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maSu84

Registriert seit 24. Jun 2010
Offline Letzte Aktivität 15. Mai 2013 12:57

#904595 Mono W equip

Geschrieben von maSu84 am 11. Januar 2013 - 11:36

1) Mirran Crusader im PLayset zu spielen ist verständlich :D

2) Thalia stört dich aber wenig:
- du hast vial und so mehr Mana für Noncreature Spells
- Blau dominiert im Legacy schon sehr und leidet am meisten, wenn Force of Will, Brainstorm usw teurer werden
- Thalia hat Firststrike und ist so in einigen MUs durchaus ein guter Blocker/Angreifer, mit Euqipment dann erst recht.

3) Canonist stört Gegner ein wenig, Thalia ist da für den Gegner nerviger. Da du aber Vial hast ist die Chance, dass der Gegner durch den Canonisten gestört wird natürlich größer als das du selbst gestört wirst. Dennoch wird der Canonist erst im späten Spiel gegen die meisten Decks gut: Wenn die Spieler 4+ Länder auf dem Tisch haben und erstmal wirklich oft mehr als 2 Spells pro Turn spielen könnten. Ich würde den Revoker Maindeck stärker finden (aber schwerer zu spielen).

4) zu den Fetchis: Das ist Geschmacksfrage... natürlich kosten sie Leben, aber wenn du 4 Fetchies oder 4 basic Lands ausgespielt hast, dann hast du weniger Länder in der Biblio und ziehst diese somit seltener. du verbessers deine Kartenqualität minimal. Natürlich ist der Effekt gering, aber er nimmt mit der Spiellänge zu. Ohne Manipulationd er Bibliothek kann man fetchies aber durchaus(!) weglassen, wenn man die Leben nicht entbehren kann. Geschmacksfrage eben :) Bloodmoon ist im Legacy auch gar nicht so häufig Maindeck und kein denkender Spieler wird gegen MonoW Bloodmoon aus dem SB holen.

5) Aven Mindcensor ist hate, hat Evasion, trägt also gerne Equipment. Passt gut ins Deck, zieht aber die durchschnittlichen CMC nach oben. Dennoch: Starke Karte und die Vial brauchst du für ihn nicht hochticken, er hat Flash.

6) Schwerterfrage
Sword of Feast and Famine
mit Mirran Crusader witzlos. Auch sonst von den Effekten her für dich nicht von Vorteil. Länder enttappen ist relativ egal, da du eh Vial hast, der Discard ist ... nett.

Sword of Body and Mind
Protection gegen Blau ist nett, rennt also an Clique und Delver vorbei und am Boden vor allen grünem Getier. Der erzeugte Token ist guter Chumpblocker oder "Mitangreifer", der Milleffekt ist meist "nett", spielt aber leider manchen Decks auch in die Hände.

Sword of Fire and Ice
Prot Rot ist, da mit dem Schwert die meisten Kreaturen aus Bolt-Range (Toughness >3) sind relativ egal (außer gegen Gobbos). prot Blau ist nett. Die Effekte sind in dem Deck ideal: Karten ziehen will man immer und weiteren Schaden machen auch.

Sword of Light and Shadow
Gute Protection, mieser Effekt(für dein Deck) trifft es ganz gut...

Sword of War and Peace
Gute Protection, kann auch richtig viel Schaden machen.


Fazit:
Sword of Fire and Ice
oder
Sword of War and Peace

wären meine Favoriten in dem Deck. Mother of Runes gewährt weitere Protection für Notfälle.

4 Equips ist aber evt. "zuviel" des Guten. Das wären 8 Slots nur für den Equipment Plan. Also mir würden 3 Eqs schon reichen. Und hätte ich 4 Equips Maindeck, dann wären es: Batterskull, 2 Jitte, 1 SoFaI. evt. würde ich ein Schwert ins SB stecken, aber ... uhm ne :D

Mein Favorit wären einfach Batterskull, 1 Jitte, 1 SoFaI, also 3 Equips Maindeck. Wenn bei tests herauskommt, dass das blöd ist, dann kann man immer noch aufstocken, auf 4 SFM und 4 Equips ist evt. zuviel und müllt die Hand voll.

Tigris ninja... :(


#904264 Mono W equip

Geschrieben von maSu84 am 10. Januar 2013 - 12:41

PD:

Es gab vor längerer Zeit genug Listen, die den grunt gespielt haben. Aber der Grunt kann mit dem Powerlevel von SfM und Co einfach nicht mithalten und wird daher gecuttet. Im übrigen wurde der Grunt häufiger gespielt in der Zeit, als noch Decks nur für Goyf grün gesplasht haben, weil "goyf eben". Wieviele Decks spielen noch grün wegen Goyf? Wieviele grüne Decks spielen überhaupt noch Goyf im Playset?

Die Zeiten ändern sich, dennoch kann man über div. Cardchoices nachdenken, wenn die Farbkombination, in der man bleiben will viele Alternativen ausschließt. Btw: So wie du den grunt Chumpblocken kannst, kannst du jede Kreatur ohne Evasion aus dem Deck mit Gobbos chumpblocken, bis mit SoFaI oder Jitte dein Feld abgeräumt wird. Thalia, SFM, Batterskull, Canonist, Mirran Crusader, ... alles bleibt am Cumpblocker genauso hängen wie der Grunt. Dödöt. Zum Hate: Path to Exile, Wing Shards oder Tivadar's Crusade. Du bist sehr auf Gobbos fixiert, weil du es selbst gerne spielst. "Destroy all Goblins" würde ich wohl nie ins SB stecken. PtE ist da deutlich(!) flexibler und in mehr MUs einsetzbar. Wing Shards setzt auch einen gewissen Stormcount voraus, sonst wird der Gobbo-Spieler den Lümmel opfern, der sowieso bei dir unter Chumpblocker fällt.


Black Pearl:
Revoker als 1-Off Maindeck? Würde ich nicht machen. Viel zu random. Was man überlegen könnte, wäre Revoker statt Canonist MD zu spielen (und dann Canonist ins SB), da der Canonist schon spezieller ist als Thalia. Geschmacksfrage. Ohne Tutor sind 1-Offs immer so eine Sache: Meist kommen die Karten sehr spät. Wenn man eine typische Lategame-Karte als 1-Off spielt ist das iO. aber der Revoker muss schon eher früh kommen, dann musst du das gegnerische Deck kennen und verstehen um ihn korrekt einzusetzen. Ich würde daher Canonist MD und Revoker ins SB stecken und zunächst mit dem Revoker in einigen MUs "üben", damit man die richtigen Karten ansagt und auch weiß, wann der Revoker in welchem MU kommen muss.


@Nekrataal unter mir: Tower war nur dann eine SB-Karte, wenn man dauernd auf Affinity trifft. Da es sich aber eh um MUD handelte ist der eh hinfällig ;)


#903909 Mono W equip

Geschrieben von maSu84 am 09. Januar 2013 - 13:03

1) Squadron Hawk vs Serra Avenger

2) Keine Karakas? Die ist Pflicht!

Karakas, jau!
Squadron Hawk vs. Serra Avenger ist so eine Sache... beides hat so seine Vor- und Nachteile.

3) Mangara of Korodor: würde Sinn machen in solche einem Deck mind. im SB und mit Karakas erstrecht!

Jain. Will man quasi ein DnT daraus machen?! Die Mangara-Engine ist echt gut, keine Frage, aber damit würde man das Deck extrem umbauen. Natürlich immer eine Überlegung wert..

4) Das SB: Also ich weiß nicht in welchem Meta gespielt wird, das ist die erste Frage, aber dei Traps sind zu situativ in einem aggressiven Deck. Tower of the Magistrate will man nie boarden, da sind Disenchant oder Seal stärker! Kataki???? Wogegen? Affinity?

