Versand gewählt. Wir erstatten Ihnen daher 0€." Tja bei der Post abgeblitzt, läuft man wieder zu MKM, muss denen erklären, dass die Post überhaupt keine Erstattung vornimmt und zusehen wie man von MKM 50€ bekommt.... 

 

3. Vorneweg gesagt, Ergebnis ist wie bei 2. (0€ durch die Post, vielleicht 50€ durch MKM). Im Rahmen der Schadensregulierung wird die Sendung als Sendung mit "Unzulässigem Inhalt" eingestuft, dessen Beförderung lt. AGB der Post von vorne herein in dieser Form ausgeschlossen war. Magic-Karten (Trading Card Game, Sammelkartenspiel), werden auch mal als Sammel-Objekte angesehen. In diesem Fall wären sie Valoren der Klasse II, welche grundsätzlich nicht als Einwurfeinschreiben verschickt werden dürfen. 

 

Welcher Fall bei der Post eintritt, kann man so pauschal nicht sagen, weil es einfach darauf ankommt bei welchen Sachbearbeiter man landet.... wurde hier im Thread in den letzten Jahren auch schon sicher mehrfach besprochen und entsprechende Fälle berichtet. Wer Lust hat, kann sich durch die 500+ Seiten blättern.

 

 

Da die Post aber sicher kein Geld zu verschenken hat und das Versicherungsunternehmen auch nicht, werden sie nicht einfach den kompletten Schaden übernehmen "ala da hast den Fuffi, kauf dir eine neue Karte",.... "ach Karte ist teurer geworden, ja dann hier haste 60, viel Spaß".... hoffe das ist einleuchtet.

 

Fazit: In der Situation wie Jokey2 gerade ist, nämlich dass eine versicherte (verfolgbare) Sendung angeblich korrekt zugestellt wurde, es aber in Wirklichkeit nicht ist, möchte man als Käufer möglichst nicht sein. Denn man ist a) einfach der Dumme und b) kostet es unglaublich Zeit und Nerven, den Beteiligten hinterherzulaufen. Wie ich oben schon geschrieben hatte, man kann nur darauf hoffen, dass in einem solchem Fall es sich noch relativ schnell und problemlos zu seinen Gunsten klären lässt.


Bearbeitet von Islay-Fan, 25. April 2017 - 12:02.


#11343 Jokey2 Geschrieben 25. April 2017 - 14:08

Jokey2

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Hallo,

 

ich möchte mich ganz herzlich für die zahlreichen Tipps bedanken. Besonders für die informativen posts von Islay- Fan. 

@ Islay-Fan,

du hast die Situation eigentlich 1:1 wiedergegeben.

Der Beförderungsvertrag besteht lediglich zwischen Absender und der Post. Natürlich habe ich versucht mich an die Post zu wenden, aber ein Nachforschungsantrag ist nur Seitens des Absenders/ Verkäufers möglich. Auch eine Zustellungsklärung meinerseits sei ausgeschlossen, so wurde es mir von 3 verschiedenen Mitarbeitern bestätigt. Ich habe das Internet und die Post AGB durchforstet und herausgefunden, das ein solcher Ausschluss eigentlich nicht erlaubt sein sollte. Ferner würde ich wahrscheinlich sowieso kein Geld seitens der Post sehen, da diese die Haftung ausschließen, wenn  Karten, also Valoren II Klasse ( wie bereits von Islay-Fan erwähnt ), geschickt werden. Der Wert betrug übrigens ca. 45 €. Ich hoffe das sich hier mkm kooperativ zeigt. Auch an Betrug als Straftat habe ich recht schnell gedacht, aber ich bin vorsichtig bei solchen Behauptung. Nachdem aber beim Verkäufer in den letzten 3 Wochen, 2 Bestellungen als nicht verschickt reklamiert wurden, bin ich auch hier eher misstrauisch geworden. Nichtsdestotrotz habe ich den (privaten) Verkäufer angeschrieben und freundlich darum gebeten, das er mir Screenshots von dem Lebenslauf des Briefes/ Unterschrift des Zustellers zuschickt.

Anscheinend gehört auch ein Nachforschungsantrag seitens des Verkäufers zu den vertraglichen Nebenpflichten.

