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Genu

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#1503381 UBx Death's Shadow

Geschrieben von Genu am 19. März 2019 - 09:44

Da ich mit Ausnahme von Master of Etherium kein farbiges Artefakt mehr seit dem Birthing Pod Bann in Modern gesehen habe bin ich zuversichtlich dass er die Strikt bessere Option ist: Den einen Schadenspunkt um bestimmte Kreaturen aus dem Weg zu räumen habe ich bisher nur gegen Mantis Rider, Supreme Phantom und Spell Queller vermisst - das war das einzige wirkliche Defizit dass ich bei ihm feststellen konnte - dafür hat er aber gegen Humans schon früh Angriffe blockiert, kann nicht von Kitesail gepickt werden und wird nicht von Thalia teurer gemacht (Ist aber "reinen" im Removal-Mode von Haus aus teurer), aber Block 5/5 Champion + Sac kill Thalia ist auch drin was viel Lebenspunkte spart - was Abrade eben nicht konnte. Ich bin mir noch nicht sicher was von beiden gegen Humans wertvoller ist, aber gegen Spirits finde ich ihn auf jeden Fall schlechter da er hier 0 blockt und eben nichts tötet.

 

Ich würde für diese Decks einfach andere Karten planen - Abrade war nett aber Anger of the Gods ist in diesen Matchups so viel besser, dass ich nicht sagen würde Abrade gegen Humans gespielt zu haben - meiner Ansicht nach war Abrade einfach die Extra-Karte gegen Chalice die auch in anderen Matchups als Filler funktioniert hat weil man hier easy 7-8 Karten cutten kann und eigentlich alles besser ist als Street Wraith und Stubborn Denial - und unter dieser Prämisse ist Goblin Cratermaker wirklich gut:

 

Denn was er gegen Spirits weniger bringt gleicht er gegen Tron, Whir und Eldrazi locker aus: Er ist ein Beater und damit nicht tot wenn der Gegner gerade nichts hat. Er kommt T2 - gegen Tron bedeutet das, dass T3 Karn nicht auf deine Länder ziehen kann was dir Zeit gibt. Er handelt alle Artefakte genausogut wie Abrade und gegen diese Decks ist es eher selten dass man Abrade + Snapcaster Abrade sofort braucht. Aber er nimmt halt Ugin und Karn mit, Reality Smasher und Thought-Knot Seer - die ansonsten schwieriger zu handeln sind.

Sämtliche Colorless/Artifact themed Decks in Modern spielen wenig wenig Removal - und daher ist es sehr selten ein Problem dass er eine Kreatur ist wenn man ihn Proaktiv spielt.

 

Im Endeffekt läuft es einfach darauf hinaus dass er einen Body hat - hat der Gegner gerade nichts relevantes weil du mit Discard und Countern gesichert bist kannst du reindrehen und hast immernoch ein weiteres Backup auf dem Feld - und das macht den Unterschied da diese Matchups idR ein rennen gegen die Zeit sind.




#1503348 UBx Death's Shadow

Geschrieben von Genu am 19. März 2019 - 00:12

Wo im Turnier-Thread gerade wieder über Tron und Whir Prison diskutiert wird - Ich teste seit kurzer Zeit Goblin Cratermaker im Sideboard - und der ist der Bringer. Gegen Humans blockt er, rüstet Dudes oder Vial ab, er killt Chalice, Karns, Ensnaring Bridges und kann von Lili oder KCommand ausgegraben werden. Der ist kriminell underplayed.




#1503242 Modern-Grand Prix und andere Pro-Turniere

Geschrieben von Genu am 18. März 2019 - 15:13

Die Frage gegen Phoenix ist wohl eher was welches Deck bringen will: Viele denken sich wohl dass Graveyardhate gut gegen das Deck sein muss weil jeder den Reanimationsplan im Kopf hat und vergisst dabei dass Thing und Drake genau daran vorbeispielen. In dem Sinne behandeln viele Spieler das Deck beim Sideboarden intuitiv als eine art Dredge und das umgeht Phoenix mit seinen Threats ziemlich gut - Drake und Thing funktionieren gegen "no grave for you", Pteramander funktioniert gegen Surgicals und kurzweilige Setbacks und der Burn ist die ergänzende Reichweite um sicherzustellen dass man auch ankommt.

 

Das Deck glänzt vor allem damit dass es nicht nur auf einer Achse angreift sondern sich auf alle Pläne gleich stark verlassen kann während viele Spieler immer nur eine Achse mit dem Sideboard angreifen wollen. Wie Retro schon sagte: Alle Achsen angreifen - Spot removal für die Non-Recurring threats, Gravehate für die Recurring Threats, Lifegain / Clock gegen die unvermeidlichkeit des Burnpakets, Discard um die Kurve zu unterbrechen und den eigenen Antworten anzupassen.