Manchmal hilft es, den Startpost des TE zu lesen: Er hat alle MUs aufgelistet, auf die er so trifft und wenn Affinity dabei ist, dann kann er dagegen auch SB-Material einpacken - ob das nun DtB ist oder nicht. Das SB ist eine Frage des örtlichen Metas. Hat er dort Affinity, dann ist Tower und Kataki einfach Win. Da Affinity auch keine Wastelands spielt wird der Tower nochmals ekliger.

Das ist weder dtb als noch sonst was. Never Kataki, viel zu schlecht und macht deine Vials, Moxe und Equipments auch kaputt. Was ist mit Rest in Peace? Was ist mit Chalice? Beide sind wesentlich stärker als die genannten SB-Karten

Falsch Kataki erzeugt für die Artefakte, die man hat einfach ein wenig Kosten, die man angesichts der Tatsache, dass Kataki gegen Affinity fast Autowin ist durchaus in Kauf nehmen kann. Wie gesagt: Metafrage. Wenn man selbst durch Kataki quasi direkt Autowin hat und Affinity bei ihm ein Faktor ist, dann ist Kataki durchaus eine solide Wahl.


5) Chrome Mox: Im Prinzip gut. Aber in dieser Version gefällt mir der noch nicht. Was soll der machen? Turn 1 auf Squadron Hawk beschleunigen? Turn 1 Thalia? das ist nur gut, wenn du weißt, wogegen du spielst. Turn 1 Grunt? Wohl nicht. Ich will mit diesen Fragen nur deutlich machen, dass es kaum ein Ziel gibt wofür sich der Mox und der Kartennachteil lohnt.

Genau darum bin ich auch dafür, den nur mal zu testen(!!!) - ich habe da selber Bedenken, aber 1st Turn SfM ist immer eine harte Ansage. Ansonsten: First Turn Thalia ist doch nicht schlecht?! Man kann Vial und Mutti zusammen ausspielen?! Usw usf. also ganz so vernichtend würde ich da nicht urteilen.

6) Jötun Grunt: Ist vermutlich nichtmal in diesem Deck gut. Macht einfach zu wenig.

Der Grunt ist dick, besorgt zerstörtes Equip aus dem Grave wieder, bringt Squadron Hawks zurück, schrumpft Goyf, KotR, ist MainDeck GY-Hate, ...

Also schlecht ist er definitiv nicht. Aber: Würde man die mangara-Engine spielen wollen, dann wäre der grunt definitiv eine Karte, die man durchaus cutten könnte, wenn man Platz braucht.


#903881 Mono W equip

Geschrieben von maSu84 am 09. Januar 2013 - 11:05

Ich würde in dem Deck evt. noch 4 Chrome Mox unterbringen wollen, denn:
Explosivere starts, unabhängig von der Vial, man kommt schneller ins Spiel und kann auch schneller Hate gegen div. Decks ausspielen. Chrome Mox kann auch fast 1:1 Länder ersetzen, d.h. am sonstigen Deck ändert sich nichts.

Dann würde ich Thalia auf 2 oder gar 3 aufstocken.
2-3 Jotun Grunts hinzugeben (stören viele Decks extrem, da dicke Blocker und KotR, Goyf, Mongoose usw nicht groß werden).
Das Equip würde ich etwas reduzieren und den Canonist auch auf 2-3 reduzieren (Rest ins SB).

Im SB würde ich mir die Frage stellen, welche Decks Probleme machen:

Combo definitiv!

Mindbreak trap
Silence
rein und der Canonist und Thalia sind ja auch noch da. Das sollte reichen. Sobald der Combomann deine Hatebärchen bounct weißt du: Silence in seinem Upkeep spielen, Hatebär dann wieder ausspielen (oder direkt wieder per Vial rein damit, also die Vial auch nicht immer völlig ausreizen gegen Combo :P)

Wenn du Maindeck deine 4-6 Combohatekarten hast, dann brauchst du im SB auch nur wenige weitere. evt reichen dann 4-5 weitere Hatekarten gegen Combo schon aus, wenn du unsicher bist: Mit 6 hatekarten im SB und 4-6 Maindeck bist du 100% auf der sicheren Seite.


Artefakte... uhm ... also ich finde Kataki, War's Wage immer ganz witzig, da kann man durchaus 2-3 von ins SB stecken, wenn man Artefakte erwartet, evt. sogar das Playset, da Artefakte ja auch etwas Burn spielen, dann hat man Nachschub. dann noch 2 Tower of the Magistrate ins SB und ... ach das sollte reichen, gib einfach mal dem Ornithopter, der gerade das Cranial Plating trägt schutz vor Artefakten (oder einfach dem Blocker...) ... so kann man auch dem Champoin ausgerüstete Platings wieder abnehmen. :P

Gegen Show and Tell mag ich das gute alte Tariff total gerne. Soll er doch mal 15 Mana für Emrakul bezahlen... freilich hilft das nicht gegen Sneak-Show varianten bzw nur bedingt. Die wohl coolste Nummer gegen SnT-Decks die ich je live gesehen habe kam auch von einem Deck mit Aether Vial ... dort waren im SB ein paar Länder um heimlich einen blau-Splash zu boarden um die folgende Kreatur auch mal per Hardcast zu bekommen: Gilded Drake ... aber das ist spielerei :P Nicht ernst nehmen :D


Mal Konkret Deck- und SB-Vorschlag:



Damit sind noch 3 Slots frei. Natürlich kann man auch anders gewichten, Combo Hate etwas reduzieren, das ist eine Erfahrungsfrage: Je besser man den Combospieler einschätzen kann und sein Deck bzw. die Decktypen kennt, desto weniger Hate braucht man natürlich. Hier kämst du auf sagenhafte 11 Hatekarten gegen Combo nach dem Boarding, das ist schon arg. Ggf. kann man da etwas reduzieren ;) Gerade weil die Hatebärchis mit Mutterschutz einfach sehr stark gegen Combo sind.

Die dann freien Slots kann man mit weiterem Hate vollstopfen. Der Peacekeeper wird von Sneak-Show nicht gerade "gemocht", Tariff ist ebenso recht unbeliebt, hilft aber nur gegen SnT und nicht gegen Sneak Attack.

Chrome Mox ist wie gesagt nur eine kleine Idee um das Deck schneller zu machen, ob der Sinn macht, kann ich atm nicht so recht beurteilen, teste es einfach mal Online. Wenn nicht: Tausche ihn wieder durch Länder - das war nur eine Idee, weil du zwischen den Zweilen angemerkt hast, das Deck wäre für manche MUs zu langsam und träge.


#896357 Mono-U-Illusions

Geschrieben von maSu84 am 11. Dezember 2012 - 16:48

Harpel:

Grand Architect vs Adaptive Automaton

Grand Architect
+pumpt Lord of the Unreal gleich mit
-wird nicht vom Lord of the Unreal gepumpt
+erzeugt Mana für Batterskull

Adaptive Automaton
-pumpt den Lord of the Unreal nicht mit
+wird vom Lord of the Unreal gepumt
+zählt als Illusion, verbessert also Krovikan Mist


Mono U vs UW für Steelshaper's Gift
UW:
- Abhängigkeit von Shocklands
- bindest Mana
+Vorteile im Mid-Lategame

MonoU
+direkt ins Gesicht, es kommt nicht zum Mid-Lategame

->besser: Tutor weglassen und einfach so mehr Eq spielen, wenn man es denn wirklich haben wollen würde. 2 Shocklands kann man aber durchaus Maindeck spielen, evt. für HiddenTechs im SB.

