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krz32

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MGM Continental Cup II in Halle (Highlander)

10. November 2019 - 15:49

Moin. Ich war schön auf’m HL-Turnier in Halle und habe da die {G} {R} Elfen gezockt. Durch Leihgaben von royal royber in etwas veränderter Form, als die Liste hier im Forum (Danke dafür nochmal an dieser Stelle). Das Turnier an sich war ziemlich nice, weil all meine Gegner entspannt und nett waren. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es unter den HL-Spielern nur wenige gibt, die sich über’s Kartendrehen profilieren wollen / müssen. Oder die waren an dem Tag woanders. 

 

Gespielt wurde folgende Liste:

“Gr Moon Elves”

Deck: Gr Moon Elves

 

Ich hatte mir nach den Partien ein paar Notizen gemacht und versuche die mal zu übertragen… allerdings kann ich mich jetzt schon an einiges davon nicht mehr erinnern.

 

Runde 1 - Max mit Grixis Tempo

G1: Er hat kein Removal und wir legen beide Zeug auf’s Board und hauen uns ein wenig. Imperious Perfect pumpt mein Team und irgendwann darf ich mit Fauna Shaman enttappen und habe durch Gaea's Cradle genug Mana, um mit Fauna Shaman Craterhoof Behemoth zu suchen, zu spielen und meinen Gegner zu überrennen.

G2: Er fährt alles an Split-Burn auf, was man sich so vorstellen kann und ich bekomme folglich nichts auf’s Board und gehe an seinen Viechern ein.

G3: Ich habe Blood Moon, das ihn von blauem Mana abschneidet, aber er resolvte in Turn 1 (?) einen Deathrite Shaman, der ihn ab und zu mal mit blauem Mana versorgt. So bekommt er die The Royal Scions auf’s Board, die ich nur einmal angreifen kann, weil sie sich danach hinter einem Voracious Reader verbergen. Zwar habe ich einen Manaelfen mit einem Sword of Fire and Ice liegen, aber der kommt am farblosen Eldrazi-Blocker nicht vorbei und die The Royal Scions looten ihm fleißig Länder in den Friedhof, die der Deathrite Shaman zu blauem Mana umwandelt. Dazu zieht er auch wieder fleißig Split-Burn, der teils durch Snapcaster Mage recycled wird und ich kann nie eine überlegene Bordposition entwickeln. Nach ein paar Runden Boardstall, brechen die Dämme zu Gunsten meines Gegners. 

Das letzte war ein ziemlich gutes und interaktives Spiel, auch wenn ich nur selten zum angreifen kam, hat gebockt und wir konnten beide was machen.

 

0-1

 

Runde 2 - Stefan mit Izzet Tempo

G1: Er spielt in Turn 1 einen Mausoleum Wanderer, den er mit Curious Obsession verzaubert. Entsprechend prügelt er ein wenig auf mir rum, kommt aber abseits davon im Spiel nicht so recht voran. Er grillt hier und da mal ein Tier und cantrippt sich durch die Gegend. Im Endeffekt war Tier + Sword of Light and Shadow auf meiner Seite aber einfach besser und gewinnt mir das Spiel.

G2: Er baut wieder kleine, fliegende Tiere, macht Elfen-BBQ und countert ab und zu mal etwas… ähnlich wie in Spiel 1, nur dass es diesmal für ihn ausreicht, um zu gewinnen.

G3: Das war eine ziemliche Schlacht. Er hat wieder kleine Flattermänner und Brand für meine Elfen. An einem Punkt hat er Monastery Swiftspear und Bonecrusher Giant auf dem Board und ich Scryb Ranger und Garruk Wildspeaker, der einen Beast-Token produziert. Er spielt eine Vendilion Clique und sieht auf meiner Hand ein Wheel of Fortune, als einzige Karte, die er mir lässt. Am Glücksrad wollte ich auf keinen Fall drehen, da ich zu dem Zeitpunkt auf 3 Lebenspunkten war und ich ihn nicht mit mehr Brand versorgen wollte. Ich ziehe von oben Scryb Ranger (mad skillz), der in seinem Zug vor die angreifende Vendilion Clique springt. Anschließend kommt Scryb Ranger, mit einem Sword of Light and Shadow in der Hand durch und bringt mir einen Flametongue Kavu auf die Hand zurück, der den Bonecrusher Giant auf seiner Seite zersägt. Das dreht das Spiel noch einmal knapp zu meinen Gunsten. Hätte er ein wenig mehr Brand gezogen, wäre ich Asche gewesen.

