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Genu

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#1517793 Modern Horizons Spoilerthread MOCS

Geschrieben von Genu am Gestern, 17:25

Uralte Fifth Dawn referenz. Have my like.




#1517688 Communitythread 2019

Geschrieben von Genu am Gestern, 11:58

Ährenmann. Und wir wissen doch beide wo das enden wird :D

 

"Skred ist DAS beste Deck" -Arbaal, Ende 2019
 




#1517682 Modern Horizons

Geschrieben von Genu am Gestern, 11:45

So wie die Force gut für UW aussieht, so mittelmäßig sehe ich sie in Shadow.

 

Wenn ich mal T3 Karn rausrechne (Ist der häufigste T3 loss bei Weitem! und dennoch ist das Matchup nur 45/55 zugunsten von Tron in meiner Statistik), dann ist die Anzahl an Kills in T3 oder eher die ich mit Shadow erfahren erlebt habe nicht nur ziemlich gering sondern auch eher Mulligans und den dementsprechend schlechten Starthänden mit Mangel an Interaktion zuzuschreiben.

Im letzten Jahr hatte ich genau 1 Game loss bei denen ich nicht dazu kam irgendwas zu tun - den Game 1 T0 Grishoalbrand. Bei den restlichen existierten Chancen die ich in erster Linie durch Mulligans oder risky Keeps nicht wahrnehmen konnte und bei 1 oder 2 waren die Gegner auch durch Discard hindurch einfach Lucky.

 

Mal abgesehen davon dass das Deck sich noch einmal umstrukturieren müsste um den Blau-Anteil zu unterstützen - würde es wohl auf einen Mix aus Force of Negation und Stubborn Denial hinauslaufen - und das wiederum beinhaltet mir zuviel Non-Creature als jemand der Stubborn Denial schon oft genug genau deswegen verflucht hat (Wenn man gegen Elfen/Humans/Spirits und ähnliche spielt dann verflucht man Stubs genauso wie man Fatal Push gegen UW verflucht). Und Handkarten sind bereits jetzt schon recht Knapp in Shadow.

 

Wenn also NeoGrisel und Konsorten nicht auf einmal das Meta dominieren und mich dazu zwingen Force of Negation zu spielen, dann sagt mir mein Bauchgefühl dass ich Force of Negation nicht einmal brauchen werde. Aber mal schauen, evtl komm ich heute Abend schon zu den ersten Tests.




#1517172 Communitythread 2019

Geschrieben von Genu am 18. Mai 2019 - 00:08

Englishes Lieblingswort: Obfuscation. Ich mag den Klang.

Deutsches: zerhackstückeln. Es ist schön ein Wort für den Fall zu haben dass zerhacken zu grob ist.


#1517025 Das MTG-Forum diskutiert über Sexismus

Geschrieben von Genu am 17. Mai 2019 - 10:40

Habe ihren Bericht gelesen, muss aber sagen, dass er mich leider so gar nicht überzeugt. Dazu möchte ich auf einige ihrer Punkte eingehen:

 

1. Eine ihrer Hauptbeschwerden ist, dass ihre Mitspieler ihr auch nach Monaten noch versuchen Tipps zu geben, wie sie ihr Spiel verbessern kann. 

Da muss ich mir doch die Frage stellen: Liegt es nun daran, dass sie eine Frau ist, oder vielleicht daran, dass sie auch nach Monaten noch ein Neuling in diesem sehr komplizierten Spiel ist und entsprechende Spielfehler macht? Nach 7 Monaten schafft sie übrigens ihren ersten 3-1 Finish. Lange nachdem sie angefangen hat, Verbesserungsvorschläge als persönlichen Affront anzusehen.

 

2. Es sind zu wenig Frauen auf diesen Turnieren.

Keine Frage, ich würde mich ebenso unwohl fühlen in einer Umgebung, in der außer mir nur 20 Frauen anwesend sind. Allerdings gebe ich in dieser Situation doch nicht eben jenen Frauen die Schuld dafür. Sie hat hier ein Problem erkannt und was tut sie dagegen? Nichts. Stattdessen könnte man das Thema bei den Anwesend auch ganz einfach mal ansprechen. Möglicherweise kennt der ein oder andere auch noch jemanden, mit dem man sich absprechen könnte. Selbst das Zepter in Hand nehmen und sich untereinander organisieren. So schwer ist das gar nicht, aber natürlich schwieriger, als die Schuld jemand anderem zu geben.