Mal schauen was sich zeigt. Ich hoffe der Verkäufer zeigt sich kooperativ und kann wirklich nichts dafür. Wobei es für mich sogar vorteilhafter wäre, wenn er etwas dafür könnte, da ich so warscheinlich leichter an mein Geld kommen würde.

Jedenfalls halte ich euch auf dem Laufenden.

MfG



#11344 blind310 Geschrieben 25. April 2017 - 17:05

blind310

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Zu meinem Fall: Wer der Täter war, war der Polizei dann nach wenig Aufwand klar, da ich nachvollziehen konnte, wer meine Pakete abgeholt hat. Der Name stand nämlich bei der Sendeverfolgung. Aber nur, weil man weiß, wer der Täter ist, hat man noch nichts gewonnen. Der Typ ist untergetaucht und nach mehreren Monaten hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt, weil er noch wegen anderen Sachen gesucht wurde und meine Anzeige "nicht ausschlaggebend genug" war, um sie wirklich zu verfolgen.

Mein Geld hab ich dann, nachdem ich nen riesen Zoff mit Großhandelswebsite XY hatte, wieder bekommen, aber hat mich mehr Mühen gekostet, als es mir wert war. Und ein Statement der Post habe ich auch nie bekommen. Ich hab denen aber klar gemacht, dass ich das nächste Mal, wenn ein Abholschein an meiner Tür klebt und nicht im Briefkasten ist, den Lieferanten anzeigen werde wegen Mittäterschaft. Lustigerweise wurden danach alle Lieferanten in meinem Bereich ausgetauscht :D

 

Fazit: Die Post ist ein großer Haufen inkompetenter Vollidioten, die einen Dreck auf Kundenservice geben. Leider ist die Konkurenz genau so schlecht


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#11345 overcast Geschrieben Gestern, 09:33

overcast

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Mir wird, bei der Suche nach Protean Hulk, angezeigt das dieser Artikel nicht existiert.
Ist das bei noch jemanden so?
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#11346 Snake_Charmer Geschrieben Gestern, 09:39

Snake_Charmer

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Nö.

Noch irgendein Filter aktiviert evtl.?

Angehängte Dateien

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#11347 overcast Geschrieben Gestern, 10:01

overcast

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Komisch, am PC geht es, über die mobile Seite kam das der Artikel nicht existiert. Danke.


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#11348 goblin-welder Geschrieben Gestern, 19:52

goblin-welder

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Hier mal wieder die typische Zollfrage: ein Schweizer Händler will bei mir 2 Karten im Wert von über 700€ kaufen und fragt ob ich auf den Grünen Bäbber 15€ Value draufschreiben könnte. Falls es der Zoll aufmacht gingen sie ja zuerst an ihn... Wer wird denn da gef#### wenn sie den Brief öffnen? Ich bin eigentlich im Moment eher weniger begeistert von seiner "Idee"

Kann mir jemand 3 Underground Sea ausdrucken?

Legacy ist am Ende...

#11349 blind310 Geschrieben Gestern, 20:16

blind310

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Also bei Karten ist dem Zoll der Schweiz wohl hauptsächlich wichtig welcher Wert draufsteht. Ich habe, als ich nen Brief an nen User geschickt hab, nachträglich von ihm die Anfrage bekommen, dass ich bitte eine Erklärung für den Zoll schreiben soll und dass ein bestimmter Wert nicht überschritten wird, damit er kein Geld zahlen muss. Da hab ich dann für jede Karte einen Wert aufgeschrieben und das ganze dann per Scan an ihn geschickt. Ich hätte da auch ne 1000€ Karte schicken können und dann auf den Zettel 10€ schreiben können. Solang es der Bearbeiter nicht weiß, weil er Ahnung vom Spiel hat, glauben sie den Wert, den du schreibst.

 

Ist halt irgendwie eine gängige Verfahrensweise bei Käufern in der Schweiz ^^


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#11350 Rauptro Geschrieben Gestern, 20:25

Rauptro

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Solang alles gut geht klappt das. "Witzig" wirds aber wenn die Sendung verloren geht oder beschädigt wird. Würde auf sowas nich eingehen, musst du aber selbst wissen.

Retro metamorphosierte zu Rauptro.