Bei GDS manifestiert sich das wie folgt: Removal ist im Main, Discard ist im Main, Clock ist im Main. Street Wraith sind schlecht gegen das Burn-Paket und Stubborn Denial ist minder gut weil die Spells gecasted - nicht resolved - werden müssen.Rein kommt dafür was gegen die Recurring Threats und den Burn - Leyline, Surgical und/oder Collective Brutality.

 

 

Mit Sultai Teachings z.B. war der Cryptic-Tap Stall meine Beste Waffe der die Kreaturen nutzlos werden lies wodurch ich mich auf das Burnpaket konzentrieren musste um nicht ausgebrannt zu werden. Ich habe dort beim Sideboarden entsprechend exakt wie gegen Burn geboardet und bin damit mehr als gut gefahren, weil der Stall-Plan alleine sämtliche Kreaturen-Achsen adressiert. 1 Surgical ist das einzige Zugeständnis dass ich an den Phoenix-Plan gemacht hatte - für Random early blowouts oder für den Teachings-Move wenn ein großer Zug vorbereitet wurde.

 

Die ersten beiden Beispiele das Matchup anzugehen sind gemäß den Fall "Schwächen ausgleichen", aber es gibt auch noch die andere Option: Sich auf seine Stärken verlassen.

 

Mit Storm hatte ich z.B. große Probleme gegen Phoenix weil ich genau in den Fehler reingelaufen bin und mich darauf fokussiert habe um die Surgicals zu umgehen, Empty als alternative reingebracht habe, die Stormlords wegen Bolts gecuttet hatte und aus Angst for spezifischen Karten in den Grind-Modus gewechselt bin - wo man gegen das Deck garnicht sein will. Eigentlich ist es offensichtlich: Phoenix will gegen Storm schnell sein, warum sollte ich also mit Storm versuchen langsam zu sein?

Seitdem ich die Surgical und Bolts ignoriere (Wenn man Smart ist kann man die nämlich ziemlich gut umspielen) fühlt sich das Matchup wesentlich ausgeglichener an - Stormlord kann auch im Combo-Turn für 1-2 Spells gedroppt werden um den Gegner in den Lethal Stormcount durch interaktionsversuche zu navigieren. Wenn die Surgical landet ist halt GameOver, aber der B-Plan ist garantiert Gameover und das muss man auch erkennen.

 

Wenn man selbst also Vizier Company spielt und garnicht genug Interaktion im Board haben kann um alle Achsen des Decks anzugreifen, dann sollte man sich vielleicht überlegen ob maximaler Combo-Fokus trotz Bolt und Gutshot nicht die bessere Wahl ist.

 

Das erstere ist einfach - die Fragen "Was will ich verhindern? Wovor habe ich Angst?" sind in einem Matchup schnell beantwortet und es gibt immer Karten die gut scheinen weil andere im Kontext schlechter werden. Aber manchmal muss man sich - wie in den letzten beiden Spielen fällen fragen: "Was ist mein Plan? Habe ich überhaupt eine Chance, wenn ich mich auf diesen nicht verlassen kann?". Sich nicht auf die Stärken des eigenen Decks verlassen zu wollen ist glaube ich eines der größeren Probleme in der Spielerschaft weil jeder nach dem Wundermittel sucht dass das Matchup einfach macht - und da ist es leicht zu übersehen dass der Game1 Plan vielleicht schon der beste ist den man wählen kann.




#1502610 Neuer Mulligan ((!!!Test!!!)): Start --> Magic Fe...

Geschrieben von Genu am 14. März 2019 - 12:14

Mmh da bin ich wohl zu langsam gewesen, denn ich hab die letzten Wochen nicht wirklich Zeit gefunden mich daran zu setzen.

 

Wie auch immer, hier ist ein Qualitäts-Artikel:

 

https://www.channelf...specific-cards/

 

und die Zugehörige Simulation: https://github.com/f...on_mull_Tron.py

 

Er schreibt aber selbst, dass Ancient Stirrings in der Simulation vernachlässigt und ich hab auch noch nicht reingeschaut wie die Spheres integriert sind.

Von 16.10% auf 33.32% ist bei einer aggressiven Mulligan-Strategie aber ganz schön hart, und im Vergleich von der ersten Tron-Sim mit Play-Engine scheint Stirrings selbst bereits gute 6% Mehrwert beim jetzigen Mulligan zu bieten.

 

Sein Fazit: Die Zahlen sind beängstigend aber man muss sich ansehen wie es sich ausspielt weil er nicht abwägen kann ob die Reduktion an "Non-Games" durch Screw und Flood und das einfachere gelangen an Hass das vereinfachte zusammenbekommen von Combos aufwiegt..




#1501788 Banned List Diskussion - [11.03.2018]

Geschrieben von Genu am 12. März 2019 - 08:34

Shadow egal in welcher Form, ob 4c, Grixis oder Sui entspricht genau dem was du beschreibst. Storm z.B. ebenfalls - sehr viele unterschätzen wie gut das Deck grindet und es hat einen sehr proaktiven Plan gegen alles andere.