 

3. Die Toilettensituation ist miserabel.

Inwiefern das nun sexistisch ist, habe ich nun wirklich nicht verstanden. Die Jungs stellen sich alle draußen an einen Baum zum Pinkeln oder wie? Wenn eine Toilette eklig ist, ist sie eklig. Ob ich nun Männlein oder Weiblein bin. Zumindest empfinde ich das so. 

 

4. Sie wird nicht genug eingebunden.

Schwierig von außen zu beurteilen. Wenn man aber mal drauf achtet, lauten ihre Formulierung meist so: "Ich wurde von niemandem gefragt, ob ich zwischen den Runden eine Partie mit ihm spielen möchte." Lässt darauf schließen, dass auch hier ganz einfach die nötige Eigeninitiative gefehlt hat.

Zwischendurch beschwert sie sich auch häufiger mal darüber, dass ihr Tauschordner bei den anderen keine Beachtung findet. In einem Nebensatz wird dann erwähnt, dass "ihre Sammlung natürlich auch noch winzig ist". Auf den Trichter, dass diese zwei Dinge möglicherweise in einem gewissen Zusammenhang stehen, scheint sie nicht gekommen zu sein.

 

Ich möchte nicht bestreiten, dass auch valide Kritikpunkte angebracht wurden. Ein Beispiel sei das typische "Hat dein Freund dir Magic beigebracht?" Allerdings wird auch hier hin und wieder völlig zu Unrecht eine Opferrolle eingenommen. Dass schlechte Verlierer nerven, ist beispielsweise nun wirklich kein geschlechtsspezifisches Problem und daher in der Diskussion meiner Meinung nach fehl am Platz.

 

Habe mir den Bericht auch einmal in Ruhe durchgelesen und finde es wirklich schwer dort Sexismus zu entdecken - Kann ja mal aus meiner Persperktive erzählen als ich mit Turniermagic wieder angefangen hab:

 

Ich kannte 0 Personen. Bin zum FNM und auch dort gibt es eingefleischte Gruppen und Leute die sich lange kennen. Zwischen den Runden steht man immer mal alleine rum weil der Kumpel von wem anders gerade fertig wurde oder wer anders in die Konversation reingrätscht und die Gespräche auf Insider/Privat wechseln und man halt nicht mehr folgen kann. Das ist halt normal. Wenn man aber regelmäßig da ist und zu den Leuten hingeht, dann kommt dieses einbezogen werden von alleine - man muss halt selber auch nur eine Grundlage bieten um eine Bekanntschaft oder Freundschaft aufzubauen.

 

Das andere was mir komisch aufstößt ist das Tipps geben auch nach Monaten. Ich bin Jahre dabei und dennoch verhelmt man immer wieder was was jemand anderes sieht: Meines Erachtens gehört dieser Teil - mögliche Plays durchzugehen und einen optimalen Weg zu finden - einfach zur Magic-Kultur dazu. Wenn man sich davon direkt angegriffen, verunsichert und bevormundet fühlt, dann ist das mMn kein Problem mit den Spielern oder Patriarchismus, sondern ein schlechter Umgang mit Kritik zu der Handlung in der Spielsituation.

 

Auch der Part wo die Reaktion des Gegners die Freude am Sieg mildert ist erst einmal für sich genommen nichts exklusives. Ich kann mich definitiv an Situation erinnern wo ich im Nachhinein sogar den Judge für Unsporting Conduct gerufen hätte.

Und der Part wo sich jemand beim Draft über die Bomben beschwert oder wie viel Luck man gerade - unabhängig vom Format hat - das passiert doch ständig aus unterschiedlichen gründen und hat eher was mit der Person die es ausspricht zu tun als mit der Person die gegenüber sitzt - denn so wird Frust platz gemacht wenn man einen schlechten Pool hat, die Oberhand durch eine einzige Karte verliert oder man gerade um Doppel-Chalice drumherumgespielt hat, der Gegner aber Triple-Chalice hat.

An der Aussage "Ohne soviel Luck hätte Sie nicht gewonnen" sehe ich ersteinmal nichts sexistisches - die Phrase (ersetze "Sie" durch "Er") oder zumindest eine Variation davon begegnet jedem der Turnier-Magic vermutlich mind. 1 mal in 2 Spielen.