#11351 Pee-Dee-2 Geschrieben Heute, 00:25

Pee-Dee-2

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So dann möchte ich mal wieder:

 

Ich habe bei einem User, der nicht viele Karten anbietet die Tage einen  Glorybringer (Sonntag) gekauft und bezahlt. Nun bekam ich gestern die Nachricht von ihm, er habe diese Karte bereits vertauscht und müsste stornieren. Diese Nachricht kam natürlich just, nachdem die Karte von 1,70€ (mein Kaufpreis) auf 6€ hoch gegangen ist.

Ich schrieb ihm, dass ich das komisch fände und wie wir verfahren sollen, denn das sei schon ein komischer Zufall. Vielleicht möchte er mir noch was anbieten oder so.

 

Dann schrieben wir uns Nachrichten hin und her und nahm zu keinem Zeitpunkt irgendwie Stellung dazu, dass er mich verstehen könne oder sonst was. Noch bot er was an (z.B. Entschädigung oder so). Als es dann irgendwann doof wurde, kopierte ich ihm den Text aus der FAQ von Magickartenmarkt.

Daraufhin kam gar nichts mehr.

 

Jetzt hatte ich ihm von vornherein ja geschrieben, dass ich, sofern seine Geschichte passt, es verstehen könne, es für mich aber ebenso doof ist. Ich sagte ihm aber auch, dass falls er die Karte doch "zufällig" noch findet oder doch nicht vertauscht habe, diese nun versichert versenden soll.

 

Heute schrieb ich ihm nochmal und bot ihm an, dass ich die Karte anderweitig kaufe und wir uns die Mehrkosten einfach teilen. Daraufhin kam nur patzig zurück: Er müsse den vertrag ja erfüllen, also mache er das auch.

 

Wie findet ihr die Geschichte:

 

- Er stellte die Karte wohl Samstag/Sonntag ein

- Er müsste die nach eigenen Angaben Samstag/Sonntag vertauscht haben

- Er sagt mir, er könne keinen Vertrag erfüllen, no way

- Ich biete ihm eine Schlichtung an

- Nun schreibt er den Vertrag doch zu erfüllen

 

Also irgendwas ist da doch komisch...oder er ist einfach nur angep...

 

Fehler passieren immer mal, aber dass man die Karte plötzlich nicht mehr hat, wenn diese spiked, empfinde ich als eben sehr komisch. Sonst wäre mir das ja auch egal gewesen. Sollteich sowas auch vorsorglich MKM melden? Wie seht ihr so eine Geschichte?


El muerte nunca es finalmente.

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#11352 Islay-Fan Geschrieben vor 15 Minuten

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Hier mal wieder die typische Zollfrage: ein Schweizer Händler will bei mir 2 Karten im Wert von über 700€ kaufen und fragt ob ich auf den Grünen Bäbber 15€ Value draufschreiben könnte. Falls es der Zoll aufmacht gingen sie ja zuerst an ihn... Wer wird denn da gef#### wenn sie den Brief öffnen? Ich bin eigentlich im Moment eher weniger begeistert von seiner "Idee"

 

Zu diesem Thema muss ich mich über den Post von blind310 doch etwas wundern.... Beihilfe zur Steuerhinterziehung/Betrug ist also "gängige Verfahrensweise", alles klar!

 

