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Zombardment


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290 Antworten in diesem Thema

#1 Der Schneider Geschrieben 03. Oktober 2012 - 22:12

Der Schneider

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{B} {W} {R} Zombardment {B} {W} {R}



Einführung


Die Karten

 

Alternative Karten

 

Das Deck

 

Die Matchups

 

Einführung

Meistens ist es ja oft so, dass der geneigte Legacyspieler eine neu erscheinende Edition abscannt und sie gedanklich abhakt, da die dort erscheinenden Karten es oft nicht besonders wert sind im Legacy gespielt zu werden, ok, ab und an kommt mal 'ne Bombe wie Abrupt Decay oder Snapcaster Mage, aber das ist erfahrungsgemäß nicht mit jeder Edition so. Bei den Uncommons ist dies noch häufiger der Fall, vor allem wenn es auf den ersten Blick so unscheinbare wie der Blood Artist sind, der sich allerdings auf den zweiten Blick als Schlüsselkarten entpuppen können, so wie es bei dem im Folgenden beschriebenen Deck der Fall ist.

In den letzten Editionen kamen immer wieder ein paar Karten auf, die alleine passabel waren aber in Kombination mit anderen Karten richtig gute Synergien zeigen. Als da wären vorab der Bloodghast, die Lingering Souls oder der Gravecrawler, dessen Kartentyp, zusammen mit seinem unerlässlichen Partner dem Carrion Feeder, dem Deck die Erstsilbe gegeben haben, genannt. Deren Erscheinen rückte wieder ein paar ältere, aber nie gänzlich vergessene, Karten ins rechte Rampenlicht wie die Cabal Therapy oder holte eine uralte, fast noch nie gespielte Karten hervor und machte diese so präsent, dass sie dem Deck die Zweitsilbe verpasste. Die Rede ist hier von Goblin Bombardment.

Es entstand somit erst vor Kurzem ein gänzlich neues Aggro-Kombodeck, dessen kombountypischen Farben {B} {W} {R} zunächst an das Team Italia erinnern, aber im Vergleich mit diesem sich gänzlich anders spielt, da es wesentlich flexibler, weniger scheuklappengeradeaus und dadurch spielstärker ist, da der Friedhof ein Aktiver Teil des Spiels ist und nicht nur der Ablegeplatz für verbrauchte Ressourcen. Aufgrund dessen auch wohl in Zukunft in Turniertopplatzierungen zu finden sein wird. Quasi "erfunden" wurde das Deck vom alten Magicveteran Sam Black.
 

Die Karten

Auch hier möchte ich nicht über jeden einzelne Karte schreiben, sondern nur über die, die wichtig für das Deck sind.

Gravecrawler
Eine Schlüsselkarte in diesem Deck. Er supportet viele (Zombie)Partner und sich selbst, da er ja auch ein Zombie ist und immer wieder aus dem Friedhof gespielt werden kann, wenn ein Zombie auf dem Feld liegt. Er wird gerne für die Opfereffekte genutzt, um mit Goblin Bombardment zu schießen, den Carrion Feeder zu füttern oder mit Cabal Therapy zu kontrollieren, wenn drei schwarze Manaquellen und ein weiterer Zombie liegen, kann man schon mit einem eine Mene anstellen. Außerdem stellt er auch einen guten First-Turn Treter dar und eine Abwurfoption bei Faithless Looting. 4x gesetzt.

Bloodghast
Hier gilt eigentlich dasselbe wie beim Gravecrawler, zudem hat er für dieses Deck mit dem Undiscovered Paradise geradezu ein prädestinierte Heimat gefunden. Er ist von allen Abwurfoptionen für das Faithless Looting die beste. Mit ihm kann man super Aggrostarts hinlegen, wie Turn 1 Faithless Looting auf zwei Bloodghasts, Turn 2 Land gelegt und vielleicht noch Gravecrawler, und schon hat man 3 Kreaturen auf dem Tisch. Auch er ist 4x gesetzt.

Cabal Therapy
Diese Karte kommt im Zombardment noch besser zur Geltung als im Dredge, denn man kann sie eigentlich immer zweimal spielen, oder zumindest einmal wenn sie mit Faithless Looting abgeworfen wurde. Dadurch ermöglicht sich massives Stören bereits zu Anfang des Spiels, und nicht selten werden Spiele allein dadurch entschieden, wenn man Turn 1 in Reaktion auf des Gegners ersten Spielzug bereits erahnt, was dieser spielen könnte, zufällig eine Karte mit Cabal Therapy trifft aber zumindest die Hand kennt, und Turn 2 mit Legen eines Gravecrawlers oder Bloodghasts eine weitere, wichtigerere erwischt. Unterstützt wird dieser Plan meist noch mit den obligatorischen Einmanadiscardern Thoughtseize und Inquisition of Kozilek. 4x gesetzt !

Carrion Feeder
Leider kann er nicht blocken, sonst wäre er einfach zu gut. Er ist es aber auch schon so. Wenn genug Mana liegt, und ein Gravecrawler, dann kann er ganz schnell, ganz groß werden. Ist eigentlich mit der Grund, Bloodghast und den Crawler zu spielen. Unterstütz dieses Deck ungemein, und ist deswegen auch 4x gesetzt.
 

Goblin Bombardment
Wie bereits oben erwähnt ist diese Karte mit Namenspatron für dieses Deck. Unser schier unerschöpfliche Wust an kleinen Viehchern wie Tokens, Gravecrawlern oder Bloodghasts machen das Bombardment so stark, flexibel und zu einer permanenten Nichtkreaturenschadensquelle, die Sachen wie The Tabernacle at Pendrell Vale, Moat, etc. entschärft. Zumindest sollte es mind. 3x gespielt werden.

