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Ist für Sammler der monetäre Kartenwert wichtig?


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25 Antworten in diesem Thema

#1 BluBoi Geschrieben 09. November 2018 - 13:50

BluBoi

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Moin Leute,

 

in einer Diskussion zum Thema "Reprintpolitik von Wizards" kam das Argument auf, dass der Einzelkartenpreis von Reserved List Karten und Karten wie bspw. der Black Lotus der bedeutendste Grund für Sammler (nicht unbedingt Investoren) ist, diese Karten zu sammeln, weils eben beim Sammeln vor allem darum gehe (Edit: Konjunktiv eingesetzt, da fremdes Argument) einen monetären Wert anzuhäufen, der später wieder verkauft werden kann. Eine weitere Meinung war, dass MTG nur so ikonisch sei (nur deswegen sei der Black Lotus so bekannt), weil es so teuer ist und nicht weil es ein spaßiges Spiel sei und dass bei günstigeren Karten (Einzelkartenpreise max 10€) die meisten Spieler abwandern würden (Formate wie Legacy und Vintage würden aussterben) und neue Spieler nicht dazukommen würden, weil es sich nicht mehr lohne.

 

Meiner Meinung nach kompletter Schwachsinn: Wenn man sich andere Franchises anschaut bspw. mal Pokemon, sind ja die Aushängeschild Pokemon (Pikachu, Lucario,...) gerade nicht die seltenen oder stärksten. Auch denke ich, dass bei günstigeren Karten mehr Spieler in die Turnierformate einsteigen würden, auch halt Standard und damit mehr verkauft werden würde.

 

Das mal so als Einstieg in die Diskussion. Was ist eure Meinung dazu?

 

P.S.: Falls der Thread doch eher in den Handelsthread gehört, bitte dahin verschieben. :)

 

(Edit: Konjunktiv eingefügt)


Bearbeitet von BluBoi, 10. November 2018 - 00:45.

{U} {W} {G} Rafiq geht zernichten!! {G} {W} {U}

{U} {U} {W} {W} Isperia is fly {W} {W} {U} {U}

{W} Kytheon, Reconquista a través de los blancos {W}


#2 Vistella Geschrieben 09. November 2018 - 14:11

Vistella

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Da ich selbst kein Sammler bin, kann ich direkt zum Thema nix sagen, aber ein Kumpel von mir sammelt Komplettsets und er macht das nicht des Geldes wegen, sondern des Habens wegen. Dafür halt auch nur die neuren Sets, nen Geldscheißer hat er ja auch nicht. Ab Origins oder so hat er angefangen

 

Meine Meinung ist, dass der monetäre Wert für den Sammler eigentlich egal sein soll, da er ja nur Haben will und nicht Verkaufen.


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#3 König Salomon Geschrieben 09. November 2018 - 14:27

König Salomon

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Naja das Sammlerhirn ist ein widersprüchliches. Man will viel Wert haben, aber auf dem sitzen bleiben, weil das Gefühl des viel habens so geil ist. Gleichzeitig steigt die Angst vor Verlust. Es ist ein Spannungsfeld zwischen geil und Sorge. 

Ich hätte vermutlich keine besondere Lust auf Magic sammeln, wenn alles billig und leicht zu bekommen wäre. Gerade die schwierige Jagd nach den Karten macht es doch aus. 

 

Der Vergleich mit Pokemon passt nicht so ganz, weil Pikatchu kann man zb mit Nicol Bolas vergleichen, welcher ja auch als Karte nicht der wertvollste ist. 

Aber ich bin auch kein so richtiger Sammler in Magic, weil ja viele Decks mit den Karten baue und gerne damit spiele. Zwar geht es mir in erster Linie ums beisammen sein, aber hin und wieder macht es freunde seine Serendib Efreets raus zu klatschen. 

 

 


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#4 MattRose Geschrieben 09. November 2018 - 14:27

MattRose

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Definiere doch erstmal bitte Sammler. Jemand der wirklich nur Komplettsets sammelt, um alle Karten zu besitzen, wird sich vermutlich weniger interessieren wie wertstabil die Karten sind.
Aber jemand, der zuviel Geld hat und das gerne irgendwo reinstecken will, (analog zu einem Kunstsammler zb.) der wird sich schon Gedanken darüber machen.

Dass einige Karten über tausend Euro wert sind, macht sicher einiges für den Bekanntheitsgrad von Magic aus. Vor Arena habe ich von MtG in der allgemeinen Presse vorwiegend die News über den neuen Rekord beim Black Lotus wahrgenommen.