 

1-1

 

Runde 3 - Benjamin mit White Weenie

G1: WW legt die besseren Tiere, darunter Imposing Sovereign, der mich elendig ausbremst. Dadurch baut er sein Board ziemlich schnell aus und boxt mich um.

G2: Ich nehme einen Mulligan auf 4 und er auf 5. Meine Hand: 2 Länder, cmc1 Mana-Elf und Wheel of Fortune. Ergo versuche ich damit den Mulligan auf 4 in Runde 2 zu “annullieren” und wir bekommen beide 7 neue Karten. Er hat in seinen 7 aber leider mehr und die besseren Kreaturen, bei mir liegen ein paar Elfen, ich bin auf 2 Lebenspunkten und ich habe als letzte Karte eine Eternal Witness auf der Hand. Bei ihm liegt eine Flickerwisp und ich habe nichts zum Blocken dafür, aber durchaus einiges an Mana, auch durch Elfen. Ergo: nach dem Boardstate bin ich mausetot -> Yolo, Alter! Schlechter kann’s ja nicht mehr werden. Eternal Witness -> Wheel of Fortune. Ich ziehe drei metrische Tonnen Elfenmasse, Craterhoof Behemoth und ein Gaea's Cradle, welches ich sofort spielen kann und durch Wildborn Preserver auch einen Blocker für Flickerwisp habe. In den folgenden 2 Runden kann ich die Elfen aus meiner Hand auf die Tischplatte befördern und habe dank eines geflippten Growing Rites of Itlimoc gleich 2 Gaea's Cradle. Eines kann er mir davon tappen (Rishadan Port), aber bei 10 Elfen auf dem Board reicht auch eins, um The Hoof zu spielen. Benni wirft zu dem Zeitpunkt die Hände in die Luft, nicht salty, einfach frustriert, entschuldigt sich aber dafür aber sofort bei mir. Ein echter Gentleman. Die Entschuldigung konnte ich nicht richtig verstehen, weil ich ihm das Spiel buchstäblich gerade gestohlen habe und er auch überhaupt nicht aggressiv war. Dennoch: Knorke Geste seinerseits - chapeau.

G3: Er boxt mich wieder fast tot, weil seine Kreaturen einfach besser sind. Ich habe zu dem Zeitpunkt 2 Elfen auf dem Board und dann entscheidet sich mein Deck mir jede Runde einen Elfen-Lord zu spendieren und die Sache mit einem Ezuri, Renegade Leader abzurunden. Damit überrenne ich ihn dann. Fühlte sich wieder nach einem gestohlenen Spiel an, muss ich zugeben.

 

2-1

 

Runde 4 - René mit UBGr Scapeshift

G1: Im ersten Spiel durdeln wir beide ein wenig herum. Ich bin mir nicht 100%ig sicher, was er spielt, weil er zwar Sakura-Tribe Elder und Search for Tomorrow spielt, aber nie eine rote Manaquelle oder eine rote Karte zeigt. Vorsichtshalber setze ich ihn aber dennoch auf Scapeshift mit Field of the Dead und halte ihn mit Dust Bowl auf 4 Basics (ich bin zu dem Zeitpunkt ziemlich flooded). Das zusammen mit Elfen, die Schwerter durch die Gegend tragen, reicht für den Sieg.

G2: Ein früher Blood Moon macht das Spiel.

René war nach den Spielen ziemlich enttäuscht, weil er ziemlich wenig Möglichkeiten zum Interagieren hatte. Tatsächlich muss ich sagen, dass diese Spiele mit die schlechtesten an diesem Tag waren, weil sie sich einfach super einseitig anfühlten.

