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Mono Green (Sun's Zenith) Control

Mono G Control Green Suns Zenith Casual

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24 Antworten in diesem Thema

#1 Zwidawurzn Geschrieben 10. Mai 2020 - 11:35

Zwidawurzn

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Nach längerer Zeit möchte ich euch mein derzeitiges Pet-Deck vorstellen - Mono Green Control. Es war ein sehr langer Weg bis ich bei dieser Liste angekommen bin, aber das Deck macht mir derzeit so viel Spaß wie kein anderes in den letzten Jahren.

 

Zunächst stellt sich die Frage wieso man ein grünes Kontrolldeck spielen solle. In meinem Fall war es eine Abneigung gegen Blau, eine Liebe für flexible Decks und einem leichten Hang zu ungewöhnlichen Deckideen. Der typische Johnny halt   ;)

 

Wie der Name bereits verrät, dreht sich mein Deck um die Karte Green Sun's Zenith. Sie gibt mir maximale Flexibilität und ist nie tot, egal ob ich mich damit rampe oder ob ich im Lategame den Finisher suche. Zusammen mit ordentlicher Protection und Ramp bauen wir uns eine Boardsituation auf, welche mit der Fortdauer des Spiels kaum noch zu knacken ist.

 
Hier mal meine derzeitige Liste. Das ist natürlich nur eine Möglichkeit wie so eine Liste aussehen könnte und zugegebenermaßen auf mein Küchentisch-Meta zugeschnitten, aber soll uns jetzt mal als Grundlage dienen. Das Budget liegt bei 10€ pro Karte, weil Casual.
 



Cardchoices:

 

Was kann Grün im MTG-Universum seit jeher am besten? Genau, viel Mana generieren. Da dieses Deck Mono Grün ist können wir genau deshalb auf eine einfache Manabase bestehend aus Wäldern setzen. In diesem Fall wollen wir auf jeden Fall genügend Länder haben um auf jeden Fall alle unsere Spells bezahlen zu können. Diese Deck ist recht manahungrig, profitiert aber auch sehr davon je mehr Länder bei uns liegen.

 

Die Dryad Arbor als 1-of ist ebenfalls sehr nützlich da ich sie mir im ersten Zug mit GSZ für X=0 raussuchen kann und mich dadurch rampe.

 

Deck

 

Neben den Dryad Arbor wollen wir natürlich ein gewisses Maß an Ramp einbauen um nicht zu langsam zu werden. Aggrodecks sind nach wie vor die größten Gegner. Wenn wir unser Board zu langsam aufbauen laufen sie uns mit dem Spiel davon und lassen uns niemals ins Lategame kommen.

 

Deshalb spiele ich das Playset der Llanowar Elves und Viridan Emissary. Was, wieso spielst du nicht den Klassiker Sakura-Tribe Elder? Ich persönlich ziehe die 2/1 im Earlygame einfach vor da sie viel mehr Kreaturen mitnimmt (z.B.: Goblin Piledriver) und uns somit wieder mehr Länder beschafft. Falls uns der Gegner aufgrund dessen nicht angreifen möchte um seine Kreaturen nicht zu verlieren ist es mir umso lieber.

 

Deck

 

Als nächstes die Frage wie wir als Kontrolldeck sicherstellen können dass wir 1) nicht gegen Aggrodeck komplett eingehen und 2) uns die Luft auf lange Sicht nicht ausgeht.

 

Grün hat hierfür Zugriff auf Elephant Grass, eine tolle Karte welche ich nicht mehr missen möchte. Weenie-Decks kommen die Tränen bei der Karte und schwarze Kreaturen müssen generell daheim bleiben. Die kumulierenden Kosten können wir für gewöhnlich in diesem Deck auch recht locker stemmen. Es hat allerdings auch oft gereicht sie nur 1-2 Runden liegen zu lassen um ein wenig Zeit zu gewinnen. Ich persönlich spiele das Playset da ich sie gegen Aggro-Decks auf jeden Fall ziehen möchte.

Der Spike Weaver macht dann unsere Grenzen endgültig dicht, zusammen mit Genesis entsteht ein Lock der nur mehr schwer ausgehebelt werden kann und mir diverse Partien gewonnen hat.

 

Cardadvantage ist leider nicht die ganz große Stärke von Grün. Ich spiele hierfür 3x Harmonize um für Nachschub zu sorgen. Die Eternal Witness recycelt uns alles was im Friedhof ist, es gibt kaum Spiele wo ich mich nicht freue wenn ich die Dame nachziehe. In meinem Deck nur 2x da ich sie mir zenithen kann. Genesis sorgt dann im Lategame ebenfalls für hohe Qualität auf der Hand, braucht aber dementsprechend ebenfalls viel Mana um die Kreaturen gleich legen zu können.

 

Nissa, Vital Force hatte ich noch rumliegen, passt aber mMn exzellent in das Deck. Kann Druck aufbauen und wichtige Karten recyclen. Das Emblem ist in diesem Deck auch sehr fein, aber nicht unbedingt spielentscheidend.

 

Deck

 

Jetzt kommen wir zum Herz des Decks und der Grund weshalb wir so flexibel agieren können, Green Sun's Zenith. Die Karte ist in meinem Deck im Playset gesetzt. Zusammen mit allen möglichen 1-ofs können wir uns immer das raussuchen was wir am ehesten benötigen. Die Karte ist ein weiterer Grund weshalb wir uns über jedes verfügbare Mana freuen. Je früher wir viel Mana generieren können desto flexibler sind wir in der Suche.

 

Passend dazu gibt es natürlich sehr viele Möglichkeiten was man in dieses Deck packen und mit GSZ raussuchen kann. Ich hab mich für die folgenden Kreaturen entschieden:

 

Acidic Slime, Reclamation Sage: Artefakt & Enchantmant-Hate welcher selbst noch hauen gehen kann. Am Anfang habe ich zwei Slimes gespielt, aber dann recht bald gegen einen Sage getauscht um einfach früher auf problematische Karten reagieren zu können. Generell muss man darauf achten dass das Deck nicht zu klobig wird von den Manakosten.