Bearbeitet von MattRose, 09. November 2018 - 14:28.

"¡Yo quiero Kormus Bell!"


#5 Jokey2 Geschrieben 09. November 2018 - 14:34

Jokey2

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Der Preis ist für das Sammeln ein wichtiger Faktor. Wenn etwas selten ist, und Nachfrage besteht, dann zieht der Preis auch nach. Der Black Lotus hat einen großen Teil seines Preises, weil er das Aushängeschild von MTG ist/war. Andere gute Alpha Rares, erreichen diesen Preis nicht.

Wenn etwas limitiert ist ( wenig Angebot) und es genug Interessenten gibt ( Nachfrage), dann steigt auch der Preis, wenn der Preis steigt, dann steigt auch die Nachfrage, wenn das Angebot nicht mitwächst.

Dieser fear of missing out Gedanke ( FOMO) spielt da auch eine große Rolle und man kann ihn überall beobachten. Sammelgegenstände, Online- Auktionen, Autos, Uhren, Aktien, Immobilien,Angebote ihm Supermarkt, etc,...

Ich sammel mein halbes Leben lang, bestimmte Dinge, und egal in welcher Community, der Preis hat immer eine große Rolle gespielt. 

Jeder Sammler ist auch ein Spekulant, denn jeder Mensch ist Spekulant. Wenn ich etwas heute kaufe und es nicht zum Leben/ Komfort brauche, dann spekuliere ich automatisch, denn ich denke der Preis könnte steigen.

 

Ein Sammler sammelt nicht des Geldes wegen, aber er sammelt auch nicht nur des Sammelns wegen ! Der Übergang von selten, zu teuer, bishin zu sammelnswert, ist fließend.

 

Ich finde, MTG hat eine ganz gute Reprint Policy. Soetwas wie YGO möchte ich nicht erleben. Andauernder Wertverfall bis zu 99% drückt dann doch den Spielspaß auf lange Sicht. Vorallem ist die MTG community älter, und ich denke darauf hätten die wenigsten Lust.

 

 


Bearbeitet von Jokey2, 09. November 2018 - 14:35.


#6 Genu Geschrieben 09. November 2018 - 15:19

Genu

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weils eben beim Sammeln vor allem darum geht einen monetären Wert anzuhäufen, der später wieder verkauft werden kann.

 
Irre ich mich da, aber du redest nicht von einem Sammler sondern von einem Investor. Der Sammler kauft um zu besitzen - Der Wert der Karte ist nur ein indirekter Indikator für Seltenheit der impliziert dass der Bedarf an der Karte um ein mannigfaltiges höher ist als das Angebot. Ein Sammler prahlt mit dem Wert, und ein Sammler gibt seine Sammlung erst in größter Not auf.

 

Wenn man Karten kauft um Sie wieder zu verkaufen - dann sammelt man nicht, sondern man Investiert in etwas das hoffentlich in einiger Zeit Gewinn erbringt.

Das ist doch wohl eine vollkommen andere Mentalität.

 

Der Preis macht Magic nicht Ikonisch - das Spielsystem und das Kartendesign und Flavor sorgen dafür. Die Preise sind ein Resultat daraus, weil es als gutes Spiel eben Nachfrage generiert und dass die Karten eben limitiert Produziert werden. Die Diskussion  - was wäre wenn Kartenpreise klein werden würden über Nacht - gibt es immermal wieder, auch hier im Forum, und ist in meinen Augen vollkommen uninteressant.


"The printing of Fatal Push changed Magic forever. It's been said for years that Lightning Bolt was the best card in Modern — Fatal Push is much better than Lightning Bolt. In many cases, it's better than Swords to Plowshares, which is a card that ought to be well beyond the power level of Modern."
 - Reid Duke


#7 König Salomon Geschrieben 09. November 2018 - 15:25

König Salomon

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Ich halte es auch immer für völlig lächerlich, wenn Leute günstigere Preise der Karten fordern, als wären leistbare MTG Karten ein Grundrecht wie Essen und Trinken.
Wer nicht genug Geld hat für ein ordentliches Turnierdeck, der muss halt sparen. So ist das Leben.

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#8 Jehova Geschrieben 09. November 2018 - 15:50

Jehova

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[...]Andauernder Wertverfall bis zu 99% drückt dann doch den Spielspaß auf lange Sicht. [...]