 

Was das Thema verlieren ist Unfun angeht: Meiner Beobachtung dem Verhalten anderer nach ist Verlieren nur genau dann nicht "Unfun", wenn Sie das Spiel als knapp empfunden haben. Jemand der das Spiel nicht als knapp empfindet, fühlt sich überfahren und hat wenig bis keinen Spass. Deswegen scheinen Spieler von stark Proaktiven Decks insgesamt glücklicher im Format zu sein und das obwohl viele ein Spiel in dem der andere exakt einen Turn schneller war nicht als knapp sondern als überfahren einstufen.

 

Zum Thema Gravehate haben oder nicht haben:

Wenn dein Deck zu 100% darauf angewiesen ist den zu brauchen, dann Spiel halt entsprechend viel. Wenn dein Deck aber auch nur einen tick Proaktiv ist, dann ist das häufig sogar nicht notwendig, weil man sich auf die Stärke des Decks verlassen kann. Ob man nun Battle Rage, Vizier Combo, Phoenix, Scales oder Infect spielt ist in dem Fall dann egal, aber man hat eine reale Chance das Deck zu racen und diese Decks kommen tendenziell mit weniger Gravehate aus als der Rest.




#1501672 Banned List Diskussion - [11.03.2018]

Geschrieben von Genu am 11. März 2019 - 18:31

T1 Bolt den Dork, T2 Remand, T3 Exarch into T4 Twin ist also geiles Magic.
 
T1 Looting into T2 Dredge und Reunion mit 10 Power auf dem Board, dann T3 reindrehen, T4 reindrehen oder Chill/Conflag Finish ist also kein geiles Magic?
 
Ehrlich gesagt sehe ich da keinen großen Unterschied, egal ob man nun einen revoltierenden Fatal Push oder einen Anger of the Gods braucht um das zu stoppen - in beiden Fällen hat eine Partei allen Spass und der Rest weniger, denn immer wenn jemand sagt:
 

Karte/Deck ist Unfun

 
Meint er eigentlich
 

Verlieren ist Unfun

 
Jetzt könnte man z.B. auch argumentieren, dass Twin sogar noch weniger Fun ist weil der ein Counter nunmal verhindert das der andere überhaupt zu etwas kommt und/oder dass Twin wesentlich besser Interaktion mit sich unterbinden kann.
 
Hatten wir die Diskussion eigentlich nicht schon? Am meisten Spass gibt es, wenn das eigene Deck macht was es soll - und in der Hinsicht ist, um den gleichen Vergleich rauszukramen, ein Drag-Race bei dem derjenige der Blinzelt verliert ist die beste Option jeden mal den Spass zu lassen. Die Fehlrate der Decks, Midrange eingeschlossen - ist einfach notwendig damit die anderen auch mal ihr Ding durchziehen können, denn wenn Midrange immer alles disrupten könnte wäre es offensichtlich T0.
 
Wenn man wirklich mal in sich geht vermissen die meisten Spieler nicht wirklich Twin deswegen weil das Deck tatsächlich so wunderschön war, sondern weil sie damit wesentlich mehr gewonnen haben als mit allen Decks die man sich aus den Restkarten nach dem Bann basteln konnte.

 

aber das liegt imho einzig daran dass es zu viele Karten gibt die Quatsch im Friedhof machen.


Und das wird es immer wieder geben weil Karten die aus dem Friedhof Quatsch machen sind Flavor-technisch einfach geil. Jedes Format entwickelt langfristig die Notwendigkeit den Friedhof in den ersten Turns angreifen zu müssen weil über Zeit mehr und mehr Decks die Geschwindigkeit, Widerstandsfähigkeit oder Mehrwert über den Friedhof generieren können ermöglicht werden. Diese Entwicklung ist normal.*

 

(*) Zumindest wenn es weiter Editionen mit Untoten-Flavor und verrückten Frankenstein-Like Wissenschaftlern geben soll. Es kann natürlich sein dass es Designtechnisch langfristig abgeschafft wird, aber davon gehe ich mal nicht aus.




#1500890 Welche Karten würdet Ihr gern in Modern sehen?

Geschrieben von Genu am 07. März 2019 - 18:20

Breakthrough z.B. Gibt ein spassiges Deck

 

Dann bitte auch gleich Cephalid Coliseum und Careful Study direkt mitprinten. Bei dem spassigen Deck reden wir aber schon von Dredge?




#1500587 Welche Karten würdet Ihr gern in Modern sehen?

Geschrieben von Genu am 06. März 2019 - 13:25

Bin nochmal die alten Extended-Decks durchgegangen und hab noch ein paar andere Sachen gesehen die in der Vergangenheit gespielt wurden:

Und mal ein paar Auszüge was es noch so gab:

 

 

Mit Decks bei denen die Listen mit 4x Tolarian Academy, 4x Tinker oder mit 4x Vampiric Tutor beginnen fang ich erst garnicht an...

Davon abgesehen steht viel aus dem Format mittlerweile auf der Reserved List.

