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maSu84

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#904492 Mono W equip

Geschrieben von Nekrataal der 2. am 11. Januar 2013 - 00:00

Nekrataal:

Die Liste gefällt mir verdammt gut, aber ich habe dazu ein paar Fragen:

Leonin Relic-Warder - äh wozu? Disenchant auf Beinen, aber Removalanfällig. Bringt der es in den jeweiligen MUs?


Ich habe echt keine Ahnung, da das natürlich alles nur Überlegungen auf dem Papier sind ^_^ Aber was dabei gedacht habe ich mir schon. Der Warder ist halt erst mal zwei in einem und man behält einen Body. Dem Stormspieler kann man so vllt ein Petal, Topf (temporär) oder einen Diamond nehmen, falls er einen früher legt (unwahrscheinlich, aber möglich). Beim Stormmatchup boarde ich halt alles was ev. helfen kann gegen das raus, was nichts hilft. U.U. muss man die Schwerter aber drin lassen, wg. SB Bob oder wenn der Gegner nur einen geringen Stormcount bekommt, um sich selbst zu retten. Im Goblins MU ist er halt der grössere Mann und removed eine Vial oder resettet diese mindestens, falls man dann doch wieder blocken muss (doofes haste). Im Stonebladematchup ist er wahrscheinlich nur mässig, da Removal, um ein Equipment wiederzubekommen sicherlich gut und nicht so schwierig für den Stoneblademann zu bewerkstelligen ist. Dafür trifft es dann halt kein anderes deiner Tiere und über Vial ist es immerhin ein netter Trick.

4x GY Hate - Rest in Piece hat ja noch in div. MUs durchaus einen Sinn, aber der Gy-hate ist nicht genug um damit gegen Dredge oder Reanimator einen Blumentopf zu gewinnen. D.h. ich würde Crypt weglassen bzw. allgemein GY-hate reduzieren und die MUs ignorieren oder eben etwas mehr auffahren.


Naja, es ist unmöglich ein universelles SB zu konstruieren, dafür gibt es zuviele Optionen wie z.B. ein tutor-Sb auf ET Basis oder einfach noch was von diesen Karten: Leylines of Sanctity, Peacekeeper, Chants, Aura of Silence, Extractions, Purify the Grave, SoLaS, Manriki Gusari, Retribution of the Meek blabla. Das SB hat definitiv Schwächen und es ist valide zu sagen, dass man GY komplett ignorieren möchte. RiP würde ich aber auch wg. Canadian und BUG Tempo momentan spielen .

Ich möchte mal ein paar Fragen los werden, die sich mir in diesem Thread gestellt haben:

1. Wieso Fetchländer wenn man nur Ebenen spielt?
Der Ausdünneffekt ist so klein (um die 1% besserer Draw), und sie machen immer Lifeloss (man verliert 4% der Startleben). Ausserdem sind sie anfällig gegen Stifle, geben bei Bloodmoon gegen Aven Mindcensor und geben kein weisses Mana, wen ein Bloodmoon liegt.

2. Das selbe gilt (wie schon von Dragno und anderen gesagt) für Flagstone of Troikar.


Aus meiner Sicht keinen. Die Risiken wären mir gegenüber den Vorteilen zu gross -> Daher Basics in meiner Liste oder Non-Basics die aktiv was machen.

1. Wenn man die Grün weissen Fetchländer spielt, wieso dann nicht wenigstens 1 Dryad Arbor? Klar ist es nur eine 1/1 aber man spielt ja viele Equipments.
Die Chance, dass man das 1of zieht ist relativ klein. Und wenn mans am Anfang zieht mit Aether Vial, ist es Manabeschleunigung.
Und ansonsten hat man so wie das Deck aussieht (eher wenige Spells für 1) immer mal wieder eine Lücke in der Manakurve in der man es legen kann.


Man macht doch nichts mit der Arbor; sie ist nur ein wastebares Land was farbloses Mana macht und tut sonst nichts ausser 1/1 zu sein. In Decks wie Maverick bei denen man Arbor spielt, beschleunigt sie in color mit dem Zenith oder dient als fetch target, um nicht das gute Tier zu opfern sondern die Arbor. Hier macht sie einfach keins von beidem. Wenn grün Splash dann Horizon Canopy, dass zieht zumindest eine Karte.

Einige Massenremoval treffen nur nonlands, ...


Welche? EE, Rachet Bomb, ...

2. Vielleicht ein Manland spielen, man kann (vor allem wenn man nur 2-3 Sera Avenger und keine Elspeth spielt) doch ein paar farblose Manaquellen im Deck vertragen. Man spielt einfarbig, hat die Aether Vial und viele Karten die Farbloses Mana vertragen können.
Also wahrscheinlich wäre Mutavault am besten. Es ist kein Artefakt, es kann mal von einem Random Lord profitieren. (Lord of Atlantis, Goblin King der vielleicht als 1 of im Deck ist).


Dann wären Mishras wohl am besten, weil sie sich gegenseitig pumpen können.

Und wenn man dann eh schon eingie nonbasics spielt, könnte man vielleicht auch einmal Eiganjo Castle versuchen. Klar ist Karakas VIEL besser, aber man kann beide nebeneinander liegen haben, das kann man bei 2 Karakas nicht, und es kann bei den 3 Thalias (vor allem wenn sie Equipt ist) schon mal helfen. Vor allem falls man Kataki, War's Wage im Sideboard spielen sollte.


Das Castle bringt leider nichts. Es ist nur interessant für Kreaturen mit Toughness 2 aufwärts (wg Legacy = 3 Schadenformat), wie den Geist, den man nicht spielen kann.


#904330 Mono W equip

Geschrieben von Nekrataal der 2. am 10. Januar 2013 - 15:38

Stellt ihr euch das so in etwa vor?


Schon ganz gut. Ich würde es etwas anders spielen. Die Kreaturen habe ich so angepasst, dass sich eine schöne Kurve ergibt. Canonist Main, finde ich mau. Mindcensor hinzugefügt. -1 Crusader weil klobig. +1 Thaalia weil zu gut. Das grün/schwarze Schwert würde ich nicht spielen, da Du offenes Mana in der gegnerischen Runde kaum einsetzen kannst. Ggf kannst Du solche Schwerter auch im SB spielen, wenn Du an der Protection interessiert bist.



Schnell mal ein paar Boardingpläne z.B. vs. Storm:
+1 Thalia
+3 Canonist
+2 Leonin Relic Warder
+3 Rest in Peace

-3 Oblivion Ring (macht nichts)
-2 Elspeth (zu langsam)
-4 Stop (macht fast nichts, nur in Ausnahmesituation und bei speziellen Boarding Strategien des Gegners)

vs. S&T
+1 Thalia
+1 Oblivion Ring
+2 RiP
+2 Wing Shards

-4 Stop
-2 Elspeth

vs. Goblins
+2 Path to Exile
+2 Wing Shards
+2 Leonin Relic Warder

-2 Elspeth
-2 Oblivion Ring
-2 Mindscensor

vs. Tempo
+3 RiP
+1 Thalia
+3 Canonist

-3 Oblivion Ring
-1 Elspeth
-3 Revoker

vs. Stonebalde (Control)
+1 Thalia
+2 Leonin Relic Warder
+2 RiP

-3 Revoker
-2 Oblivion Ring


@Tol: Für Deinen Build würde sich auch [card]Porcelain Legionnaire[/card] anbieten


#904295 Mono W equip

Geschrieben von Dfxtreme am 10. Januar 2013 - 14:05

Das hat er ja auch so gemeint mit der Vial. Dadurch kannst du das nötige Mana für deine Non-Creature Sprüche leicht frei halten.


#904269 Mono W equip

Geschrieben von Nekrataal der 2. am 10. Januar 2013 - 12:54

Also auch wenn ich mich als Pee-Dee Fanboy oute, muss ich ihm voll Recht geben.

1) Squadron Hawk: Ich halte das "Ist eine Wurst Argument" für sehr valide, einfach, weil die Setup Time für Hawk + Stoneforge + Equipment viel zu lange ist. Bis dahin müssen die Hawks vllt sogar jede Runde chumpen und man nutzt deren Potential halt nicht voll wie in der UW Variante, wo sie mit Jace einen Recall machen. Vs. Kontrolle finde ich die ggf. besser, weil man einen ähnlichen Effekt, wie Lingering Souls damit erzielt, nur wesentlich umständlicher, aber dafür müllt man sich ja nicht sein SB zu. Wenn man Vial spielt, würde ich 3/3 Flying Vigilance bevorzugen. Warum spielt D&T keine Hawks. Die haben doch im Grunde dasselbe Package aus 4 Stoneforge und 3 Equipments? Genau. Das Wurstargument. Schon merkwürdig oder ? ... die Formulierung, ich habe heute versucht einem Polen auf english zu erklären, warum "being a sausage" was Schlechtes ist, wenn man es auf Deutsch sagt :-)

2) Das Argument nicht wastelandanfällig zu sein ist Quatsch. Nicht jedes Deck spielt Wasteland und falls man sonst nur Basics spielt, die Kurve bei 3 aufhört und Vial als alternative Möglichkeit besitzt, um Kreaturen ins Spiel zu bringen: So What? Gerade monocolor Decks bietet doch die Chance Wasteland + Ports zu spielen, welche den Gegner für viele Züge hart aus dem Spielen nehmen kann, während man selber mit der Vial seine Boardposition verbessert. Siehe Merfolk- oder Goblinsdeck. Die spielen vielleicht noch Cavern oder Mutavault statt Ports.

3) Mangara of Korodor: Dann kann man D&T spielen, würde ich zustimmen.

4) Das SB: Den Tower spielen aber kein Karakas oder Wasteland? Sorry das verstehe ich nicht. Auch Wasteland kann Affinity hart colorscrewen.

