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6 Antworten in diesem Thema

#1 Ragnaroktoktok Geschrieben 11. September 2018 - 08:38

Ragnaroktoktok

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Servus,

 

ich habe, wie hier schon ein paar Mal erwähnt, nach ungefähr 20 Jahren wieder mit einem Freund angefangen Magic zu spielen. Wir spielen, wie ich kürzlich gelernt habe, Kitchen Table.

 

Wir haben schnell den Reiz des Booster öffnens entdeckt und nach dem M19-Deckbuilder's Toolkit nur noch Booster (so ca. in Summe 2 Displays) gekauft. Ja, das ist ineffizient, aber wir wollten unsere Kartenstärke balanciert halten.

 

Jetzt ist es aber so, dass wir beide jetzt so fast 1000 Karten haben. Das ist toll, aber ich bin nun auch leicht überfordert mit den Möglichkeiten.

 

Mythic Rares und Planeswalker sind natürlich ganz toll und wenn wir da einen haben, dann bauen wir unsere Decks drum herum. Das Deck bauen mit Kartenzahl, Manakurve etc. klappt auch ganz gut und ist nach dem Auspacken von Boostern und vor dem Spielen an sich der zweite große Spaß an MTG.

 

Aber wie behalte ich den Überblick? Es werden ja tendenziell nicht weniger Karten.

 

Wie organisiere ich meine Karten?

 

Und wir haben, imho, jetzt den Fehler gemacht, mal eine andere Edition auszuprobieren. Gegen meinen Widerstand haben wir 10 Booster aus Amonkhet gekauft. Der Fehler besteht darin, dass in Amonkhet völlig andere Mechaniken (Cycling, Embalming) verwendet werden.

 

Das macht den Deckbau und die Auswahl der Karten natürlich nicht einfacher. Im Internet nachschauen und mir Karten kaufen, um dann das proven Deck XY einfach nachzubauen ist mir zu blöd. 

 

Daher meine Fragen:

 

1. Wie verwalte ich meine Karten?

 

2. Wie baut man Decks, wenn man mal ein paar Tausend Karten hat?

 

3. Wie geht es weiter? Ich habe so das Gefühl, Editionen sind in sich abgeschlossen sinnvoll, d. h. die Karten einer Edition greifen ineinander, aber ggf. nicht in andere Editionen. Müssen wir dann jetzt wieder 2 Displays aus Amonkhet kaufen, bis man damit vernünftige Decks bauen kann, die gut greifen?

 

Ist jetzt vielleicht der Punkt erreicht, an dem man doch gezielt kauft, um dann mit einer Edition mal wieder einzusteigen, da viel zu kaufen, die Mechanik der Edition umzusetzen und sie dann wieder um Einzelkäufe zu ergänzen?


Bearbeitet von Ragnaroktoktok, 11. September 2018 - 08:42.


#2 Kalli Geschrieben 11. September 2018 - 10:15

Kalli

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Wenn ihr schon mit zwei Sets überfordert seid, dann bleibt doch einfach bei Limited und baut damit eure Decks. Magic ist so unglaublich vielfältig, da kann man bauen und herumexperimentieren bis zum umfallen, vor allem, wenn man sich am Küchentisch keinerlei Restriktionen setzt. Mechaniken können aber auch wieder kommen, wenn dir das so wichtig ist. Kannst ja mal bei Scryfall.com nach deinen gewünschten Mechaniken suchen.

 

Zum Verwalten nutze ich die Seite deckstats.net, gibt aber auch jede Menge anderer. Eine einfache Excel Tabelle tuts natürlich genauso.

 

Schau dich mal hier im Casual Forum um, da findest du jede Menge Deckideen, die abseits von den "etablierten" Decks entstehen.



#3 MattRose Geschrieben 11. September 2018 - 10:20

MattRose

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Eine wichtige Fähigkeit jedes Magicspielers ist es, die Stärke/Spielbarkeit einer Karte einschätzen zu können. Irgendwann werden es 10.000 Karten sein, da kann man nicht jede in einem Ordner haben, sondern muss sich die rauspicken, die spielbar sind.

Ich habe eine Box für Turnierkarten, eine Box für Casual spielbares und der Rest sortiert nach Farbe und Seltenheit in 4000er Kartons.

Für den Anfang ist es ratsam, sich die Rares rauszupicken und getrennt zu halten, denn die sind in den meisten Fällen spielbar. Den Rest würde ich nach Farben und Seltenheit sortiert lassen. Meistens ist es ja so, dass man sich ein paar starke Rares rauspickt und dann passende Uncommons und Commons in den Farben dazu nimmt.