 

Tauschordner? Früher als Karten wengier gut Verfügbar waren klar - man musste ständig suchen um etwas zu finden - aber heutzutage spart man sich damit meistens nur den einen Euro Versand und findet alle 3x so schnell online, zumal der Spass des Feilschens mittlerweile auch weg ist und nur nach Liste gedreht wird. Den Wert der Sammlung durch tauschen zu vergrößern ist nicht mehr wirklich möglich und damit ist z.B. für mich auch der Reiz weg Dinge zu ertauschen die man nicht aktiv braucht. Ich würde Tauschordner nur aus langeweile durchblättern - d.h. Wenn ich niemanden zum Quasseln finde.

 

Ebenso die Toilettensituation ist wie sie ist. Reg ich mich jedesmal drüber auf, selbst an Orten wo richtig gute Sanitäranlagen gibt wundert es mich wie man es schafft diese innerhalb von 15 Minuten nach Einlass bis zum Würgereiz zu versiffen. Hatte ich bei den Nationals schon angesprochen: Die Sauberkeit eines Klos liegt nur zum Teil beim Veranstalter - der zumindest ein zu Beginn sauberes Klo und über den Tag ausreichend Verbrauchsartikel sorgen muss. Der Rest liegt an den Leuten die die Anlage benutzen und der erste Schritt zu einem weniger widerlichen öffentlichen Klo ist nunmal es selbst so zu benutzen, dass es erst garnicht widerlich wird. Wenn alle das machen würden, gäbe es das Problem nicht.

Und über Innenstadt-Läden muss man erst garnicht reden - ich kenne viele Ladenbesitzer die sich freuen würden selbst ein schöneres / größeres Bad zu haben oder das Geld für eine Putzkraft die hinter herumsauenden Kunden saubermacht - weswegen die Toiletten dort Kunden oft auch nur auf 3 maliges bitten hin erst darauf gelassen werden.

 

Natürlich will ich Kommentare wie "Gut gespielt, für eine Frau" nicht wegreden und die gibt es mit Sicherheit. Und natürlich werden einiger Spieler - vielleicht auch unbewusst - etwas anders mit einer Frau umgehen - einen Tick höflicher, einen Tick toleranter. Das Problem: Man ist nicht dabei gewesen und kann schlecht einschätzen wie schlimm es dort war - aber insgesamt finde ich in dem Artikel ziemlich das Bild meines eigenen Wiedereinstiegs wieder (na gut, ich hab früher besser abgeschnitten, aber es war ja auch ein Wiedereinstieg, kein Neueinstieg!), was es mir wirklich schwer macht an vielen Stellen wo Sie Sexismus sieht, selber welchen zu sehen.

 

Was ich komisch finde ist "Es sind zu wenig Frauen auf diesen Turnieren." - also die Abwesenheit von Frauen als Punkt anzuführen. Daher habe ich dort noch einmal zu weiterem Feedback zum Artikel recherchiert und folgendes gefunden:

 

One of the things that helped me understand how most women probably feel when they go into a game store to play Magic was going into a cosmetics store to shop.

 

I went to look for some shampoo, face wash, and cologne, but simply being in the store felt incredibly awkward. It helped me understand why representation is so important. Even though many of the products are gender-neutral, and a small bit are directed toward men, the virtually zero representation of men in the store in terms of customers, employees, advertisements, decor, etc. made me feel uncomfortable, like I wasn't supposed to be there. Before that, it never really clicked with me why women being represented in Magic was so important for getting more of them to play. Like the article said, there are certainly no "No Girls Allowed" signs, but seeing people similar to you being involved in a thing does a lot to make you feel more comfortable and makes the thing much more approachable.

 

Und musste feststellen dass ich bei Rituals oder Dougles dieses "misplaced" Gefühl bei mir ebenso erfahre. Jetzt kommt das Aber: Aber ich gehe dort trotzdem regelmäßig hin, weil es mein Lieblings-Shampoo nunmal nicht woanders gibt. Würde ich mich dort wohler fühlen wenn ich dort öfters anderen Männern begegnen würde? Mit Sicherheit. Aber wenn ich nicht hingehe, dann ist die Chance einen Mann dort anzutreffen auch mal direkt geringer.