 

Scavenging Ooze: GY-Hate welcher selbst größer wird und mir Leben gibt? Ganz klarer Kauf.

 

Courser of Kruphix: Unterstützt das Deck bei dem, was es ohnehin machen wird. Das Deck ist sehr gut im grinden und er hilft uns hierbei enorm. Lifegain und ein solider Blocker welcher potentiell schon im zweiten Zug liegen kann ist ein starkes Argument.

 

Tireless Tracker: Der Bruder vom Courser of Kruphix. Auch in diesem Fall belohnt er uns dafür, dass wir unser Deck spielen. Clue-Tokens können später noch für Nachschub verwertet werden. Wird dabei auch noch sehr schnell sehr groß. Top!

 

Nissa, Vastwood Seer // Nissa, Sage Animist: Auch hier wieder eine Karte, die unseren Plan recht vielfältig unterstützt - zuerst wird ein Wald rausgesucht (worüber wir uns immer freuen) und im Idealfall bekommen wir noch einen Planeswalker welcher für Kartennachschub und auch das Spiel beenden kann.

 

Magus of the Library: Welcher normale Spieler würde ernsthaft so eine Karte spielen wollen? Antwort: meine Wenigkeit. Jeder der schon mal mit der Library of Alexandria gespielt hat weiß, das sie nicht umsonst fast zu den Power 9 gezählt wird. Dieses Kerlchen macht auch in meinem Deck eine recht gute Figur. Klar, farbloser Ramp für zwei Mana ist ein deutlich schlechterer Deal als z.B. die Llanowar Elfen. Die zweite Fähigkeit ist deutlich spannender. Potentieller Carddraw für lau ist für ein selbsternanntes Controldeck Gold wert, und ja, mit diesem Deck hat man öfters als man vermuten würde sieben Handkarten.

 

Thrun, the last Troll: Der Schreck der Control-Decks. Haut regelmäßig für vier und weigert sich vehement das Zeitliche zu segnen. Wenn der Gegner nicht gerade Wrath of the God spielt wird er ihn kaum noch los.

 

Thragtusk: Ein Casual-Deck mit Zugriff auf GSZ bietet sich natürlich wunderbar an den Thragtusk zu spielen. Lifegain ist in diesem Deck immer gern gesehen und er wird auch gerne wieder von einer Genesis wieder verwertet

 

Hornet Queen: Meine persönliche Choice gegen fliegende Kreaturen. Die Upside des Deathtouchs, um auch Kreaturen auf dem Boden sinnvoll handeln zu können hat ihr den Vorzug gegenüber einem Cloudthresher oder Tornado Elemental gegeben.

 

Last but not least spiele ich zwei Howl of the Night Pack als Finisher. Die Karte hat mir bereits diverse Partien gewonnen da wir für gewöhnlich Unmengen an Wäldern liegen haben. Spätestens wenn eine zweite resolved ist für gewöhnlich Schicht im Schacht.

 

Ein Mindslaver ist ebenfalls im Deck. Er kann zwar nicht wirklich als Finisher bezeichnet werden, ist aber quasi als Wegbereiter zu sehen. Mit ihm kann ich komplizierte Boardsituation auflösen indem ich für den Gegner unvorteilhaft angreife oder andere Gemeinheiten anstelle. Für ein grünes Control-Deck sicher nicht allzu schlecht, aber leider auch hier wieder sehr manahungrig. 10 Mana für eine sofortige Aktivierung hat man auch mit so einem Deck nicht immer und auf der Starthand macht der Mindslaver auch keine tolle Figur.

 

Schwachstellen

 

Wie bereits oben erwähnt hat dieses Deck zwei große Probleme. Erstens schnelle Aggrodecks. Gegen Goblin-Decks oder White Weenie bin ich zwingend auf Elephant Grass oder Spikeweaver angewiesen. Hab ich keinen Zugriff darauf schaut es schon sehr schlecht aus.

 

Zweites Problem ist die Manakurve - das Deck benötigt wirklich viel Mana und scheitert manchmal an den eigenen Kosten. Wenn es eine Möglichkeit gibt das Deck scheller/günstiger zu gestalten würde sich das bestimmt positiv auswirken.

 

 

Schlusswort

 

Das Deck ist natürlich nicht perfekt und viele Karten sind persönliche Choices. Das ganze hängt wie so oft vom persönlichen Meta ab und kann dementsprechend angepasst werden. Ich kann euch auf jeden Fall sagen dass ich damit schon etliche Partien gewonnen habe, sowohl im Single- als auch im Multiplayer. Es fühlt sich nicht broken an und meine Kumpels spielen auch gerne dagegen. Das Deck ist verdammt gut im grinden und kann sehr flexibel gespielt werden. Auch wenn ein Green Sun's Zenith gecounter wird kann es durch die hohe Qualität der Einzelkarten noch gut agieren.

 

Wenn es Fragen oder Input von euch gibt nur her damit  ;)


Bearbeitet von Zwidawurzn, 10. Mai 2020 - 13:03.

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#2 NumiChan Geschrieben 10. Mai 2020 - 13:01

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Es gibt einige Karten, die ich in dem Deck nicht mag.

1.) Mindslaver - Die Karte bringt deinem Deck gar nichts außer Staatsfeind Nr. 1 zu werden. Du sagst "nicht ganz so schlecht", ich sage super schlecht. Wenn du die Karte nicht zum Gewinnen brauchst, spiel sie nicht. Sie hat absolut keinen Mehrwert in dem Deck.