 

Im Prinzip existieren auch alle der "faireren" Extended Decks bereits in Modern. Rückwirkend betrachtet - (Anmerkung: ich hab das Format nie gespielt) - scheint Extended mit Ausnahme den 2 Jahren bevor Modern etabliert wurde wesentlich Combo-Dominierter gewesen zu sein als es bei Modern je der Fall war. Alleine deswegen glaube ich kaum, dass sich Modern Horizons viel Inspiration an Extended holen wird.




#1500270 Welche Karten würdet Ihr gern in Modern sehen?

Geschrieben von Genu am 05. März 2019 - 16:27

Mit den Sucheinstellungen -f:Modern f:legacy findet man auf Scryfall alles was nicht in Modern ist und Legacy-Legal - das einzige Manko ist dass die Modern-Bannedlist nicht gefiltert ist. Das ganze beläuft sich Tatsächlich dann auf 5,968 Karten.

Mag erst einmal viel klingen, aber wir haben bereits 12,251 Karten in Modern, sodass da garnicht so viel an Karten erschlossen werden kann. Ich hab da mal ein bisschen durchgeblättert und im Prinzip gibt es bei den alten Karten kaum einen Mittelgrund im Powerlevel, Gerrard's Verdict z.B. ist wohl das spielbarste zwischen Wrench Mind und Hymn To Tourach was nach Modern gebracht werden wird.

 

Vor allem viel mir aber auf, dass in den alten Karten eigentlich auch nur exakt eine Art von Karten mein Interesse weckt - und das sind eben genau die mit Mechaniken die Wizards bisher bewusst von Modern ferngehalten hat. Fast Mana, Combo-Enabler und Payoffs, Tutoren für Konstanz oder wirklich starke Interaktion. Es gibt wirklich erstaunlich wenige Dinge die Modern nicht bereits in einer sehr sehr ähnlichen Form besitzt, sodass ich mittlerweile dazu tendiere dass Sie einfach 5-10 Karten ins Format printen um Dinge wie den Counterspell-Hype mitzunehmen und den Rest eigene oder mildere Designs der guten Karten implementieren um die Edition voll zu bekommen.




#1500078 Modern-Grand Prix und andere Pro-Turniere

Geschrieben von Genu am 04. März 2019 - 18:07

(...) weil nach der Seite ja nunmal Phoenix das meistgespielte erfolgreiche Deck des Formats ist  (...)

 

Da muss ich jetzt einmal etwas anmerken denn es gibt ein Problem mit dem Fett markierten Bereich, den man viele Personen immer wieder durcheinander werfen sieht, den es wohl unbedingt zu klären gilt: 

 

Meistgespielt und erfolgreich haben nämlich erst einmal garnichts miteinander zu tun.

 

Korrelation, Kohärenz und Kausalität. Diese 3 werden bei Meta-Diskussionen viel zu häufig vergessen. Spielstärke eines Decks und die Häufigkeit mit der ein Deck zum Turnier mitgebracht wird (der Meta-Anteil) weisen idR. eine starke Korrelation auf, sind aber eben genau nicht Kohärent und nicht einmal Spielstärke hat einen kausalen Zusammenhang zum Meta-Anteil.

Und es gibt nicht DAS Meta, sondern es gibt EIN Meta, dass spezifisch für exakt das gerade stattfindenden Turnier gilt. Wenn wir von DEM Meta und nicht EINEM Meta reden, reden die meisten hier eigentlich nicht von einem Anteil des Decks an einem Turnier, sondern entweder von der Tendenz mit dem die Popularität eines Decks steigt oder von der Erwartungshaltung zur Popularität von Decks auf dem nächsten Turnier.

 

Der Fokus auf die Top8/16/32 spiegelt erst einmal nicht die Spielstärke eines Decks wieder, sondern die Popularität. Wenn sich unter den Top100 oder dem gesamten Meta 20% Phoenix befinden und unter den Top32 25%, dann reden wir hier in keinem Fall von Overperformance des Decks - denn wenn das Ausgangsmeta aus 20% Phoenix besteht ist erst einmal zu erwarten, dass in den Tops auch 20% Phoenix enthalten sind. Unter Einbezug der Varianz im Spiel ist eine Translation von 20% zu 25% nicht einmal ein Signifikanter Indikator.

 

Wenn wir hingegen davon reden, dass z.B. 5% Meta-Anteil Dredge 20% in den Tops enthalten sind, dann müssen wir annehmen, dass das Decks in der aktuellen Meta-Komposition einen Signifikanten Vorteil bietet. Dieser Vorteil hat nicht einmal Zwangsweise etwas mit der allgemeinen Spielstärke des Decks zu tun, sondern z.B. mit einem spezialisiertem Angriffswinkel in Bezug auf die gerade besonders populären Decks.

 

Gleichermaßen gilt das für ein Deck, dessen Meta-Anteil sich auf 20% beläuft aber nur zu 5% in die Tops konvertiert - Es kann - muss aber eben nicht - bedeuteten dass die Spielstärke des Decks zu gering ist, sondern kann ebenso bedeuten dass deren spezieller Angriffswinkel im Bezug auf die restlichen gerade besonders populären Decks gerade nicht von Vorteil ist.