 

3-1

 

Runde 5 - Jörn mit GW Ramp (sehr ähnlich royal roybers Deck hier)

G1: Durch einen Manaelfen in Turn 1 kann ich Turn 2 einen Blood Moon legen. Er hat zwar einen Wald, Ancient Tomb und City of Traitors und sich bereits Primeval Titan gesucht, aber es fehlte ihm durch Blood Moon das zweite {G} . Ihm bleibt nichts anderes übrig, als mit grünen Ramp-Tieren das Board zu stallen, bis er einen Devoted Druid findet. Dieser wird vom Flametongue Kavu versengt, bevor er mit ihm enttappen kann und durch ein Sword of Feast and Famine auf meiner Seite, kommen meine Kleintiere immer durch seine Verteidigung. Reicht für mich.

G2: Er schraubt sich dank Grim Monolith in Turn 3 einen Primeval Titan zusammen, der erstmal 2 Wälder sucht. Der Blood Moon im letzten Spiel wirkt nach.  :D  Ich habe irgendeinen Mini-Elfen im Spiel und einen Vivien's Arkbow. Er greift mit Primeval Titan an und sucht sich Treetop Village und Stirring Wildwood. Ich spiele Worldly Tutor -> Wren's Run Vanquisher -> Vivien's Arkbow für 2 und blocke mit dem Vanquisher seinen Titanen tot. Damit war ich zwar das größte Tier auf seiner Seite los, musste aber hoffen, dass von seinen 3 Handkarten keine was kann. Sein Board enthielt 7 (?) Länder, einen Manadork, meins 3 Länder, den Bogen und einen Elfen. Natürlich enthielt seine Hand mehr als nur Crap. Whisperwood Elemental -> mehr Zeug macht mich tot.

G3: Er baut sich ein Board mit Gaea's Cradle, Garruk Wildspeaker, Manadorks und Wild Growth. In der Runde, in der er Garruk legt, baut er sich aber ein Beast, anstatt mit seinen 6 oder 7 übrigen Mana etwas zu machen. Ich habe zu diesem Zeitpunkt 2 Manaelfen, Wildborn Preserver, 3 Länder und Ezuri, Renegade Leader. Ich entscheide, dass er entweder nichts Gutes auf der Hand hat, oder etwas absurd Teures, das mich sofort aus dem Spiel nimmt, wenn er es nächste Runde resolven kann. Ergo: Ezuri pump und Angriff auf Garruk wird über seinen Lebenspunkten und dem weiteren Ausbau des Boards priorisiert. Er macht in der Runde darauf nichts und ich habe Panik, dass er die teure und furchteinflößende Karte irgendwie doch bald noch spielen kann und mache weiter Ezuri pump und volle Breitseite bis zum Ende des Spiels (2 weitere Runden). Tatsächlich hatte er nichts Nennenswertes auf der Hand und meine Panik war etwas unbegründet.

 

4-1

 

Cédric - Bant Stasis / Opposition

G1: Er hat on the go Turn 1: Birds of Paradise -> Turn 2 Winter Orb. Ich hatte in der Runde eine Hand ohne 1-Drop gehalten. Er zieht sehr bald darauf Sword of Fire and Ice von oben und gibt es seinen bunten Vögeln in die Krallen. Da keiner meiner Elfen fliegende Kreaturen blocken kann, zerlegt er sie nach und nach mit dem Schaden des Sword of Fire and Ice. Da Winter Orb meine Recourcen beschränkt, kann ich nicht mehr Elfen legen, als er abschießen kann. In dem Spiel mache ich den Spielzug des Turniers: Ich greife mit Wildborn Preserver an, bei ihm liegen getappte Birds of Paradise mit Sword of Fire and Ice, ein getappter Scryb Ranger, ein getappter Courser of Kurphix und ein Haufen getappter Länder. Bounce Wald, untap Courser, der sofort den kühn angreifenden Elfen totblockt. Jaaaaa........ das hätte man unmöglich vorhersehen können, dass sowas passieren könnte.