 

Übertragen auf Magic heißt es einfach: Wenn ich das Spiel mag, dann geh ich eben trotzdem hin. Ich verstehe dass es eine Hürde ist und es das schwieriger macht - und bei Magic wo Interaktion mit anderen einen Schwerpunkt hat nochmal kritischer als im Laden wo man das Verkaufspersonal abwimmelt und was aufs Band legt. Aber wenn niemand den ersten Schritt macht - wo sollen dann die anderen Frauen herkommen um das Gefühl der Inklusion zu schaffen?




#1516754 Modern Talk(ing) - Aktuelles im Modern-Bereich

Geschrieben von Genu am 16. Mai 2019 - 12:14

Das Deck minus die WAR-Karten ist doch auf nem GP mal 11-4 oder sowas gegangen und hat viele verdutzte Gesichter hinterlassen :rolleyes:

 
 
Für diejenigen die nach dem Ursprung suchen - das Deck wird "Dice Factory" genannt und diist z.B. auf Youtube bei Hoogland zu finden. Das Deck ist vergleichbar mit Whir-Prison gewesen, mit Orochi-Hatchery oder Thopter/Sword als Win-Con.
Das Problem: das Deck hat nur auf der Prison-Achse agiert und das auch nur mittelmäßig gut. Es ist ein gutes Chalice-Deck weil es die Marken von Chalice nachjustieren kann, aber der Rest war einfach instabiler als Whir Prison.
 
 
 

Kann mir das Deck jemand erklären? Ich sehe charge counter stuff, den Karn lock etc. Also viel mana generieren und den Gegner behindern? Was macht das Deck spielbar?

 
Was das Deck am meisten verbessert: Saheeli, Sublime Artificer. Einerseits ist Sie ein eigener Plan der mit den 0-Mana Artefakten kleine Boards und Stalls generieren kann, andererseits ist Sie Ramp durch ihre Interaktion mit Surge Node und Astral Cornucopia / Everflowing Chalice - lässt man Surge Node zu letzterem werden dann hat man direkt 6 Mana und muss nicht länger wie bei der alten Variante des Decks - Rundenlang die Marken durch die Gegend schieben.
 
So generiert das Deck im Best-Case ab Turn 2 (T1 Surge Node, T2 Everflowing Chalice, Mox Opal, Saheeli, Surge zu Chalice) genug Mana um eine Wurmcoil oder einen Ugin zu droppen - wodurch die primäre Prison-Strategie des Decks durch ein Tron-Like droppen von Threats und mehr Threats ersetzt wurde - mit Karn als gelegentliche Prison-Element-Toolbox.
 
Durch WAR ist das Deck Explosiver geworden und kann sich jetzt noch besser selbst verteidigen.

/Edit: Nachtrag für Schlaubi:
Karn, the Great Creator 's erster Downtick holt Ensnaring Bridge - du wirst karn nicht mehr los außer mit Spells, der 2te Downtick holt Mycosynth Lattice und du kannst nichts mehr casten (Abilities von Artefakten von Gegnern können nicht genutzt werden und keine Ausnahme für Mana-Abilities - und Lattice macht auch die Länder zu Artefakten). Wenn kein Board da ist oder man 10 Servos zum blocken hat kann man natürlich auch direkt das Lattice holen.


#1516561 Das MTG-Forum diskutiert über Sexismus

Geschrieben von Genu am 15. Mai 2019 - 14:22

Hab ich was verpasst?
 
Eine jede Person kann sich am Turnier anmelden. Während des Spiels ist die Person weder aufgrund des Geschlechts, der Abstammung, der Rasse, Sprache, Heimat, Herkunft, Glauben oder politischen Anschauung oder Behinderung weder benachteiligt noch bevorzugt, sondern für einen Sieg im Turnier zählt von den beeinflussbaren Faktoren nur die eigene Fähigkeit. Die Regeln sehen eine Gleichbehandlung aller Turnierteilnehmer vor. So weit sehe ich hier erst einmal kein Problem.
 
Wenn jemand seinen Gegner unterschätzt oder weniger Zutraut, dann ist das mMn weder eine Diskriminierung noch eine Privilegierung, weil die Person doch keinen Nachteil erhält im Spiel erhält - das wird weiterhin mit der eigenen Fähigkeit bestritten und die Einschätzung des Gegners wirkt sich daraus nicht auf.
 