 

Da wir nur eine Sicht auf die Tops besitzen, ist uns der Blick auf das Meta dieses Turnieres verwehrt - denn das Ergebnis lässt keine Rekonstruktion des tatsächlichen Metas zu. Man kann also nur mit 3 Annahmen arbeiten, wenn man einen Rückschluss aus den Tops auf das Meta ziehen will:

 

1. Spielstärke. Man geht davon aus, dass diese Decks in den Tops sind, weil Sie am meisten gewonnen haben. Das ist auch der einfachste Trugschluss dem die meisten unterliegen - denn nicht das Deck hat am meisten gewonnen, sondern der Spieler mit dem Deck. Während der GP-Gewinner auf jeden Fall eine 80% Winrate besitzen muss (weil er ansonsten nicht erster sein kann), kann das Deck durchaus eine reale Winrate von 45% besitzen wenn man die Quoten aller Spieler auf dem Deck mittelt. Denn mit höherer Popularität - also dem tatsächlichen Meta-Anteil des Decks - steigt die Chance für ein Deck mit selbst geringer Winrate in den Top8 zu landen drastisch an.

 

2. Opportunität. Ein Deck hat einen einzigartigen Angriffswinkel gegen andere Decks. Das Problem - dieser Angriffswinkel ist vielleicht der größte Faktor der Spielstärke des Decks, vielleicht sogar der Einzige. Vielleicht ist diese Opportunität nicht aus das Meta des Turnieres begrenzt - und kann nicht nur in wesentlich mehr Metas bestehen, sondern vielleicht sogar in einem Großteil, sodass es letztlich virtuell immer einen Vorteil besitzt - in diesem Fall ist Opportunität mit Spielstärke gleichzusetzen. Das kann der Fall sein - ist es aber, wie der stetig schleichende Wechsel von Decks die es in die Top8 schaffen zeigt - eher nicht die Regel.

 

3. Popularität. Simpel: Was viel gespielt wird - wird irgendwie auch in die Tops kommen. 

 

Alle 3 Ansätze haben ihre Schwächen und in Wahrheit handelt es sich immer um eine Kombination aus allen 3 Annahmen, bei denen sich aber die Größe der Einflüsse nicht zuordnen lässt.

 

Ohne exakte Meta-Anteile und Top8 oder die Match-Ergebnisse der Pairings können die die Winraten der Decks und somit die absolute Position des Decks in einem beliebigen Meta nicht ermitteln.

 

Es können Decks existierten, die sich bisher niemals in den Top8 platzierten, aber dennoch wesentlich öfter gewinnen als andere Decks - Grundlagen und weitere Infos: So kann ein Spieler lange Zeit ein Deck mit einer 60-65% Winrate navigieren und unentdeckt bleiben, da er ziemlich Wahrscheinlich bei 10 Wins stehen bleibt. Im Kontextgesehen wäre eine 60%+ Winrate für ein Deck im Durchschnitt verdammt massiv. 

Wer also nur in den Top8/16/32 und sogar 64 nach spiel-starken Decks sucht, kann in der Theorie sogar das stärkste Deck des Formates einfach übersehen und als Schund abtun.

 

Was meint ihr denn bitte weswegen Pros sich darauf verlassen in Teams alles zu Testen und viele PT's mit neuen Decks oder neuer Tech aufwarten?

 

Witziger Weise ist die neue Art, wie Decks unter MTGO veröffentlicht werden genau dem zuträglich - durch den Fokus auf unterschiedliche Decks zu setzen werden mehr Decks mit Potential enthüllt die von den Spielern aufgegriffen und verfeinert werden können - es bleiben insgesamt weniger Decks lange Zeit unentdeckt. Ein Parade-Beispiel war z.B. Mardu Pyromancer das genau diesen Weg gegangen ist und ohne MTGO wohl nicht als gutes Deck wahrgenomneb worden wäre.

 

Gleichermaßen ist Spielstärke in keinem Kausalzusammenhang mit Popularität - wie wir zuletzt bei KCI, aber auch schon in der Vergangenheit mit Amulet Bloom, Suicide Zoo und Bant Company (link aus Artikel) (die letzten beiden in Twin-Zeiten!) wie Dieser Artikelaus den Resten einer Zeit als wir noch alle Daten hatten bestätigt. Leider sind die Rohdaten auf denen dieser Artikel basiert nicht länger öffentlich zugänglich - obwohl die Standard-Auswertung aus dem vergangenen Standard noch gezeigt werden darf - von WotC unterbunden um Einfluss auf das aktuelle Modern zu minimieren. 

 

 

Two decks posted a win percentage of over 57 percent over the course of nearly 1,2000 matches combined. The first is Bant Collected Company 

(...)