G2: Ich halte eine Hand mit Wooded Foothills, Arbor Elf, Rofellos, Llanowar Emissary, Bloodbraid Elf, 2 Lords. Nach einigem Überlegen halte ich die Hand und lege Land, Elf, go. Er macht macht Land, Elf, go. Ich ziehe natürlich kein Land nach, aber spiele trotzdem entspannt Rofellos. Er zersägt mir Arbor Elf, legt ein Land und gibt ab. Ich ziehe kein Land und muss abgeben. Cédric: Land, Trinisphere. Mein 2. Land sehe ich 5 Runden später oder so… 

Offensichtlich war das ein Mulligan, den ich hätte nehmen müssen, aber die Gier war zu groß. Dieser Fehlher wurde zurecht bestraft, solche Hände hält man einfach nicht. Keine Ahnung, war ziemlich gehirntot in den beiden Spielen.

 

4-2

 

Conrad - RDW

G1: Er macht mit einem Goblin Guide sofort Druck und grillt munter Elfen, die ich versuche auf’s Board zu bekommen. Einen Rofellos, Llanowar Emissary kann er nicht mehr rösten und lässt mich mit ihm und 2 Wäldern enttappen. Mit einer Taiga und einem Quirion Range mache ich mir durch Rofellos einen Haufen Mana, lege Elfen auf’s Board und ein Tangle Wire. Er hat zu dem Zeitpunkt 3 Gebirge und den Goblin Guide, der traurig und getappt aus der Wäsche guckt. Die gewonnene Zeit nutze ich, um weitere Elfen auf’s Board zu werfen und Wildborn Preserver auf 5/5 anwachsen zu lassen, der ihn im Endeffekt umboxt.

G2: Er macht wieder schnell massiv Druck und brutzelt munter Elfen. Er hat irgendwann einen Stromkirk Noble mit 2 Marken. Ich lege Steel Leaf Champion und hoffe, dass er dafür keinen Brand mehr hat. Hat er nicht und der große Elf macht das Board zu, allerdings bin ich da schon bei 7 Lebenspunkten. Er zieht aber Brand und wirft diesen direkt an meinen Kopf. Ich lege Bloodbraid Elf, der in Tangle Wire hinein kaskadiert. Er findet mehr Brand für meinen Kopf und kann mich noch auf einen Lebenspunkt bringen, bevor ihn die Elfen verhauen. 

Wir spielten danach noch 4 weitere Spiele, weil wir schnell fertig waren. Insgesamt ging das 3:3 aus, ergo hatte ich Glück die guten Spiele abzubekommen, als es zählte.

 

5-2 als Endergebnis - viel, viel besser als erwartet. Das lag aber mit Sicherheit am Meta, da kaum jemand Mass-Removal gespielt hatte. Das Höchste der Gefühle war da noch Split-Burn. Das war natürlich gut für solche Swarm-Decks, wie Elfen, weil viele Gegner nichts dagegen tun konnten, dass ich das Board mit Spitzohren flutete. Die skalieren schnell genug, dass man zu Beginn nicht die gegnerischen Tiere blocken muss, dann aber früh genug durch Synergien eine Bordposition aufbaut, mit der andere Kreaturendecks idR. nicht mithalten können. 

Blood Moon war auch extrem gut, wenn auch nicht gegen jeden Gegner. Manchmal war die Karte halbwegs tot, aber viele Gegner spielen immer noch gierige Manabasen und es reicht häufig auch das farbige Mana einzuschränken.

 

Wheel of Fortune:wub:

 

Was mir sonst noch so auffiel, waren die vielen Mulligans, die genommen wurden (auch bei den Gegnern). Bei mir vor allem zu Beginn des Turniers und am Ende hätte ich auf jeden Fall ein oder zweimal häufiger einen nehmen sollen, da war ich aber wohl nicht mehr mental nicht mehr frisch genug, das zu eruieren. Dennoch waren die Mulligans für mein Deck nie ein wirklich entscheidender Faktor. Sicher, mit nem Mulligan auf 5 liegt man alles andere als vorne, aber ich konnte zumindest für eine Weile mitspielen. Das liegt aber vielleicht auch am Deck, das keine spezifischen Karten benötigt und was die Funktion der Einzelkarten angeht eher homogen aufgestellt ist als z.B. Kontrolle.