5) Chrome Mox: In der Liste schlecht, da es "nur" Kartennachteil macht und als bestes in Stoneforge beschleunigt. Wer Chrome Mox sagt muss imho auch mindestens CotV sagen. Und dann kommt man in den Strudel an weiteren Fragen, an dessen Ende nur Angel Stompy stehen kann oder eine agressive Staxx Variante.

6) Jötun Grunt: Ist schlecht. Macht einfach so gut wie nichts. Das ist meine Erfahrung aus D&T.
a) Man kann den GY aus eigene Kraft kaum hinreichend befeuern, ist also vom Gegner abhängig -> megaschlecht und schon mal ganz klar SB Material
b) Der Grunt bringt gegen kein Matchup entscheidende Vorteile. Selbst vs. Canadian ist meine Erfahrung, dass man ihn max. 2 Runden halten kann (6 Karten) und er nur dazu dient Threshold zu verzögern und Tarmogoyfs für 1-2 Runden klein zu machen. Aggressiv bringt er idR garnichts, da man vs. Tempo erstmal hinten liegt und verteidigen muss, d.h. der Kollege zu Hause bleibt um vs. verkleinerte Goyfs oder Mongoose abzusichern, um nicht in Burn Range zu kommen. Hier finde ich RiP definitiv eine starke Wahl.

7) Revoker sollte man definitiv mainboard spielen und über der Nadel, weil er einfach Druck macht. Nadel ist zwar ein schönes Taschenmesser, aber in den meisten Fällen anderen Alternativen unterlegen.

8) Canonist main ist eine Metafrage. Ich würde ihn nicht main spielen, ist aber vertretbar. Letztendlich sollte er mindesten 3-4x ins Maindeck gebracht werden können, damit auch ausreichend Chance besteht ihn zu ziehen. Ich sehe den auch definitiv über der Trap. T2 gespielt bringt der nämlich sofort Disruption und Druck anstatt, dass der Stormspieler einfach einen seiner 8 Discardspells raushaut und die Trap von der Hand zieht. Die Trap sieht nur auf dem Papier besser aus. Wenn keine Möglichkeit besteht diese zu verstecken oder spontan zu ziehen, ist das ein grosses Glücksspiel. Noch was zum Boarden vs. Storm. Hier würde ich so gut wie alles Boarden was Sinn macht, z.B. auch RiP (wg. Past in Flames, IGG).

9) Vs. S&T Decks ist O-Ring sicherlich die Allzweckwaffe. Emrakul, Griselbrand und Omniscience werden gleichermassen abgestellt (seltener auch Dream Halls). Daher ist es gut diese auf 4x Maindeck aufstocken zu können. Von den anderen Optionen ist Peacekeeper die Beste, weil es sowohl Sneak Attack als auch S&T negiert und der S&T Spieler idR nur wenige Antworten darauf besitzt. Typischerweise 2-3 Bounce oder rotes Massremoval.

10) Armageddon. Von dieser Idee halte ich auch nichts. Wenn dann muss sie auch konsequent umgesetzt werden. Frühere WW (also 1999) wollten Tempo generieren und das durch Armageddon halten. Heutige WW generieren kein Tempo mehr, weil andere Decks das einfach besser machen. Wenn man auf den Armageddon Ansatz setzt, muss man imho über Crucible, Wasteland, Stompy Manabase und Prison Effekte nachdenken und landet zwangsläufig bei einer AngelStompy oder AggroStaxx Variante.


#904057 Mono W equip

Geschrieben von Pee-Dee-2 am 09. Januar 2013 - 19:50

Zuerst einmal zur Klarstellung: Ich habe bei meinem Post nicht vorher auf den Startpost großartig geschaut (Schande über mein Haupt), deswegen habe ich auch nichts zu einem Meta sagen können, aber:

black_pearl sagt nichts zu einem Meta, sondern weist nur ein paar Matchups aus. Worum geht es also jetzt in einem "Turnierformat und Thread"? Darum, dass man das Deck gegen ein Küchtischmeta der Freunde gut stellt oder dass man es auf Turnierebene spielen kann? Ein Meta bestehend aus Affinity, Goblins, Storm, SnT, Belcher, Maverick und Junk gibt es nicht. Ansonsten sollte man wirklich einfach BUG oder Canadian spielen und geht X-0 aus dem Turnier raus ;) Zudem wurde hier nichtmal Affinity im Startpost, sondern "mono Artefakt" geschildert, was auch MUD sein könnte.

Was will ich damit sagen? Schaue ich mir die Decks an und nehme diese als Meta an, so würde ich immernoch keine Katakis spielen. Warum nicht einfach Karten, die gegen Aggrodecks wie Goblins, Affinity und Maverick gut sind? Also ist "Weil er mono Artefakte nennt muss man Kataki und Tower ins SB packen" definitiv die falsche Antwort!

Genau darum bin ich auch dafür, den nur mal zu testen(!!!) - ich habe da selber Bedenken, aber 1st Turn SfM ist immer eine harte Ansage. Ansonsten: First Turn Thalia ist doch nicht schlecht?! Man kann Vial und Mutti zusammen ausspielen?! Usw usf. also ganz so vernichtend würde ich da nicht urteilen.

Diese Argumentation ist leider nicht gut. Warum Spielt man kein crusade? Es ist offensichtlich, dass Crusade hier schlecht ist. Ebenso muss man manchmal vertrauen haben, dass erfahrene Spieler, die viele erfolgreiche Turniere gespielt haben wissen, wann eine Karte gut un wann nicht so gut ist und Chrome Mox ist zwar hier spielbar, aber einfach nicht gut!

@Dragno: Zum Goblinmatchup und deinen Beispielen. Der Hawk ist gegen Goblins sehr schlecht. Er macht nichts außer chumpen und erkauft dabei nichtmal Zeit. Was willst Du machen? Turn 2 einen Hawk legen und Dir 1-2 Kopien holen (bei mehr discardest Du)? Dann hast du mir einen timewalk gegeben und ich raste einfach aus. Affinity beachtet den Hawk auch nicht und Maverick ebensowenig. Der Hawk ist nur gut mit Equipment, aber glaube mir: Ein guter Goblinspieler macht das Removal weg, bevor es connected oder lässt es einfach nicht connecten und schießt deine Kreaturen übern Haufen.
Also hier ist ganz klar: Sehe ich einen Hawk beim Gegner freue ich mich, denn dann werde ich vermutlich gewinnen. Der Avenger macht mir dagegen das Leben sehr schwer.
Den Hawk würde ich nur spielen, wenn ich z.B. Brainstorms spielen würde. Ansonsten ist der echt ne Wurst und macht nichts. 1/1 für 2 Mana...juhu ;)

Needle sind gegen Goblins auch nicht so gut: Worauf willst due die legen? Sharpshooter? Krenko? SGC? zu viele Ziele und jedes andere der drei haut Dich um. Needle ist in diesem MU erst ab der dritten gut. Was willst Du sein? Aggro oder Kontrolle in dem MU?

Merrow Shards: Gute Karte und kann mal einen turn erkaufen. Wenn du die gegen mich spielst (Goblins), dann habe ich das nach dem ersten mal gecheckt und töte Dich anders. Bei Krenko ist es sogar egal. Ein paar Token zu töten ist egal. Krenko ist im Goblindeck ohnehin nur win more! Matrone ist ein tutor und Lackey ist nur die Vorhut. Es wird einfach anders getötet und ein Merrow Shards hält den Goblinspieler kaum auf, glaub mir ;)

Zu den Wastelandtargets: Wieso habt ihr in einem Monodeck so viel Angst vor Wasteland, die nichtmal jeder Gegner und in dem oben genanntem Meta fast niemand spielt? Man spielt kein Karakas wegen Wasteland?
Das ist so wie:
"Ich spiele 60 Länder im Deck, weil alles andere eh gecountert wird!"
Das ist im MTG kein Argument. Ich kann Thalia beschützen, random Emrakul bouncen oder irgendwas und das Land macht nichtmal Nachteil, kommt nichtmal getappt ins Spiel oder irgendwas. Wenn Thalia nicht schon firststrike hätte würde ich fast sogar Eiganjo Castle spielen...weil es geht!

@maSu: Der Grunt ist schlecht. Im Earlygame eine tote Karte und im Lategam zu schwach! Die aufgezählten Vorteile sind keine bzw. sehr pessimistisch, denn eine Karte, die nur gut ist wenn sie zerstörte Equipments und Hawk zurück bringt, ist einfach nicht gut. Und den gegen KotR zu spielen ist ok, aber der macht zu wenig. Wann spielt man den? Wenn der Knight noch klein ist? Dann ist der Grunt schnell tot. Wenn der Kot groß ist? Dann ist der Grunt zu lahm. Du sagst, Disenchant ist gegen Maverick zu schlecht aber nimmst situativere Karten wie Grunt? Passt leider nicht. Auch hier: Die Intention und argumentation kann ich voll und ganz nachvollziehen und ist ok, aber das macht den Grunt nicht wirklich gut. Man redet sich den eher schön!

Also back to the topic:

Gegen Affinity und MUD helfen manchmal einfach Artefaktremoval und creatureremoval!
Gegen Goblins hilft creatureremoval (wenn Du defensiv spielen willst) oder große konstante beater wie der Avenger (Grunt ist sau schlecht, gibt dem Goblinspieler die Chumper zurück)
Gegen Storm helfen Chalice, Thalia oder einfach Leyline of Sancicity
Gegen Belcher das Gleiche
Gegen Maverick hilft Removal und Aggropresents
Gegen Junk hilt Removal
Gegen SnT hilft Oblivion Ring

Die Fragen:

1) Also die erste Frage ist: "Wie ist meine Strategie gegen die Decks?"
2) Die zweite Frage ist "Bei Strategie XY, welche Karten des main sind schlecht?"
3) Wenn ich nun Z slots habe, welche Karten kann ich ins SB packen, die das MU verbessern?
4) Ich habe nur 30 Karten fürs SB. Welche überschneiden sich bei den Boardingplänen?