The second is Suicide Zoo

 

Auch Witzig z.B: während ich selbst Suicide Zoo in Bottrop zu Twin-Zeiten als einziger spielte und häufig belächelt wurde, habe ich meinerseits Melira Company als Combo-Deck zwar ewig oft gesehen aber bin in meiner ganzen Spielzeit exakt 0 Bant Company mit Flickerwhisps und Geist begegnet.

 

In dem Sinne - die Art mit der viele Spieler auf die Top-Decks schauen begünstigt sogar Informations-Kaskaden in denen schlechte Decks viel und gute Decks wenig gespielt werden - und es ist nicht einmal Unbekannt bei Magic.

 

not-so-TLDR;

Bevor ihr euch also einfach weiter nur Auszüge von Turnier-Tops an den Kopf schmeißt, dann denkt doch bitte einmal nach, was für Daten ihr da benutzt und welche Implikationen diese besitzen.

 

Ja Phoenix ist stark, Opportun war es vielleicht zu Beginn einmal, und Populär ist es auf jeden Fall: 

Lokal habe ich auf den letzten 4 FNM-Like Turnieren jedes mal mind. 2x ggn Phoenix gespielt - und viele spielen das Deck Budget-Like ohne Fetchies, Blood Moons und Surgicals weil man dann mit 400€ ein Deck hat, das nicht schnurgerade läuft wie Burn und 8-Whack, nicht so hart technisch ist wie Storm, aber das trotzdem gut funktioniert.

Der Sprung von Budget auf Non-Budget erfolgt selten über ein zweites Deck, sondern durch Upgrades im aktuellen Deck bei den Spielern die es betrifft - also wird die Menge der Spieler die sich dann bereiterklärt doch etwas mehr in Magic zu investieren auch auf diesem Deck ballen. Aber übermäßig viel gewonnen hat das Deck definitiv nicht.

 

Und auch wenn ich mit Arbaals Stellungsname Größtenteil einhergehe - unterscheidet sich meine Meinung dazu in dem Punkt, dass ich in dem Format sehr viel für gut spielbar halte - denn das Format wird meiner Meinung nach größtenteils von Popularität geprägt - was wiederum Opportunität zulässt - und das wiederum besagt, dass Decks mit Einzigartigen Strategien (und davon gibt es nun einmal viele) zu bestimmten Zeitpunkten davon profitieren können.

 

Das Bedeutet unweigerlich aber, dass diese Opportunität niemals lange bestehen bleibt - d.h. eben nicht man spielt ein Deck perfekt und gewinnt durchgehend - sondern man gewinnt, wenn die Zeit für das Deck gekommen ist. Die Abwesenheit dieser Opportunität macht das Deck nicht schlecht, sondern nur schlechter in in der aktuellen Meta-Komposition. Das Problem: Die Leute glauben, ihr Deck müsste durchgehend diesen Opportunitäts-Bonus besitzen. Dabei ist gerade dieser Aspekt wichtig, damit eben jeder mal glänzen kann.

 

Der Umkehrschluss ist natürlich, dass das Reiten von Hypewellen die beste Möglichkeit auf kontinuierlichen Erfolg verspricht - und das ist etwas, das die Top8 dann auch widerspiegeln - Die aktuelle Hype-Welle.

 

Die gelegentliche Frustration, dass euer Pet-Deck gerade jetzt nicht gut positioniert ist, gehört damit zum Format. Die einzige Alternative wäre, dass es niemals gut positioniert ist.

 

Und genau hier bietet Modern Horizons eine Chance - unterbinden, dass Decks niemals zu lange eine Nebenrolle spielen.

 

//Edit: Missverständliche Passage weniger missverständlich gemacht.




#1499788 Welche Karten würdet Ihr gern in Modern sehen?

Geschrieben von Genu am 03. März 2019 - 04:51

Es gibt doch einen besseren Wild Mongrel in Modern - Noose Constrictor und z.B. Lotleth Troll. Ohne Circular logic macht das aber auch kaum einen Sinn - und übrigens: Hollow One ist ein Deck das nach einem sehr ähnlichen Prinzip aufgebaut ist. 

 

Wasteland und Sinkhole? Ich glaube kaum, dass Mana Denial kommen wird wenn WotC schon lange Mechaniken unterbindet die von vielen als "Unfun" gesehen werden und Land-Destruction steht ganz oben auf der Liste non-Games zu fördern. Vor allem da  bei Assassin's Trophy wohl mit Absicht entschärft ist.

Was ich ebenfalls nicht erwarte: Karten mit Alternativen Casting-Kosten - auch wenn diese vor linearen Decks schützen könnten, können diese auch von linearen Decks zum Schutz ihrer selbst verwendet werden und sind somit zweischneidig.

Zudem wissen wir schon lange dass es meisten Gratis oder Mana-Rabatte genau die Mechaniken sind, die das Format am einfachsten kippen können.