Ich kann noch keine Gläserne Decke in Magic sehen - denn die MPL hatte zumindest eine klare Anforderung. Hätte eine Person diese Anforderung erfüllt, wäre diese bisher ohne zu zögern in die MPL aufgenommen worden.
 
WotC war mMn absolut auf dem Richtigen weg weil die Grundstruktur vollkommen frei von Privilegierung und Diskriminierung war.
 
Das das Verhalten von Personen immer wieder Anlass für Eingriffe gibt ist wiederum etwas anderes  - aber das liegt an den Personen und nicht an der Umgebung und den Events die WotC geschaffen hat.
 
Wenn sich jemand entscheided nicht zu seiner vollen Fähigkeit zu spielen weil er den Gegner falsch Einschätzt, dann hat das mit Magic erst einmal nichts am Hut, sondern das Problem liegt bei der entsprechenden Person, nicht von Magic als Event.
Wenn jemand nach dem Verlieren sich dazu entscheided, jemanden Schlecht zu behandeln (selbst unabhängig von diskriminierenden Faktoren) dann handelt es sich um ein Problem der agierenden Person, aber auch dafür gibt es Regelungen die niemanden Privilegieren oder Diskriminieren, die aber genutzt werden können um jemanden der aktiv diskriminiert vom Turnier auszuschließen - unter den Regeln von Unsporting Conduct.
 
Wenn ein Judge eine mildere odere strengere Strafe aufgrund von Faktoren die unter Diskriminierung/Privilegierung fallen könnte ausspricht, dann gibt es immernoch die Option sich zu beschweren und einen Untersuchungsausschuss zu starten.

Wenn ein TO Teilnehmer ablehnt kann auch dort eine Untersuchung des Partner-Status folgen.
 
Das Problem liegt zu einem großen Teil bei der Community und nur zu kleineren Teilen beim WotC und den Store-Partnern - wenn sich Frauen im GameStore schon beim FNM nicht wohlfühlen, dann ist auch kein Wille dort diese Regelmäßig zu besuchen. Wichtiger wäre es mit einer Person wie Autumn Burchet darüber zu reden - und dafür gibt es z.B. dieses grandiose Interview wo Sie erklärt wieviel Sie lokal unterstützt wurde, aber auch dass es an anderen Orten Probleme gab. Wertvoll wäre es doch hier zu kommunizieren das man nicht alles erdulden muss und dass es Strukturen gibt die man anlaufen kann wenn Probleme mit anderen Spielern, Judges oder Turnierbetreibern entstehen.
 
Soweit ich das sehe sind die Strukturen für Chancengleichheit von Magic ziemlich gut.
 
Unter den bisher Preisgegebenen Informationen finde ich es daher eine Farce - denn so sieht es nach einer direkten Bevorzugung aus und nicht nach einem Ausgleich für eine Benachteiligung.
 
Wenn es z.B. Informationen dazu gäbe wie jemand aufgrund von Diskriminierung vom TO abgelehnt wird oder ein Händler sein Hausrecht misbraucht hat - und so das Sammeln von Punkten unterbunden wurde, dann würde ich diese Aktion sogar begrüßen. So sehe ich das aber als einen Schritt nach hinten.




#1515690 Modern Talk(ing) - Aktuelles im Modern-Bereich

Geschrieben von Genu am 10. Mai 2019 - 12:46

Ihr überseht doch gerade mehrere Dinge: Einerseits gibt es in Magic Antworten auf so ziemlich alles, "dies to removal", "can be countered" und "doesn't prevent steamrolling" ist kein Argument für Unspielbarkeit. Andererseits macht Karn auch andere Dinge als Mycosynth Lattice - z.B. auch Ensnaring Bridge, Ratchet Bomb, Chalice of the Void, Jester's Cap oder eine Wurmcoil Engine.