Beispiel: Ein Path to Exile ist gegen Goblins, Affinity und gegen Maverick gut. Eine Chalice und Thalia sind gegen Storm und Belcher gut etc.

Achja zuletzt, weil ich es hier gelsen habe bzw es so rüberkam: Nur weil man 4 Mystics spielt, muss man nicht auch 4 Equipments haben!!!

Also ich will hier niemanden angehen, gar nicht mein Ziel. Ich will nur nachdenklich machen und habt ein wenig vertrauen. das Rad muss nicht neu erfunden werden. Wird ja auch Gründe haben, warum jemand wie ich das eine oder andere sagt. Ich kann jeden Satz hier nachvollziehen und die Überlegungen sind allesamt ok. Aber halten längeren Prüfungen manchmal einfach nicht stand!


#877771 LED-Dredge

Geschrieben von Sedris am 05. Oktober 2012 - 21:51

LED-Dredge



INDEX

1. Ausgraben

2. Die Bibliothek anzünden

3. "Oh it's Dredge - GG G2 SIDE"

4. Decklisten, Cardchoices, etc.

4.1. Wie die Zahnräder ineinandergreifen

4.2. Die Sache mit den Dread Return Targets


5. Alternative Choices

6. Der Hass

7. Matchups & Boardingpläne

8. Epilog



Ausgraben

Dredge ist ein friedhofbasierendes Aggro-Combo-Deck, welches aus dem alten Extended stammt. Man versucht eine oder mehrere Karten mit Dredge X in den Friedhof zu befördern um danach alle regulären Draws (soweit es Sinn macht) zu skippen und um sein eigenes Deck in den Friedhof zu schaufeln.
Dabei fallen Karten wie Ichorid, Narcomoeba, Bridge from Below und Cabal Therapy in unsere "virtuelle Hand", sodass "Dredge 6" oft mit "Draw 2-3 cards" gleichzusetzen ist. Das Deck kurbelt die Dredgemechanik mit Karten wie Careful Study an und missbraucht sie, damit man rasend schnell genug Zeug in den Graveyard bekommt, aus dem dann Zombiehorden, Schrecken und Disruption herausspringen

Man unterscheidet zwischen Versionen mit Lion's Eye Diamond, ohne besagter Karte (was eigentlich zu schlecht ist um es hier zu erwähnen) und Manaless Dredge ohne Ländern. Hier wird nur die LED-Verison des Decks vorgestellt und besprochen.


Die Bibliothek anzünden

Dredge (zu dt.: Ausgraben) ist ein replacement Effekt, der wie folgt durchgeführt wird:

Dredge 5 (If you would draw a card, instead you may put exactly five cards from the top of your library into your graveyard. If you do, return this card from your graveyard to your hand. Otherwise, draw a card.)


Was bedeutet das für uns?

Man spielt eine gewisse Anzahl an Karten, die sich Discard-Outlets schimpfen, welche es einem ermöglichen die Dredgekarten in den Friedhof abzuwerfen.

Der ganze Rest setzt sich aus Ländern, Karten die wir in unserem Friedhof haben wollen und offensichtlich Karten mit Dredge zusammen.

Das Ganze funktioniert recht simpel und wie folgt:

1.) Man resolvt in dem ersten Zug ein Discard-Outlet und wirft einen Dredger ab.

2.) Ab diesem Zeitpunkt Dredget man immer, falls man eine Karte ziehen würde.
3.) Dadurch werden Karten wie Ichorid und Bridge from Below in den Grave gschaufelt.
4.) Man opfert seine Kreaturen in Cabal Therapy, nimmt dem Gegner dadurch seine (relevantesten) Handkarten, holt in jeder upkeep Ichorid und jedes Mal wenn eine Kreatur dabei in unseren Grave geht erhält man über Bridge from Below Zombies.
5.) Der Gegner wird zerschreddert.

Der ganze Spaß spielt sich meistens in den ersten 3-4 Zügen (im Optimalfall) ab und überfährt die meisten Decks ohne Kompromisse und ohne Gegenwehr, da diese meistens zu langsam/zu schlecht/nicht vorhanden ist oder eben über Cabal Therapy abgestellt wird.

Das erste Spiel eines Matches gewinnt man also in der Regel fast immer und das macht dieses Deck so gut.

"Oh it's Dredge – GG, G2 SIDE"


Natürlich gibt es auch noch die Postboard Spiele wo wir dem Hass begegnen. Hier gibt es eine endlos lange Liste verschiedenster Hatekarten gegen den Friedhof, aber davon werden nicht alle gespielt und nur eine Hand voll ist populär genug, sodass wir ihr Relevanz anerkennen sollten. Gegen diese kleine Auswahl an Hasskarten muss man sich wappnen, da der Hass uns in der Spielweise stark beeinträchtigen kann, jedoch sind die meisten Leute zu schlecht um ihre Hasskarten zu spielen oder stecken generell zu wenige davon in ihr Sideboard um nach dem Boarden ein konstant-ausgeglichen bis leicht positives Matchup gegen uns zu haben (das machen eigentlich alle Spieler). Viele Decklisten ignorieren Dredge sogar vollkommen und je nach Meta kann man mit dem Deck einfach alles vernichten bis ausgeglichen gehen. Letzteres passiert aber so gut wie nie, außer wenn die Leute euch wirklich nicht mögen und über ein Drittel bis zur Hälfte ihres Sideboards gegen euch ausrichten oder absolute Underdog-Hasskarten spielen, denen man wiederum nicht allzu viel Relevanz zusprechen sollte.

Ein Faktum,das viele Leute bei der Deckwahl in Betracht ziehen und sich deswegen gegen Dredge entscheiden, ist, dass man das Deck kaputthaten kann, wenn man genug Hasskarten spielt und sie gut spielt. Nur – kann man das mit jedem Deck anstellen, was die meisten Spieler anscheinend übersehen.

Ja, Maverick kann man auch mit 4 Terminus weghassen und auch Kontrolle und Combo können kaputtgehatet werden, wenn es jemanden gibt, der unbedingt gegen ein bestimmtes Deck gewinnen möchte, dann kann er das auch besiegen, indem er sein Sideboard so stark verkrüppelt, dass er gegen es gewinnt (und dadurch auch weniger Chancen gegen andere Decks hat, gegen die er sonst sein Sideboard ausrichten könnte). Wenn Hassist XY gegen Kontrolle gewinnen will, spielt er halt 3 Choke und 2 Gaddock Teeg und Thrun, the Last Troll in seinem Board, wenn er gegen Dredge gewinnen will, dann eben 2 Tormod's Crypt, 2 Faerie Macabre 1 Bojuka Bog und 1 Scavenging Ooze.

Alles ist möglich und solchen Hassisten wird man wohl oder übel ab und zu über den Weg laufen und auch die ein oder andere Niederlage einstecken müssen, wenn man gegen solche Leute gepaired wird. Die Tatsache, dass es sich ungut anfühlt gegen Leute zu verlieren, weil sie ihren gesamten Hate gezogen haben kann manchmal deprimieren, jedoch sollte sie das nicht, denn eigentlich passiert das mit jedem Deck ab und zu, manchmal hat der Gegner eben eine Milliarde mehr Glück als Verstand. Wichtig ist aber: Wenn ihr auf lange Zeit gesehen, nicht damit leben könnt, dass ihr ab und zu verliert, weil der Gegner sich 3 Surgical Extraction auf die Starthand geluckt hat und ihr keine Cabal Therapy zur Hand habt, dann ist das Deck vielleicht nichts für euch, aber dann ist Magic wrsl sowieso nichts für euch.

Wenn man mal wirklich einen schlechten Tag erwischt, und von Leuten mit Hate überschüttet wird, dann sollte man das Deck vlt. auch mal eine Zeit lang nicht mehr zocken, und sie dann wieder damit überfallen, wenn sie den Hass aus ihren Sideboards auf das Minimum zurückgecuttet haben. Ich führe mir dann immer folgenden Satz von einem Freund vor Augen:

"Wenn ein Deck im Format sagt, dass man mindestens ein Drittel seiner Sideboard-Slots dafür verschwenden und sich damit auskennen muss um dagegen gewinnen zu KÖNNEN, dann kann das Deck nur extrem gut sein."



Und genau so ist es auch.



Decklisten, Cardchoices, etc.

Jetzt habe ich viel über den Plan den das Deck fährt gequasselt aber kaum konkrete Beispiele gebracht und die Auswahl der Karten erklärt. Damit ihr euch mal ein Bild machen könnt:





Wie die Zahnräder ineinandergreifen

Golgari Grave-Troll, Stinkweed Imp, Golgari Thug:

Diese Karten spielt man wegen ihres hohen Dredge-Wertes. Man will sie so schnell wie möglich im Grave haben damit die Engine anläuft. Stinkweed Imp & Golgari Thug bieten außerdem noch Futter für Ichorid, der Thug wird sogar ab und zu gecastet, manchmal sogar der Imp. Falls man Dread Return spielt (wovon ich abrate), reanimiert man den Troll sogar das eine oder andere Mal.


Careful Study, Faithless Looting:

Die Karten machen alles was das Deck will: Karten ziehen (und stattdessen Dredgen) und Karten abwerfen – das alles für nur ein Mana. Faithless Lootings Flashbackkosten kann man schon im ersten Zug mit Lion's Eye Diamond bezahlen, manchmal hat man auch einfach 3 Länder dafür.


City of Brass, Gemstone Mine, Tarnished Citadel, Undiscovered Paradise:

Sogenannte Rainbow-Länder. Alle von ihnen können potentiell jede der 5 Farben produzieren (von denen wir 4 brauchen, mit Ray of Revelation im Sideboard sogar manchmal alle 5), dafür haben sie einen Drawback. Die Nachteile von City und Mine sind noch so gering, dass sie beide jeweils im Playset im Maindeck integriert sind. Mehr als diese 2x4 Länder braucht man im ersten Spiel auch eigentlich gar nicht. Tarnished Citadel und Undiscovered Paradise spielt man im Sideboard, wenn man gegen bestimmte Decks mehr Länder haben will bzw. in der Lage sein möchte bestimmte Karten konstanter zu casten. (Nature's Claim z.B.)