 

Cabal Therapist ist am ehesten mit Liliana of the Veils uptick vergleichbar - du schmeißt halt eine Kreatur statt einer Karte weg um ein wiederaufbauen des Gegners zu verhindern sobald die Hand einmal zerstört ist, kannst aber missen da du erstmal raten musst. Interessant wäre das z.B. für DEcks wie mein BW Hidden Stockpile-Haufen (der ein schlechtes Imitat des Legacy BW-Walking Dead ist), denn Gravecrawler, Servo Token und Bloodghasts kann man gut wegsaccen um den Gegner weiterhin in Schach zu halten, die Kreaturen invalidieren das Removal bereits größtenteils und gegen Kritische-Masse Decks kann man sich eine Runde verfehlen auch mal erlauben weil man danach trifft. Das gesagt Stirbt der Dude aber an Removal - was bedeutet das das Ding wesentlich weniger lange liegen wird als Liliana und besitzt keine Game-Winning-Ultimate. Achja, und er ist ein Horror - und hat damit nicht einmal einen relevanten Kreaturen-Typ wie Zombie.

 

Karten die ich mir vorstellen könnte die in Legacy gespielt wurden/werden wären z.B.

 

Goblin Ringleader (Goblin-Support)

Carrion Feeder (Zombie-Support)

Containment Priest (Behebt ein Konkretes Problem um Decks wie Dredge)

Rishadan Port (als "mildeste" Form von Mana-Denial)

 

 

Wenn ich eine "Art" Force of Will erwarten würde - dann würde ich eher Unmask vermuten da die Karte im Lategame an nutzen verliert und somit auch einen Schwachpunkt hat. Oder vielleicht eine neue Variante mit "target opponent" um Shenanigans zu minimieren.

 

Eine Karte die ich mir wünschen würde:

 

Goblin Bombardment




#1499347 Modern Horizons

Geschrieben von Genu am 01. März 2019 - 10:15

Ich denke Modern ändert sich so sehr das wir es nichtmehr wiedererkennen werden!

 

Das wäre mMn gesagt das schlechteste was passieren kann - wenn einfach von den 40 bestehenden akzeptablen Decks 20 invalidiert werden weil Sie vom Powerlevel schon leicht hintenanhängen und 10 andere ein Upgrade bekommen und 5 Neue Decks kommen sodass diese endgültig abgehangen werden dann werden 30% der Spielerschaft die eben Ihre Petdecks über den aktuellen Hype stellen richtig richtig sauer sein.

 

In der Rumor-Mill hatte ich es schon angesprochen - wenn alles gut gebalanced ist, jeder Etwas bekommt und vielleicht sogar nur die Decks die leicht hinterherhängen und lange keine Upgrades bekamen an das T1 Niveau angehoben werden dann hat die Edition das Potential das Format von Gut zu Großartig zu verändern.

Das Problem ist, dass gerade bei Wechselwirkungen neuer mit alter Karten und der Karten untereinander viel Potential da ist um mehrere Monster zu schaffen die die Balance bis hin zu einem Eldrazi-Winter zerstören. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Produkt genau richtig ist und wie hoch dass etwas schiefgeht? Das Potential für Fehler und Fehleinschätzung ist einfach zu groß.

 

Arbaal hatte es schon gut formuliert: Entweder die Karten sind so vorsichtig, dass letztlich nur 5-10% überhaupt gespielt werden, womit man das Set mit Modern-Spielbarkeit als Ziel eben als flaute bezeichnen kann weil es letzten Endes 1-2 Decks verbessert und sonst keinen Impact hat.

Oder die haben es beim Testen verbaselt, wir können uns alle neue Decks kaufen weil alle Karten in dem Set Instant-Staples sind. Das wäre dann der Fall wo ich überlegen würde aus dem Format auszusteigen, weil ich meine Lieblingsdecks ausgefoilt habe - ich bin bereit entsprechend viel Geld in 2-3 neue Playsets fürs Mainboard und Maybeboard zu investieren um den Status zu erhalten, aber wenn ich das halbe Deck austauschen muss dann weiß ich nicht ob ich das mitmachen will - allein weil WotC das sonst noch als Erfolg wertet und künftig mehr solcher Sets bringen wird die das Meta vom nächsten Jahr bestimmen.

 

Das Problem ist: Die Wechselwirkungen zwischen den Karten und Decks sind unglaublich komplex - wie oft wurde das Meta von einzelnen Karten, die man zu beginn nicht einmal für spielbar hielt - komplett verändert?

Wir reden hier über Design-Teams die lange nicht unfehlbar sind. Gurmag Angler z.B. hat beinahe 3 Jahre kein Play in Modern gesehen - selbst eine riesige Spielerschaft mit all ihrer Manpower hat ewig gebraucht um Shadow als Deck zu entdecken, dessen Karten 1 Jahr lang da waren und dass darauf von vielen als Bannwürdig erachtet wurde. Und es wird noch andere, unentdeckte Strategien geben die Funktionieren. Wenn das Designteam den Fehler macht und Voreingenommen für die Decks designed die existieren und existierten, dann werden einfach mal 90% der Karten im Format beim Design missachtet.