 

Und Tron ist nunmal ein Combo/Control-Deck. Combo steht ohne Frage vorne, aber falls euch mal aufgefallen ist gewinnt Tron in dem es ab einem gewissen Zeitpunkt das Board wegkontrolliert und wenn man sich z.B. das alte Corey Burkhart Grixis gegen Tron ansieht sind richtige Entscheidungen um den Gegner zu zerpflücken in manchen Fällen extrem wichtig weil man das Spiel sonst noch abgeben kann. Das Ziel von Tron ist ohne Frage  eine unschlagbare Boardposition zu schaffen und die Mittel die es nutzt erlauben das früh - aber je später es dazu kommt seine Spells zu spielen wird desto mehr nimmt das Deck die Kontroll-Rolle ein.

 

Der Mehrwert von Karn, the Great Creator steht nicht in dem einen Hardlock, sondern darin dass er ein Artifakt-Wish ist. Und noch mehr.

 

//Edit: Mist, Retro hat mich geninjat. Kartenlinks mal wieder hinzugfügt.

 

@Necronlord: Da Karn Mana-Abilities nicht ausnimmt lässt sich Disenchant nur mit Floating-Mana bezahlen weil deine Länder und Mana-Dorks und -Steine nicht länger Mana machen, da sie wegen Lattice Artefakte sind deren Fähigkeiten nicht genutzt werden können.




#1515016 Was nervt euch bei MtG?

Geschrieben von Genu am 07. Mai 2019 - 14:09

Sehr cooler Ansatz, den wir in unserer Gruppe ebenfalls versuchen umzusetzen, wenn jemand neues in die Gruppe kommt, wird er erstmal in Watte gepackt und ihm alles erklärt. Und pö a pö zieht man dann das Level an. 

Ich bin auch jemand der Leuten auf Turnieren hilft und versucht Anfänger nicht versauern zu lassen.

 

In der Regel geht es auch um das Ausmaß: Beim FNM lass ich gerne was durch - ich z.B. bin zum Lernen und entspannen da und gehe davon aus dass das auch für andere der Fall ist.* Sehe ich allerdings die gleichen Fehler widerholt, dann schieb ich da auch gerne mal den Riegel vor - bestes Beispiel erst vor 2 Wochen beim FNM gegen einen Phoenix-Spieler gespielt, der erst seine Spells resovled und dann die Marke vom Thing in the Ice runterdreht. 1 mal okay, hast ja nachher noch dran gedacht, 2tes mal geht vielleicht auch noch als Fehler durch, 3tes mal ist es ein falsch angewohntes Muster dass es abzugewöhnen gilt.

 

Beim Bottrop im letzten Monat hatte ich dann das Vergnüngen unter Comp-Rel gegen jemanden zu spielen der das gemacht hat. 2 Judgecalls in der ersten Runde und mein Gegner war erstmal richtig Salty und meinte mit seinen Kumpels am Küchentisch wäre das kein Problem gewesen. Nach Runde 4 kommt der gleiche Herr bei mir vorbei und hat sich bedankt dass er die "Judge-Schelle" brauchte weil  es ihm zeigte dass vernünftiges kommunizieren und verrechnen eben nicht egal ist und ihn die restlichen Runden vor weiteren Problemen bewahrt hat und entschuldigte sich für sein Verhalten.

 

Arbaal hat es auf den Punkt getroffen: Hilfe wollen, brauchen und anzunehmen sind unterschiedliche Dinge.

 

*Dient nur der Darstellung meiner Herangehensweise an FNM für den Umgang mit meinen Gegnern. Es ist absolut gerechtfertigt auf sein Recht im Rahmen der Regeln zu bestehen, denn Backsies sind auch beim FNM als gezielte Freundlichkeit und nicht als Anrecht zu verstehen.




#1514890 Was nervt euch bei MtG?

Geschrieben von Genu am 06. Mai 2019 - 22:27

Und als ob das nicht genug wäre wird das gleiche mit Verschlimmerungs-Faktor 100 in den Sanitäranlagen veranstaltet. Wie der Abfalleimer halbleer sein kann und der Boden zeitgleich mit Trockentüchern ausgelegt ist, ist mir immer aufs neue ein Rätsel.




#1514763 Was nervt euch bei MtG?

Geschrieben von Genu am 06. Mai 2019 - 12:34

und man würde die Artworks ja gar nicht mehr sehen.

 

Wieso sollte man die Artworks nicht mehr sehen?
 