Equip in dem Deck:
2x4 Karten bilden eine harte Antisynergie mit Equipment. Je nachdem, wie man weitere Clone Effekte einbaut (Phyrexian Metamorph) kann das ganze sehr unangenehm werden, da dann schnell 3x4 Karten mit Eq nicht zusammen passen. Man wird zB immer Phantasmal Image mit dem Phyrexian Metamorph kopieren und selten mal den Lord of the Unreal um einfach den Typ "Illusion" mitzunehmen.
Equipment ist WinMore! Das Deck legt viele Illus und erzeugt einfach Druck und ist sehr stark mit dem klassischen Merfolk im Legacy vergleichbar von der Spielweise als auch von der Aggressivität. Durch den Wegfall von Force of Will und Daze muss hier leider eben Ersatz gesucht werden. Auch der Cursecatcher passt nicht ins Deck. Daher gehen die Illusions deutlich mehr in Richtung Aggro und nutzen Counter eigentlich nur um den schlimmsten Hate loszuwerden.

D.h. wann braucht man das Equ? Wenn man den Tisch nicht voll bekommt. Warum bekommt man den Tisch nicht voll?! (Mass)Removals! Was bringen dann Schwerter? Nichts. Batterskull selbst kostet einfach zuviel Mana. Auf der Starthand ist er lange Zeit tod, auch sonst will man ihn erst dann haben, wenn man mit mehreren Lords bereits eine dicke Armee haben könnte.

Warum hat deine Liste eine eher kleine Armee? Weil du Slots für Eq verschwendest, die vom Gameplan abweichen. 5 Slots, die einfach nicht aggressiv sind sind weg...

Hinzu kommt noch dein Cryptic Command, der zwar gut ist, aber... cmc4! Wann willst du den spielen? Wann willst du dir dafür Mana offen halten? Das ist unrealistisch! Und ohne Vial wird es noch unrealistischer.




Kommen wir zur Vial:

Mit Vial kannst du schneller alles ausspielen. Du hast viel mehr Mana offen, um zB Turn3 bereits Kreaturen zu spielen, die zusammen 5 Mana kosten. Damit kannst du mehr Druck erzeugen wenn du es willst. Du kannst, wenn die Situation es erfordert aber auch Countermana offen halten. Die Vial macht Counter in dem Deck erst sinnvoll.


Krovikan Mist - Ja oder nein?!
Ja, weil:
2 Mana, 1/1 Flying ist schon nicht so schlecht. Mit den vielen Onedrops, Clone-Effekten usw usf. bekommt das Deck schnell eine große Anzahl an Illusionen auf den Tisch. Er harmoniert unglaublich gut mit den Adaptive Automaton und wird so zuverlässig 4/4 oder größer. Das ist eine respektable Clock für cmc2.
cmc2 ist hier auch wichtig, denn: mit der Vial ist es natürlich sinnvoll, die einzelnen cmc-Bereiche so voll wie möglich zu haben. Gerade cmc2 ist für die Vial top! Den Rest kann man nebenher casten. Den Metamorph wird man wohl fast immer mit 2 Leben subventionieren müssen.


Mein Ratschlag: Lass mal deine Liste und meine Liste gegeneinander antreten. Meine wird ziemlich sicher häfuiger gewinnen. Warum? Wenn man im frühen Spiel nicht genug Druck aufbauen könnte, dann wird man eh vom Gegner vernichtet. Da ist ein Batterskull ein Tropfen auf dem heißen Stein. Mach den Sack früh zu und du wirst sehen, dass es flüssiger von der Hand geht.
Sei schneller als die Gegner und Counter nur das, was wirklich extrem und massiv stört. Ignoriere den Rest, renn mit 4/4 und größeren Kreaturen ab Turn 3 oder 4 einfach durch die Wand! Wenn du nicht durchkommst, dann wirst du das auch nicht mehr drehen können.

Dank der vielen Lordeffekte bist du zudem auch vor Pyroclasm und Co relativ sicher. Einzig Wrath of God o.Ä. kann wirklich gefährlich werden.

Spiel es einfach als hartes AggroDeck, welches aufgrund der Farbe nunmal nur mit Countern Hate abstellen kann. Nicht jedes Blaue Deck muss irgendwie Richtung Mid-Lategame gehen oder Controllastig sein.


Und wie gesagt: Probiere es aus. Ich zB liebe(!) Merfolk im Legacy. Ein sehr direktes Deck, daher kann ich deine Ambitionen mit Equipment hier nicht verstehen. Auch Merfolk rennt den Gegner lieber um, als sich mit Equipment herum zu schlagen. Eine einfach 16-Lord-Liste macht richtig Spaß und ist effektiv - man sieht nur selten mal ein paar Jitten hier und da. Ohne ist es einfach gefährlicher, da jede Karte ein ernstzunehmender Threat ist und nur wenige Decks genug Removals haben. Die Removals die dann aber kommen, müssen zuverlässig in Spell Pierce und Mana Leak rennen!


//Edit:

Judge's Familiar wäre auch eine Überlegung wert: Mana Leak und/oder Spell Pierce raus. Der Vogel ist zwar jeder eine Illusion, noch ein Hardcounter, aber die Sachen, die uns am meisten stören sind Instants und Sorceries, der Vogel kann noch per Vial reinkommen, geht im Zweifelsfall noch hauen, was ein Counter auf der Hand nicht macht... anders als der Cursecatcher hat der Vogel noch Flying...

So würde die Liste nochmals aggressiver. Man müsste das aber testen...


#896252 Mono-U-Illusions

Geschrieben von maSu84 am 11. Dezember 2012 - 11:14

Eieiei weht hier ein kalter Wind...

Ähm, und dein Post ist außer Shitstorm jetzt genau was?

Ein Verbesserungsvorschlag, da ich ein paar Karten nehme, die so hier nicht genutzt wurden.

Fundiert? Wohl kaum, sonst würden da ein paar Gründe für deine random Behauptungen stehen. Und nein, "aus bekannten Gründen" zählt da nicht dazu...


bekannte Gründe sind jene, die weiter oben schon thematisiert wurden. willst du die Jitte an den Phantasmal Bear anlegen, löst sein Trigger aus.

Was die Vial anders und vor allen Dingen an der Liste besser macht, das muss man wohl nicht weiter betonen. Die Karte gehört zum bekannten Standardkram und lohnt sich hier, da man Mana für Counter besser offen halten kann (und zudem den ein oder anderen Lord mit Hexproof noch reinschmuggeln kann).

Dass die Liste nach 10sec Nachdenken entstanden ist, das sehe ich. Dass du damit das Deckkonzept revolutionierst und merklich verbesserst, das merke ich nicht. shackles machen mehr Druck als es die Krovikan Mists je könnten.

Die Shakles binden primär Mana und machen nur etwas sinnvolles, wenn man selbst keine Tierchen hat aber der Gegner schon. Da meine Variante mehr Illus spielt, muss der Gegner schon außerordentlich viel Removals oder Massremovals haben, damit dieser Zustand eintreten kann.

Die Shakles lohnen sich zudem nur in einer Mono-U-Liste so richtig und nerven schon durch Mutavault manchmal mehr als man denkt. Daraus resultiert dann ein Problem: Die Shakles fahren erst dann so richtig zur Höchstform auf, wenn man eigentlich schon mehrere Tiere auf dem Tisch liegen haben will, die durch multiple Lords einfach nur dick sind und eh alles einrennen.



Und wie bereits erwähnt, nein, ich habe keine Probleme, meine Kreaturen zu equippen. Aber um das zu erkennen müsste man natürlich den Thread vorm Posten mal angesehen haben...

When Phantasmal Bear becomes the target of a spell or ability, sacrifice it.

Lesen und verstehen bitte. 1 Random Jitte bringt zudem nicht viel. Batterskull ist ohne SFM zu langsam und verklobt das ganze nur. Der Equipment-Tutor ist relativ langsam, braucht mit Eq zusammen dann zuviele Slots und nimmt Druck aus dem Deck, das ohnehin schon fragil genug ist.

Evt. kann man über 2 Jitten main nachdenken - das kommt auf die gespielten Kreaturen an. Aber angesichts von mind. 2x4 Illus, die man, sobald sie angezielt werden, opfern muss, würde ich von Equip Abstand nehmen.
//edit: dass Jitte im Modern gebannt ist, hatte ich gar nicht bedacht :D Danke für den Hinweis


Allgemein finde ich es hart, wie du hier nun rummeckerst...

Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber ich hab Äther Vials ausprobiert, und die machen irgendwie zu wenig.

genau, schnell mehr Drops reinbringen, evt. auch in response auf Aktionen des Gegners und dabei noch Mana für Counter offen halten zu können, das ist echt zuwenig...

Was bitte?!

Vials nachziehen ist eher bescheiden, aber um sie zuverlässig auf der Starthand zu haben sollte man schon das Playset spielen. Übel ist dann aber, wenn man z.B. 2 Vials und 3 Länder und magere 2-3 "Buissness"-Karten zu haben. Es fehlt dann irgendwo der Druck.

Schlimm. Stell dir mal vor, du hättest 7 Länder auf der Starthand... ich würde die Länder rausnehmen!

Nein, also jetzt mal im ernst: Schlechte Starthände muss man eben auch mal wegmullen. Counter bringen dir aber nichts, wenn du kein Mana offen hast. Wenn du dich also immer entscheiden musst, ob du countern oder einen Bär ausspielen willst, dann ist das schlecht für ein eigentlich aggressives Deck!



usw usf... sorry mal, dein Ton wäre selbst dann eine Frechheit, wenn du extrem viel Ahnung hättest und das gut und richtig begründen würdest. In deiner letzten Liste waren keine Fetchies, die immerhin die Biblio etwas ausdünnen. Dann waren da so grandiose Choices wie:


Gitaxian Probe - Ersetzt sich selbst, kostet aber nur Leben und Mana für was?! Damit du das Deck als Controldeck spielen kannst?!

Compulsive Research - Ohje... würdest du viele Artefakte spielen (zB wie meine Liste: 4 Vial, 4 Metamorph, 4 Automaten), dann wäre die Karte schon eine Überlegung wert. So wirst du aber zuviel Business im Grave begraben und ohne Vial kannst du das alles auch kaum ausspielen.
//edit: hier meinte ich natürlich Thirst for Knowledge - beide Karten haben aber ihren Haken, dass man das nachgezogene evt. nicht abwerfen will, weil mal kein Land oder Artefakt so dabei ist.

Dann nutzt du einfach zuwenig Lordeffekte, damit muss der Gegner nur einen Lord loswerden und du hast kleine Würstchen.


#890061 Der Kino-Thread

Geschrieben von maSu84 am 20. November 2012 - 11:11

War in Cloud Atlas und fand ihn mittelmäßig bis schlecht. In der Pause habe ich mich viel mit den Leuten um mich herum unterhalten und alle waren mehr oder weniger verwirrt über die komische Erzählweise.

Ohne zuviel zu verraten:

Cloud Atlas erzählt 6 verschiedene Geschichten, die in verschiedenen Zeiten spielen. Wer den Film schaut sollte ggf. darauf achten, wer dieses Muttermal hat. Das Problem bei diesen Geschichten ist aber, dass teils extrem gesprungen wird. Man verbleibt nur wenige Sekunden in einer Epoche, um dann wieder ein Häppchen aus der nächsten Geschichte zu erfahren. Das macht den Film unnötig anstrengend. Zeitgleich kratzt der Film in jeweiligen Epochen nur sehr an der Oberfläche, um alles in die 3 Stunden zu quetschen. Die Geschichten selbst passen vom Stil her nicht zusammen: Mal wähnt man sich in einer lustigen Rentnerkommödie, mal in einem Drama. Das alles wäre egal, wenn, wie in der Vorlage, die Geschichten nacheinander erzählt würden. Durch die dauernden Sprünge zwischen Drama, Kommödie, SciFiAction, Abenteuer, ... kommt leider keine so richtige Atmosphäre auf, wenngleich die Geschichte um den jungen Komponisten sehr schön erzählt wurde, so leidet auch diese Geschichte unter den häufigen Sprüngen - sie ist mMn aber das Highlight des Films.

Nach den 3 Stunden hatte ich das Gefühl, zumindest 1-2 gute Geschichten erlebt zu haben. Der Gesamtzusammenhang blieb dabei immer eher im Hintergrund, wer auf die Motive der Muttermalträger und ihre Entwicklung achtet, der wird interessante Zusammenhänge bemerken. Auch kann man interessante anderweitige Verbindungen erkennen, wenn man auf die Halskette schaut, mit der "Tom Hanks" von seinem Gegner gegen Ende gewürgt wird.

Der Film bietet eigentlich viele tolle Ansätze vermurkst es aber durch den wirren Erzählstil leider total. Die häufigen Sprünge lassen zwar auch gewisse Parallelen der Geschichten sichtbar werden, die ansonsten uU nicht so deutlich wären, ruiniert die Atmosphäre aber total.

Auch wenn ich den Film bzgl. seiner Umsetzung mangelhaft finde und ihn gerne kritisiere, würde ich alleine wegen der Geschichte des jungen Komponisten, der vielen bekannten und guten Schauspieler, die wirklich toll in Szene gesetzt werden und dem Erzählstil raten:

Schaut ihn euch an, der Film ist nicht überragend, nicht gut, ich mochte ihn wie gesagt nicht, aber er war dennoch sehr interessant und einzigartig.


#887982 Eva Green

Geschrieben von maSu84 am 13. November 2012 - 11:30

Vielleicht interpretiere ich das alte Eva Green ja zu engstirnig, aber lag der Plan von Eva Green nicht immer darin

Decks können sich auch ändern oder anders gespielt werden.
In deiner Variante würde mich stören, dass man seine Hand schnell leer gespielt hat und wenn man dann nicht gewonnen hat, dann steht man dumm da, besonders bei den wenigen Kreaturen.

Ok also 4 Thoughtseize + (8 Fetchländer) + 4 Dark Confidant (mit einer durchschnittlichen Manacost von 1.21 und 2 Miris Guile) + 2 Vendetta ist zu viel, (mit 4 Nighthawk) mit 20 Kreaturen (für Shaman und geringeren Manakurve so dass man öfters G frei hat für Schamane)

aber ein Deck mit 8 Fetchländern 4 Thoughtseize 4 Bitterblossom 4 Confidant (mit durchschnittlichen Manakosten von 1.28 ohne Miris Guile) mit nur 3 Nighthawk und nur 15 Kreaturen für den Schamanen (und höheren Manakurve) ist dann nicht zu viel Lifeloss?

Kannst du mir das mal erklären?

Gerne!
Spiel mal die Bitterblossom in einem Deck und sage mir, was dir auffällt...
...okay, ich nehme es vorweg:
Entweder macht man jede Runde einen Schaden mehr und der Gegner kann dagegen auch mit StP kaum was machen, oder aber die Bitterblossom verhindert, dass ein KotR, Goyf, Delver, ... jede Runde für mehr als 1 zum hauen kommt.

D.h. 3 Möglichkeiten:
1) BB wird zerstört/gecountert
2) BB gewinnt fast alleine, da der Gegner sie nicht loswird
3) BB erzeugt Chumpblocker und hält uns am Leben

Habe bisher eigentlich wegen der Bitterblossom eher weniger Probleme mit Lebenspunkten gehabt.

Klar ist der Maelstrompulse als Removal besser, aber der Gatekeeper ist eben nicht nur Removal. Und man kann ihn auch mal rausspielen, wenn man nur 2 Länder hat.

Ahja, dann legt man eine 2/2 Wurst und bekommt dafür Applaus von den Zuschauern :P
Alternativ hat man einfach nicht BBB am Tisch, weil der Gegner auch noch mitspielt (kommt vor) oder man eher die Wastelands zieht...

Und Bitterblossoom IST langsam. Ohne equipment tötet es erst Turn 2 gelegt erst Zug 9 und hat dir bis dahin 7 Schaden gemacht.

Oha, immer diese praxisferne Theorie..