 

Es gab ziemlich viele WW Decks dort. Ständig erzählten mir andere WW-Spieler von Mirrormatches.

 

Ich wollte Cédrics Deck (Runde 6) nochmal hervorheben, weil ich das Deck extrem interessant und gut fand. Es ist ein richtiges Synergie-Deck, was ich mag. Im Prinzip ist es ein Bant-Midrange Deck, das Untap-Walker spielt (Teferis z.B.) und Quirion Ranger, Scryb Ranger etc. Dazu halt Stasis, Winter Orb, Static Orb, Opposition… Aber viel des “tumben” Goodstuffs musste Synergien weichen, was ich persönlich super interessant fand. Und es lief ja auch, ich glaube er hat die Top 8 ganz knapp verpasst.  

 

Wo waren die Kontrolldecks? Tempo gab es so einiges, aber richtige Kontrolldecks…? Vielleicht saßen um mich herum einfach nur keine Kontrollspieler.


[1on1] Moon Elves

22. Oktober 2019 - 22:28

Grüße!

 

Der Plan ist: Elfen legen und im Idealfall ausrasten. Das passiert aber idR. nur, wenn der Gegner nicht mitspielt, ergo wollte ich die Elfen ein wenig so trimmen, dass sie etwas resistenter gegen (Mass-)Removal werden. Die Mittel dieses Ziel zu erreichen:

  • Verhindern werde ich den Boardwipe nicht können, ergo nehme ich Schwerter mit an Bord, um aus jedem nachgezogenen Manadork einen passablen Beatstick werden zu lassen. Da Elfen recht viel Mana generieren, sollte die recht hohe Investition Equipment auf den Tisch zu bekommen und dann eine Kreatur auszurüsten abgemildert werden.
  • Gierdecks mit Blood Moon etc. bestrafen. Da Elfen es erlauben viele Kreaturentutoren zu spielen, findet man zumindest Magus of the Moon recht gut.
  • Wenn das Massremoval kommt oder die Hand leer gespielt ist, wäre es doch ganz gut, sich die wieder vollsaugen zu können... "Draw"-Effekte spielen, um hinten heraus etwas mehr Puste zu haben.

Das bringt ein paar Nachteile mit sich

  • Nonbasic-Hass verlangt vom eigenen Deck genügsam zu sein, ergo kann ich nicht sehr viele Farben spielen und will auch nicht jedes Nonbasic ins Deck werfen, das ich finden kann.
  • Durch den ganzen eher midrange-igen Kram, geht dem Deck etwas von der Explosivität verloren, die es eigentlich haben könnte

Da die Prämisse war auf einen Moon-Effekt tutoren zu können, war {R} als zweite Farbe gesetzt. Zum Glück bedient {R} auch die Kategorie "Kartenziehen" recht passabel (durch ersteren Punkt flog {U} aus dem Rennen).

 

Der Vorteil des Decks für mich persönlich ist, dass es trotz des eher midrange-igen Charakters immer einen eigenen, klaren Deckplan verfolgt: Elfenausrastung. Das war für mich immer sehr abtörnend an den ganzen Goodstuff-Haufen - keinen klaren Plan, außer Goodstuff legen und irgendwann gewinnen. (Um niemandem auf die Füße zu treten: Goodstuff-Haufen zu spielen halte ich für sehr anspruchsvoll, mich spricht nur die Spielweise mit "spiele alles, das bunt und stark ist" nicht an. Der Rote Faden fehlt mir.)