Die korrekte Zolleinfuhrerklärung ist Aufgabe des Importeurs (Empfänger), sprich des Händlers in der Schweiz (zumindest bei Magickarten, gibt Produkte, da wäre der Händler auch als Exporteur in der Pflicht bzw. dürfte dann z.B. nach Dt. gar nicht versenden, wenn er sich nicht um die Zollformalitäten kümmert.... trifft hier aber eh nicht zu, da die Sendung eben in die andere Richtung unterwegs ist). Ob deine Zollinhaltserklärung dafür korrekt ausgefüllt ist, ist erst einmal egal. Gibst du z.B. 15€ Warenwert an, und dann ggf. noch Geschenk, so geht die Sendung zu 99,9% auch ohne Stichprobenkontrolle durch den Zoll. Nun ist es immer noch Aufgabe des Empfängers, mit der erhaltenen Sendung zum Zoll zu gehen und den Fehler zu melden und eben eine korrekte Anmeldung und Einfuhrerklärung abzugeben (Mir ist schon bewusst, dass dies in der Praxis wohl in den meisten Fällen unterlassen wird). Prinzipiell muss bei gewerblichen Absendern eine Rechnung beliegen, bei privaten sollte eine Rechnung / Beleg über der Wert beliegen (deshalb schreib MKM auch, man soll die Bestellbestätigung belegen). Legst du jetzt die Bestellbestätigung in die Sendung, machst außen auf der Zollinhaltserklärung falsche Angaben und wird die Sendung kontrolliert, so kann es theoretisch (wenn auch sehr sehr unwahrscheinlich sein), dass sich der Schweizer Zoll zum einen im Inland mit der Steuerhinterziehung des Händlers beschäftigt, allerdings sich auch an die dt. Behörden wendet. Im schlimmsten Fall bekommst du Post von der Staatsanwaltschaft wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung / Betrug. Außerdem müsstest du für 700€ ja CN23 aufkleben, für 15€ aber CN22, so dass man da schon von absichtlich falschen Angaben ausgehen kann. 

 

Ganz ehrlich: Lass es bleiben! Falls der Kauf zustande kommst, mach korrekte Angaben. 

 

Wegen der von Rauptro angesprochenen Sache mit dem Verlust: Wäre im Fall eines wirklichen Verlusts erst einmal unkritisch, da mit der Sendung ja auch die falsche Zollinhaltserklärung verloren geht... außerdem kannst du dem Versandunternehmen ja immer die Bestellbestätigung vom MKM mit dem entsprechend richtigen und hohen Wert vorlegen. Aber Achtung, bei 2 Karten für 700€ handelt es sich wohl definitiv um etwas seltenere/ältere Karten und diese können ggf. im Schadensfall als Valoren Klasse II (beliebte Methode der Post, wenn sie bei Schäden nicht zahlen wollen und das nicht nur bei Magic-Karten, wie ich bei anderen Dingen selbst schon feststellen durfte) eingestuft werden... daher ist es, damit es eben im Verlustfall nicht lustig wird, ratsam eine entsprechend passende Versandart zu wählen. 

 

Dann noch was grundsätzliches: Ich könnte schon verstehen, wenn du die Karten unbedingt loswerden willst, und es für solch exquiste Karten selten Käufer gibt, dass du auch an den nennen wir ihn mal zwielichtigen Schweizer Händler mit dann aber anständiger und korrekter Deklaration verkaufst. Persönlich würde ich wohl einen möglichen Kauf seinerseits definitiv stornieren. Außerdem würde ich MKM informieren, denn ich finde es schon eine ausgesprochene Dreistigkeit, dass ein offenbar gewerblicher Händler (so habe ich es verstanden), keine Skrupel hat, in seinem Land Straftaten zu begehen und den Verkäufer noch auffordert ihn dazu Beihilfe zu leisten. Denke mal das dürfte an sich den Support alleine schon interessieren und wäre sehr interessant zu wissen, wie sie darauf reagieren. Eigentlich müssten sie ihn min. verwarnen und für eine "schmerzhafte" Zeit vom Handel ausschließen.

 

 

 

 

@ Pee-Dee-2:

 

Tja, manchmal mag die Geschichte von ihm stimmen, allerdings in eher wenigen Fällen. Mich würde es nicht wundern, wenn deine unversicherte Bestellung ganz zufällig "verloren" geht.... klar mag es Zufall sein und die Bestellung ging tatsächlich verloren (=VK unschuldig), aber in 9 von 10 Fällen, in denen solch eine Bestellung verloren geht, wurde man schlichtweg betrogen. Vorab würde ich persönlich den Support nicht damit behelligen, denn der hat sicher mehr als genug zu tun und kann ja erst mal auch gar nichts machen. Sollte die Sendung nicht ankommen, hast du zwar trotzdem den Schaden (da eben Verlustrisiko von privat zu privat beim Käufer liegt), aber da könnte eine Information an den Support dann nicht schaden, so ist zumindest in gewisser Weise ausgeschlossen, dass sich solche Fälle beim VK häufen und andere Käufer in Serie geschädigt werden.


Bearbeitet von Islay-Fan, vor 6 Minuten.





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