Lingering Souls
Eine Karte, die mittlerweile aus vielen Legacydecks nicht mehr wegzudenken ist, so auch hier. Versorgt einem mit Tokens, die man natürlich gut Opfern kann, aber die auch chumpblocken können, denn die Hauptkreaturen in diesem Deck haben alle den Satz "can't block" in ihrem Text stehen. So müssen eben Token her, die die Lingering Souls ebenso wie die Bitterblossom liefert, auch wenn sie durch Faithless Looting abgeworfen wurde.

Tidehollow Sculler
Die Ausnahme in diesem Deck, die Blocken kann, haha. Aber deswegen spielt man ihn nicht. Er unterstützt den Discardplan, ist ein Zombie um den Gravecrawler zu supporten, und hat den manchmal positiven Effekt, dass er, wenn er ins Spiel kommt, in Reaktion auf den Discardtrigger in den Carrion Feeder oder das Goblin Bombardment geopfert werden kann, und somit die abgeworfene Karte niemals wieder in Spiel kommt.

 

Abrupt Decay

Trifft im Legacy fast alles, besonders wichtig sind hier die Counterbalance zu nennen oder Chalice of the Void, da das Decay ja nicht gecountert werden kann. Aber natrürlich auch gegnerische Kreaturen wie Tarmogoyf, Dark Confidant, etc. In Decks, die {G} {B}  spielen gehört das Ding mittlerweile zum Standardrepertoire.

 

Sideboardoptionen

Perish / Nature's Ruin / Virtue's Ruin
Die richtige Karte gegen Maverick und teilweise auch Canadian. Räumt große, grüne Kreaturen ab, gegen die wir kaum ankommen können. Z.B. Tarmogoyf, Scavenging Ooze oder Knight of the Reliquary. Virtue's Ruin hilft auch gegen Mother of Runes, Stoneforge Mystic oder Entreat the Angels, falls letzteres nicht e.o.T. gespielt wurde.

Cursed Totem
Behindert eigentlich nur unseren Carrion Feeder, der dafür rausgeboardet werden kann, aber behindert Maverick, Elfball, MUD und z.T. Stoneblade.

Pyroclasm
Hilft gegen schnellen Kreaturenoverflow wie Maverick, Elfball, Goblins oder teilweise Merfolk. Wenn unsere Kreaturen dabei draufgegen ist es halb so schlimm, denn die kann man ja in den meisten Fällen wiederholen. Engineered Plague gegen Tribals ist mit Zombardment viel zu langsam.

Disenchant
Diese Karte aus den Urtagen von Magic ist hier wieder wichtiger geworden, da sie vor allem. lästigen Graveyardhate wie Tormod's Crypt, Relic of Progenitus, mittlerweile Rest in Peace, eine Counterbalance, Leyline of Sanctity oder Chalice of the Void, die uns meist komplett rausnehmen, beseitigt.

Pyroblast / Red Elemental Blast
Klar, wenn man Rot spielt, dürfen diese Karten einfach nicht fehlen. Immens wichtig gegen sämtliche blauen und blaugesplashten Decks.

Gate to Phyrexia
Lässt sich leider nur im Upkeep nutzen und auch leider nur einmal. Ist aber ein permanenter Artefaktremover, der dank unserer vielen Kreaturen problemlos genutzt werden kann. Ist sehr gut gegen Grafdigger's Cage, Equipments z.B. in div. Stoneblade-Listen, MUD oder Staxx geeignet.

Urborg Justice
Eine weitere Karte, die einer gegnerischen Kreaturenüberflutung Einhalt gebieten kann. Z.B. kann man durch Goblin Bombardment kleine Kreaturen beim Gegner abräumen, und dann die Großen mit der Justice aus dem Weg räumen, oder man opfert Kreaturen, um den Carrion Feeder aufzupeppeln, und räumt dann den Weg für ihn frei. Es stellt eine spielbare Alternative für den viel teureren und eher unspielbaren Grave Pact dar. Gut gegen eine Vielzahl von Decks.

 

Zealous Persecution

Gut gegen Swarmaggro und schwache, aber spielstarke Kreaturen (siehe Golgari Charm). Kann durchaus mit Bloodghast zusammen als Finisher fungieren.

 

Golgari Charm

Wirk insbesondere gegen viele, schwache Kreaturen beim Gegner, die allerdings nervig werden könnten, genannt seien hier bespielsweise: Thalia, Guardian of Thraben, Mother of Runes oder Goblin Lackey. Auch der Demystifyeffekt und Regenerationseffekt sind nicht zu verachten. Ein Amulett mit drei brauchbaren Effekten.

 

Rakdos Charm

Kann durch den Schadenseffekt noch den letzten tödlichen Schaden durchdrücken bevor der Gegner uns mit irgendwas ausstallen oder überrennen kann z.B. gegen Goblins oder Maverick. Auch gegen Reanimate ist es sehr gut, gegen Tin-Fins wohl leider zu langsam. Ähnlich flexibel und gut einsetzbar wie das Golgari Charm.

 

Koth of the Hammer

Eine Midrangekarte, die dann zum Einsatz kommen kann, wenn der Gegner uns unter Kontrolle bringen will bzw. schon gebracht hat mit Karten wie Terminus, Counterbalance, Chalice of the Void, etc. Also gegen Decks wie Staxx, MUD (obwohl ein sehr schlechtes Matchup) oder UW-Miracle.

Pithing Needle
Ist einfach mal eine Universalkarte, auf die ich eingentlich in keinem Sideboard verzichten möchte. Stellt wichtige Karten, die das Spiel komplett drehen können, in wichtigen Decks wie z.B. den Scavenging Ooze im Maverick / Zoo, den Sensei's Divining Top im UW-Miracle, den Stoneforge Mystic / Jace, the Mind Sculptor im Stoneblade, u.v.m. ab.