Putrid Imp

Das Vieh ist in erster Linie ein permanentes Discard-Outlet und manchmal auch ein Body, den man in die Therapy saccen will. Gleichzeitig Ichorid-Futter und dadurch, dass er permanent discarden kann, kann man mit ihm auch relativ einfach so Kram wie Relic of Progenitus, Tormod's Crypt oder Bojuka Bog umspielen.


Lion's Eye Diamond

Das Deck hat den Namen LED-Dredge, LED steht für besagten Lion's Eye Diamond. Er ermöglicht superkrasse moves, durch die das Deck sogar schon im ersten Zug richtig degneriert ausrasten kann. Im schlechtesten Fall bezahlt er das Mana für Spell Pierce/Daze, fängt einen Counter oder discardet die gesamte Hand für 0 Mana. Im besten Fall macht man im ersten Zug: Land, LED, Breakthrough und behält Priorität. Dann opfert man den Diamanten in Reaktion zu dem Durchbruch für 3 rote Mana und wirft dabei seine Hand ab (inklusive mindestens 1 Dredger). Breakthrough resolvt und man würde 4 Karten ziehen, die man, soweit es geht stattdessen Dredged. So nimmt man z.B. den Troll den man discarded hat für 6x Schaufeln auf die Hand, anstatt Karte Nr. 1 zu ziehen, dabei fallen wieder Dredgekarten in den Friedhof, die man wieder Dredgen kann…bis alle 4 Karten gezogen sind. Nachdem man total ausgetickt ist, zahlt man die 3 übriggebliebenen roten Mana, falls sich dann ein Faithless Looting im Friedhof befindet…um nochmal auszuticken.

Gegen Decks die Tormod's Crypt und Grafdigger's Cage boarden, will man sie oft lieber rausboarden, da man eher ungern durch einen All-In Move seine ganze Hand und seinen ganzen Friedhof verlieren will.


Breakthrough


Siehe LED. Die Karte gibt dem Deck eine brokene Geschwindigkeit und wird meistens mit x=0 bezahlt. Beim Sideboarden oft auch eine Karte die früh fliegt, da ihre All-In Moves denen des LEDs ähneln.


Cephalid Coliseum

Diese Karte habe ich nicht mit den anderen Ländern aufgezählt, da sie eigentlich vielmehr ein uncounterbarer Drawspell ist, mit dem man ebenfalls oft 1/3 seines Decks anzündet. Natürlich produziert es auch blaues Mana für Careful Study, Breakthrough und sogar Narcomoeben Hardcast….den man ab und zu mal bringen müssen wird wird.



Narcomoeba, Ichorid, Ashen Ghoul, Nether Shadow

Alles Kreaturen, die man vom Deck in den Friedhof befördern will, um sie von dort wieder auf das Spielfeld zu bringen. Alle von ihnen will man eigentlich nicht auf der Starthand haben, alle von ihnen will man hineindredgen. Beachtet, dass Ichorid immer wieder end of Turn gesacct wird und so als einzige dieser Kreaturen ohne Hilfe von Saccoutlets oder gegnerischen Missplays/Blocks/Removal Zombie Token über die Bridge generiert. Ichorid und Narcomoeba sind essentiell für das Deck und man will sie beide im Playset im Maindeck haben. Ashen Ghoul und Nether Shadow sind Sideboard-Strategien, die den Plan verfolgen, die Kreaturenvielfalt des Decks zu erhöhen, sodass man nicht von lächerlichen Karten wie Surgial Extraction oder Extirpate seiner gesamten Armada beraubt wird.


Bridge from Below

Eine ziemlich weird designte Karte, die man eigentlich NUR im Friedhof haben will. Selbst Narcomoeben und Ichorid können zur not gehardcastet werden, doch das Teil will man eigentlich nur hineindredgen. In multipler ausführung erlaubt sie es uns in den ersten 2-3 Turns ca 8-10 Zombie Token oder mehr zu erzeugen. Man muss mit der Karte aber auch vorsichtig umgehen, sonst wird man bestraft, denn solange man verhindern kann, dass der Gegner irgendwie draufkommt eine Kreatur von seiner Seite irgendwie zu einem Suizidakt zu bringen, sollte man das machen, ausser es ist egal und er verreckt nächsten Zug sowieso. Die meisten Gegner sind übrigens zu blöd um die Karte richtig zu lesen, ich habe schon so oft erlebt wie mein Gegner Arcbound Ravager oder Mogg Fanatic gecastet hat, und ich 2-3 Turns später noch immer meine Bridges im Graveyard hatte. Natürlich darf man von sowas nicht ausgehen….


Cabal Therapy

Wenn ich es so sagen darf: Die beste Karte im Deck. Auf der Starthand zieht sie einen Hass oder einen Counter vom Gegner, oder discardet uns selber den/die Dredger. Narcomoeben, Ichorid und Putrid Imp wollen hineingeopfert werden, sodass die Bridge uns Zombies schenkt. Die Therapy ist auch die am schwierigsten zu spielende Karte im Deck, denn oft ist es wichtig "blind" zu treffen um ein Spiel zu gewinnen, meistens jedoch nicht von Nöten, da man zumindest preboard haushoch vorne ist. Die Karten, die ich damit wohl am öftesten blind genannt (und sehr oft auch getroffen habe), sind Brainstorm und Force of Will, welche man gegen Unbekannt eigentlich immer bennenen kann.



Die Sache mit den Dread Return Targets


Dread Return ist auch eine oft gesehene Cardchoice in dem Deck, jedoch eine ziemlich überflüssige, von der ich euch warnen möchte. In locker 95% der Spiele ist es egal, ob man seinen Gegner mit Cabal Therapy sein Leben discarden lässt und mit Zombies überrent, oder ob man dasselbe macht UND noch den Megaoverkill mit einem reanimierten Griselbrand oder einem Flayer oft he Hatebound draufsetzt, den eigentlich keine Sau braucht, da er nur Slots verschwendet. Natürlich gibt es auch Situationen, in denen man mit Flayer gewinnt und ohne Dread Return nicht (z.B. gegen Enchantress, wenn man eine langsame Hand hält und er uns mit Elephant Grass auslockt), aber diese Situationen sind so selten und die Decks die sie provozieren so irrelevant, dass ich meist lieber das eine Spiel verliere, als dafür Cabal Therapy oder Breakthrough (!) im Maindeck zu dezimieren und weniger als 4 davon zu spielen, dass grenzt nämlich an vollkommener Selbstverstümmelung.


Eigentlich sollte ich euch so etwas vorenthalten, aber wir leben nicht in einem Polizeistaat und für die Googlefaulen Leute:






So ähnlich kann das aussehen, aber so muss es nicht sein, wenn man ein konstantes Deck haben will. Wenn ihr unbedingt sowas spielen wollt, dann bitte mit Grund, denn in einem Meta, welches nicht Enchantress- oder Landsverseucht ist, sehe ich kaum einen Grund das wunderschön konstante Playset-Maindeck so zu verstümmeln. Ich persönlich bevorzuge die erstere Liste einfach, weil sie gegen alles andere, relevante wahrscheinlich hundertmal besser ist, als letztere.


Alternative Choices:

Darkblast


Man KANN die Karte im Maindeck statt einem Thug spielen, oder im SB, wenn die Leute wieder anfangen Peacekeeper oder Yixlid Jailer zu zocken. Momentan halte ich das allerdings für relativ unnötig, da das eben nur Randerscheinungen sind und es sogar einen ziemlich großen Unterschied machen kann, ob man 3 oder 4 Karten runterschaufelt. Wenn man den Blast im Upkeep auf eine Kreatur spielt, ihn dann wieder im Drawstep hinaufdredget, kann man sogar Kreaturen mit einer 2 hinten ausschalten. Man sollte sich damit übrigens nicht seine eigenen Brücken töten, darauf würde ich achten.


Firestorm

Damit kann man Hasskreaturen, wie eben Peacekeeper, Yixlid Jailer oder Scavenging Ooze verbrennen, zusätzlich ist die Karte ein Discard-Outlet. Da das Abwerfen Kosten sind, kann der Gegner das Discarden mit dieser Karte nicht einmal mit einem Counter verhindern. Allerdings bin ich mir nicht sicher, was man im Sideboard dafür wirklich cutten möchte. Wenn die Leute bei euch tatsächlich extrem viel Maverick spielen ist die Karte eine Überlegung wert, meistens aber nicht.


Ray of Revelation

Früher war er in allen Dredge Sideboards, heute ist er so gut wie nicht mehr zu sehen. Er wertet das Enchantress-Mu auf, und man sollte ihn gegen Sneak and Show/Omniscience wahrscheinlich auch boarden, da er Leute dafür bestraft Sneak Attack ohne Mana offen zu legen, bzw. weiße Leyines und eben Omniscience (in Reaktion auf das kostenlose Wirken eines Buring Wishs) abstellt. Jedoch sind diese Konstellationen - wie ihr euch vorstellen könnt – nicht allzu relevant. Daher findet die Karte auch meistens keinen Platz mehr im Board.