2.) Howl of the Night Pack - 7 Mana "wait one turn to get Wrathed". Für 7 Mana willst du das Spiel gewinnen, nicht einen weiteren Zug warten und auf dein Glück hoffen müssen, um dann eventuell zu gewinnen.

3.) Magus of the Library - es gibt bessere Mana-Dorks und den Draw wirst du NIE bekommen, wenn du alles richtig spielst. Einen Zug nichts zu spielen, um den Draw zu kriegen ist in dem Fall nicht richtig.

4.) Spike Weaver - Die Karte wird zu einfach zerschossen, ohne dir etwas zu bringen. Der "Lock" mit Genesis sieht sehr süß aus. Denn er ist nichts anderes. Du gibst 7 Mana für einen 3/3er aus, der dir für ein weiteres Mana und eine Marke nen Fog-Effekt gibt. YAY!

5.) Viridian Emissary - Wie soll der sterben? Du hast kein Sac-Outlet, um ihn gezielt sterben zu lassen und bis dahin ist ein schlechter als ein Bär, denn der wäre wenigstens 2/2.

 

 

Irgendwie sieht das wie eine schlechte Mono-Green Version von NicFit aus. Du kontrollierst mit dem Deck quasi nichts. Du interagierst kaum mit deinem Gegner, hinderst ihn nicht daran irgendwas zu tun und spielst nen Haufen schlechte Karten.

Ich will jetzt nicht sagen "bau dir ein NicFit-Deck", denn das ist für Casual a) zu stark und b) nicht so effektiv durch die vielen Basics bei den anderen Spielern.

Aber überlege dir was du wirklich machen willst. Willst du den Gegner kontrollieren? Dann überlege dir von Mono-G wegzugehen. Willst du rampen und das Spiel über Threads beherrschen? Dann bleib bei Mono-G und bau dein Deck darauf aus.

Derzeit spielst du eine Mischung, die zu viele Angriffspunkte hat.

 

No offense, aber dass du mit dem Deck gewinnen konntest, liegt vermutlich eher an schlechten Draws oder Misplays deiner Mitspieler als an deinem Deck. Oder ihre Decks sind noch weniger durchdacht als das hier.

Wenn ich als Aggro-Spieler ein Elephant Grass gegen mich liegen habe, baue ich munter lustig weiter mein Board auf, während du jeden Zug Mana investieren musst, um das Ding am Leben zu halten, statt selbst irgendwas gutes zu spielen. Irgendwann werde ich entweder eine Antwort haben oder du wirst nicht mehr in der Lage sein mich effektiv vom Angreifen abzuhalten.

Und wenn ich als Control-Spieler gegen dein Deck spielen würde, wären deine "guten und wichtigen" Karten für mich kein Problem. Elephant Grass interessiert mich nicht sonderlich und Spike Weaver wird nicht liegen, wenn ich gewinne. Entweder habe ich ihn im Zug vorher gecountert oder removed, sodass sein Effekt während meiner Runde nicht da ist.

 

 

Ich bin allgemein für interessante und auch mal verrückte Decks zu haben - ich hab auch Dwarf-Tribal mit Dwarven Tactical Mortar gespielt oder Hydra-Tribal - aber dann sollten sie durchgeplant sein.


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#3 Zwidawurzn Geschrieben 10. Mai 2020 - 13:39

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Oh wow, ich hab schon mit Kritik gerechnet, aber das ist ja sogar für den üblichen Ton im Forum hart. Aber ok, arbeiten wir das Ganze struktueriert ab.

 

First things first, ich hab keine Ahnung wie bei dir Küchentisch-Magic aussieht, aber bei mir werden wirklich semi-gute Listen gespielt weil es eben Casual ist. Es soll Spaß machen und auch mal erlaubt sein lustige Karten zu spielen. Also wenn du mir sagst dass du nicht glauben kannst dass ich mit dem Deck bisher irgendwas gewinnen konnte zeigt mir einfach dass du aus einer (magictechnisch) anderen Welt kommst.

 

Dein Beitrag wird dann noch dadurch getoppt indem du einfach absolut gar keinen hilfreichen Input hast. Keine Gegenvorschläge, keine Ideen was man verbauen könnte. Stattdessen auschließlich Rant gegen die Liste wie schlecht sie doch ist. Besten Dank dafür.

 

Zu den Choices:

 

Elephant Grass wird ausschließlich für das Early Game gespielt. Sie soll uns helfen ins Midgame zu gelangen wo wir dann im besten Fall die größeren Kreaturen liegen haben. Ich bin offen für Gegenvorschläge.

 

Viridian Emissary: ich glaub ich hab oben schon beschrieben wieso ich mich für ihn entschieden habe. Ich muss ihn nicht unbedingt saccen. Wenn ich ihn wirklich loswerden will greife ich einfach an. Lässt der Gegner ihn durch - fein, zwei Leben weniger. Ansonsten blockt er ihn tot und ich komm an meine Länder. Mich hat er überzeugt.

Mindslaver: ich gebe dir teilweise recht, er ist womöglich suboptimal in der Liste. Derzeit teste ich ihn weil er farblos ist und man in so ziemlich jeder Situation irgendetwas zu unserem Vorteil anstellen kann. Die Spiele werden zeigen ob er einen Platz verdient oder nicht. Auch hier bin ich offen für Gegenvorschläge.

Magus of the Library: die Karte ist mit Abstand am verspieltesten, da stimme ich dir zu. Ich hab sie noch nicht testen können und kann deshalb noch kein Urteil abgeben.

Howl of the Night Pack: Ich hatte sie im ersten Entwurf als reine Verlegenheitslösung drinnen weil ich nichts bessere rumliegen hatte. Sie hat mir jetzt allerdings schon so viele Spiele gewonnen dass sie es bis hierher geschafft hat. Noch einmal, wir sprechen hier von Casual. Alternative wäre Hurricane als Finisher, mal schauen.