8b9615bcd344b7c7a164160ddf20ad00.jpg
 

 

Ergänzend zu den Crap-Karten die man wirklich nicht wegschmeißen will würde ich noch "Sammlung organisieren" hinzufügen weil spätestens nach dem nächsten Brew-Versuch alles wieder durcheinander ist.




#1514477 Was nervt euch bei MtG?

Geschrieben von Genu am 04. Mai 2019 - 23:08

Mich nerven Leute, die ständig ihre Karten flitschen, beim Nachdenken ständig Länder hin und her tappen, oder auf ihrem Board "Klavier spielen" sprich ihre Karten mit allen Fingern ständig antippen und anderes in Richtung Verhaltensstörung.

 

FIFY.




#1514305 (MH) Modern Horizon 14 Juni

Geschrieben von Genu am 03. Mai 2019 - 15:56

@Arbaal: Das ist wohl ein bisschen vereinfacht denn Legacy würde bei besseren Einstiegsmöglichkeiten sicherlich auch mehr gespielt werden. Durch die unterschiedlichen Einstiegshürden in die Formate ist Spielerbeliebtheit nicht wirklich vergleichbar.

 

- So könnte man sich, von Wizard-Seite aus, endgültig den Support von Legacy einstellen und hätte nur noch zwei offizielle Formate die unterstützt werden müssten.



Ein Format zu endgültig mit einem Set zu töten (=aktive Rolle von WotC) und das Format auf dem Rücken der Reserved List (welche in erster Linie auf Spieler/Sammler-Wunsch eingeführt wurde) dahinsiechen zu lassen (=passive Rolle) sind beides Möglichkeiten das Format loszuwerden, nur erzeugt letzteres weniger schlechte PR.

 

- Man würde sich weiter an den großen Konkurrenten "Hearthstone" herantasten, wo es auch nur zwei Formate gibt (Standard und Wild).



Die Formate in Hearthstone waren ein Herantasten von Hearthstone an Magic, da der Umsatz bei Hearthstone stagnierte weil es wenig Grund gab neue Karten die nicht Overpowered waren zu kaufen. Zeitgleich wissen wir von WotC, dass zusätzliche Formate zu bedienen (Pauper, EDH) eine größere Spielerschaft trägt und den Bedarf an neuen Sets und Nebenprodukten steigert. Ein bewusstes Herausschneiden eines Formats ist daher nicht nur dem Ansehen schädlich.

 

- Man würde sich der, für viele Spieler, hohen monetären Legacy-Einstiegshürde "Reserved-List" entledigen und die Spieler könnten trotzdem FOW, Daze usw. spielen.



Was voraussetzen würde, dass die Vision von Modern der von Legacy gleicht. Dabei ist es vollkommen in Ordnung unterschiedliche Formate mit unterschiedlichen Identitäten zu haben. Dass Modern nicht Legacy und auch nicht Legacy-Light ist, kann durchaus etwas gutes sein.

 

- Durch die reinen Modern-Sets könnte man leichter den Sekundär-Markt unter Kontrolle halten um zu verhindern das Spekulanten vollkommen ausrasten.



Falsch. Das Grundlegende Problem ist Verfügbarkeit der Karten. Schaffen wir ein Set, dass nicht von allen Spielern gekauft werden will (= cutten gezielt Standard aus), dann besteht die Gefahr einer geringeren Verkaufsmenge was die Seltenheit erhöht. Gepaart mit vielen schlechten Karten und sehr wenigen, sehr seltenen sehr guten Karten könnte es eine Preisexplosion für das Format geben (Grüße Leovold vorm DRS Bann). Sind die Karten zu stark, muss jeder seine bisherigen Staples ersetzen - eine Zwangsrotation mit Set-Release entsteht, bei der sich die Händler regelmäßig ihren Bauch vollschlagen können.

In jedem Fall, 3-4 Jahre und den Zuwachs der Playerbase später haben wir also potentielle neue Sets, die keine Reprints enthalten, deren gute Karten selten bis garnicht reprintet werden und deren Verfügbarkeit ähnlich gering ist wie die der Karten aus Morningtide jetzt.

Preisregulation kann nur stattfinden indem Sets wie Ultimate Masters über Nicht-Sekundärhändler wie Amazon und Wawllmart vertrieben werden damit die Preise nicht künstlich gehoben werden. Das Größte bisherige Problem der Modern Masters Serie war, dass die Distribution der Ware durch genau die Kanäle stattfand, die in erster Linie keine Preissenkung wollen.