Der Hass

Es gibt, wie ich bereits schon erwähnt habe, unzählig viele dieser Karten. Wir beschränken uns hier auf ein Minimum, nämlich die relevantesten derer. Hier habe ich übrigens eine Liste dieser:

Colorless:

Tormod's Crypt

Relic of Progenitus

Grafdigger's Cage

Nihil Spellbomb

Bojuka Bog


White:

Rest in Peace

Purify the Grave

Jotun Grunt


Black:

Ravenous Trap

Surgical Extraction

Extirpate

Yixlid Jailer

Leyline of the Void

Coffin Purge

Faerie Macabre


Green:

Scavenging Ooze

Ground Seal


Multicolor:

Deathrite Shaman

Wheel of Sun and Moon


Die hervorgehobenen sind die relevanten bzw. meist gespieltesten. Anzumerken ist, dass alle anderen Karten der Liste eher Randerscheinungen sind bzw. veraltet oder noch zu neu. Das ist allerdings kein Grund sie nicht im Auge zu behalten und mal darauf zu therapieren, wenn so eine die letzte mögliche Karte ist, die einem das Spiel noch vermasseln kann.

Allgemein gibt es 3 unterschiedliche Arten von Hate:



1.) Mass-Grave-Removal

Exiled den gesamten Graveyard, wirkt richtig gespielt wie 2-3 Timewalkes für den Gegner. Bestes Beispiel hierfür: Tormod's Crypt. Selbst wenn der Gegner uns 2x in einem Spiel den Graveyard holocausted, können wir uns meistens wieder breappeln und von vorne anfangen. Die meisten Leute spielen ihren Hate aber so schlecht, dass 2 Crypts zusammen nur so wie eine gut gespielte wirken. Der Zeitpunkt der Aktivierung ist irrsinnig wichtig. Ihr müsst aufpassen, dass ihr gegen diese Art von Mistkarten nicht eure ganze Hand in den Grave dumped (LED, Breatkthrough) um nach einer möglichen Holocaustung wieder zurück ins Spiel zu finden. Generell keine All-In Moves machen, wenn der jeweilige Decktyp gegen den ihr Spielt dafür bekannt ist, dass er viel Hate von Sorte 1 spielt, und mit dem Gas (Drawspells/Outlets) sparsam umgehen. Man muss nicht immer vollkommen ausrasten, meistens reicht es 2x zu dredgen und der Gegner geht schon hopps wenn er seinen Hass nicht zündet.


2.) Permanenthate

Grafdigger's Cage, Yixilid Jailer, Leyline of the Void, Scavenging Ooze zum Beispiel. Sie alle haben Eines gemeinsam: Solange sie liegen befindet sich unsere Seite meist im Stillstand. Sie müssen entweder per Therapy entsorgt oder über ein Removal erledigt werden (Nature's Claim z.B.), damit wir wieder weiterspielen können. Fast immer reicht es auch, einfach den Gegner schneller umzufahren, als er den Hate legen kann. Hier ist es wichtig zu wissen, ob euer Gegner so etwas spielt, und wie ihr dagegen boarden müsst.


3.) Punktueller Hate

Surgical Extraction, Faerie Macabre, Purify the Grave z.B. Anfangs können sie einem die Dredger wegnehmen, später im Spiel rauben sie einem in Multipler Ausführung vlt. sogar die Engine (nämlich z.B. Ichorid + Bridge). Der Punkt hierbei ist aber, dass eine einzelne solcher Hasskarten meistens so gut wie keinen Impact hat. Selbst 2 davon gewinnen manchmal nicht. Wie gut der Gegner mit seinen Hasskarten umgehen kann, ist hier noch ausschlaggebender. Alle von ihnen kann man eigentlich mit Cabal Therapy recht gut abstellen. Diversifiziert man seine Threats mit einem SB Plan (+Ashen Ghoul/Nether Shadow) ist es schwer von mehreren Extractioneffekten oder ähnlichem aufgehalten zu werden.



Matchups & Boardingpläne

Das Deck hat eigentlich Game 1 keine Matchups, zumindest fast immer. Man gewinnt Game 1 und boardet dann gegen den gegnerischen Boardingplan, so verdreht ist das. Natürlich wird dieses Bild der Perfektion durch verdammten Schwachsinn wie Scavenging Ooze und ähnliches, was die Leute schon vor dem Boarden haben können manchmal verzerrt. Trotzdem werde ich hier die relevantesten Decks gegen die man so gepaired wird aufzählen und überall einen boardingplan inkludieren. Wenn jemand mehr über ein Matchup erfahren möchte, oder meint, dass es so unglaublich wichtig ist, dann kann er das hier in dem Thread posten bzw. mir eine PM schreiben und ich füge es hier hinzu. Sollte jemand meinen, dass die unten aufgeführten "Boardingrichtlinien" oder ein spezielles Matchup vollkommene Grütze ist, kann er es mir natürlich auch mitteilen und ich werde mir etwas einfallen lassen.


UWx Stoneblade

Positiv


G1 gewinnt man mit ziemlicher Sicherheit, wenn er nicht Nuttendraw like Turn 1 Spell Pierce/Thoughtseize, Turn 2 Stoneforge Mystik into Batterskull und doppelforce Backup hat. Also nie. Hier sei auch angemerkt, dass wohl jedes Deck gegen so einen Nuttendraw verlieren würde.

In den Postboard Games bekommt man es meistens mit Surgical Extraction zu tun, welche übrigens der derzeit meistgespielteste Hass ist. Im Idealfall hat man hier Cabal Therapy um ihm seine Extraction(s) wegzunehmen oder 2 verschiedene Dredger, sodass man nicht alle Dredger verliert. Wenn der Gegner viel Hass und wenig Clock hat, dann wird er auch mal gerne von Moeben und Thug Beatdown erledigt, was witziger Weise öfter vorkommt, als man sich vorstellen mag. Generell hat der Gegner aber nichts wovor man sich fürchten müsste außer vlt. random Grafdigger's Cage und Batterskull, welche richtig bedient eine Brücken-Vernichtungsmaschine ist und mit 4/4 Lifelink Vigilance auch sonst eher ungern gesehen wird. Eventuell spielt der Gegner auch Terminus im Sideboard, sodass man nicht overextenden sollte (sprich: Nicht alles aus dem Grave holen, bzw. All-In Moves machen um dann gegen einen einzelnen Terminus zu verlieren, wenn man eine andere Möglichkeit hat).



Geboardet wird hier idR so:

-4 LED –2 Breakthrough -1 Ichorid (evtl. kann man hier auch -1 Breakthrough -1 Thug boarden, jedoch halte ich es für wichtiger überhaupt einen Dredger zu haben, als Speed)

+2 Tarnished Citadel +1 Undiscovered Paradise + 3 Ashen Ghoul +1 Ancient Grudge

Wenn sie Cages boarden bzw. wenn man glaubt, dass das ganze auf ein langes Spiel hinausläuft, in dem man bisschen grinden muss, kann man vlt. auch so boarden:

-4 LED -4 Breakthrough -1 Ichorid

+2 Tarnished Citadel +1 Undiscovered Paradise +2 Ashen Ghoul +1 Ancient Grudge +3 Nature's Claim



Canadian Treshold / Delver:

Positiv

G1 gewinnt man wie immer, die Postboardspiele sind meist auch recht einfach, da es sich der Tempomann schon ordentlich mit doppel Delver of Secrets + Hass + Countern reinlucken muss, damit er auch nur irgendeine Chance hat. Achja, er muss auch noch gut spielen. Bei Gelegenheit sollte man darauf achten, dass man, solange man die Möglichkeit hat, wenn man turn 2 einen wichtiges Outlet resolven möchte, ums Daze herumspielt und nie unter 7 Leben kommt, wenn es nicht vollkommen unmöglich ist das zu verhindern oder man dadurch einen harten Schaden tragen würde. Es könnte nämlich passieren, dass euer Gegner euch einfach 2 Blitze ins Gesicht wirft. Manchmal muss auf Stifle Therapiert werden, damit das Cephalid Coliseum funktioniert und manchmal muss man auch mit seinen Ländern aufpassen, sodass man nicht an Force +Wasteland stirbt. Wenn man on the Draw ist, kann man auch einfach auf 8 ziehen und im Discardstep im ersten Zug seinen Dredger safe in den Friedhof zu beförden, damit man nicht aus dem Spiel geworfen wird, weil man einen Spell zum falschen Zeitpunkt gecastet hat. Der Hate sind meistens Extractions, manchmal Crypts, oft sieht man den 1-2 off Scavenging Ooze, der in dem Deck aber total random und schlecht ist, weil man zu wenig grünes Mana hat und ab und zu Cages.



-4 LED -1 Ichorid -1 Breakthrough

+2 Tarnished Citadel +1 Undiscovered Paradise +3 Ashen Ghoul

ist eine Möglichkeit zu boarden.



Wenn ihr Cages bemerkt, dann könnt ihr diese entweder ignorieren, oder versuchen 4 Claims zu boarden (hierfür 3 Breakthrough und evtl. 1 Ashen Ghoul nehmen).



Ich persönlich boarde oft gegen Treshold gar nichts, weil man eigentlich auch ganz gut ohne Ghulschnickschnack auskommen sollte, es sei denn euer Gegner hat halt erfahrungsgemäß ein Glück mit der Doppelextraktion und weiß was er anzielen muss.