Ich möchte nur anmerken, dass die Design-Teams (wenn auch dieses spezifische mittlerweile gefeuert ist) in jüngerer Vergangenheit für die meisten Standard-Banns aller Zeiten gesorgt haben, Saheeli Cat Combo übersahen und diverse Karten zu release ein Errata erhalten haben. Niemand ist unfehlbar und fehler dürfen passieren.

Die Frage ist eher, ob ich bereit bin, diese Konsequenzen zu tragen.

 

Das andere ist, dass das Format damit nun eindeutig einer Design-Agenda unterliegt. Je nachdem wer im Design-Team sitzt kann das Format damit ganz schnell undivers werden. Dabei finde ich es gut dass jeder seinen Lieblings-Flavor zocken kann. Wenn das Format dann wieder auf 3 Pillars hinausläuft und der Rest Tier5 wird, wird das Geschrei groß werden, denn ich bin der festen Überzeugung dass gerade die Diversität das ist, was es dem großteil ermöglicht mit Spass Modern zu spielen. Vorher gab es das Format einfach und bei Oppressivität wurde gegenreguliert. Jetzt wird versucht, die Richtung des Formats zu lenken und dabei kann es leicht passieren dass der Spielerschaft die Ansichten vom Designteam aufgezwungen werden.

 

Prinzipiell hat das Produkt unendlich viel Potential - da muss ich zustimmen, aber meine Natur ist Risikoavers. Dabei freue ich mich durchaus auf das Brew-Potential, denn auch ich hätte da 2-3 funktionelle reprints auf der Wunschliste die mich sehr glücklich machen und mich dazu bringen würden, ein weiteres Deck in den Foilstatus zu erheben.

 

TLDR; Das schöne und das schlechte an der Edition ist das gleiche - erstmal kann alles passieren.

 

//Edit: Auf meiner Wunschliste wäre z.B. ein (funktionaler) Reprint von Goblin Bombardement.




#1499139 Neues Modern-Produkt?

Geschrieben von Genu am 28. Februar 2019 - 18:21

die mehr kostet als ein display der besagten Edition.

 

Du meinst wohl der Display-Preis hätte sich der Karte angepasst.


  • Cola hat sich bedankt


#1499138 Wither vs. Trample beim Block

Geschrieben von Genu am 28. Februar 2019 - 17:54

1. Blocker werden deklariert.

2. Kampfschaden wird zugewiesen, entsprechend der aktuellen Stärke und Widerstandskraft, gemäß der Trampeln-Regel. D.h. Der Kampfschaden wird wie folgt zugewiesen: 2 Schaden an deine Kreatur, da tödlicher Schaden zugewiesen werden muss. 4 Schaden an dich als Spieler. Die blockende Kreatur weist ihren Schaden automatisch an die geblockte Kreatur zu.

3. Der Schaden wird ausgeführt - d.h. der zugewiesene Schaden wird verrechnet. Die angreifende Kreatur wird mit 3 Schaden markiert. Dieser Schaden wird durch Wither in -1/-1 Marken umgewandelt. Deine Kreatur erhält 2 Schaden, während du 4 erhälst - der zugewiesene Schaden zählt. Wither ist erstmal nicht relevant - weil der verursachte Schaden im Moment des Zuweisens entschieden wird. 
 




#1499067 Neues Modern-Produkt?

Geschrieben von Genu am 28. Februar 2019 - 12:21

Neue Karten die nicht über Standard gehen fände ich wirklich schlecht fürs Format. Der Vorteil von Standard ist ein entsprechend großer Printrun der lange Zeit verfügbar ist. Wenn die Booster nicht für Standard relevant sind, dann wird ein großer Part der Spieler diese nicht rippen und in Umlauf bringen, was bedeutet das wohl von vornherein mit geringeren Absatzmengen geplant werden muss, was langfristig ohne konstante Reprints der neuen Karten geringere Verfügbarkeit in der Zukunft bedeuten wird.

 

Außerdem hat dieses und jedes nachfolgende Produkt der Reihe dann auch das Potential Modern komplett zu sprengen wenn die Karten mit entsprechendem Powerlevel designed werden und nur einen Tick zuviel sind. Bei RtR INNI haben Sie doch explizit gesagt, dass Sie das powerlevel in Standard runterfahren um unter anderem eine Modern-Rotation der Decks zu vermeiden. Neue Decks und Hypes wird es auch mit Standard immer geben und es werden immer Decks hinten an bleiben deswegen - und wie man aktuell sieht reichen 2-3 Karten pro Set bereits aus alles durcheinanderzuwerfen. Wie soll das erst aussehen wenn das Komplette Set auf Spielbarkeit in Modern designed ist? Klingt erstmal in dem Set 50 Karten zu haben die neue Decks ermöglichen oder ältere pushen, aber ich sehe einfach viel potential fürs daneben-gehen mit wenig payoff, denn wenn es richtig gemacht wird dürfte sich im Format eben nicht zuviel ändern.






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