T3: 1 Schaden
T4: 2 Schaden
T5: 3 Schaden
T6: 4 Schaden
T7: 5 schaden
= 15 Schaden, hier dürften die meisten Gegner tod sein, weil: Gegner haben Fetchies und irgendein Drecktier wird ja auch noch mal in den 7 runden einen Angriff geschafft haben.
T8: 6 Schaden
= 21 Schaden, hier ist absolut Ende
T9: 7 Schaden
=28 Schaden... uhm ne, soweit kommt es nicht.

Also ich mache dem Gegner im Vakuum über 5 Runden 15 Schaden und mir selbst dafür 5? und das für 2 Mana? Für mich klingt das solide. Besonders da die BB anders als Fattie XY gegen Kreaturenremovals recht "immun" ist...

Btw: Mal zum Tombstalker: Der kommt idR nicht vor T3-4, da es an Mana und Karten im Grave fehlt. Nehmen wir mal an, der Stalker käme in T4:
T5: 5 Schaden
T6: 10 Schaden
T7: 15 Schaden
...fällt was auf?

Achja: frisst der Stalker ein PetRemoval ist er direkt weg, die BB braucht da schon ein anderes Removal...

Man ist die BB lahm... und der Stalker auch. Beides cutten...
Natürlich ist ein spät hingelegter Stalker immer noch besser als eine späte BB, da er effektiv 2 Turns weniger braucht, er ist aber auch deutlich anfälliger, nicht nur gegen Removal, auch gegen Chumpblocker.

Besser kann ich es auch nicht ausdrücken. Dazu kommt noch das ich das Gefühl habe es wird immer mehr Spell Pierce gespielt. Also hat man ein weiteres Removal, das wenigstens nicht von allem gecountert wird.

Ehm was bitte?
Ne Karte ABC spiele ich nicht, weil der gegner ne Force haben könnte?!
Was ist mit dem Discard? Wird auch von Spell Pierce getroffen. Auch cutten?
Der Sinn ist es ja, dem Gegner mit Discard so einen Dreck von der Hand zu nehmen, oder ihn zu zwingen, seine Counter für Discard zu verschwenden.

Der Gatekeeper hat bei mir bereits mehrfach Spiele mit seinem 2/2 Wurstbody gewonnen.

Wenn der Gatekeeper schon mehrfach Spiele mit seinem Wurstbody gewonnen hat, dann hätte eine BB diese Spiele in der halben Zeit gewonnen (mal rein Theoretisch im Vakuum, weil Tigris das so mag: Gatekeeper 10turn Clock, BB: 5 Turn...)

Bitterblossom ist eine sehr gute Karte und noch besser wird sie wenn man sie mit Stoneforge Mystic und Cabal Therapy spielt. Ich bin immer noch der Meinung sie macht einfach zu wenig Druck in meinem Deck.

Natürlich ist die BB mit Cabal Therapy und SFM nochmals besser... aber ist sie hier schlecht?!



Mal zusammengefasst:
Niemand muss das Deck so spielen, wie ich es spielen würde, aber so manches Argument ist doch mehr als Fadenscheinig und würde einem Praxistest nicht standhalten. Ich habe auch kein Problem damit 2 Bitterblossom auf den Tisch zu legen, wenn ich nur noch 10 Leben habe. Ich weiß, dass der Gegner nicht mehr zu mir durchkommt (natürlich je nach Boardsituation) und ich effektiv in den 4 verbleibenden Runden zwar auch 8 Schaden kassiere, aber immerhin das Potential habe, 20 Schaden zu machen. Und dagegen hilft nur noch Massremoval oder wenige Enchantmentremovals und nicht irgendein Standardkram. Zieht man dann noch eine der Jitten oder einen Nighthawk, kann man sich sogar noch gut stabilisieren...

Achja: Durchschnittliche Manakosten von 1,28 vs 1,21 ... eieiei Der Weltuntergang kommt. Denn:
1) Wenn der Bob nicht beseitigt werden kann, dann sind die paar Schaden völlig wayne, da der Kartenvorteil das Spiel alleine gewinnt.
2) wird der Bob eigentlich immer beseitigt.

D.h. man muss schon in der Luxoriösen Situation sein, dass der Bob da liegt, lange liegen bleibt und man nur Karten mit hohen cmc zieht, die man nicht gebrauchen kann... umgekehrtes Lotto?!


Also so manche Situation erlebt man selbst dann, wenn man wie ich eigentlich immer(!) n Deck mit Bob spielt nur wenn Ostern und Weihnachten am gleichen Tag sind... sowas kann und darf kein Maßstab für den Deckbau sein.


#870274 Gender mainstreaming & seine Folgen

Geschrieben von maSu84 am 11. September 2012 - 09:12

Frauen verdienen 23% weniger als Männer? Vom unbereinigten und bereinigten Gender Pay Gap:

http://infosys.iab.d...ect=71&show=Lit

https://www.destatis...publicationFile

Vergleicht man Frauen mit Männern und beachtet weder Branche, Region noch Tätigkeit, dann verdienen Frauen tatsächlich weniger als Männer. Was der Vgl. des Gehaltes einer Friseurin in Brandenburg mit dem Ingenieur in München aber bringen soll, das können uns nur die Deppen sagen, die sich auf diese Zahlen was einbilden.
Der bereinigte Gender Pay Gap liegt in Deutschland dann nur noch bei 8%, da wird ja angeblich Branche, Region und Qualifikation berücksichtigt, eine gewisse Willkür bzgl. der Qualifikation ist weiterhin vorhanden.
Der gesunde Menschenverstand eines jeden Unternehmers müsste bei 8% niedrigeren Lohnkosten aber dafür sorgen, dass Frauen jeden Job bekommen, solange die Qualifikation wirklich gleich ist.


Ü-Ei Scheiß:

http://www.wz-newsli...etend-1.1080961

http://allesevolutio...hlechterrollen/



Sexismus in Videospielen:

http://www.sueddeuts...-gilt-1.1389210

http://www.psvita-ta...-viel-geld.html


Nicht meine Ministerin aka "Idiot_Innen on Tour":

http://nichtmeineministerin.de/

http://www.focus.de/...aid_750017.html

http://www.zeit.de/2012/24/Frauen

http://www.abendblat...-Schroeder.html


Zur Frauenquote:
Ach hier appeliere ich an den gesunden Menschenverstand. Bei mir im Studienjahrgang war eine Frau, die dann nach 1 Semester geschmissen hat, sonst nur Männer. Sogar wenn das selbst für Informatik unterdurchschnittlich wenig Frauen sind, ist jeder Versuch einer Quote dämlich, dämlich, dämlich, denn:

Man müsste eine Quote für jede Branche in jeder Region erstellen und kontrollieren. Das reicht aber noch nicht, denn dann werden Ingenieure eingestellt und das ganze wird mit Sekretärinnen ausgeglichen. Auch würde jede Firma, die irgendwas mit Computern zu tun hat behaupten, in der IT branche zu sein, um die Quote drücken zu können, denn: Wer mehr Frauen einstellt hat keinen Nachteil, wer aber nur geeignete männliche Bewerber findet, wäre mit hoher Quote im Nachteil.
D.h. eigentlich braucht man für jede Abteilung eine eigene Quote.
Zusammenfassend: Jede Firma muss Standort- und Abteilungsspezifische Quoten berechnen und einhalten, jede andere Quote wäre totaler Mist, da dann schon rein statistisch deutlich wird, dass Quote > Qualifikation geht.
Wer so ein bürokratisches Monster durchsetzen will hat nicht mehr alle Latten am Zaun, denn: Eine solche Regelung ist nicht nur extrem aufwändig, sie bietet auch 1000 und 1 Schlupfloch und ist damit wirkungslose Geldvernichtung und eine reine Standortgefährdung für die hiesige Industrie.