Spike Weaver: ok, spätestens hier kann ich dein Gebashe nicht mehr nachvollziehen. Der Lock mit Genesis ist teuer, das stimmt. Aber dieses Deck generiert für gewöhnlich viel Mana und wenn der Gegner nicht gerade ein Path to Exile oder Swords to Plowshares hat (was in meiner Runde nicht gespielt wird, aber das ist ein anderes Thema) gewinnt die Combo einfach gegen Kreaturendecks.

 

Versteh mich nicht falsch, ich bin immer offen für Kritik und Gegenvorschläge. Aber dein Gebashe übertrifft ja wirklich alles. Kein Wunder dass kaum neue User hier posten. Vl fangen wir nochmal von vorne an und du hast hilfreichen Input für mich. Wie gesagt, scheinbar haben wir beide unterschiedliche Vorstellungen von Küchentischmagic.

 

Meine Überlegung wäre evt. sowas wie Garruk Wildspeaker und Hurricane als Finisher. Wäre möglicherweise eine Richtung die das Deck einschlagen könnte. Es soll kein stumpfes Ramp mit Fatties sein. 

 


Bearbeitet von Zwidawurzn, 10. Mai 2020 - 13:40.

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#4 NumiChan Geschrieben 10. Mai 2020 - 15:13

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Oh wow, ich hab schon mit Kritik gerechnet, aber das ist ja sogar für den üblichen Ton im Forum hart. Aber ok, arbeiten wir das Ganze struktueriert ab.

 

First things first, ich hab keine Ahnung wie bei dir Küchentisch-Magic aussieht, aber bei mir werden wirklich semi-gute Listen gespielt weil es eben Casual ist. Es soll Spaß machen und auch mal erlaubt sein lustige Karten zu spielen. Also wenn du mir sagst dass du nicht glauben kannst dass ich mit dem Deck bisher irgendwas gewinnen konnte zeigt mir einfach dass du aus einer (magictechnisch) anderen Welt kommst.

 

Dein Beitrag wird dann noch dadurch getoppt indem du einfach absolut gar keinen hilfreichen Input hast. Keine Gegenvorschläge, keine Ideen was man verbauen könnte. Stattdessen auschließlich Rant gegen die Liste wie schlecht sie doch ist. Besten Dank dafür.

 

Zu den Choices:

 

Elephant Grass wird ausschließlich für das Early Game gespielt. Sie soll uns helfen ins Midgame zu gelangen wo wir dann im besten Fall die größeren Kreaturen liegen haben. Ich bin offen für Gegenvorschläge.

Die Karte macht genau folgendes: Du zahlst Mana, dass dein Gegner Mana zahlen muss. Ab einen gewissen Punkt (3+ Marken) zahlst du mehr als dein Gegner und die Karte wird uneffizient. Dein Gegner hat dann eine Kreatur auf dem Tisch, die dich für 2 Mana angreifen kann, während du 3+ Mana zahlst, um den Effekt aufrecht zu erhalten. Und wenn du im Early Game nichts tust als diesen Effekt zu bezahlen, fällst du massiv zurück.

 

Viridian Emissary: ich glaub ich hab oben schon beschrieben wieso ich mich für ihn entschieden habe. Ich muss ihn nicht unbedingt saccen. Wenn ich ihn wirklich loswerden will greife ich einfach an. Lässt der Gegner ihn durch - fein, zwei Leben weniger. Ansonsten blockt er ihn tot und ich komm an meine Länder. Mich hat er überzeugt.

Und wieso spielst du dann keinen normalen Bär mit Upside? Avatar of the Resolute, Barkhide Troll oder halt einfach Bären. Sind alle besser, weil sie eben eine Sache gut machen und nicht zwei so halbwegs. Du willst nen Piledriver töten? Dann spiele etwas, was ihn überlebt.

 

Mindslaver: ich gebe dir teilweise recht, er ist womöglich suboptimal in der Liste. Derzeit teste ich ihn weil er farblos ist und man in so ziemlich jeder Situation irgendetwas zu unserem Vorteil anstellen kann. Die Spiele werden zeigen ob er einen Platz verdient oder nicht. Auch hier bin ich offen für Gegenvorschläge.

 

 

Magus of the Library: die Karte ist mit Abstand am verspieltesten, da stimme ich dir zu. Ich hab sie noch nicht testen können und kann deshalb noch kein Urteil abgeben.

Die Karte war, wie leider die große Mehrheit der Magi, schon bei Release super schlecht. Für nen Dork, der nur colorless Mana macht, zu teuer, der Draw-Effekt wird eigentlich nie passieren.

 

Howl of the Night Pack: Ich hatte sie im ersten Entwurf als reine Verlegenheitslösung drinnen weil ich nichts bessere rumliegen hatte. Sie hat mir jetzt allerdings schon so viele Spiele gewonnen dass sie es bis hierher geschafft hat. Noch einmal, wir sprechen hier von Casual. Alternative wäre Hurricane als Finisher, mal schauen.

Hier gibt es so viele Karten, die etwas ähnliches machen, aber besser sind. Avenger of Zendikar gibt dir die gleiche Anzahl Token zum gleichen Preis + einen 5/5er Body. Beim Avenger hast du auch keinen Nachteil ihn on curve zu spielen, weil seine Token mit jedem Land besser werden. Oder Ezuri's Predation - kostet 1 Mana mehr, gibt dir aber bessere Token und dient besonders gegen Aggro als Removal.

 

Spike Weaver: ok, spätestens hier kann ich dein Gebashe nicht mehr nachvollziehen. Der Lock mit Genesis ist teuer, das stimmt. Aber dieses Deck generiert für gewöhnlich viel Mana und wenn der Gegner nicht gerade ein Path to Exile oder Swords to Plowshares hat (was in meiner Runde nicht gespielt wird, aber das ist ein anderes Thema) gewinnt die Combo einfach gegen Kreaturendecks.