Das halte ich für kompletten Tinnef. Es macht es vielleicht weniger spaßig, teure Karten anzuhäufen, aber das finde ich eh nicht besonders spaßig. Die eigentliche Spielerfahrung wird aber doch von Preisen nicht tangiert, es ist sogar eher so, dass niedrigere Preise Decks leichter zugänglich machen und dadurch bessere Erfahrungen schaffen.

Der Spaß am Spiel kommt imo daraus, den Gegner seine Kreatur opfern zu lassen, und nicht daraus, ob man das mit der 100-€-Lili macht oder mit ihrem 10-ct-Oath...

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Meine Freunde nennen mich Jonny. Willst du auch?

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#9 Necronlord Geschrieben 09. November 2018 - 15:51

Necronlord

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Der Preis macht Magic nicht Ikonisch - das Spielsystem und das Kartendesign und Flavor sorgen dafür. Die Preise sind ein Resultat daraus, weil es als gutes Spiel eben Nachfrage generiert und dass die Karten eben limitiert Produziert werden. Die Diskussion  - was wäre wenn Kartenpreise klein werden würden über Nacht - gibt es immermal wieder, auch hier im Forum, und ist in meinen Augen vollkommen uninteressant.

 

Ich denke auch, dass es bis zu einem bestimmten Punkt Spielmechanik, Design und Flavor sind, die das Spiel so beliebt machen - davon wird dann der Preis der meisten Karten bestimmt.

Andere Karten sind meiner Meinung nach Selbstläfuer geworden. Reserved List Karten sind nicht teuer, weil sie gut sind, sondern weil es etwas unheimlich besonderes ist soetwas zu besitzen - Der Lotus als berühmtestes Beispiel ist glaube ich eine Reihe von Ikonisch, weil teuer, noch teurer, weil noch ikonischer, noch ikonischer weil nochmal teuer, .... Aber der Großteil des Marktes wird glaube von der SPielstärke + Seltenheit einer Karte bestimmt.

Dazu bin ich auch der Meinung, dass ein Sammler die Karten besitzen möchte - der Wert ist ihm dabei eigentlich ziemlich egal - allerdings ist es wenig reizvoll Dinge zu sammeln, die keinen Wert haben, denn das kann jeder. Somit ist es glaube ich dem Sammler egal, ob ein limitierter Snapcaster Mage 50 oder 150€ kostet. Wichtig ist, dass nicht jeder ihn hat. Der Preis wird dabei davon bestimmt, DASS ihn nicht jeder hat und das er stark ist. (Es gibt ja auch Karten, die einfach nicht jeder haben will)
Bei Magic ist glaube ich auch, die Mischung von seltenen Karten, Crap-Foils, normalen Karten, und und und interessant. Du bist quasi nie fertig, da du auch alles in Foil, oder alles in Missprint oder alles signed oder einfach ALLES haben kannst.


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#10 König Salomon Geschrieben 09. November 2018 - 15:59

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Der Spaß am Spiel kommt imo daraus, den Gegner seine Kreatur opfern zu lassen, und nicht daraus, ob man das mit der 100-€-Lili macht oder mit ihrem 10-ct-Oath...


Mir ist es Scheiß egal wenn ich beim Turnier 0:5 gehe aber meine Beta Duals legen kann. Dann hatte ich fix Spaß.

"We made tempestuous winds obedient to Solomon . . . And many of the devils We also made obedient to him."The Qur'an, 21:81

 

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#11 Vistella Geschrieben 09. November 2018 - 16:49

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Dazu bin ich auch der Meinung, dass ein Sammler die Karten besitzen möchte - der Wert ist ihm dabei eigentlich ziemlich egal - allerdings ist es wenig reizvoll Dinge zu sammeln, die keinen Wert haben, denn das kann jeder.

 

Naja, es gibt Leute, die Kronkoren sammeln. Und das ist Müll.

 

Mal so als Gegenbeispiel
 


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#12 shecki Geschrieben 09. November 2018 - 17:04

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Die Grundannahme Sammeln = Haben wollen ist schlicht falsch und wird zu jeder Menge Bias gegen alles Mögliche bei Magic genutzt (und missbraucht).

 

Wie einige hier schon erklärt haben, wäre ohne eben den monetären Faktor das Sammeln unattraktiv.

 

Auch ich selber "sammele" aktuelle Editionen seit Innistrad und möchte diese komplett als Playset haben. Wobei ich dann neu aufgelegte Rares meist nur als 1 Playset der neuesten Edition habe und nicht aus allen Editionen dazu "sammele" ich einen Pool an Modern-Karten und mit jedem Reprint erweitere ich diesen.