Deck: Moon Elves

Das ist die momentane Deckliste, die nach einigen Jahren des Spielens und Optimierens entstanden ist. Ein paar Neuzugänge gibt es halt immer, klar. So weit macht das Deck genau das, was es soll und spielt sich flüssig. Ein paar Sachen sollte ich vielleicht in der Removal-Sektion erläutern:

  • Flametongue Kavu - ich habe gemerkt, dass ich tutorbares Kreaturen-Removal spielen will / muss, um mit den schlimmsten Dingen beim Gegner interagieren zu können.
  • Clan Defiance - ähnliches Kalkül wie bei'm Kavu, nur dass ich die Karte nicht mit Tutoren finde. Dafür hat sie einen ziemlich großen Einfluss auf gestallte Boards, wenn "Forestwalk" nicht weiterhilft oder verfügbar ist. Außerdem kann man nach einer weile Prügeln mit den Manatieren einfach am Board vorbei "Manadorks -> Brand an deinen Kopf" machen, was sich auch als wertvoller Effekt herausgestellt hat.

 

Einige Sachen kann ich mir noch vorstellen zu ändern... ich denke da an:

 

- Forest

+ Yavimaya Hollow

 

- Destructive Revelry

+ Hall of Gemstone (da habe ich mich im anderen Thread selbst hineingeredet)


[1on1] Mulch Smoothie

20. Juni 2019 - 22:27

Hej!

 

Ich bin über ein ziemlich interessant aussehendes Deck bei den Kanadiern gestolpert, das ich unbedingt mal ausprobieren wollte, weil es einfach zu abgefahren aussah, um es nicht zu probieren. Die Inspiration ist hier. Den Namen des Decks habe ich dreist auch gleich mal mit geklaut.

 

Der Plan ist es den Gegner mit fetten Tieren umzutreten, soweit nichts Außergewöhnliches, aber das Deck setzt heftigst auf alle möglichen Synergien mit dem Friedhof. Dabei versucht es möglichst viele undercosted Beater zu spielen, die sich den Friedhof irgendwie zu Nutze zu machen. Den muss man erstmal voll bekommen und das geht über Karten wie Commune with the Gods und Thought Scour.

 

Soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, ist ein einzelner Tormod's Crypt-Effekt nicht so tragisch. Das bremst einen etwas, aber man saugt sich den Friedhof idR. auch wieder recht schnell voll. Scavenging Ooze ist problematischer, aber wenn der nicht in den ersten 3 Zügen gelegt wird, kann man den Gegner u.U. zwingen auch was auf dem Board zu machen, so dass er weniger Mana für den Ooze hat und man überlädt die Karte einfach. Sachen wie Rest in Peace oder mehrfache Tormod's Crypts sind natürlich eher schlecht. Und hartes Aggro ist als Gegner nicht so spaßig. (Ich habe gegen RDW, {U} {W} Control und {R} {G} Elves getestet.)

 

Genug gelabert - Deck auf's Auge:

 

Deck: Mulch Smoothie

 

Da morgen hier ein Feiertag ist, konnte ich das Deck erst ein paar Mal 'im Trockenen' testen, aber es ist wahrscheinlich noch weit weg vom Idealzustand. Ich habe noch ein paar Karten auf der Liste, die ich aus verschiedensten (guten und schlechten) Gründen nicht untergebracht habe:

Deck

 

Bei Hogaak, Arisen Necropolis bin ich mir nicht sicher, ab welchem Punkt im Spiel ich in der Lage sein werde ihn zu spielen. Außerdem hatte ich bis jetzt Skrupel ultra-hart auf die Dredge-Schiene aufzuspringen. Ein wenig Zeug will man doch im Friedhof haben. Seize the Day und Brawn halte ich nicht für notwendig, auch wenn's geil wäre diese alten Karten mal wieder in ein Deck zu werfen. Bei der Runechanter's Pike will ich erstmal sehen, wie gut sich die Chimäre schlägt, bevor ich da eine Entscheidung treffe.

 

Ich wette, ich habe noch jede Menge potenziell gute Karten übersehen - da kommt ihr ins Spiel. Das Deck ist noch mitten in der Evolution begriffen.

 

Trevlig midsommar!


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