 

Hier zitiere ich dich mal selbst: "Zweites Problem ist die Manakurve - das Deck benötigt wirklich viel Mana und scheitert manchmal an den eigenen Kosten. Wenn es eine Möglichkeit gibt das Deck scheller/günstiger zu gestalten würde sich das bestimmt positiv auswirken." Wenn das eins der zwei Probleme ist, die du mit diesem Deck hast, solltest du keine 8-Mana-Combo spielen, die dir nicht das Spiel gewinnt. Wenn du das Deck schneller machen willst, spiele mehr Mana-Dorks und schmeiß solche Combos raus. Oder mach sie effektiver. Ich mag Genesis als Karte wirklich sehr, habe sie aber aus all meinen Decks gecuttet, weil sie zu ineffizient ist. Du zahlst einen 3-Mana-Aufpreis für eine Karte, die dir nur mehr Zeit erkauft. Dabei auch die wichtige Frage: Wie kriegst du Genesis in den Graveyard?

 

Versteh mich nicht falsch, ich bin immer offen für Kritik und Gegenvorschläge. Aber dein Gebashe übertrifft ja wirklich alles. Kein Wunder dass kaum neue User hier posten. Vl fangen wir nochmal von vorne an und du hast hilfreichen Input für mich. Wie gesagt, scheinbar haben wir beide unterschiedliche Vorstellungen von Küchentischmagic.

Ich spiele durchaus auch Küchentisch-Magic, aber trotzdem haben unsere Decks einen ausgearbeiteten Plan. Mit meinem Dwarf-Deck würde ich 100% kein Turnier gewinnen, am Küchentisch ist es aber super lustig, mein Hydra-Deck ist auch ein Casual-Deck - das haben wir sogar hier im Casual-Forum als Community gebaut. Das sind beides super Küchentisch-Decks. Und was sie effektiver als dein Deck macht ist, dass sie keine Random-Karten reingeworfen wurden, um in einer einzigen Situation zu funktionieren und sonst nichts tun (okay, außer vielleicht der GCB im Dwarf-Deck, der funktioniert tatsächlich nur in einer Situation als Finisher, aber dafür sind genug Karten drum herum gebaut, dass die Situation eintrifft ^^).

 

Meine Überlegung wäre evt. sowas wie Garruk Wildspeaker und Hurricane als Finisher. Wäre möglicherweise eine Richtung die das Deck einschlagen könnte. Es soll kein stumpfes Ramp mit Fatties sein.

Das ist auch durchaus in Ordnung, spricht auch gar nichts gegen. Garruk zB ist eine super Karte. Trotzdem solltest du dich nicht auf uneffiziente Karten versteifen. Ich selbst habe Elephant Grass im EDH gespielt - in einem Pillow-Fort-Deck - und die Karte war tatsächlich die erste Karte, die ich gekickt habe, weil sie nicht genug gemacht hat. Du zahlst halt Mana, damit dein Gegner dich nicht angreifen kann. Währenddessen baut er sein Board auf und kann dich dann überrennen, wenn der Effekt weg ist.

Man kann mit Grün so viele interessante Dinge machen, die sich nicht auf Fatties konzentrieren. Die wichtigste Frage ist - wie willst du gewinnen? Allgemein Kleinscheiß into Overrun? Oder Tribal? Denn bei Hurricane sehe ich die Gefahr, dass das Spiel entweder unentschieden endet, weil du dich auch tötest oder nicht genug Mana zusammen kriegst, um es effektiv nutzen zu können. Denn außer als Finisher wäre es hier (vermutlich) nicht zu gebrauchen.

 

 

So, nachdem ich den Text aus Versehen gelöscht habe und nochmal schreiben muss, antworte ich im Zitat.


Bearbeitet von NumiChan, 10. Mai 2020 - 15:16.

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#5 Zwidawurzn Geschrieben 10. Mai 2020 - 16:15

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Der Effekt vom Elephant Grass ist mir schon klar. Allerdings benötige ich eine Alternative fürs Early-Game damit mich Aggro-Decks nicht einfach einstampfen. Vl sowas wie Gilded Goose oder so?

 

Viridian Emissary war glaub ich relativ klar als Ramp beschrieben. Ein Hatebear erfüllt einen anderen Zweck. Da reden wir gerade von zwei verschiedenen Dingen. Und das Beispiel mit dem Piledriver sollte nur veranschaulichen was passiert wenn der Viridian Emissary bereits in der zweiten Runde liegt - der Gegner greift in 9/10 Fällen nicht mehr an da er mir ja nicht das Land schenken will und evt. noch dazu seine Kreatur verliert.

 

Avenger of Zendikar ist wirklich nice, den hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Definitv besser als Howl of the Night Pack, wird getestet!

 

Grundsätzlich habe ich oft das Problem dass ich auf dem Boden mit meinen fetten Kreaturen kaum noch durchkomme. Das heißt entweder ich verfolge den Plan dass ich meinen Kreaturen irgendwie Evasion gebe oder ich such mir eine alternative Wincon. Da bin ich momentan noch etwas planlos. Wenn man das Genesis + Spike Weaver Paket wäre wieder etwas Platz für eine Gamechanger. Deshalb der mögliche Plan mit den Planeswalker.

 

 


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#6 Kalli Geschrieben 10. Mai 2020 - 16:58

Kalli

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Evolutionary Leap würd mir noch einfallen. Wär auch ein Sac Outlett für den Emissary. Oder Effekte wie Birthing Pod und Eldritch Evolution.
Bei Green Control denk ich zuerst aber auch an Nicfit. Gibt auch ein Mono G Land Destruction, ist aber dann was ganz anderes

#7 NumiChan Geschrieben 10. Mai 2020 - 19:40

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Wenn du nicht möchtest, dass man dich schon early einstampft, dann solltest du selbst early aktiv sein.