 

Das macht für mich nur aus 2 Gründen Sinn:

1.) Auch mit Reprints behalten die Karten einen gewissen Wert, der meist über die Jahre gesehen steigt und damit ist es nicht nur Altpapier was im Schrank liegt, sondern auch eine Notfall-Reserve, wenn ich mal Geld brauche bzw. wenn ich keine Lust mehr haben sollte, kriege ich einen Großteil vielleicht auch mehr des Geldes, was ich reingesteckt habe, wieder.

2.) Es spiken immer wieder mal völlig dumme Karten, die Centware waren aus unterschiedlichsten Gründen. Ich will hier im Endeffekt einfach alles haben um alles spielen zu können.

 

Macht mich das zu einem bösen Investor? Ich denke nicht. Sondern durchaus zu einem Sammler, der ich aber nicht wäre, würde der Kram wie bei anderen TCGs einfach wertlos werden, denn nur fürs Haben interessiert mich das schlicht nicht.



#13 Tatzelwurm-V Geschrieben 09. November 2018 - 17:09

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Naja, es gibt Leute, die Kronkoren sammeln. Und das ist Müll.
 
Mal so als Gegenbeispiel

Ich denke es geht eher darum, dass die Dinge selten sind. Es geht oftmals nur gleichzeitig damit einher, dass diese Dinge dann auch viel Geld wert sind, muss aber nicht sein, wie bei deinem Gegenbeispiel. Was aber Karten und Kronkorken gemeinsam haben, und worauf es wie schon gesagt eher ankommen könnte, ist, dass sie selten sind, also nicht so viele Menschen diese Dinge besitzen.



#14 Vistella Geschrieben 09. November 2018 - 17:21

Vistella

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Die Grundannahme Sammeln = Haben wollen ist schlicht falsch

 

Begründung bitte. Denn ansonsten ist deine Aussage genauso falsch :)


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#15 Jensa Geschrieben 09. November 2018 - 17:30

Jensa

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Ach Leute, hier nur 1 wahren Grund für das Sammeln zu bestimmen ist doch völliger Blödsinn! Jeder sammelt aus seinem eigenen Antrieb heraus:

 

- wegen der Nostalgie

- weil es viele tolle Artworks gibt, es also in gewisser Weise auch Kunst ist

- weil er grundsätzlich alles sammelt

- weil er investieren will, ohne dass es Gold oder Oldtimer sind

- weil die Kumpels es auch tun

- usw. etc. pp

 

Auch die Art, etwas zu sammeln ist bei jedem unterschiedlich. Der eine will alle Karten haben, der nächste alle Karten gleich als Playset, der dritte nur die alten Editionen, der vierte nur die neuen, der fünfte nur die RL Karten, der sechste alles in Foil usw. Es gibt welche, die die Karten in Schuhkartons lagern, welche die sich Binder kaufen, welche die sie sogar in Vitrinen ausstellen...

Zu behaupten, jeder Sammler würde es nur als Investition sehen, ist schlichtweg falsch. Deswegen sammeln Leute eben auch Kronkorken, Steine, Bierdeckel, ausrangierte Bilderrahmen, und und und. Die Dinge haben vielleicht keinen monetären Wert, vor allem aber einen ideellen (z.B. Verknüpfung mit Erinnerungen).

 

Ich sammle aus nostalgischen, optischen und monetären Gründen. Und erfreue mich beinahe täglich daran, blättere die Foils durch, bastle neue Ordner und zeige gern auch mal eine seltenere / wertvollere Karte einem Bekannten, weil ich stolz drauf bin. So hat jeder seine eigene Geschichte :)


Eingefügtes Bild

#16 Helios Geschrieben 09. November 2018 - 17:38

Helios

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Ich halte es auch immer für völlig lächerlich, wenn Leute günstigere Preise der Karten fordern, als wären leistbare MTG Karten ein Grundrecht wie Essen und Trinken.
Wer nicht genug Geld hat für ein ordentliches Turnierdeck, der muss halt sparen. So ist das Leben.


Die Leute sagen eher: Wenn ihr die Karten nicht günstiger macht oder zumindest verhindert, dass sie teurer werden, werden Formate wie Vintage, Legacy und letztlich auch Modern aussterben.


Das ist eine objektive Feststellung. Ja, es gibt kein Anrecht auf günstige Kartenpreise. Aber wenn WotC nicht will, dass Legacy und jetzt auch Modern aussterben, müssen sie die Kartenpreise durch Reprints drosseln.