Zu den Schulnoten:

http://www.spiegel.d...v-a-612997.html

http://www.rp-online...noten-1.1598822

http://www.handelsbl...gt/2908052.html

Die Studie auf die das zurückgeht ist leider nicht so wasserdicht, wie die Nachrichtenagenturen behaupten, es ist schon Fächerspezifisch zu betrachten und Jungen sind nicht überall im Nachteil. Fakt ist aber, dass die Anzahl der Jungen, die das Abitur schaffen immer weiter zurückgeht. Das liegt nicht daran, dass Jungs immer "dümmer" werden, sondern auf ein für Frauen/Mädchen zugeschnittenes Bildungssystem, welches durchaus auch beruflich von Frauen dominiert wird.

Warum will eigentlich niemand eine Männerquote unter Pädagogen und Erziehern?!

Wenn ich an meine Schulzeit denke, dann waren alle Fächer außer einige wenige Naturwissenschaften (meist nur Mathe und Physik) fest in weiblicher Hand. Da musste man sich als Junge schon massiv anstrengen, um überhaupt in die Nähe der Noten zu kommen, die ein Mädchen für bloße körperliche Anwesenheit bekam.
Und wenn man dann als O-Ton die Begründung von Lehrkörpern hört dass sich die schüchternen Mädchen ja auch kaum gegen die wilden und lauten Jungs durchsetzen könnten, dann wird mir schlecht!




Ansonsten halte ich jeden für des googelns mächtig.


ElAzar: Dumme populismusvorwürfe sind gleich was? Achja, dumm, einfältig, naiv. Wenn dir nicht mehr einfällt als ein "du bist doof!" dann tut es mir leid - "Substanz" hatte ich ohnehin nicht erwartet.


#870213 Gender mainstreaming & seine Folgen

Geschrieben von maSu84 am 11. September 2012 - 00:44

Ich bin schlicht der Meinung, dass Männer und Frauen gleiche Rechte und Möglichkeiten haben sollten und "die Familie" nicht schützenswerter als andere Beziehungsformen, während du eher einem Klassischen Rollenbild anhängst, aber das hatten wir bereits...

Habe den Thread mal grob gelesen und kann die Aussage nicht so recht nachvollziehen. Klassische Rollenbilder sind nicht schlechter als jedes andere Rollenbild. Ich empfinde es als Sauerrei, wenn unter dem Deckmantel der Emanzipation Frauen vorgeschrieben wird, dass sie bloß nicht Hausfrau sein dürften, da wird enormer gesellschaftlicher Druck aufgebaut, der Mann wird dann nicht selten gleich als Unterdrücker oder Macho angesehen. Das hat nichts mit Freiheit zu tun, es ist nur eine neue Form von Zwang. Früher waren Frauen Hausfrauen weil: Das war halt so. Heute müssen Frauen aus Prinzip Karriere machen, weil sie sonst uU nicht anerkannt werden.



Was bringt uns diese ganze Geschlechterdebatte überhaupt?

Es hagelt Kritik an rosa Überraschungseiern, weil diese Klischeehaft wären. Eine Frau sammelt Online Geld für die Untersuchung der Rolle der Frau in Videospielen und bekommt natürlich die ein oder andere idiotische Mail (so ist das Internet eben) und was wird daraus gemacht? Es wird in den Medien gleich behauptet, dass Frauen in Videospielen nur Sexobjekte wären und die Videospieler werden als Notgeile Männer dargestellt, die diesen Umstand natürlich geheim halten wollten. Dass Männer nur mit Sixpack und Bodybuilderstatur vorkommen und riesige Waffen tragen ist natürlich auch rein gar kein Klischee.

Beruflich wird das ganze noch interessanter: Da werden Frauenquoten gefordert, die einfach nur zeigen, dass man doch einigen Leuten buchstäblich ins Gehirn geschissen hat, denn: Wenn in einer Branche nur 5% Frauenanteil sind (man nehme irgendwas mit Computern), dann sind da Frauenquoten >5% unrealistischer Scheiß. Das führt sogar schon dazu, dass Männer Angst haben, sie könnten keine Karriere mehr machen, weil nun zunächst Frauen massiv bevorteilt werden müssten, um die Quoten auch nur Ansatzweise zu erreichen (aktuell ja nur eine schwammige Selbstverpflichtung einiger Unternehmen - zum Glück!).

Zeitgleich können Frauen in Frauenhäuser ziehen und so dem Mann quasi die Kinder entziehen. Väter, die leider nicht mit der Mutter verheiratet sind, sind maximal als Geldautomat2.0 zu bezeichnen (okay, da wird langsam aber sicher etwas geändert) und Männer sind auch Opfer von häuslicher Gewalt, nur mit dem Unterschied, dass Männer auf der Polizeiwache nur ausgelacht werden, während umgekehrt der Mann sofort seiner eigenen(!) Wohnung verwiesen wird, einfach weil die Frau etwas behauptet.
Eine Frau muss nur behaupten, der Mann habe sie vergewaltigt und der Mann ist mindestens ruiniert, eher noch: Eingesperrt. Ob da wirklich was passiert ist? Egal. Prominente Fälle: Kachelmann. Jeder andere wäre für 3-4 Jahre ins Gefängnis gegangen, weil das Geld für gute Anwälte und Gutachter gefehlt hat. Und was hat die oberste Kriegerin für das einzig gute im Land gemacht? Alice Schwarzer meinte, gegen Kachelmann hetzen zu müssen, weil ihrer (ziemlich erbärmlichen) Meinung nach, die übrigen Medien die Unschuldsvermutung doch glatt ein wenig zu ernst nahmen und sich mit Märchen und Lügen erstaunlich zurückhielten.
In Schweden hat diese unsägliche Debatte, sofern die Berichte korrekt sind, schon dazu geführt, dass eine Frau schon dann den Mann der Vergewaltigung bezichten kann, wenn das Kondom versehentlich/zufällig verrutscht oder gerissen ist. Ja eine schöne heile Welt ist das bei weitem nicht.

Frauen verdienen ja angeblich weniger als Männer, aber da ist die Beweislast keineswegs erdrückend, sie ist eher lächerlich, denn: Unternehmen müssen wirtschaftlich arbeiten. Tun sie das nicht, gehen sie pleite, wären Frauen bei gleicher Leistung wirklich XX% billiger als Männer, dann müssten sich die Unternehmen gerade in den besser bezahlten Berufen um Frauen reißen - schnell gespartes Geld. Aber leider enthalten die Pseudobeweise und Studien meist eh soviele Fehler, dass man sie getrost ignorieren kann.

Hat eigentlich schon mal jemand einen Männerbeauftragten gefunden? Wenn ja: Wo? Ich möchte dieses seltene Unikat mal sehen, während scheinbar jeder Vorgarten mindestens einen Frauenbeauftragten braucht, alleine weil sich ja sonst niemand über die Frauenquote bei den Gartenzwergen aufregt.

In der Schule kann jeder ja auf seine eigenen Erfahrungen bauen. Ich pers. durfte dort feststellen, dass Frauen für deutlich weniger Leistung, ja sogar für quasi gar keine mündl. Beteiligung immer noch Traumnoten bekamen. Unterschiede bei den Sportnoten waren mit biologisch bedingten Unterschieden nicht zu rechtfertigen, oder wieso bekommen Frauen beim Ausdauerlauf für 25% weniger Leistung sogar noch bessere Noten als Männer? Zeitgleich wurden die Jungen dauernd mit Kollektivstrafen überzogen und es ist dauernd "diese jungen machen nur ärger!" - egal ob es ein oder mal zwei Problemkinder waren.