Für den Erhalt des Formats wären regelmäßige Reprints zur Sicherung der Verfügbarkeit von Staples wesentlich wichtiger als ein Set dass die Staples regelmäßig neu definiert und somit die Spielersammlung konstant invalidiert. (Wobei die Schaffung neuer Staples ohne Invalidierung der alten schon ziemlich gut wäre, aber dies Erfordert viele Nischen).

 

- Man könnte noch speziellere Produkte für Modern herausbringen, eine Spielerschaft die ja eigentlich relativ uninteressant für Wizard ist, da ja viele Spieler eher am Sekundärmarkt kaufen, als Booster zu öffnen.



Ja, die Grundlage ist damit geschaffen, und WotC ist es egal ob der Händler oder wir die Boxen kaufen, solange die Mage für den Händler die eigene nicht überschreitet. In dem Sinne ist es nicht zwangsweise ein positiver Schritt für die Spielerschaft.

 

- Legacy ist für WOTC absolut uninteressant, da in diesem Meta wahrscheinlich min.90% aller Umsätze in den Sekundärmarkt gehen und Wizard kaum einen Cent damit verdient. Auch natürlich bedingt durch den mangelnden Support seitens WOTC, aber das ist ein anderes Thema. Mit einem "Legacy Light" ließe sich ja wieder einfacher Geld verdienen.



Wenn Sie ein Legacy-Light fördern wollten dann könnten Sie auch einfach ein neues Format erfinden und müssten Modern nicht umschmeißen. Modern war ganz im Gegenteil, sogar Ursprünglich konzipiert das Format mit weniger Design-Fehlern als Legacy zu sein - schließlich hat man ja aus vielen Kartendesigns über die Jahre gelernt. Allerdings passieren Designfehler immer wieder und lassen sich nicht ausschließen - langfristig wird jedes Format eben das was es ist.

Diese Punkte beruhen alle vor allem auf dem Konzept dass ein Legacy-Light "besser" als das aktuelle Modern wäre. Auch wenn die Spielerschaft gerade im Reddit ziemlich Vokal ist, sprechen stetig steigende Teilnehmerzahlen aller möglichen Events doch dafür, dass Modern irgendwas richtig macht. Man müsste sich also schon ziemlich sicher sein, dass Legacy-Light diesen Trend fortsetzt, um Grundlegende Designs, die vor etlichen Jahren bewusst verworfen wurden, erneut in ein Format einzuführen.

Modern Horizons hat großes Potential indem es die Probleme von Modern adressieren und das Format verbessern kann, aber es hat auch alleine im Konzept Fehler (gerade was Kartenverfügbarkeit angeht, was besonders immer wieder von Einsteigern angesprochen wird) und ein mindestens ebenso großes destruktives Potential das Format nachhaltig zu verschlechtern.

 




#1513755 Der Cheater Thread

Geschrieben von Genu am 30. April 2019 - 16:49

Es würde aber ein eindeutiges Zeichen setzen. Das Konzept ein Exempel zu statuieren wäre jetzt nicht neu.


  • tol hat sich bedankt


#1513678 Der Cheater Thread

Geschrieben von Genu am 30. April 2019 - 13:07

Ich hab nen Riffle-Shuffler im Spielerkreis dessen obere beide Kanten schon nach dem ersten Match wieder abgefuckt aussehen, das ist wohl eine Frage des Umgangs und der Technik. Bei jemanden der ohne Gewalt Masht dauert es Ewig bis sich sowas bildet. Wie sagt man so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel: Normalerweise passiert das auch nicht so schnell.

 

Das hier ist (in meinen Augen genauso wie in euren) ein sehr klarer Fall von Cheating.

 

Ich hab nirgendwo gesagt dass es das nicht ist, sondern wollte nur aufzeigen, dass bei den 2 Arten von den Markierungen 1 unnauffälliger ist als die Andere. Das war alleine auf die Art der Markierung bezogen.

 

Wenn man dann die Umstände - PT = hohes Payoff, frische gesleeved (aka sollte sehr wenig Abnutzungserscheinung aufweisen) und das Muster (Nur Schlüsselkarten) berücksichtig ist es, wie ihr es auch sieht - ziemlich offensichtlich Cheating.






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