GWx Maverick:

Ausgeglichen bis positiv

Sie spielen bereits im Maindeck Hass in Form von Scavenging Ooze, jedoch nur 1-3x. Dafür kann man sich das Mistvieh aber mit Green Sun's Zenith holen, den sie gleich 4x spielen. Manche Leute spielen auch noch Bojuka Bog, meistens jedoch nur im Sideboard. Da es kaum jemanden gibt, der dieses Land mehr als 1x spielt, ist es auch nicht so schlimm, dass man es nicht discarden kann. Allerdings kann Knight of the Reliquary es aus dem Deck ins Spiel schummeln, welcher auch wieder 4x gespielt wird und über Zenith tutorbar ist….wobei wir bei dem wichtigsten Punkt in dem Matchup wären: Gute Cabal Therapien gewinnen alles. Der meiste Hass ist Permanent, bzw. kann man ihn discarden und "racen":

Wie ihr euch denken könnt, wird die Karte, die man am öftesten benennt, der Zenith sein, nur gibt es keine Zauberformel, die einem sagt, was gerade das 100% beste zum Therapieren ist. Das wichtigste ist: Überlegt vor jeder Therapy, was noch relevant ist. Wenn ihr beginnt, euer Gegner turn 1 Noble Hierarch und turn 2 Zenith auf Ooze macht (und dadurch kein Mana offen hat), kann es auch oft passieren, dass es einfach egal ist, und ihr schneller seid, bzw. ihr also nicht auf Zenith therapieren müsst. Man muss immer im Auge behalten welche Karten noch Relevanz haben, denn es ist schön und gut wenn der Maverickmensch 2 Knights auf der Hand hat und man sie discarden kann…er aber sowieso vorher überrollt wird. Hier muss man auch überlegen, welche Karten generell einem noch die Tour vermasseln könnten, auch wenn der Gegner sie mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht spielt. Man will eben nicht verlieren, weil der Gegner ein Sideboard voller Randomness spielt. Achja, und langsame Hände eher wegmullen, damit man nicht auch noch gegen so einen Schabernack wie Thalia, Guardian of Thraben + Wasteland verlieren könnte.



Boarden will man eigentlich nichts. Also, man hat es nicht nötig, es sei denn, man sieht spezielle Hasskarten, mit denen man in der Regel nicht rechnet, dann kann man schonmal seinen Boardingplan auf den Kopf stellen (wie es eigentlich in jedem Matchup so ist), alles ignorieren geht leider nicht.



UW Miracle/Terminator:

Positiv

Erfahrungsgemäß kommt es hier auf das intelligente Spiel des Dredgespielers an, ob man nicht gleich das erste Spiel verliert. Terminus ist das Stichwort. Da wir keine Möglichkeit haben G1 selber unser Deck zu mischen, sind terminierte Kreaturen nämlich nur eines: Terminiert. Daher heißt es: Sparsam mit den Ichoriden umgehen. Das bedeutet: Nicht alles rausschmeißen, nur weil man es kann, sondern wenn man z.B. 3 von ihnen zur Verfügung hat, je nach Boardstate des Gegners nur 2 oder nur einen zu holen, damit man nicht seine gesamte Armada an einen Terminus verschenkt. Wenn man schon Fleisch liegen hat, braucht man eigentlich keines mehr nachliefern, bis der Gegner es wieder entsorgt oder dieser drauf geht. Meine Cabal Therapien bennen in dem Matchups on the Play Sensei's Divining Top, wenn er einen Turn-1-Top gelegt hat, dann eher Brainstorm/ Snapcaster Mage/ Force of Will /Swords to Plowshares…was gerade eben mehr Sinn macht. Befolgt man diese ganzen Richtlinien, kann eigentlich kaum etwas schief gehen, außer euer Gegner macht Terminus, Terminus, Entreat the Angels oder zieht es sich anderweitig hart von oben rein.

Nach dem Boarden kommen meistens Extractions von ihnen, da sie ja den Snapcaster zocken (Extraction + Snapcaster = 2x Extraction). Grafdigger's Cage kann allerdings auch kommen. Manche von den Säcken spielen außerdem Peackeeper, auf den man vlt. in Situationen, in denen man sich 99%ig sicher ist, dass man bereits gewonnen hat, doch mal therapieren sollte, wenn es einem nicht schadet. Gegen den Dude zu verlieren ist eigentlich nicht schlimm, denn es spielt ihn ja auch fast niemand. Slowdredgen, also Draw-Discard-Dredge ist in dem Matchup gut genug (wie in so vielen anderen auch), meistens kommt man postboard nämlich nur noch schwer durch die Wall aus Counterspells, die sie haben durch.



-4 LED -1 Ichorid -1 Breakthrough

+2 Tarnished Citadel +1 Undiscovered Paradise +3 Ashen Ghoul



Wenn der Gegner cages oder so einen Unsinn zockt, kann man natürlich auch Claims boarden, so wie gegen jedes andere Deck.



Show and Tell Combo (Sneak and Show / Omniscience):

Ausgeglichen


Hier muss man differenzieren:

Sneak and Show versucht Emrakul, the Aeons Torn oder Griselbrand über Sneak Attack oder Show and Tell ins Spiel zu bringen.

G1 ist man meistens schneller, es sei denn, sie haben so etwas wie turn 1 Show and Tell > Griselbrand, dagegen kann man halt kaum etwas unternehmen. Therapieren würde ich auf Griselbrand. Emrakul kann man meistens mit Narcomoeben chumpblocken (offensichtlich nur solange man noch 6 weitere Permanents hat), oder auch einfach mal ins Gesicht fliegen lassen und die 15 nehmen, um nächsten Turn für lethal rüberzukommen und ihn mit Zombies und Ichoriden zu überrollen. Ab und zu ist es auch sinnvol Sneak Attack oder Show and Tell zu therapieren. Merke: Der end of Turn trigger von Sneak Attack, welcher den Fettsack opfert lässt unsere Brücken hopps gehen.

Omniscience hingegen benutzt nur Show and Tell als "Cheatspell", bringt aber sowohl Emrakul, Griselbrand als auch Omniscience ins Spiel. Letztere kann mit ein paar Cantrips einem Burning Wish oder eben einem Emrakul /Griselbrand schnell töten.

Hier würde ich meistens auf Show and Tell therapieren, ohne welches sie einfach mal gar nichts machen, außer sie haben es sich mit Brainstorm / Ponder / Preordain bereit gelegt, oder genug Mana um in einem Zug Burning Wish > Show and Tell zu machen, und 5 mana sind eigentlich recht viel bzw. soweit sollten wir es nicht kommen lassen.



In beiden Matchups sollte man davon ausgehen, dass sie schwarze Leylines oder den Käfig boarden, weil sie sonst eh kaum eine Chance haben. Manchmal sieht man auch weiße Leylines.



-4 LED -1 Ichorid/-1 Putrid Imp -1 Golgari Thug -1 Breakthrough

+4 Nature's Claim +3 Länder



Stormcombo (ANT/ TES / DDFT):

pendelnd zwischen negativ (TES), leicht negativ (ANT) und ausgeglichen (DDFT)

Damit man nicht gelasert wird, müssen schnelle Hände gehalten werden. Hatte der Gegner noch keinen Zug, kann man ruhig Lion's Eye Diamond therapieren, wenn nicht, dann hat er womöglich schon alle rausgelegt die er hatte, eben aus Angst davor, sie könnten therapiert werden. Dann ist es fast immer gut Dark Ritual zu benennen. Manchmal gibt es auch Situationen (ANT hat auch Cabal Ritual zusätzlich zu Dark Ritual), in denen man Infernal Tutor (außer gegen DDFT) nennen muss, weil nichts anderes unfair/schnell genug tötet. Ancient Grudge kann LEDs die mit der Intension sie vor Discard zu schützen, aufs Feld gelegt wurden umschießen, bzw. andere Manaartefakte oder den Top in response auf ein Doomsday anzielen. Schlechten Doomsday Spielern kann man auch mal das Coliseum in resp auf die Topactivation, nach einem Doomsday auf den Kopf werfen.

-1 Ichorid

+1 Ancient Grudge



Goblins:

ausgeglichen bis positiv

Goblins sind eigentlich ein relativ einfaches Matchup, da sie meistens kaum Hass haben. Ihre einzige Möglichkeit, das Spiel vor dem Boarden zu gewinnen, ist wenn im 2ten Zug ein Goblin Lackey connected und eine Flutwelle aus Goblins ins Spiel bringt, oder wenn sie es schaffen ihre eigenen Tiere in den Sarg zu werfen, damit unsere Brücken draufgehen. Beides kann man mehr oder minder verhindern, daher wird immer auf Suizidkreaturen therapiert, bzw. auf das, was im nächsten Zug die meiste Relevanz hat, von den Manakosten her. Oft benannte Goblins sind Gempalm Incinerator, Stingscourger, Mogg Fanatic, Goblin Sharpshooter, Skirk Prospector und Goblin Matrone, natürlich je nach Situation sinnvoll – oder nicht sinnvolle Ziele.

Postboard kann man eigentlich mit dem üblichen Kram rechnen: Extractions, Crypts vlt. sogar Cages, aber um die würde ich ersteinmal nicht herumspielen. Je nachdem welchen Farbsplash ihr im ersten Spiel erblicken erkönnt, könnt ihr auch Schlüsse auf ihre Cardchoices und ihren SB Plan ziehen: Weiß bedeutet sie spielen Thalia, schwarz könnten Leyline of the Void, Extirpate, Warren Weirding und Earwig Squad sein, Grün kaum etwas relevantes und Blau wohl Tempocounter wie Spell Pierce / Flusterstorm, wobei Blausplash eher selten gesehen wird – bis gar nicht existiert.

Eigentlich will man also nichts boarden, wenn man den Schwarzssplash bemerkt kann man sich aber gegen Leylines wappnen:

-4 LED-1 Thug -1 Ichorid -1 Breakthrough

+4 Nature's Claim +3 Land

Natürlich kann man auch eine andere Zusammensetzung benutzen, aber Putrid Imps will man eigentlich nicht cutten, weil sie den Turn 1 Lackey aufhalten können und der Rest der Karten ist eigentlich doch zu gut um ihn rauszunehmen.



Mirror:

Sollte es euch passieren, dass ihr gegen euch selbst gepaired werdet, dann solltet ihr auf dieses Acht geben:

Schnelle Hände halten. Wer beginnt gewinnt meistens. Ichorid & Cabal Therapy erledigen die gegnerischen Bridges, mit denen man auch selber aufpassen sollte. Therapieren kann man auf Breakthrough.