Graveyardhate wie Tormod's Crypt
Neben der Crypt gibt's da noch Relic of Progenitus, Leyline of the Void, Extirpate oder Surgical Extraction, Rakdos Charm - Hände weg von Grafdigger's Cage! Graveyardhate muss man einfach spielen, da zuviel Dredge unterwegs ist, gegen das man zwar rel. gut dasteht, aber trotzdem preboard häufig verlieren kann. Außerdem gibt's ja noch andere Decks, gegen die der Hate nützlich ist, wie z.B. Reanimator, Kombo mit Past in Flames oder ein Mirrormatch. Gegen Kombodecks hilft z.B. Extirpate oder das schnellere Surgical Extraction, um z.B. witchtige Karten wie Show and Tell zu entfernen. Ich bin allerdings kein Fan dieser Spotremovals, vor allem nicht im Mid- Lategame, da sie dann doch zu wenig machen, und der Gegner drumherumspielen kann, wenn er z.B. auf Wishes wie dem Burning Wish oder Living Wish setzt, was viele Kombodecks tun.

Alternative Karten

Hier möchte ich ein paar Karten nennen, die durchaus mal eine Überlegung wert sind gespielt zu werden, es allerdings in der jetzigen Situation noch nicht schaffen, da es entweder noch keine richtige Unterstützung für sie gibt oder momentan bessere Alternativen bestehen.

 

Liliana, heretical Healer bzw. Liliana, defiant Necromancer

In diesem Deck ist sie quasi immer der Planeswalker und lässt sich als Kreatur vor nervigem Spotremoval á la Swords to Plowshares schützen indem man in Response eine Kreatur ins Goblin Bombardment z.B. scheißt, außerdem bekommt man noch einen weiteren Zombie für den Gravecrawler spendiert. Das Emblem dürfte schnell zu bekommen sein und stellt eine weitere sichere Supplymaschine für das Goblin Bombardment dar, ist aber leider ziemlich nutzlos bei Graveyardhate wie Rest in Peace.

 

Blood Artist
Durch ihn ist eigentlich die Idee wohl zu dem Deck erst entstanden, bzw. er machte das Deck erst möglich. Jedesmal, wenn geopfert wird, und das wird in diesem Deck oft, lässt er den Gegner ein Leben verlieren. Das kan man auch nicht vergessen, sondern auch im Nachhinein anmahnen beim Gegner, denn es handelt sich hier nicht um einen "may-Effekt". Wenn zwei von ihnen liegen, wird's meist für den Gegner brenzlig. Er lässt nämlich nicht nur Leben verlieren, wenn eigene Kreaturen sterben, macht mit Goblin Bombardment gleich doppelt Schaden, sondern auch wenn Kreaturen beim Gegner sterben. Außerdem stellt er durch seinen indirekten Lebensverlust eine weitere Killoption dar mit dem Goblin Bombardment, wenn mal Karten wie Moat etc. liegen sollten.

 

Tragic Slip

Ursprünglich wurde er gespielt, aber als dann Abrupt Decay rauskam, musste er dafür weichen. Trotzdem ist es ein super Spotremoval, da er in dem Deck eigentlich fast immer -13/-13 gibt.

Anvil of Bogardan
Den hatte ich selbst ganz zu Anfang mal getestet, da mir seine Fähigkeit gut und passend für dieses Deck erschien. Ich ziehe einfach zwei Karten und werfe eine davon ab. Meist handelte es sich dabei um eine Karte, die man durchaus im Friedhof haben kann wie Cabal Therapy, Bloodghast, Gravecrawler, etc. Doch leider zieht der Gegner auch zwei Karten, und obwohl er durch den Amboss einen größeren Nachteil hat als ich, warf er nicht allzu selten z.B. überflüssige Länder ab und zog bessere Karten nach. Der Amboss wurde deswegen immer sofort rausgeboardet. Momentan (noch) nicht spielbar.

Diabolic Intent
Quasi als legaler Ersatz für Demonic Tutor. Kreaturen sollte man genug haben, allerdings gibt es für ihn noch nicht ein Ziel, welches es sich unbedingt zu holen lohnt. Somit nimmt er momentan eigentlich nur Platz für Karten weg, die man mehrmals spielen möchte. Schade eigentlich.

 

Teysa, Orzhov Scion

Ideal für die Zombie-Goblin Bombardment Engine, aber auch gut zusammen mit Lingering Souls, da hier nur 3 Kreaturen genügen um einen Fattie, ja auch Emrakul, the Aeons Torn, aus dem Weg zu räumen. Kann man sich als 1- oder 2-off durchaus mal überlegen.

 

Contamination
Entweder gut für's Main- oder Sideboard. Wenn sie einmal liegen sollte, war's das meistens für den Gegner, denn mit einer reinen {B} -Manabasis können die wenigsten Decks was anfangen. Das bezahlen des Upkeeps ist kein Problem, und dass man nur noch Schwarz spielen kann bei einem Deck mit einem Schwarzanteil von ca. 70% auch nicht. Doch leider werden zu viele nichtland Manaquellen wie Noble Hierarch gespielt, auf die die Verseuchung keinen Einfluss hat. Der Gegner kann dann immer noch drumherumspielen. Außerdem ist sie mit drei Mana fast schon zu teuer und wird in Response fast immer gehandelt, bzw. man vernachlässigt sein Hauptspiel.