PS: "So ist das Leben." ist kein Argument für irgendwas. Ja, so ist das Leben. Das kannst du auch über Durchfall, Krebs oder Stromausfall sagen. Willst du trotzdem nicht haben. Anders formuliert: Wie das Leben IST, kann kein Beleg dafür sein, wie das Leben sein SOLLTE, denn dann dürften wir das Leben nie aktiv ÄNDERN.

Bearbeitet von Helios, 09. November 2018 - 17:40.


#17 Thunfisch Geschrieben 09. November 2018 - 18:05

Thunfisch

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Ich hätte vermutlich keine besondere Lust auf Magic sammeln, wenn alles billig und leicht zu bekommen wäre.

 

Wobei ich hier immer krass finde was für Ausmaße die Sammlerpreise in Magic angenommen haben, denn ALLES ist leicht zu bekommen, außer vielleicht Missprints oder Summer-Magic oder sowas. Ein Black Lotus aus Alpha oder Beta kann ich 24/7 kaufen. Selten ist in Magic-Maßstäben ein sehr weitläufiger Begriff.

 

Ich sammle ja Videospiele und auch das ist natürlich ein Massenmedium, wo du fast alles immer kriegst. Auch hier gibt es ähnliche Phänomene, wie Super Nintendo. Mega Common und dennoch mega teuer. Das sammel ich beispielsweise, weil es ein Stück Kindheit ist. SNES war meine erste Konsole, Nostalgie. Es ist teuer, aber ich bin bereit relativ hohe Preise zu zahlen, obwohl es nicht selten ist, um mein inneres Kind zu befriedigen.

 

Als Sammler mehr fasziniert hat mich aber das Intellivision. Auch hier musste ich teilweise 400-1000€ pro Spiel ausgeben, allerdings gibt es dort viele Dinge die sind EXTREM selten und dennoch billig wenn man sie findet. Als Sammler finde ich das durchaus reizvoll. Ich habe Varianten von Games, die sind vielleicht 20€ wert, dennoch gibt es davon keine 5 bekannten Exemplare weltweit. Da krieg ich schon ein kleines Sammlerhörnchen in meiner Sammlerhose ehrlich gesagt.

 

Kurz: Für mich, als Sammler einer anderen Rubrik, ist Seltenheit immer der größte Geilheitsfaktor. Hier steht für mich auch ganz klar nicht der monetäre Wert im Vordergrund, denn ich würde mich auch für das X-Fache des Werts nicht trennen, weil der Wert für mich quasi unbezahlbar ist. Bietet mir jemand 1.000€ für mein 20€ Game habe ich zwar das Geld, aber ich werde womöglich nie wieder diese Version besitzen und das wäre für mich schade. Klar, wäre es eine völlig weltfremde Summe, ab 10.000 aufwärts, wäre diese Liebe abgezaht. Aber der Sammlerwert schlägt den finanziellen schon um ein lächerliches und für manche krankhaftes Maß ^^


P.S.: Und ich nutze meine Sammlung. Spiele die ich kaufe, spiele ich also auch. Ich habe vielleicht 4 oder 5 Sealed Games und das nur, weil ich sie doppelt habe. Habe zig Sealed-Games geöffnet, um sie zu spielen (also New Old Stock aus den 80ern). Dieses Sammeln von Cases mit Grading lehne ich grundsätzlich ab, is für mich ein ganz dunkles Kapitel.


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ehemals Kruemeltee                                                                       "Retro, [...] der Gott der Magicspieler" - Orca-

 


#18 Necronlord Geschrieben 09. November 2018 - 23:46

Necronlord

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Naja, es gibt Leute, die Kronkoren sammeln. Und das ist Müll.

Mal so als Gegenbeispiel


Klar - da sind aber auch nicht die Kronkorken vom Sterni interessant sondern die vom Kanadischen Bier, was du nur im Supermärkten XY bekommst, weils vom Besitzer dort gebraut wird. :) Es ist Müll, aber trotzdem schwer zu bekommen.

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#19 weltenbezwinger Geschrieben 10. November 2018 - 00:48

weltenbezwinger

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Sammeln ist als aller erstes „Haben wollen“.

Das geht so lange bis man gefragt wird „Was kostet das?“.

Und dann sagt man „Habe aufgehört zu zählen.“

Wenn man dann mitgekommt, dass eine Karte wie Scourge of the Throne aufgekauft wird, schüttelt man den Kopf.

Bearbeitet von weltenbezwinger, 10. November 2018 - 00:49.


#20 Sterni Geschrieben 10. November 2018 - 07:13

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