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42 Antworten in diesem Thema

#41 superlarri Geschrieben 26. Februar 2021 - 09:27

superlarri

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Klar ist Reanimator flexibel, aber letztendlich willst du das Spiel gewinnen. Wenn du ohne Entomb spielst ist das mit der Flexibilität auch nicht mehr ganz so relevant, da du halt das Reanimieren kannst, was du eben von der Hand in den Friedhof bekommst.

 

Stell dir doch einfach mal ein Spiel mit deinem Deck vor:

Du vs Aggro:

wenn es gut läuft, hast du T2 einen Beater (Toughness 5 oder höher) online, den der aggro Spieler vermutlich nicht handeln kann. Das heißt du musst ihn schneller töten als er dich tötet. Dazu hast du maximal bis T5 oder T6 Zeit. Dein Beater sollte also mit drei Angriffen gewinnen (also mindestens Power 7 haben).

 

Du vs Control:

wir gehen wieder vom T2 Beater aus, der aber mit ziemlicher Sicherheit vom Gegner entsorgt wird bevor er einmal angegriffen hat - außer er hat haste. Dann brauchst du einen zweiten Reanimator (bei exile removal sogar einen weiteren Beater) der nochmal mindestens zweimal (deshalb ist P>=7 so wichtig) angreifen muss um das Spiel zu beenden, bevor dein Gegner vollends die Kontrolle übernimmt.

 

Du vs Combo:

Wenn du nicht bis T4 oder T5 gewonnen hast bist du vermutlich tot, da du keine Interaktion gegen Combo hast. Also auch hier wieder schnell möglichst große Beater (mit haste) aufs Feld bringen.

 

Du vs Midrange:

vielleicht die angenehmste Geschichte, da du ein bisschen mehr Zeit bekommst und die removal-Dichte beim Gegner nicht so hoch ist wie beim Control Spieler.

 

Das ist alles sehr allgemein gehalten und sicher werden viele Spiele nicht so ablaufen wie von mir geschildert, aber ich denke der Kern ist klar: "du willst das Spiel durch Kampfschaden beenden und das so früh wie möglich, da du keine/kaum Interaktion mit dem Gegner hast" Dazu benötigst du schnell (T1 oder T2) große Kreaturen (P>=7) im Graveyard die du früh (T2) ins Spiel "cheatest" (reanimation), um den Gegner so schnell (haste) wie möglich (T5) umzuboxen (evasion ist hier wichtig).

Dein Besipiel mit Scourge of Kher Ridges stimmt schon, allerdings willst/musst du dich garnicht um die Kreaturen des Gegners kümmern, wenn er tot ist, bevor du tot bist. Zum Vergleich, was das bedeutet, schauen wir uns doch mal deinen Scourge of Kher Ridges und Karrthus, Tyrant of Jund an:

Wir reanimieren T2 Scourge, erster Angriff T3 bringt den Gegner auf 14, außerdem entsorgen wir noch zwei kleine Kritter beim Gegner mit der ability. T4 bringen wir den Gegner auf 8, T5 auf 2 und T6 beenden wir das Ganze. Dazwischen schießen wir noch das Eine oder Andere am Boden ab.

Bei T2 Karrthus, geht der Gegner nach drei Angriffen, also in T4 in die Knie. Zwei Runden sind im kompetitiven Magic Welten...



#42 Kratos Aurion Geschrieben 26. Februar 2021 - 11:50

Kratos Aurion

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DIe größte Stärke von Reanimator liegt darin, dass es früh eine Kreatur ins Spiel bringt, die zu dem Zeitpunkt unter "normalen" Umständen noch gar nicht da sein könnte. Diese frühe, starke Kreatur soll dann 2-3x zuschlagen und das Spiel damit beenden.

 

Das ist dein Deckplan.

 

Alles weitere, wie beispielsweise Kreaturen mit Scourge of Kher Ridges entsorgen, hat nichts mit deinem Deckplan zu tun. Das du es tun könntest, kann dir vielleicht in einem von hundert Spielen dieses gewinnen. Das Scourge of Kher Ridges eine weniger optimale Kreatur ist, um den Gegner zu töten (benötigt vier Angriffe, hat keine Eile, hat keine Möglichkeit sich selbst zu schützen wie Protection/Hexproof/Indestructible) verwässert den Spielplan nur, weswegen von solch einer Kreatur eher abzuraten wäre.



#43 Nekrataal der 2. Geschrieben 27. Februar 2021 - 12:43

Nekrataal der 2.

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Aber damit ich das richtig verstanden hab: Der einzige Grund, rot zu spielen, ist faithless looting? Ich persönlich habe rot auch wegen der Fähigkeiten der einzelnen Drachen im Deck, z.b. liefert mir die Geißel des Khergebirges eingebaute Kreaturenvernichtung, ohne groß mit Zerstörungsspells rumhantieren zu müssen.

 

Du mußt bitte einmal bei einer Sache bleiben, sonst geht beim diskutieren alles durcheinander. Wir sprachen über eine Rea Deck mit guten Kreaturen und ohne Deine Drachen, weil Du schon selbst festgestellt hattest, dass es da wesentlich bessere Kreaturen gibt. In einem solchen Rea Deck bietet einem rot nicht viele Karten an, die kosteneffiziient etwas zum Ziel des Decks beitragen. Das ist völlig unabhängig davon, was Du gerne spielen möchtest, sondern liegt in der Natur des Colorwheels und dem was rot für Stärken als Farbe hat. Wenn Du jetzt natürlich Drachen als Rea Target spielst kann rot wieder mehr Sinn machen, aber wie gesagt, bin ich davon ausgegangen, das wir die Drachen schon hinter uns haben ;-)
 


Bearbeitet von Nekrataal der 2., 27. Februar 2021 - 12:43.





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