Tombstalker
An und für sich eine solide Karte in diesem Deck. Man bekommt schnell genug vernachlässigbare Karten wie Fetchländer in den Friedhof, um den Stalker verbilligt ausspielen zu können. Außerdem ist er im Vergleich zu den Anderen keine Wurst, verreckt also nicht direkt an einem Zealous Persecution und kann auch blocken. Leider wird er einfach zu leicht gehandelt. Die Frage: "Was tue ich dafür raus?" Fällt auch hier, evtl. einen Tidehollow Sculler. Außerdem sollte man beim Tombstalker auf Dark Confidants verzichten.

Rotting Rats
Die sind nicht schlecht. Unterstützen sie doch den Discardplan, sind ein Zombie, können blocken und durch Opfern discarden sie ein zweites Mal. Leider will man auch nicht noch mehr abwerfen, das macht man schon zu genüge bei Faithless Looting, wo's einem auch nicht immer leicht fällt. Deswegen spiele ich sie momentan nicht.

Geralf's Messenger
Er ist ein Zombie, kann (2x) Blocken und lässt den Gegner bis zu 4 Leben verlieren. Leider kommt er getappt ins Spiel, was den Blockbonus schon wieder ein wenig konterkariert, und er kostet {B} {B} {B} , die man auch nicht immer zur Stelle hat. Dies und das getappt in Spiel kommen, machen ihn für mich schlechter als andere Karten.

Viscera Seer
Die Scryfähigkeit ist natürlich sehr gut in dem Deck, wie in jedem Deck, und man kann sie bei der Masse an Kreaturen sicherlich oft genug benutzen. Doch da gefällt mir der Carrion Feeder als Kreaturenfresser einfach besser, denn er wird dicker. Der Seer stirbt an allem und ist noch nichtmal ein Zombie.

Greater Gargadon
Durchaus mal eine interessante. Geopfert wird ja bekanntlich in dem Deck viel. Doch stellt sich mir die Frage, ob es dann für den Gargadon nicht trotzdem schon zu spät ist, wenn er ins Spiel kommt, da nach so viel Geopfere das Spiel, wohl hoffentlich zu meinen Gunsten, entschieden sein dürfte, außerdem wird man wohl kaum ein Playset davon spielen, da es einfach Wichtigereres gibt. Wenn er es dann doch noch ins Spiel schaffen sollte, läuft er Gefahr ohne jede Protection an einem x-beliebigen Spotremoval zu sterben.

Das Deck

Wie im Intro bereits erwähnt stellt es eher eine Art Kombo-Aggro-Kontrolldeck dar, als ein reines auf Kreaturenstärke basierendes Deck. Es entfaltet erst sein ganzes Potential im Midrangebereich, denn erst dann hat man genug Mana/Kreaturen, um Goblin Bombardment ausgiebig nurtzen zu können. Bis dahin sollte man sich damit begnügen, den Gegner mittels Discard klein zu halten, oder ihn mit den 2/1ern schonmal unter Druck zu setzten. Leider sind kreaturenbasierte Decks oft bis dahin schneller, oder haben einen dann schon so in der Mangel, dass man kaum noch Etwas ausrichten kann, da leider die meisten unserer Kreaturen nicht blocken können, und bis auf den Carrion Feeder allesamt Würste sind. Deswegen ist es wichtig Kreaturenhate zu spielen, vor allem nach dem Boarden, wenn man das Deck des Gegners kennt. Zudem ist es wichtig, zumindest wichtiger als in anderen Decks, nicht gleich seine ganze Hand leer zu spielen, falls mal ein gezielter Spot- Massremoval oder was auch immer kommen sollte, um gleich wieder ein Kombospiel aufbauen kann indem man Kreatur + Faithless Looting into unnütze Länder machen kann und möglichst wieder viel Business nachzieht.

Von den meisten getesteten Listen mit diversen Alternativkarten, ist Sam Blacks Liste immer noch die stabilste. Hier präsentiere ich mal seine Liste vom Grand Prix dieses Jahres:



Ein weiteres Deck aus Deutschland, welches erst kürzlich in Nürnberg den Ersten gemacht hatte, war das von Michael Thiel, der im Sideboard die Trinisphere spielte, was mir allerdings ein Rätsel ist, da es alles teurer macht, was wir selbst spielen, u.a. das Flashbacken der Karten bzw. Wiederholen des Gravecrawlers. Wahrscheinlich wurde sie gegen Burn oder Kombo á la ANT und Spiraltide geboardet, was bei den Combodecks m.M nach allerdings nicht nötig ist, da man hiergegen bereits im Vorfeld ein gutes Matchup hat. Auf Spotremoval wurde hier nur im Sideboard gesetzt.



Die Matchups

Goblins und andere Aggro-Tribals
Zombardment mag eigentlich keine Decks, die ihre Hand schnell leer spielen, denen Discard relativ wayne ist, und die eine solche Fülle an Kreaturen in kürzester Zeit aufweisen, dass man mit Goblin Bombardment (jaja, auch irgendwie 'n Goblin) gar nichts mehr machen und blocken sowieso nicht kann. Tja, und dazu gehören leider die Goblins. Wenn man das Glück hat den Würfelwurf zu gewinnen, anzufangen und einen Discardspruch auf der Hand hat, der den Goblin Lackey oder die Aether Vial trifft, könnte man evtl. eine Chance haben. Ansonsten ist man dem Untergang geweiht. Beim Boarden helfen Pithing Needles für die Vials und kleiner Massremoval á la Pyroclasm.

Maverick und Zoo
Auch hier gilt wieder das Selbe wie für Goblins. Viele und vor allem dicke Kreaturen, die Zombardment einfach nicht bewältigen kann. Hier ist auch früher Discard auf z.B. Mother of Runes nur eine kleine Verschnaufpause vor dem sicheren Ableben. Preboard ist's meist ein Autoloss. Postboard sollen aufjedenfall Massremoval wie Perish oder der Utilitykreaturenvernichter Cursed Totem rein. Sollte man die erfolgreich legen können, heist's gut nachziehen und schnell sein, dann kann man sogar noch gewinnen. Trotzdem bleibt's auch dann noch ein schweres Matchup.