Was ich in meinem Leben bisher schon an Bevorzugung von Frauen bzw. extremer Benachteiligung von Männern erlebt habte, das gibt mir zu denken. Ich lese hin und wieder auch div. feministische Blogs, man muss schließlich wissen, was im niederen Bildungssektor so vor sich geht. Da wird eine Familienministerin mit einem Shitstorm überzogen, weil die Frau doch glatt soviel Mut hat, ihre Meinung zu sagen, aber das dürfen Frauen ja nur dann, wenn die Meinung mindestens extrem feministisch ist. Andere Meinungen werden nicht geduldet - und dann sind die Hühner, die sich da gegenseitig dauernd rupfen auch noch zu dumm um zu merken, dass Emanzipation eben auch bedeutet, seine Meinung zu vertreten und dass Frau Schröder eben doch (im gegensatz zu ihren Widersachern) selbstbewusst ist und zu ihren Worten steht.

Achja: Ich liebe es, wenn ich Texte lese, die folgenden Müll enthalten:
Lehrerinnen
Lehrer_Innen
Lehrer_innen
usw.
Denn: Lehrer, sind Lehrer, Kühe sind Kühe. Ob das Wort evt. einen maskulinen oder feminen "Touch" haben könnte ist irrelevant. Wer also mit diesem "innen" in div. Variationen um sich wirft, der sollte besser mal zum Psychiater gehen, denn das ist mindestens paranoid! Nur weil man das "innen" im Plural weglässt, schließt man Geschlecht XY noch lange nicht aus, wer das dennoch meint: Paranoid eben.
Schlimmer wird es aber, wenn sich Männer dem Mist anbiedern wollen. Das bringt nichts. Extreme Feministen werden sich nicht bekehren lassen oder nicht erweichen lassen, dass Männer doch nicht so unendlich scheiße sind. Extreme Feministen sind quasi wie religiöse Fanatiker: Man hört auch dann nicht auf, wenn das Opfer blutend um gnade winselt, man macht weiter, bis die eigene Ideologie umgesetzt ist.

Ich pers. hasse die meisten Feministen alleine schon deswegen, weil die meisten gar nicht wissen, was sie da reden, einfach nur für Quoten brüllen und sich immer und überall benachteiligt sehen und natürlich auch das Opferprivileg beanspruchen: Nur Feministen dürfen entscheiden wer oder was Opfer von Männern ist und was ein Angriff auf die Rechte der Frau darstellt. Diese Deutungshoheit ist Elementar, denn sonst kann man ja nicht so unglaublich impertinent um Mitleid betteln und so dafür sorgen, dass die politisch korrekten, meist geistig abwesenden Gutmenschen sofort auf den Zug aufspringen und für die arme Frau kämpfen.

Dazu kleines Beispiel aus einer priv. Diskussion, die mich tierisch aufgeregt hat: Flyer zu einer Party, dort ist eine Frau sehr leicht bekleidet zu sehen. Sofort fanden sich ein paar "Frauen", die sich dadurch als Sexobjekt degradiert sahen und das total unfair fanden. Dass die gleichen Frauen aber keinen Eintritt zahlen mussten und noch Gratisfreiverzehr in ordentlicher Höhe bekamen, tja, das war eben einfach ein Privileg, welches sie auch quasi forderten, weil sie ja auch Frauen wären... da fällt man fast vom Glauben ab.

Ich beschäftige mich seit langem mit dieser ganzen Genderscheiße und muss sagen: Je mehr man sich damit beschäftigt, desto mehr fragt man sich:

Forscher suchen im All nach intelligentem Leben?!
Warum nicht auf der Erde?! Zu schwer?


#867368 Der Kino-Thread

Geschrieben von maSu84 am 31. August 2012 - 09:17

Ich war nun gestern in Prometheus und muß sagen: Das ist ein wirklich guter Film, der seine 7,5 ziemlich exakt verdient hat. Das Ende schwächelt zwar stellenweise wirklich ein wenig, aber das trübt den Gesamteindruck nur geringfügig. Sehr sehenswert.

Stimmt, man kann ja nicht davon ausgehen, dass jeder bei den Actionszenen des Films primär zu lachen anfangen muss, einfach weil es so unglaublich schlecht ist und die Horrorelemente vergeblich sucht. Einige sind damit wohl zufrieden, stehen auf den billigsten und dümmsten Live-Kaiserschnitt der Film-Geschichte und so weiter ;)

Nachdem auch der letzte Batman-Film ganz und gar nicht der Rezension von masu84 entsprach, sondern qualitativ nur geringfügig hinter dem vorletzten Teil der Reihe (einem bahnbrechenden Meisterwerk) zurückblieb, bin ich noch ein wenig am Grübeln, ob seine Total-Verrisse vielleicht einfach als Empfehlungen gelesen werden müssen. Ich vermute es sehr stark.

TDK war gut, aber weit weg von etwas bahnbrechendem.
TDKR war einfach zu kitschig, zuviel Pathos, zuwenig charakterliche Tiefe, zu unglaubwürdig, zu albern.

Was für manche schon "bahnbrechend" ist, das ist mir einfach unbegreiflich.
Aber jede Bewertung kann eben nur vom bisher besten Filmerlebnis ausgehend vorgenommen werden...

Ich freue mich derweil eher auf Expandables 2. Das wird genauso wenig bahnbrechend wie TDK( R), aber wenigstens positiv lustig und nicht "fremdschämlustig". Wie Total Recall war, kann ich die Tage ja mal sagen ;)


#865237 Wie sehr ähnelt das Deck, welches man spielt, der eigenen Persönlichkeit?

Geschrieben von maSu84 am 22. August 2012 - 16:24

Sei euch ja zugestanden, aber es gibt genug Leute, die auf ein Turnier gehen, um dort bestmöglich zu spielen, und dazu gehört auch, die richtigen Decks auszuwählen. Wenig bekannte Karten/Synergien sind idR deswegen wenig bekannt, weil sie nicht besonders gut sind.

Genau die Leute sind es dann aber meist, die eben unangenehm werden, wenn es schlecht läuft. Sie gehen unter falscher Prämisse zu einem Event bei dem eigentlich "dabei sein ist alles", das oberste Gebot sein sollte. Und wenn man dann 4+ Runden spielen muss und einige Leute ziehen schon nach dem ersten Loss ein Gesicht, dass man am liebsten Taschentücher spendieren will, das geht einfach nicht. Magic ist und bleibt ein Glücksspiel. Auch der größte Pro kann einfach X Runden in Folge mies ziehen oder einfach das Pech haben, dass der Gegner besser zieht.
Daher finde ich dieses "2x verloren ich droppe, bäää und sitze alleine in der Ecke und schmolle!!!" total albern. Und wenn man um den letzten Platz spielt: Man ist doch gekommen um zu spielen?!


#864790 Wie sehr ähnelt das Deck, welches man spielt, der eigenen Persönlichkeit?

Geschrieben von maSu84 am 21. August 2012 - 15:40

Komischer Thread, denn viele Spieler stürzen sich ja ohnehin auf die aktuell als stark gehypten Decks. D.h. die sind alle raus. Am Decktyp kann man aber schon was erkennen: Wechselt man häufig die Decks und wenn ja, welche Decks bevorzugt man? Ich spiele zu 100% aus Spaß. Platzierungen sind mir egal, gewinnen ist mir egal, ich will dabei quatschen, was trinken und so weiter. Ich mag Decks, die nichts extrem unfaires machen, ggf. auch langsamer sind, damit ein Spiel zustande kommt und Decks die Interagieren können. Counter oder Discard sind für mich wichtige Interaktionselemente, die über Kreaturen und Removals hinausgehen und durchaus mehr taktische Tiefe bieten.

Damit lande ich dann idR bei UW oder BW Listen. Reine Aggrodecks oder Combodecks machen mir kurzzeitig als Abwechslung Spaß, aber nicht langfristig. Diese gewisse Beständigkeit und auch Fairness(bedeutet hier primär: den Gegner mit ins Spiel kommen lassen) ist mir wichtig. Gegner überfahren macht mir keinen Spaß. So geht es mir bei allen Spielen, bei denen andere Personen beteiligt sind. Verlieren oder scheitern ist egal, das Erlebnis mit anderen Menschen steht im Zentrum. Mag jetzt evt. philosophisch klingen oder so, aber ist so.