Zu den Fähigkeiten: die wenigsten Fähigkeiten sind ausschließlich. Für sowas wie Energy (Rogue Refiner) oder Infect (Blighted Agent) braucht man natürlich möglichst viele Karten genau dieser Edition, aber die meisten anderen Fähigkeiten spielen mehr oder weniger gut mit anderen Editionen zusammen und dann kann man einfach schauen was miteinander synergiert. Eternalize z.b. (Champion of Wits) funktioniert auch für sich alleine genommen, bzw mit Karten die einen Karten abwerfen oder Kreaturen opfern lassen. Aber diese gibt es in fast allen Editionen.

"¡Yo quiero Kormus Bell!"


#4 Ragnaroktoktok Geschrieben 11. September 2018 - 11:04

Ragnaroktoktok

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Magic hat der Teufel erfunden.  :D

Ich hab gedacht, wir fangen da jetzt mal an und spielen halt ein bisschen und gestern hat sich meine Frau das erste mal beklagt, wie viel Zeit ich mit dem Spiel verbringen würde und ich hab daraufhin erst mal realisiert, dass das kein so ein Nebenher-Ding ist, wenn man da was machen möchte.

 

Vielleicht sollten man nur vorgefertigte Decks spielen, wenn man einfach nur ein bisschen Magic spielen möchte, aber wenn man das auch nur halbswegs durchdenkend betreibt, ist das ein volles Hobby mit dem entsprechenden Zeitbedarf.

 

Ich gebe zu, das habe ich echt falsch eingeschätzt.

 

P. S. Nicht falsch verstehen, mir macht es Spaß, ich bin nur etwas überrascht.  :lol:



#5 Octopus Crash Geschrieben 11. September 2018 - 11:14

Octopus Crash

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Prinzipiell kannst du so viel Zeit investieren wie du willst.

Du kannst in der Woche bloß 1h spielen und Spaß haben.
Du kannst aber auch 8h am Tag dich damit beschäftigen.
Lernfortschritt kommt mit jeder Minute. Man lernt ständig dazu.
Wenn du damit nicht umgehen kannst, liegt das allerdings nicht am Spiel, sondern an dir.

Da ist es praktisch egal was du tust. Wenn du dir deine Zeit nicht selber einteilen kannst sondern dich von etwas beherrschen lässt, dann trägst du das Problem immer in dir mit rum, das liegt nie an dem jeweiligen Spiel oder so.

Man kann Magic wunderbar skalieren. Man kann auch einfach nur Freitags spielen und die ganze Woche was anderes tun.

Man kann auch jeden Abend noch irgendetwas hinzufügen wenn man Abends eh freie Zeit hat und es sinnvoller findet als zB TV zu schauen oder so.
Wenn man Familie hat, sollte man evtl Prioritäten so setzen, dass die Familie weiter oben steht. Aber wie gesagt, Magic lässt sich prinzipiell perfekt skalieren. Es liegt ausschließlich an dir ob und wie du das tust.

 

LG

 


"Versagen der beste Lehrer ist."

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#6 Ragnaroktoktok Geschrieben 11. September 2018 - 11:52

Ragnaroktoktok

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 Es liegt ausschließlich an dir ob und wie du das tust.

 

LG

 

Treffer, versenkt.  :lol:



#7 Necronlord Geschrieben 09. Oktober 2018 - 14:23

Necronlord

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Was ich immer als Problem beim einfachen Kauf von Boostern sehe ist, dass die Decks nicht wirklich konsitent werden. Mann kann sich zwar 2 Displays kaufen, um aber ein wirklich konsistentes Deck zu bauen, benötigt man bestimmte Karten 3 bis 4 mal. Da lohnt sich dann doch der Einzelkartenkauf. Dadurch macht das Spielen einfach viel mehr Spaß weil man die Taktik des Decks auch wirklich verfolgen kann und  Hierbei könntest du ja mal mit deinem Kumple quatschen ob ihr beim Einzelkarten kaufen euch nicht eine Budgetgrenze zulegt (5€ pro Karte oder soetwas).

 

Zu vorgefertigten Decks:
Es kommt darauf an, was man machen möchte - wenn man Magic als Gesellschaftsspiel, wie Caracassone oder auch Mensch ärger dich nicht sieht, was man spielt um allein zu spielen, dann kann man sich vorgefertigte Decks schnappen und ab und zu damit spielen. Mir persöhnlich macht aber auch das brewen und neue Kartten suchen unglaublich Spaß - das ist natürlich Zeitintensiver, aber diese unheimliche Variablität macht das Spiel natürlich auch aus.


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