Reanimator
Ja, bleiben wir einfach mal bei den Ätzmatches. Hier ist wieder so ein Autolosskandidat. Sollten wir hier auch wieder das Glück des ersten Discards haben und ein Reanimate oder Entomb stibitzen können, könnten wir uns evtl. schon soviel Zeit gekauft haben, dass es zumindest knapp werden könnte, da Reanimator ja (zum Glück) die Eigenschaft hat, zumindest ging's mir immer so, echt besch...eiden nachzuziehen. Fängt der Gegner aber mit Entomb auf ... am besten Elesh Norn, Grand Cenobite und dann Reanimate oder Exhume auf selbige oder irgend einen anderen Reanimator-Fettie an, dann können wir gleich zusammenschieben. Nach dem Boarden wird's auch nicht einfacher, da wir zwar Graveyardhate aber der Gegner sicherlich Show and Tell boarden, jenes dann auf z.B. Empyrial Archangel vs. Bloodghast, oder so. Das nennt man fair!

Sneak Tell
Wie bei anderen Show and Tell basierten Decks, ist es enorm wichtig mir frühem Discard, am besten auf S'nT, zu stören. Denn ein resolvetes Show and Tell ist der Untergang. Entweder kommt Griselbrand oder Emrakul, the Aeons Torn - beides nicht gut. Nach dem Boarden müssen Pyroblasts und evtl. Pithing Needles rein, Kreaturenhate kommt raus, der bringt eh nichts. Sollte man mal dem Gegner sämtliche Karten aus der Hand entfernt haben, und es wirklich gut aussieht, kann er immer noch ein Cantrip und somit ein Show and Tell von oben ziehen, was ihm den Sieg bringt, ist mir schonmal passiert. Kreaturenhate sollte weitestgehend rausgeboardet werden, der bringt nichts, stattdessen sollte man sich auf Leyline of Sanctity einstellen. Preboard, leicht negativ bis ausgeglichen. Postboard dann zwar immer noch ausgeglichen, aber mir leicht positiver Tendenz.

UW-Miracle
Ein sehr ausgeglichenes Matchup. Hier ist es sehr günstig wieder mit frühem Discard entscheidende Karten wie den Sensei's Divining Top oder die viel schlimmere Counterbalance zu nehmen, sollten die nicht da sein, dann werden Brainstorms oder Ponder gepickt. Bei diesem Matchup gilt: Wer anfängt, gewinnt meistens. Leider können wir nicht den Miracleeffekt beeinflussen. Deswegen ist es hier wichtig, nicht gleich alles auszuspielen und zumindest ein paar Kreaturen auf der Hand zu behalten, da ein Terminus einen komplett aus der Bahn wirft. Preboard ist das Match ausgeglichen bis leicht negativ, da man ja nicht weiß, was der Gegner spielt und eine Cabal Therapy mal ins Leere gehen kann. Postboard ist's immer noch ausgegelichen mir positiver Tendenz. Wichtig ist es hier, sich auf den Topf und die Balance zu fokusieren und bedenken, dass auch Leyline of Sanctity gerne vom Gegner geboardet wird.

Stoneblade
Das Deck ist wie unseres auch ein Midrange-Deck. Der Discard ist auch hier wieder hilfreich. Vor allem kann Swords to Plowshares nerven, das unsere wichtigen Gravecrawler oder Bloodghasts entfernt, die durch das Goblin Bombardment den Jace, the Mind Sculptor klein halten. Außerdem müssen wir auf Stoneforge Mystic aufpassen, da er den Batterskull reinbringt, der uns richtige Probleme bereitet, da er erstens eine relativ dicke Kreatur ist, die leider auch noch Lifelink hat, was den Blood Artist wieder entkräftet. Deswegen immer zwei-drei Zombies/Ghasts + Undiscovered Paradise nebst Bombardment draußen haben, die den Mystic sofort abschießen. Pyroblasts + Pithing Needle sollten geboardet werden. Postboard ein ausgeglichenes Matchup mit positiver Tendenz, preboard ausgeglichen.

Canadian
Das Deck fährt zwar auch dicke Treter wie den Tarmogoyf auf, aber sonst keine, die stärker als 3 sind, weswegen es leichter zu besiegen ist, als Zoo und Co.. Karten wie den Delver of Secrets können wir preboard handeln durch Goblin Bombardment oder Tragic Slip. Nimble Mongoose wird zwar stark, bleibt aber eine relative Zeit klein, weswegen er die ersten paar Runden mehr oder weniger ignoriert werden kann, bis wir uns einigermaßen stabilisiert haben. Frühe Discardsprüche tuen ihr Übriges. Preboard ist es ein ausgeglichenes Matchup, das sich im weiteren Spielverlauf zu unseren Gunsten dreht. Postboard sollten so Sachen wie Perish oder Pyroblast dafür sorgen, dass wir bereits im Vorfeld leicht die Nase vorn haben, vor allem gegen nervende Stifles.

Dredge
Die erste Runde gegen Dredge muss nicht gleich der obligatorische Autoloss sein, da unser Goblin Bombardment den Ichorid leicht abknallen kann und dabei noch die Bridge from Below entfernt, so wie es die restlichen Opfersprüche tun können, trotzdem ist's vor dem Boarden immer noch ziemlich riskant, da eine einzige Brücke genug Zombies produzieren kann, gegn die wir dann nicht ankommen. Deswegen sollte das Zombardment immer noch Graveyardhate im Sideboard spielen. Nach dem Boarden ist's bei ausreichendem Hate, den wir ja teilweise schon preboard haben, ein leicht positives Matchup für uns.