 

Was das NicFit im Legacy tut ist sehr früh stark rampen, um dann Good Stuff aufs Board kotzen zu können. Das klappt deshalb, weil im Legacy eigentlich kaum Basics gespielt werden und deshalb der Veteran Explorer in der Regel nur einen selbst rampt. Das ist am Küchentisch anders, da hättest du diesen absurden Vorteil nicht und das wäre eher schlecht, wenn du dem Gegner 2 Länder schenkst.

Was du stattdessen aber tun kannst ist mehr Manadorks spielen, die dich früh rampen. Die Goose ist tatsächlich eine ziemlich gute Karte, da sie zwar nicht so effektiv rampt, aber dafür vielseitiger ist.

Du könntest Azusa für Arme spielen, um zusätzliche Landdrops machen zu können, was mit dem Tracker sehr gut ist, dich den Zenith früher größer casten lässt und auch den Avenger a) früher kommen lässt und b) schneller seine Token pumpt.

Als Interaktion könntest du Fight-Spells spielen.

 

 

Hab jetzt mal ein bissl angepasst. Alles ab den Gänsen ist Zeug, das ich persönlich in einem Küchentisch-Mono-G-NicFit spielen würd.

Swordtooth ist halt Azusa für Arme

Nylea macht deine Kreaturen günstiger und ist Card Adventage

Thornling ist für den Küchentisch der vermutlich beste Ersatz für die richtigen Beater wie Questing Beast oder Carnage Tyrant.

Der Vizier ist weitere Card Adventage.

Prowling Serpopard ist einfach eine coole Karte. Dass deine Kreaturen nicht mehr gecountert werden können, ist schon mal die halbe Miete. Wenn bei euch wirklich viele Counter rumlaufen, könnte man stattdessen Vexing Shusher spielen. Kostet zwar Mana, lässt aber auch den Zenith uncounterable werden.

 

Wir hätten jetzt noch 8 Slots frei, wenn es so gebaut werden sollte - da können wir besagt Fight-Spells wie Nature's Way oder Rabid Bite. Oder was auch immer du noch spielen willst.

 

Durch das Wegfallen anderer Farben geht halt leider ein Haufen Potenzial verloren, was man an Kreaturen für das Zenith-Paket spielen könnte, aber auch so sieht es ganz brauchbar aus.


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#8 Zwidawurzn Geschrieben 11. Mai 2020 - 07:35

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Das Deck ist für mich eher ein Mono G Maverick in Bezug auf die Flexibilität. Das Nicfit-Thema mit Good-Stuff Beatern hat mit Control (was meine eigentliche Idee war) nicht mehr viel zu tun.

 

Grundsätzlich ist die Frage ob man unbedingt ein Sac-Outlet benötigt für so Sachen wie Genesis oder Viridian Emissary. Evolutionary Leap hab ich eine Zeit lang gespielt, aber wieder entfernt aus zwei Gründen: 1) man will sie niemals ein zweites Mal ziehen 2) Kreaturen spielen nur um sie gleich zu opfern ist in meinen Augen ein denkbar schlechter Deal. Zahl 5, spiel Genesis und zahl wieder eins um sie zu opfern? In diesem Fall eine vergeudete 4/4 und weniger Fleisch auf dem Board.

 

Prowling Serpopard ist ziemlich nice, liegt aber leider im ohnehin schon ziemlich vollen CC3 Slot. Vexing Shusher hätte ich bereits rumliegen. Problem von beiden sind einfach dass sie bedingt als 1-of in 9/10 Fällen aus einem GSZ hüpfen würden. Ein normaler Control-Spieler würde seinen Counterspell natürlich für jedes GSZ aufheben und mir damit meine Flexibilität nehmen. Derzeit sind Counterspells in meinem Meta ohnehin kein großes Thema.

 

Die Nylea ist auch recht cool, auch wenn meine GSZ leider noch immer gleich viel kosten. Aber zum grinden sicher cool und indestructible nimmt man auch gerne mit. Thornling ist mMn ein schlechterer Thrun und bindet wieder viel Mana um etwas zu bewirken.

 

Fightspells mag ich persönlich nicht da sie quasi schlechte Removals sind. In meiner Runde werden oftmals Karten wie z.B. Vampire Nighthawk oder Mirran Crusader gespielt, gegen die will man sie auf gar keine Fall spielen.

 

Ich würde gerne den Control-Ansatz wenn möglich weiterverfolgen. Urspung meiner Deck-Idee war eine Nissa,Vastwood Seer Liste für EDH welche als Control-Deck aufgezogen wurde und unglaublich lässige Karten gespielt hat. Mindslaver in Verbindung mit Eternal Witness werde ich auf jeden Fall testen weil ich die Idee mag. Wenn es nicht funkioniert kann ich sie ja noch immer rausgeben :)  Die einzige Möglichkeit für mich, ein Spiel zu gewinnen führt über Beatdown. Garruk Wildspeaker bzw. eine Nylea, God of the Hunt könnte hierfür meinen Kreaturen Trample geben um den Schaden auf jeden Fall durchzudrücken. Speziell Nylea kann ich sogar mit GSZ raussuchen und direkt gewinnen (sofern ich Presence auf dem Board habe).


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#9 Primal fear Geschrieben 11. Mai 2020 - 08:18

Primal fear

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Hallo Zusammen,

 

vielleicht sind diese Karten bessere Sideboard Karten.

Elvish Piper

Birds of Paradise

Grizzly Fate

Arrogant Wurm

Krosan Reclamation

Elvish Aberration

Phantom Nantuko

Brawn

 

Sind nur als alternativen gedacht.

Arroganter Wurm und Grizzly Schicksal nur wegen den Madness Kosten/ Grenzwert

Die finde ich für grün recht cool. Brawn

 


Bearbeitet von Primal fear, 11. Mai 2020 - 08:21.