#863564 Der Kino-Thread

Geschrieben von maSu84 am 17. August 2012 - 05:44

Bei einem Ridley Scott-Film? Na, das kann ich aber jetzt so ganz und gar nicht glauben. Vielmehr habe ich den Eindruck, daß Du den Film einfach schlecht reden möchtest.

Schöne Behauptung, ich stelle mal eine andere Behauptung auf: Du hast den Film noch gar nicht gesehen. Wenn du der Meinung bist, dass der Film toll sein könnte: Schau ihn und poste danach. So ist das aber ziemlich inhaltlos.

Ach, jetzt doch? Aber dann müßtest Du doch voll auf Deine Kosten gekommen sein, obwohl Du ja hier noch das Gegenteil behauptet hast:

Falsch. Es gibt exakt 3 Szenen im Film, die eben dieses typische Action/Horror-B-Movie-Niveau haben. Der Rest ist recht frei von Action und Horror. Nur das Vorhandensein von 3 unsagbar peinlichen Szenen (wie gesagt: bei der OP wurde im Kino laut gelacht und ich habe mich geschämt für das Eintrittsgelt...!) gleicht nocht lange nicht alles aus. Die szenen sind kurz und 2 der 3 Szenen sind total unbedeutend und haben keinerlei andere Auswirkung als -X Statisten.

Action & eklig (=Gore) & laut => Popcorn-Kino für die Zielgruppe 16-21. Deswegen finde ich das auch toll, wenn der Film nicht so ist und kann es kaum noch erwarten, ihn mir anzuschauen. Gut daß Du das auch nochmal bestätigst, daß er sich wirklich lohnt.

Eine absurde Alterseinteilung.

1) Action ist Altersunabhängig
2) Eklig != Gore, da du den Film und scheinbar auch Trailer nicht gesehen hast: In dem Film kommt ein schwarzer Schleim vor aus dem etwas kommt... das hätte man richtig ausbauen können.
3) Laut bedeutet auch: Den Zuschauer und Druck setzen, Stress erzeugen. Schau mal die Trailer mit guter Lautstärke im dunkeln - etwa so wie im Kino. Ist das zaghaft? Ist das sanft? Nein. Das ist "direkt ins Gesicht".
4) Popcornkino ist Altersunabhängig

Ich sage es dir nochmal:

Der Film ist weder atmosphärisch dicht weil
...die Charaktere bis auf David kaum relevant sind und blass sind und bleiben
...die Charaktere sich dumm verhalten - wie kann man sich bitte unabsichtlich verlaufen, wenn das Mutterschiff eine Karte hat? Es war so klar, dass man sich da verlaufen muss, und man muss sich ja auch gleich mal trennen!
...sehr vieles sehr Klischeehaft und oberflächlich ist (charaktere, Handlung (Verlaufen, Verirren, Kämpfe, sinnloser Märtyrertod, ...)

Die Action in dem Film ist grottenschlecht weil:
Es gibt abgesehen vom Showdown nur eine "Kampfszene", bei der man wirklich glaubt im drittklassigen Frankenstein gelandet zu sein. Ansonsten auch hier Klischeehaft, wie ElAzar es auch ansprach: Da rollt etwas hinter die her, zur Seite rennen? Nö, is uncool. Sonstige Action? Irrelevant oder nicht existent.

Horror kommt einfach nicht vor.

Was ich aber noch nicht so richtig verstanden habe ist: Wenn Du ja Popcorn-Kino erwartet hast

Falsche Schlussfolgerung, die aus deinen völlig falschen, ja sogar wirren annahmen basiert.

in typischen Action-Filmen (so was wolltest Du ja eigentlich sehen) werden doch nun wirklich ausschließlich Klischees aneinandergereiht.

wenn ich dumme Klischees sehen will, dann gucke ich The Expendables. Dort ist das wenigstens stilvoller umgesetzt und unterhaltsam. Hier will ich sowas nicht sehen und deine Schlussfolgerungen sind immer noch total falsch.


Ich sage dir mal, was ich erwartet habe, damit du nicht so (völlig falsch) Raten musst - ich ging zwar davon aus, dies deutlich gesagt zu haben, aber was solls:

Prometheus sollte nach einer Einleitung, die die Charaktere vorstellt, damit beginnen, dem Zuschauer zu vermitteln, wie es ist, alleine auf einem toten Stein zu sein, während um einen herum das pure Böse ist, dass einen jederzeit packen und vernichten kann. Abgerundet wird das ganze dann mit etwas Action, welche für dezente Auflockerung sorgt. Dominieren sollte aber eben die Angst. Würmer die dem Menschen unter die Haut kriechen mögen evt. filmtechnisch ein alter Hut sein, aber ich hätte es zB gut gefunden, wenn sich Teile der Crew infizieren, dann eben den schwarzen Schleim auskotzen o.Ä. und so wieder andere infizieren, bis sie sterben und Würmer oder was weiß ich freisetzen. Ich wollte ins Kino gehen und mich ekeln und Angst haben/spüren. Ich wollte da Charaktere sehen, die glaubhaft panisch sind und um ihr Leben kämpfen. Ich wollte mit jedem Menschen der da um sein Leben kämpft/läuft mitfiebern, ich wollte auch traurig sein, wenn einer stirbt. All das schafft Prometheus nicht.

Selbst die Legende von Prometheus ganz am Anfang war ganz nett, aber nur eine sehr seichte Andeutung.

Auf einer Skala von 1 bis 10 wäre der Film für mich eher eine 3-4. Wie Leute da eine 7,5 vergeben können, ist mir unbegreiflich. Aber das ist mir schon häufiger aufgefallen: Sucht man schöne Filme und verlässt sich auf diese Internetseiten, dann bekommt man viel Mist angedreht und ärgert sich, weil einige Menschen offensichtlich bereits bei "bin nicht eingeschlafen" Traumwertungen vergeben.


#859581 Der Zockerthread oder das etwas andere Zocken!

Geschrieben von maSu84 am 30. Juli 2012 - 16:36

XBOX:

Dark Souls - endlich mal ein gescheites "Rollenspielspiel" mit guter Atmosphäre. Nach mass Effect 2 und 3 und Skyrim bin ich vor lauter Langeweile im Supermarkt über dieses Spiel gestolpert und auch wenn der Einstieg sehr frustrierend war: Es ist ein absolut fantastisches Spiel! Eine tolle und große Welt, kein "schnellreise und töte Ratte ABC" sondern eher ein: "geh da raus, ich sag dir grob, was zu tun ist, aber du wirst wohl lange suchen müssen!". Man entdeckt dabei viele interessante Dinge, die Musik ist auch dezent und passend und die Gegner, ja selbst kleinere Standardgegner erfordern schon etwas Geschick, mal schnell durchrennen ist da nicht drin. Die Geschichte wird gut erzählt aber es wird auch viel Raum für Spekulationen gelassen. Einfach nur toll das Spiel :)


Devil May Cry 4 / Bayonetta: Dauernd mal Highscores jagen gehen, macht einfach immer noch Spaß. Leider neigt man in beiden Spielen dazu immer die gleiche Combo stetig zu wiederholen, was dann doch etwas langweilig wird.


Lost Odyssey: Eines der schönsten runden basierten RPGs auf der XBOX. Der Anfang wirkt etwas lächerlich und schlecht gemacht, aber dann blüht das Spiel einfach auf und kann für mehrere hundert Stunden fesseln. Leider wird man am Ende dann doch nahezu unverwundbar, da leidet der Spielspaß drunter.


Sonstige Spiele waren mal nett und unterhaltsam, aber wirklich toll... ne... nicht wirklich. Dead Space, Assassins Creed und co war teilweise mal unterhaltsam, aber das alles nutzte sich zu schnell ab aufgrund von sich dauernd wiederholenden Elementen.




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