TES / ANT, Spiral Tide und andere Kombodecks
Gegen Kombo hat man aufgrund des vielen Discards bereits im Vorfeld gute Karten. Der Tidehollow Sculler kann in manchen Fällen noch sein Übriges dazu beitragen, sollte der ANT/TES-Spieler es mal schaffen einen Infernal Tutor zu casten. In Response opfernt man den Sculler einfach und der Gegner kann sich nur die Karte raussuchen, die der Sculler versteckte - was dann hoffentlich kein Tendrils of Agony war. Kreaturenhate wie das Bombardment etc. braucht man gegen diese Matches nicht. Postboard werden diese dann gegen Red Elemental Blasts ausgetauscht, die die Cantrips verhindern. Positive Matchups

Bei der Matchupanalyse bekommt man als Außenstehender wohl den Eindruck: "Oh man, alles nur ausgeglichen bis negativ, also was soll das Ganze?" Da kann ich nur auf meine Anfangssätze verweisen und nochmal daran erinnern, dass Zombardment viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung braucht. Das ist nicht mal eben ein Deck, was man in die Hände nimmt, und schon instinktiv weiß, wie der Hase läuft, z.B. wie beim Zoo oder Burn. Da muss man sich mit dem Meta schon auskennen und aufpassen wie ein Schießhund, da es kaum Fehler verzeit. Trotzdem macht dieses Deck einen Heidenspass zu spielen, da es einfach unglaublich vielseitig ist.


Bearbeitet von Der Schneider, 06. Juli 2018 - 21:56.

... da pennt man mal zur Abwechslung wieder bis 12 und direkt ist Modern ein richtiges Format :-/


#2 Arthur LeMonde Geschrieben 05. Oktober 2012 - 15:18

Arthur LeMonde

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Also, ich wiederhole dann mal meine Fragen, die unter dem alten Primer standen:

Was wäre denn mit dem aus NicFit bekannten Phyrexian Tower, der sollte doch die Strategie unterstützen und ein Turn 2 eine Beschleunigung bewirken, um aggressiver an den Start zu gehen. Oder entgeht mir da eine Antisynergie?

Und was wäre mit ner Volrath's Stronghold, um den möglicherweise geschredderten Sculler/Artist/Feeder zu Retten? Das dient zwar "nur" der Wiederverwertung der Nebenteile der Kombo aber sollte man das nicht mal probieren um eben jene Keycards zu retten?

Naja, bliebe abschießend nur noch die dritte Frage, was ist denn, wenn man selbst Extraction im SB spielt, um abgeworfenes GY-Hate zu removen? Das ist zwar hypothetisch und wird sehr wahrscheinlich nicht allzu häufig vorkommen aber warum sollte man es nicht mal ausprobieren?

Soo, dann bin ich mal gespannt auf Antworten und freue mich auf eine möglichst konstruktive Diskussion ;)

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#3 lune Geschrieben 05. Oktober 2012 - 16:02

lune

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Du willst früh noch keine Kreaturen legen, sondern die gegnerische Hand via Hymn, Thoughtseize, therapy... zerpflücken.
Somit hast du in der Regel bereits eine schlechte Hand, wenn du nicht Zug anfängst, die gegnerische zu zerpflücken. Im Nic Fit dient der Tower vor allem als Sac-Outlet für den Explorer, welcher das Deck einfach mal um Längen nach vorne katapultiert. Hier bist du auf ramp nicht angewiesen und willst es dir mit einer dreifarbigen Manabasis einfach nicht leisten, Länder im Deck zu integrieren, die weder basic sind noch Farben fixen.
Außerdem: Außer einem Gravecrawler gibt es im Deck NICHTS, was du so früh opfern willst - das Opfern soll brav über bombardment oder feeder erfolgen, nachdem der Gegner bereits zerlegt ist.
Außerdem macht n Tower den Turn 2 Tidehollow Sculler quasi unmöglich.
Stronghold ist zwar gut, aber wie du selber schon bemerkt hast, kommen die wichtigen Teile der Combo auch ohne wieder... und du willst (siehe oben) einfach kein Land haben, welches dir nur farbloses Mana produziert.

Extraction hingegen fehlt mir die Spielerfahrung mit der Karte, um da was aussagekräftiges zu behaupten zu können ^^,

#4 Der Schneider Geschrieben 05. Oktober 2012 - 16:55

Der Schneider

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... Naja, bliebe abschießend nur noch die dritte Frage, was ist denn, wenn man selbst Extraction im SB spielt, um abgeworfenes GY-Hate zu removen? Das ist zwar hypothetisch und wird sehr wahrscheinlich nicht allzu häufig vorkommen aber warum sollte man es nicht mal ausprobieren?


Die Frage habe ich mal im Primer unter Sideboardoptionen/Graveyardhate ergänzt.

... da pennt man mal zur Abwechslung wieder bis 12 und direkt ist Modern ein richtiges Format :-/


#5 Arthur LeMonde Geschrieben 05. Oktober 2012 - 18:26

Arthur LeMonde

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Ahh, ok, jetzt versteh ich das Deck n Tacken besser :D

Bleibt ja eigentlich nicht mehr viel dazu zu sagen...

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#6 TheBrainless Geschrieben 13. Oktober 2012 - 20:14

TheBrainless

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Tidehollow Sculler
Die Ausnahme in diesem Deck, die Blocken kann, haha. Aber deswegen spielt man ihn nicht. Er unterstützt den Discardplan, ist ein Zombie um den Gravecrawler zu supporten, und hat den manchmal positiven Effekt, dass er, wenn er ins Spiel kommt, in Reaktion auf den Discardtrigger in den Carrion Feeder oder das Goblin Bombardment geopfert werden kann, und somit die abgeworfene Karte niemals wieder in Spiel kommt.