Nach dem Boarden wird der Gegner wahrscheinlich auch Leylines haben, sodass wir nicht nur selber Leylines boarden müssen, sondern auch das Out gegen die des Gegners:

-4 LED -4 Breakthrough -1 Therapy -1 Ichorid -1 Thug

+4 Leyline of the Void +4 Nature's Claim +3 Länder



Eine Hand mit Leyline ist eine gute Hand. Eine Hand mit Claim ist eine gute Hand. Eine Hand mit Leyline und Therapy (auf Nature's Claim des Gegners) ist eine sehr gute Hand. Eine Hand mit Leyline und Claim sollte gewinnen.

Vlt. ist euch dabei aufgefallen, dass es vlt. ganz gut wäre, wenn man Leyline auf der Hand hält bzw. ein out gegen die des Gegners + viel Brennstoff, das ist so das Ideal. Meistens reicht aber auch nur einer der Faktoren (Removal/Leyline) + gutes Spielen aus um zu gewinnen.



Reanimator:

negativ (vlt. sehen das einige Leute anders, ich persönlich habe zwar auch erst ein Match gegen Reanimator verloren, würde es aber trotzdem noch immer als negativ sehen)

Hier verliert man gut und gerne mal auch das erste Spiel, wenn sie einfach im 2ten Zug Entomb > Griselbrand /Elesh Norn /Blazing Archon >> Reanimate machen. Das gewinnt man nur, wenn man schnell, hart ausrasten kann und man ihnen die Reanimation runtertherapieren kann UND sie keine Countedisruption in Form von Force of Will oder Daze haben. Therapieren will man eigentlich auf Reanimate, weil es nur ein Mana kostet, und vlt. auf Animate Dead (welches in vielen Listen auf ein Minimum gekürzt ist, daher eher Reanimate, wenn sie nicht bereits eines hatten). Wenn der Gegner sein Exhume schlecht spielt, bzw. wir nen potentiell fetten Troll im Friedhof haben (der gegen das Reanimatortarget des Gegners gewinnt), kann man die Karte vernachlässigen.



-1 Ichorid -1 Thug -1 Breakthrough -1 Putrid Imp

+ 4 Leyline of the Void



Rechnet man bei ihnen mit Leylines, dann:

-4 LED -4 Breakthrough -1 Ichorid -1 Thug -1 Putrid Imp

+4 Leyline +4 Claim +3 Länder



Hier gilt wie im Mirror:

Hand ohne Leyline ist eher ungut, also haltet keine Hand ohne Leyline. Ab und zu kann man Animate Dead mit Nature's Claim kaputtmachen und es dadurch als potentielles Therapytarget ausschließen. Manchmal will man aber auch eher Force of Will wegtherapieren, damit man selber in Aktion treten kann. (wie in so vielen anderen Matchups auch).



Im Großen und Ganzen kann man über die Matchups des Decks im derzeitigen Meta nur sagen, dass sie allesamt ganz ok sind und das Deck zur Zeit ziemlich gut aufgestellt ist. Man verliert halt nur gegen Insane-Draws des Gegners, Randomness, Hassboards mit Guten Spielern dahinter, Mulliganketten und gegen sich selbst. Die Letzten beiden Faktoren kann man ja zum Glück noch irgendwie in den Griff bekommen. Je nach Event verändern sich natürlich die anderen.

Noch ein wichtiger Punkt: Konzentration. Man kann es so viel leichter haben: Keine Trigger vergessen (Möben, Brücken, Ichos etc.), mit der Bridge sorgsam umgehen, das Gegnerische Deck halbwegs kennen usw. Kurz: Nicht scheiße spielen, wenn man es mit ein wenig Konzentration auch ohne viel Erfahrung und Wissen schaffen kann. Das ist einfach nicht nötig. Ab einem gewissen Zeitpunkt, wenn man das Deck schon länger spielt, bzw. es gut spielt und sich damit wohlfühlt, macht es einfach höllischen Spaß nicht mit dem Gegner mitzuspielen und ihn trotzdem umzuwalzen. Das ganze geht von entnervten Gegnern, die es verzocken weil es so schwer ist gegen das Deck alles richtig zu machen, Mad-Therapy-Skillz, Psychospielchen bis hin zu Selbstverstümmelnden Plays, die dann gewinnen, weil sie Selbstverstümmelung waren.




Epilog

Abschließend kann man nur behaupten, dass Dredge ein relativ unfaires Deck ist, welches nicht mehr viel mit Magic zu tun hat. Eigentlich ist es nicht einmal ein Deck, denn alles was man jemals über Kartenvorteil, Boardpräsenz, Matchups und ähnliches gelernt hat, wird hier vollkommen auf den Kopf gestellt. Eigentlich ist es nur fair, wenn die Leute ihre Sideboards mit Hass vollstopfen, sie haben ja eh keine andere Möglichkeit gegen das Deck zu gewinnen.

Der Threadersteller des Vorgängerprimers brachte an einer Stelle dieses Zitat von Timo Schünemann, welches wohl einfach zu gut ist, als dass man es in Vergessenheit geraten lassen dürfte:

Dredge hat irgendwie sowas, dass man sich die meiste Zeit fragt, ob man überhaupt das gleiche Spiel spielt. Die Antwort darauf lautet natürlich nein, falls ihr darauf noch nicht selbst gekommen seid.
Dredge ist wie sich mit einem Freund zum Schach hinsetzen, ihm dann eine Axt in den Kopf hauen, seine Freundin vergewaltigen, seine Wohnung plündern und anschließend anzünden und mit seinem Auto wegfahren (ohne Führerschein versteht sich). Einfach toll also.





Außerdem würde ich gerne mit ein paar Vorurteilen, die man immer wieder über Dredge hört, aufräumen:



"Dredge ist hirnlos."


Solange man von den Preboard Spielen redet, kann ich dem zustimmen, denn das ist wirklich nur hirnloses Abschlachten.

Bei Partien nach dem Boarden kann mir allerdings niemand einreden, dass man es nicht an ca. 100 Stellen verzocken kann und total unverdient an seinen Sieg kommt. Alleine so simple Sachen wie die Reihenfolge, in der man alles macht, was übrigens auch einen starken Einfluss auf das Spiel nimmt (z.B. Coliseum bei nur einem Troll/Dredger im Friedhof, im Upkeep in Reaktion auf die Ichoridtrigger zünden, damit man den Troll nochmal dredgen kann und evlt. mehr schwarze Kreaturen für Ichoriden findet etc..) bis hin zu wirklich harten Missplays sind möglich. Um den Hate herumspielen ist auch nicht so leicht, wie es sich anhören mag. Der Ruf der Dredge Spieler ist deswegen so schlecht, weil es ein Budget Deck ist und demnach viele Anfänger damit herumprobieren, einfach weil es billig ist. Ein Freund von mir hat mir mal erzählt, dass einer seiner Gegner ihm mal erzählt habe, dass er sich nicht zwischen Burn und Dredge entscheiden konnte.



"Dredgespieler sind Idioten"

Hier kann ich leider nur "Ja" sagen. Aus einem unerklärlichen Grund (zusätzlich dazu, dass die meisten Leute das Deck nur zocken, weil es so billig ist.) sind alle Dredge Spieler irgendwie bekloppt oder schlechte Spieler. Glücklicherweise gibt es auch Belege, dass auf diesem Planeten sehr wohl Menschen existieren, die das Deck ganz gut spielen können bzw. daraus nicht "Mono-Red-Burn.2.0." machen.


"Dredge ist superleicht kaputt zu haten."

Das stimmt nur begrenzt, da

1.) Die meisten Leute nicht wissen, wie sie ihren Hate richtig einsetzen sollen.

2.) Zu wenig von dem Hate, der dem Deck wirklich schwer zusetzt gespielt wird

3.) Es sich nach einer Crypt auf den Grave so anfühlen mag als ob man kastriert wurde, das Deck sich aber in Wahrheit wieder ziemlich schnell von solchen Sachen erholen kann, und es eigentlich nicht wirklich etwas anderes ist, wie wenn man dem Control Deck Choke vor die Nase setzt, oder Maverick mit Humility aufzieht, oder eben gegen Stormspieler den Ethersworn Canonist benutzt, eigentlich ist es sogar weniger schlimm als das, da wir unser gesamtes Sideboard gegen Hass gebastelt haben. In Wahrheit sind die meisten Hasskarten sogar total egal.

Außerdem ist gerade Dredge NICHT so leicht zu hassen, da man bei der Bedienung der meisten Hasskarten noch ein wenig Grips und Erfahrung braucht, was man von Humility und Ethersworn Canonist eher nicht so behaupten können dürfte….



Ansonsten hoffe ich, dass jeder, der das Deck spielt, spielen möchte, und gespielt hat und jeder andere auch, einen klein wenig Gefallen an meinem Primer gefunden hat.