#10 NumiChan Geschrieben 11. Mai 2020 - 08:22

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Aber wie willst du denn mit Mono-G kontrollieren? Du hast außer Fight und "Deal damage" Spells (welche ich dir auch verlinkt habe, da macht der Nighthawk nix) kaum Removal außer super teurem Zeug und vllt Beast Within.

Countern kannst du nicht, Stax-Effekte hast du auch keine.

Der Crusader zerstört dich halt komplett, gegen den hast du nichts.

 

Du kannst nur das Board kontrollieren, indem du gegen alle möglichen Typen von Evasion gewappnet bist und deine Kreaturen die deiner Gegner outclassen.

Du hast mAn nun 3 Optionen: Good-Stuff spielen und über Boardpresenz kontrollieren, eine zusätzliche Farbe spielen, um mehr Flexibilität zu kriegen oder bei deinem Deckkonzept bleiben und irgendwann nur noch verlieren, weil deine Gegner sich an deinen Spielstil gewöhnt haben und diesen umgehen.

 

Zu Primal Fear:

Birds of Paradise haben hier keinen Mehrwert, da du das "any color" nicht brauchst.

Grizzly Fate ist okay, mehr aber auch nicht.

Arrogant Wurm bringt nichts, weil kein Discard-Outlet vorhanden ist

Krosan Reclamation liest sich gut, ist es aber nicht. Du willst Karten nicht in dein Deck mischen, sondern entweder direkt auf deine Hand oder zumindest oben auf dein Deck drauf legen.

Elvish Aberration ist für einen Dork zu teuer, für eine Kreatur zu schlecht und zum für 2 Mana ein Land auf die Hand suchen ist in Grün zu schlecht.

Phantom Nantuko ist okayisch. Entweder du greifst mit ihm an oder du pumpst ihn. Egal wie du dich entscheidest, es war die falsche Entscheidung.


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#11 Primal fear Geschrieben 11. Mai 2020 - 08:38

Primal fear

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Zu NumiChan

Darum auch die Überlegung eher als Sideboard.

Wobei du mit Birds of Paradise noch einen günstigen Mana generator hast.

Elvish Aberration macht 3 Mana und kann gecycelt werden. Hast aber recht, der ist teuer!

 

Dann wäre noch Brawn die meinen Kreaturen Trampel gibt.

Eventuell kann man auch nochmal über einen Overrun

nachdenken.

 

Wie gesagt, es sollten Optionen sein.

Living Hive die ist aber für recht teuer. Hat aber einen coolen Effekt

für jeden Schadenspunkt einen 1/1 Insect Token.

Um hier die teuren Karten zu spielen bietet sich

Elvish Piper

an.

Wenn ich mich nicht verrechnet habe kann der in der dritten Runde liegen. Wenn es richtig gut läuft.

Nesting Wurm

Die bekommst du schnell auf die Hand und dann ins Spiel. mit 6Mana schon hart an der Manakurve.

 

 

 

 


Bearbeitet von Primal fear, 11. Mai 2020 - 08:52.


#12 Kalli Geschrieben 11. Mai 2020 - 08:54

Kalli

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Was willst du mit Birds of Paradise, wenn Llanowar Elves den gleichen Job macht und sogar noch hauen gehen kann?


Wenn du Kreaturen ins Spiel schummeln willst wär vllt Quicksilver Amulet besser geeignet, da es nicht an Kreaturremoval stirbt und du es mit ausreichend Mana sofort aktivieren kannst


Bearbeitet von Kalli, 11. Mai 2020 - 08:55.


#13 NumiChan Geschrieben 11. Mai 2020 - 09:03

NumiChan

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Man will aber nicht zwingend Dorks ins Sideboard packen, zumal am Küchentisch auch nur bedingt mit Sideboard gespielt wird.

 

Brawn hat das gleiche Problem wie Genesis - wie in den Friedhof damit? Normalerweise macht man das mit Survival of the Fittest, die ist aber a) super teuer und b) viel zu stark für den Küchentisch. Daher bin ich absolut kein Fan von Effekten, die nur im Friedhof etwas bringen, wenn man keinen sicheren Weg hat diese dorthin zu bringen.

 

Aberration kann gecycled werden, das stimmt, aber vergleiche mal bitte folgende Karten: Elvish Aberration und Nature's Lore. Beide kosten 2 Mana, beide sichen einen Wald. Nature's Lore hat Sorcery-Speed, bringt dir den Wald aber ins Spiel, Aberration hat Instant-Speed, bringt den Wald aber auf deine Hand. Aberration rampt dich nicht, sondern versichert nur, dass du einen weiteren Landdrop machen kannst.

Turn 2 macht das folgenden Unterschied: Abberation kostet dich deine 2 Mana und du kannst das Land nicht mehr spielen. Lore bringt dir ein weiteres Land ungetappt ins Spiel, sprich du hast sofort 1 Mana gewonnen und kannst dieses auch nutzen, um den gezogenen Dork zu spielen.

Zudem will man mit einer 6-Mana-Kreatur nicht 3 Mana mehr machen, sondern Einfluss aufs Spiel haben.

 

Elvish Piper - die teurere, langsamere und fragliere Aether Vial. Du kannst mit Glück ab Turn 4 anfangen Kreaturen aufs Board zu schmeißen. So weit so okay. Du spielst aber erstmal einen 4 Mana 1/1 "Do nothing". Und in Maverick, NicFit oder allgemein jedem Deck willst du für 4 Mana sofortigen Impact sehen - entweder durch die Werte oder durch einen Effekt, im besten Falle beides.

 

 

Maverick baut darauf aus das Spiel mit Utility Creatures zu kontrollieren - die sind aber a) nur seeehr selten Mono-G, b) meistens etwas teurer vom Geld her und c) nicht sonderlich Küchentisch-freundlich.


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#14 Primal fear Geschrieben 11. Mai 2020 - 09:18

Primal fear

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Die Frage war das er ein Manaproblem hat.