Ich bitte um eine Erklärung, denn ich versteh nicht ganz wie man das zusammenbringt, dass die Karte dann garnicht mehr ins spiel kommt.

lg
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#7 Goblin Welder Geschrieben 13. Oktober 2012 - 20:23

Goblin Welder

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Du spielst den Tidehollow Sculler, dann triggert seine etB-Fähigkeit. Als Reaktion auf diese Fähigkeit(, also bevor sie verrechnet wird,) opferst du nun den Sculler. Somit verlässt er das Spiel und seine zweite Fähigkeit triggert. Nun wird der Stapel von oben nach unten abgearbeitet. Es wird zuerst die entferne Karte zurückgebracht, aber da noch keine Karte entfernt wurde, kann die zweite Fähigkeit auch keine Karte zurückbringen. Nun wird die etB-Fähigkeit verrechnet und du entfernst eine Karte. Diese kann jetzt nicht mehr zurückgebracht werden, weil der Sculler ja gar nicht mehr im Spiel ist.

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#8 Darkside Geschrieben 13. Oktober 2012 - 20:27

Darkside

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Sowas ist eigentlich eher was fürs Regelforum. (Also bitte nächstes mal da stellen)

etb -> enter the battlefield
ltb -> leaves the battlefield

Hier ist wie es funktioniert:
- du spielst den Tidehollow Sculler
- wenn er nicht gecountert wird und ins Spiel kommt läßt du den etb trigger auf den Stack gehen
- dann opferst du den Sculler in Response dadurch kommt der ltb trigger auf den Stack liegt aber nun über dem etb trigger
- der Stack wird von oben abgearbeitet also erst wird der ltb trigger verrechnet dann der etb trigger
-> der ltb trigger kann keine Karte wiederbringen da noch nix removed wurde
-> der etb trigger removed ganz normal eine Karte
Wir sind Borg, Widerstand ist Spannung durch Stromstärke!!

#9 Nekrataal der 2. Geschrieben 29. Oktober 2012 - 23:45

Nekrataal der 2.

    Big Furry Monster

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Wollte nur mal erwähnen, dass Deathrite Shaman anscheinend einen Platz in diesem Deck hat. Die letzten zwei SCG Turnier konnte sich diese Liste platzieren: http://www.thecounci...24&iddeck=68820

Bearbeitet von Nekrataal der 2., 29. Oktober 2012 - 23:45.


#10 Der Schneider Geschrieben 02. November 2012 - 11:52

Der Schneider

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Wollte nur mal erwähnen, dass Deathrite Shaman anscheinend einen Platz in diesem Deck hat. ...


Dann will ich mal Deine erwähnte Liste aufgreifen



Auffällig ist hier das Auftreten des Deathrite Shaman, und die Frage stellt sich, was macht ihn in diesem Deck gut? Ausgetauscht wurde er für den Blood Artist.

Es ist natürlich schon ein Wagnis, den Blood Artist zu entfernen, da ich Ihn für dieses Deck immens wichtig halte, siehe Primer. Also was macht der Deathrite Shaman besser oder zumindest anders? Zunächst einmal, ist er ein guter Blocker, quasi der einzig solide in dem Deck. 1/2 für {BG} ist schon sehr gut, damit kann man einen Goblin Lackey direkt entschärfen und somit ein ohnehin schweres Matchup deutlich verbessern, und da Goblins im aktuellen Meta viel vorhanden ist, ist das wirklich eine Verbesserung.

Außerdem verbessert der Schamane das Autoloss-Match gegen Reanimator immens. Da dieses Deck in den meisten Fällen nur eine einzige Kreatur, gegen die man sonst einfach nicht ankommt, in den Friedhof befördert.

Die Manafähigkeit erlaubt einem explosivere Starts und einen weiteren Farbsplash, falls Wastelands einem einen Strich durch die Rechnung machen, in diesem Falle für Abrupt Decay, das einem eine tödliche Counterbalance entsorgen kann, und sowieso noch ein besserer Remover ist als Tragic Slip ist.

Die Substitution von Deathrite Shaman ist durchaus eine Überlegung wert.

Bearbeitet von Der Schneider, 02. November 2012 - 11:53.

... da pennt man mal zur Abwechslung wieder bis 12 und direkt ist Modern ein richtiges Format :-/


#11 FabiMN Geschrieben 03. November 2012 - 22:09

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Die Manafähigkeit erlaubt einem explosivere Starts und einen weiteren Farbsplash, falls Wastelands einem einen Strich durch die Rechnung machen


Der Deathrite Shaman hat keine Manaability, da seine erste Ability ein Target hat.
Das kann zb gegen Canadian Threshold wegen Stifle von Bedeutung sein.

Bearbeitet von FabiMN, 03. November 2012 - 22:11.


#12 Der Schneider Geschrieben 04. November 2012 - 11:32

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Der Deathrite Shaman hat keine Manaability, da seine erste Ability ein Target hat.


Ok, vielleicht nicht sauber formuliert, aber letztenendes macht mir die Fähigkeit ein Mana, was mich beschleunigt, wenn ich den Schamanen z.B. T1 über ein Fetchland reingebracht habe.

Bearbeitet von Der Schneider, 04. November 2012 - 22:12.