Fröhliches Deckanzünden allerseits! :)



#902755 Deadguy Ale

Geschrieben von Valech am 05. Januar 2013 - 06:14

Tagchen,
nach längerer Inaktivität hier möchte ich meine zwei Cent zum Deathrite Shaman loswerden und meine aktuelle Deckliste mal präsentieren. Habe ganz solide Ergebnisse damit in lokalen, kleineren Veranstaltungen. Erstmal zum Deck:



Das meiste sollte klar sein.
Oblivion Ring ersetzt meine Vindicates. Seit Sinkhole keinen Platz mehr hat verlasse ich mich gänzlich auf meine Wastelands wenn es darum geht utilityländer abzuschießen. O-Ring hat, neben geringfügig besseren Manaanforderungen, den Vorteil gegen Show and Tell Decks Wunder zu wirken. Nicht zuletzt wegen Omniscence oder Sneak Show spiele ich zwei weitere O-Ringe und darüber hinaus den Angel of Despair im Sideboard.
Hero of Bladehold ist meist eine 2-turn-clock. Wird er nicht entfernt oder gehindert ist das Spiel schnell rum. Wenn man nur ihn nimmt und davon ausgeht, dass man sonst keine Kreaturen auf dem Feld hat sind das 7 Schaden beim ersten Angriff und 11 beim nächsten. Dank Deathrite Shamans manafixing habe ich selten Probleme ihn zu spielen. Hat sich den Platz verdient, weil er sich als solider als Elspeth erwiesen hat. Nur zwei, weil cmc4 doch recht hoch ist.
Das Doppelpack umezawa's Jitte sichert mir einfach den Zugriff auf das beste jemals gedruckte Equippment. Ob nun Jitte-wars oder Post-board-removal, die Gesichtsausdrücke sind köstlich, wenn man eine Runde, nachdem Jitte abgeschossen wurde einfach nach dem zweiten fetcht.
Und nun ein paar Töne zu Deathrite Shaman. Ich war anfangs wirklich wenig überzeugt von ihm. Grün? Ohne mich. Testweise und ob des Lobes anderer habe ich ihm dann mal ein Plätzchen freigescharrt. Erst zwei Slots, dann drei, nun ein Playset. Es gab so gut wie keine Situation in der ich unglücklich darüber war ihn zu ziehen. Bei näherer Betrachtung liegt das daran, dass er die Personifikation des Wortes utility ist: Manafixing (LS Turn 2, Liliana Turn 2, Hero Turn 3, O-Ring Turn 2 etc. pp.) und Lifegain sowie Damage mit Instantgeschwindigkeit. Als T1-Drop blockt er auch gerne Goblin Lackeys und anderes Gewusel. Und wie weiter oben bereits erwähnt fängt er sich gerne Removal, das sonst unser Dark Confidant gefressen hätte. Er ist sozusagen unser T1-(Chump)blockender-Blitzableiter, der dich mit der einen Hand mit Leben bewirft und mit der anderen den Gegner mit Schaden und nebenher auch noch Mana absondert und das Matchup gegen Graveyard-Decks verbessert. Dafür adde ich auch zwei Bayous.

Letztlich bin ich recht begeistert von der aktuellen Performance dieses Decks. Zu sehr Randerscheinung, als dass sich jemand explizit darauf vorbereitet, schlägt sich wacker gegen die meisten Dtbs und hat gute Karten gegen Außenseiter.


#896269 Mono-U-Illusions

Geschrieben von aeonflux am 11. Dezember 2012 - 11:44

Als Einwurf: Compulsive Research ist kein Thirst for Knowledge und Jitte und Misty (aka Stoneforge Mystic) sind (leider :rage:) gebanned.


#895161 Der Kino-Thread

Geschrieben von Thoradin am 06. Dezember 2012 - 16:58

Wieso?


Weil ich jede Geschichte für sich nicht besonders fand (Sie waren ja auch viel zu kurz, um wirklich atemberaubend gut zu sein - da fehlt einfach die Zeit für eine wirklich tiefgründige Story). Wenn man mir im Kino 6 durchschnittliche Kurzfilme zeigt, dann finde ich das nicht besonders berauschend. Aber, da diese Geschichten so miteinander verwoben wurden, dass sie sich als eine gemeinsame Geschichte präsentieren können, wurde das wett gemacht.


#884606 Deadguy Ale

Geschrieben von Leto am 31. Oktober 2012 - 11:26

Ich sagte auch nicht, das es DAS Sideboard ist, sondern ein Musterboard das ich benutzt habe, und das den Fokus auf die MUs legt, die ich im Text darüber beschrieben habe ;)

Und 3x Gravehate reicht eben doch oft, gerade gegen Dredge. Dabei verlasse ich mich aber auf die Erfahrung das es in meiner Gegend kaum gute Dredge-Piloten gibt (ich glaube 2 in 2 Jahren getroffen^^), und da reichen 3 Extraction + Cabal Flashback um Brücken zu entfernen. Und mit Rest in Peace hat man natürlich noch eine weitere starke Karte, auch wenn Sie uns ebenfalls beschneidet. Reanimator ist in meinem Meta auch so gut wie tot, keine Ahnung woran das liegt, aber es packt hier keiner mehr aus, jeder meint SnT-Omnitell wäre das Allheilmittel.


#866959 Der Kino-Thread

Geschrieben von Felidae_ am 29. August 2012 - 13:56

Die Trailer haben mich schon ausreichend abgeschreckt. Als Fan des Original ist das ReMake ein No-Go. Der Titel ist einfach schon fest mit Arnie verknüpft... man wird alt.


Denke das kann man problemlos unterschreiben.

Ausgehend vom Trailer und von den Reviews auf rotten tomatoes weiß man doch was einen erwartet:

- Hollywood bombast Action ohne großen Anspruch und mit etwas flachen Charakteren
- aufpolierte Version des Originals, die sich etwas mehr am Buch orientiert, aber dabei den Charm und die Kreativität des Verhoeven Films verliert


Wer das Original kennt wird vermutlich enttäuscht sein und wer das Original noch nicht gesehen hat ist besser beraten sich die DVD für 9,99 zu kaufen anstatt das Geld für eine Kinokarte auszugeben.


#865057 Wie sehr ähnelt das Deck, welches man spielt, der eigenen Persönlichkeit?

Geschrieben von Winston Smith am 22. August 2012 - 11:17

Meines Erachtens ein wirklich interessanter Threat, dessen Kernintension gewiss nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen ist. Ich selbst zähle mich auch zu den Spielern, die eben das spielen, was ihnen zur Zeit am meisten Spaß macht. Leider bin ich sogar - nachdem ich eine unangenehme Begegnung mit einem der Besagten "Erbsenzähler" und einem "falsch" gecrackten Standstill hatte - komplett aus dem Turniergeschehen ausgeschieden und beschränke mich inzwischen nur noch auf Casual- und Onlinemagic. Was mir auch immer wichtig war: Ich wollte alle Decktypen kennen und herausfinden, was mir am ehesten liegt. So habe ich über die Jahre auch immer wieder Combodecks angespielt - doch scheiterte mental am Solitärcharakter solcher Decks; Ich spiele Magic ja, um zu interagieren und die Reaktionen meines Gegenübers beantworten zu können - und eben gerade nicht, um auf Grund meiner Starthand zu wissen, dass ich Turn2 in die Combo gehe und mein Gegner ohne Discard oder Counter schon jetzt das Spiel verloren hat. Demnach lagen mir immer schon insbesondere Syngergien am Herzen, die man über mehrere Runden aufbauen kann, die dann jedoch schnell den Sack zumachen. Konstruiere ich heute Decks (meist budgetorientiert), dann will ich Turn 4/5 gewinnen können (also einem halbwegs kompetiven Deckcharakter anpeilen), jedoch auf unfaire Karten/Mechanismen verzichten, um meinem (im Idealfall cleverspielenden) Gegenüber jederzeit auch das Gefühl zu geben, ne Chance zu haben, so er denn spieltechnisch in der Lage ist, diese auch zu nutzen. Demnach liegt mir viel am "Spiel" und kaum etwas am "Sieg" und der Gedanke des Wettstreits mit fairen Chancen auf beiden Seiten steht deutlich im Vordergrund. Von welchen Decks rede ich? Z.B. von denen in meiner Signatur (wovon das Lifegain mein letztes verbliebenes Turnierdeck ist)

Was das nun freudianisch für mich bedeutet? Ich habe eine Abneigung gegenüber Egozentrik und plädiere für relative Chancengleichheit - gepaart mit dem Glauben an das Vermögen des Deckpiloten, welches letzten Endes über Sieg oder Niederlage entscheiden sollte.


#864973 Der Kino-Thread

Geschrieben von ElAzar am 22. August 2012 - 06:11

Jo das mag sein, aber das wird dann auch konsequent und bis zum Ende durchgezogen.


Dessen bin ich mir bewusst, aber es ändert ja nichts dran, deine "Argumentation" führt letztenendes zu "der Film will garnicht xy sein, deswegen kann man ihn garnicht mit film bla bla vergleichen, in dem xy eine wichtige Rolle spielt" und das führt dann zu "das ist "Weisses Rauschen", der Film will weisses Rauschen sein" und ist damit der beste Film aller Zeiten, weil er alle Erwartungen zu 100% erfüllt.


#864120 Der Kino-Thread

Geschrieben von Herger am 19. August 2012 - 20:30

nönö, passt schon.

Spherez.B. --> solide 5/10

Eingefügtes Bild

edit:

ein wirklich schönes Batman Review --> click

&

wirklich schönes Prometheus-Review --> click


(enthalten natürlich beide Spoiler... nur mal so als Info)


#863742 Der Kino-Thread

Geschrieben von garack am 17. August 2012 - 18:08

Hallo, ich misch mich mal kurz ein.

Ich fänds schön, wenn du dir den Film ansehen würdest, bevor ihr euch darüber streitet (wenn auch scheinbar sachlich) wer hier den besseren Geschmack hat und ob der Film hält, was der Trailer verspricht.
Ich muss nämlich Masu in vielen Dingen Recht geben, wenn ich auch keinen Actionfilm erwartet habe.

Die bereits erwähnten zu bemängelnden Punkte machen aus einem "vermutbar" interessanten, realistischen (haha) Weltraumthriller letzlich etwas, was ich in die Kathegorie Battleship einordnen würde. Is zwar was ganz anderes, aber der Effekt bleibt der gleiche. Nämlich: "Aha, unterhaltsam. Muss ich aber nicht noch mal sehen."

Also, wenn ihr irgendwelche Meinungsverschiedenheiten klären müsst. Ist das hier wirklich der richtige Ort dafür, denn um den Film ging es bei diesem Textschwall nun wirklich nicht mehr. Ne nachhaltige Kritik kanns auch kaum werden, solange man ihn nicht gesehen hat. Ebenso bezweifle ich, dass man den Trailer eben mit dem Inhalt des Film vergleichen kann, solange man diesen nicht kennt.

Auch wenn ich denke, dass wir in etwa ähnliche Schwerpunkte setzen und ich nichts von Gore und Action wissen will. Sowas brauche ich nun wirklich nicht und finde daher einige deiner Aussagen treffen schon meine Meinung, passen aber hier nicht wirklich hin.

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