Daher die überlegung der Vögel.

Er könnte auch das Quirion Elves

Als Manaquelle nehmen.

Quicksilver Amulet

Kostet beim Ausspielen 4 Mana und das Kreaturenausspielen kostet auch 4 Mana.

Daher würde ich den Elvish Piper dem Amulett vorziehen.

Somit habe ich durch den Elf eine weitere Kreatur auf dem Feld.

Muskelkraft im Friedhof sorgt dafür das alle Trampel erhalten.

 

Also wenn Grün eins hat dann Manaquellen on mass

 

 


NumiChan: Ja, die Argumentation ist schon richtig. Wenn ich durch den Elvish Piper dir aber eine Fette 6/6 aufwärts auf den Tisch bringe

dann liegt das teil da.

 

Ist lange her: Ich hatte auch ein buried alive deck gespielt.

Mit dem Living hive, Stitch Together und den Elvish Piper gespielt.

Mit einige Elfen für Mana.

Meine Gegner waren erstmal sehr geschockt wen du so eine Kreatur in den Ring wirfst.

Ja und es ist eine andere Deckvariante,

Wie ich schon sagte, es sollen weitere Optionen sein.



#15 Kalli Geschrieben 11. Mai 2020 - 09:20

Kalli

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Mit dem Unterschied, dass das Amulett keine Einsatzverzögerung hat und nicht von Lightning Bolt und Co abgeschossen wird. Wenn du absurde Mengen an Mana willst und damit Blödsinn machen willst, wär vllt Nissa, Who Shakes the World, Nykthos, Shrine to Nyx und Nyxbloom Ancient interessant. Dann brauchst auch keine Schummelkarten und schmeißt die dicken Tiere einfach so aufs Feld.



#16 Zwidawurzn Geschrieben 11. Mai 2020 - 09:33

Zwidawurzn

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@ Primal fear: In unserer Runde spielen wir ohne Sideboards. Das heißt, ich muss die Lösungen bereits im Deck haben  :)

 

@NumiChan: keine Ahnung, wieso du dich auf die Removals versteifst. 1:1 Trades sind in diesem Deck nicht gut da die meisten Karten immer einen Mehrwert haben (e.g. Acidic Slime). Problematische Permants gibt es kaum, Echantments & Artefakte kann ich ausgezeichnet handlen. Bei den Kreaturen ist auch nicht wirklich was kritisches dabei, meistens ist es wirklich die Masse welche mich überrollt. Ausnahme ist hierbei ganz klar der Mirran Crusader, der tut richtig weh. Aber gut, mein Deck ist halt keine eierlegende Wollmilchsau  ;)

 

Die meisten Partien laufen wie folgt ab - ich starte mit einem Ramp (Llanowar Elves oder Green Sun's Zenith auf Dryad Arbor) und spiele in der zweiten Runde im besten Fall noch etwas was mich rampt (Viridian Emissary oder evt. nochmal Elfen). Ab der dritten Runde lege ich für gewöhnlich immer die größeren Viecher als mein Gegner, egal ob ich sie auf der Hand hab oder sie mir per GSZ suche. 

Ab dem Zeitpunkt muss der Gegner wirklich permament Gas nachlegen um auf den Board Oberwasser zu bekommen oder eben auf die Masse zu gehen. Sollte ihm das nicht gelingen grinde ich den Gegner für gewöhnlich zu Tode indem ich immer mehr Value hab (Planeswalker, Clue Tokens, Harmonize, Eternal Witness). Ein paar Mal konnte ich bei komplizierte Boardstalls einen Mindslaver resolven und dann irgendeinen Unsinn für den Gegner anstellen um die Partien in trockene Tücher zu spielen.

 

Eine Möglichkeit wäre noch ein bis zwei Planeswalker zu spielen und den ganzen Deckplan noch mehr Richtung Control zu drücken. Aggro-Decks sind halt nach wie vor das größte Problem. Bin derzeit noch auf der Suche nach einer besseren Möglichkeit für das Early Game als Elephant Grass. Aber vl funktioniert es bereits mit der Gilded Goose ganz gut. Die Testspiele werden es zeigen.


Fodder Cannon

Step 1: Find your Cousin.

Step 2: Get your Cousin into the Cannon.

Step 3: Find another Cousin.


#17 Primal fear Geschrieben 11. Mai 2020 - 09:38

Primal fear

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Klar, das ihr nicht umbedingt mit sideboard karten spielt. Das war auch nur so gedacht, das du dies als vielleicht für varianten im Deck verwenden kannst.

Sorry das ich mich damit falsch ausgedrückt habe.

 

 



#18 Zwidawurzn Geschrieben 11. Mai 2020 - 09:43

Zwidawurzn

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Klar, das ihr nicht umbedingt mit sideboard karten spielt. Das war auch nur so gedacht, das du dies als vielleicht für varianten im Deck verwenden kannst.

Sorry das ich mich damit falsch ausgedrückt habe.

 

Schon klar, vielen Dank für deinen Input  :)  finde es lässig wenn viele Meinungen und Ideen reinkommen und der Thread nicht einfach nur verstaubt!


Fodder Cannon

Step 1: Find your Cousin.

Step 2: Get your Cousin into the Cannon.

Step 3: Find another Cousin.


#19 Primal fear Geschrieben 11. Mai 2020 - 09:49

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Wenn du noch etwas für den Druck brauchst.

Elephant Guide

 

habe ich auch oft gespielt

 



#20 Kalli Geschrieben 11. Mai 2020 - 09:51

Kalli

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Ich versteh immer noch nicht ganz, was da der Control Teil ist. Weil sich dein Gegner nicht mehr traut anzugreifen wegen den dicken Viechern?







Auch mit einem oder mehreren dieser Stichwörter versehen: Mono G, Control, Green Suns Zenith, Casual

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