... da pennt man mal zur Abwechslung wieder bis 12 und direkt ist Modern ein richtiges Format :-/


#13 Lonly Wolve Geschrieben 15. November 2012 - 20:02

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Hat schonmal jemand über Urborg, Tomb of Yawgmoth nachgedacht. Immerhin müssen dann die Fetchies nur noch benutzt werden, wenn man den Landfall oder die bestimmte Farbe braucht.
Wüsste nur gern, ob das jemand schonma probiert hat und wenn ja, warum die choice nicht so passend ist? (könnte mir nur vorstellen, dass es Probleme mit dem Platz geben könnte, da man wohl am ehesten Fetchies kürzen würde).

#14 Jokey2 Geschrieben 15. November 2012 - 20:42

Jokey2

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Welche sinnvollen Karten gibt es eigentlich gegen Decks die Rest in Peace nutzen ?

#15 Arthur LeMonde Geschrieben 15. November 2012 - 21:56

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Gegen Rest in Peace kann man Abrupt Decay spielen und halt Discard (+ eventuell Extirpate/Extraction), oder du legst die Peedle drauf. Wobei man ja grade bei der Peedle aber aufpassen muss, ob es nicht doch lohnendere Ziele gibt. Generell scheint mir das Deck Probleme mit GraveHate zu haben, weswegen man das kurzerhand discarden und/oder removen muss.

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#16 Fyren Geschrieben 15. November 2012 - 22:00

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Was genau will man mit Pithing Needle auf Rest in Peace bewirken? Passieren wird jedenfalls nichts.

aber mal im ernst, ich glaube combospieler sind nerds die von papa gestillt wurden.

Für alle, die eine Budgetlösung fürs Legacy suchen, hier werdet ihr fündig.
Und hier gibts den entsprechenden Post, der das Deck erklärt.

#17 Der Schneider Geschrieben 16. November 2012 - 14:41

Der Schneider

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Hat schonmal jemand über Urborg, Tomb of Yawgmoth nachgedacht. Immerhin müssen dann die Fetchies nur noch benutzt werden, wenn man den Landfall oder die bestimmte Farbe braucht.
...


Urborg, Tomb of Yawgmoth braucht das Deck nicht, man hat genug Duals/Fetchländer und Undiscovered Paradise, welches auch noch den Bloodghast unterstützt. Die Tomb braucht man einfach nicht.

Welche sinnvollen Karten gibt es eigentlich gegen Decks die Rest in Peace nutzen ?


Kann man eigentlich auch dem Primer entnehmen, aber sinnvolle Karten sind Disenchant, Vindicate und Abrupt Decay.

Gegen Rest in Peace kann man Abrupt Decay spielen und halt Discard (+ eventuell Extirpate/Extraction), oder du legst die Peedle drauf.


Das mit Pithing Needle auf Rest in Peace war ja wohl nichts, merkste selbst, oder? RiP erfordert keinerelei aktivierte Fähigkeiten, deswegen funktioniert Peedle hier nicht im Gegensatz zu z.B. einer Tormod's Crypt. Das mit dem Discard auf RiP und dann Surgical Extraction/Extirpate drauf funktioniert zwar, ist aber meist zu umständlich, da 2 Karten benötigt werden, und der Gegner auch immer noch ein RiP von oben ziehen kann, wo Dir der Discard dann gar nichts bringt. Besagte obige Spotremovals sind dann einfach besser.

Bearbeitet von Der Schneider, 16. November 2012 - 17:20.

... da pennt man mal zur Abwechslung wieder bis 12 und direkt ist Modern ein richtiges Format :-/


#18 Muesli Geschrieben 24. November 2012 - 18:00

Muesli

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Ich habs im alten Primer nicht gelesen aber warum ist Abyssal Persecutor keine Alternative zum Tombstalker?

Der Persecutor ist ne 6/6 flying trample mit nem (in diesem Deck) irrelevanten Negativeffekt. Der dafür 4 kostet und ohne Beschleuniger Runde 4 kommt.

Der Tombstalker ist ne 5/5 flying, und kann Runde 3 liegen. Trampelt aber nicht, bleibt z.b. an birds oder lingering hängen.


Vll. kanns mir wer erleutern.

Bearbeitet von Muesli, 24. November 2012 - 18:00.


#19 Der Schneider Geschrieben 25. November 2012 - 12:39

Der Schneider

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Ich habs im alten Primer nicht gelesen aber warum ist Abyssal Persecutor keine Alternative zum Tombstalker?

Der Persecutor ist ne 6/6 flying trample mit nem (in diesem Deck) irrelevanten Negativeffekt. ...


Der Abyssal Persecutor ist einfach zu teuer. Das Mana braucht man meistens noch für andere Dinge, außerdem wasted der Gegner gerne rum, was den Persecutor nur im Idealfall in Runde 4 kommen lässt. Aber der Hauptgrund ist einfach der, dass der Tombstalker i.d.R nur {B} {B} kostet. Nervige fliegende Chumpblocker kann man mit Goblin Bombardment, Tragic Slip, Abrupt Decay oder Vindicate entsorgen, und Birds of Paradise sieht man im Legacy nur theoretisch.

Allerdings gebe ich Dir Recht, dass der Abyssal Persecutor in dieses Deck hervorragend reipassen würde.

... da pennt man mal zur Abwechslung wieder bis 12 und direkt ist Modern ein richtiges Format :-/


#20 Nekrataal der 2. Geschrieben 25. November 2012 - 14:40

Nekrataal der 2.

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Ich finde nicht, dass man den uneingeschränkt spielen kann, weil man ihn längst nicht so schnell und sicher los wird wie in The Gate (nur 8 Sac-Outlets).

Ich habe einen ziemlich netten Artikel gefunde, welches ideen zu einem Mono B Zombardment hat.
http://jupitergames....ing-dead-part-i

Bearbeitet von Nekrataal der 2., 25. November 2012 - 14:42.





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